Zwei altbekannte Protagonisten dieser Kolumne stehen diese Woche im Fokus: Beiträge von Boris Reitschuster wurden auf Instagram und YouTube gesperrt, während Hans-Georg Maaßen vorerst um seinen CDU-Parteiausschluss herumgekommen ist.
Fast wöchentlich grüßt in dieser Kolumne der kritische Journalist Boris Reitschuster – sei es mit seiner zitierten Einschätzung zu einem Cancel-Fall, sei es als selbst Betroffener. Ständig gerät er in die Mühlen der Social-Media-Zensur – so auch dieser Tage gleich mehrfach. Dass Instagram ein einzelnes Foto aus einem Reitschuster-Post gelöscht hat, dürfte allerdings nur an entfernt erkennbaren nackten Genitalien gelegen haben. Das Bild zeigt einen dunkelhäutigen Herrn beim Nacktbaden in einem öffentlichen Brunnen der saarländischen Hauptstadt. Bezug nehmend auf einen Ausspruch Peter Scholl-Latours titelte reitschuster.de: „Kalkutta in Saarbrücken.“
Andere Absichten darf man dahinter vermuten, dass YouTube ein Reitschuster-Video wegen „schädlicher und gefährlicher Handlungen“ für die Werbung – und damit fürs Geldverdienen – eingeschränkt hat. In seinem Video spielt der Journalist einen Auszug aus einem Spiegel-TV-Beitrag ab, der den wenig zuvorkommenden Umgang eines Polizisten mit einem Bürger zeigt, welcher nach eigener Aussage Arzt ist und wegen – mutmaßlich schlecht löslicher – Klimakleber zu spät zur OP eines bereits narkotisierten Patienten kommt. Es bleibt unklar, was daran aus Sicht der Google-Videoplattform so „schädlich“ oder „gefährlich“ sein soll. „Wetten, dass damit nicht die Klima-Nötiger gemeint sind?“, kommentiert Reitschuster.
Weitere Beschränkungen des Journalisten auf YouTube erfolgten seiner Aussage nach auf Veranlassung eines Dritten. Das ZDF habe zwei Videos Reitschusters, in denen er auf je eine Sendung der staatsbehördlichen Funkanstalt reagiert, dort mit Verweis auf sein Copyright sperren lassen. Immerhin: Auf der Plattform Rumble finden Sie beide Videos. In dem einen geht es um den Auftritt des Freie-Wähler-Chefs Hubert Aiwanger bei Lanz, das andere behandelt einen „Hetzfilm“ des Zweiten gegen den Vorsitzenden der Werteunion, Hans-Georg Maaßen.
Im Zweiten das Allerletzte
Die 30-minütige Doku Der Fall Maaßen. Zwischen Geheimdienst und Verschwörung will den Ex-Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes in die Ecke von Rechtsradikalismus, Rassismus und Holocaustrelativierung drücken. Derlei haarsträubendes Framing zu Lasten des CDU-Politikers haben wir hier bereits mehrfach erörtert. Daher erspare ich Ihnen Details aus dem ZDF-Machwerk; Sie können es „betreut“ in der Reitschuster-Kommentierung schauen.
Die Partei, die Partei …
Wo wir schon bei Hans-Georg Maaßen sind, einem weiteren Dauergast in dieser Kolumne: Im Verfahren um seinen Parteiausschluss fiel nun ein erstes Urteil. Ein parteiinternes Schiedsgericht in Thüringen lehnte die vom CDU-Bundesvorstand beantragte Entfernung des kritischen Mitglieds ab. Auch darf Maaßen seine Mitgliedsrechte weiter ausüben. Man beschränkte sich auf einen „Verweis“, also eine Rüge. Diese bezieht sich auf eine Aussage des Parteimitglieds in einem Weltwoche-Artikel aus dem Januar. Dort hatte er nämlich von „der Ideologie der sogenannten Anti-Deutschen in den linken Parteien (Grüne, SED/Die Linke, SPD und linker Flügel der CDU)“ gesprochen. Und unter dieser Kuppel wollen sich die Parteirichter offenbar nicht sehen. Ganz davon abgesehen handelt es sich um eine missverständliche Formulierung: Wie auch immer man „Anti-Deutsche“ definiert, so bezeichnet werden gängigerweise sich „ideologiekritisch“ Nennende – diese Strömung kann Maaßen im vorliegenden Kontext aber gar nicht gemeint haben.
Der Christdemokrat zeigt sich erfreut, dass keine „Brandmauer“ gegenüber der Werteunion entstünde. Zumal CDU-Generalsekretär Mario Czaja, eine treibende Kraft des Verfahrens, nun ausgetauscht wurde. Allerdings droht die nächste Instanz. Maaßen könnte also irgendwann doch noch zum „Sarrazin der CDU“ avancieren, sofern er nicht vorher – worüber derzeit gemunkelt wird – eine eigene Partei gründet.
Unser tägliches Pronomen gib uns heute
Als die anglikanische Kirche in England im Februar diskutierte, ob Gott „genderneutral“ angesprochen werden sollte, gab es Unklarheiten, wie mit dem Vaterunser zu verfahren sei. Der Yorker Erzbischof Stephen Cottrell hat nun kundgetan, das Wort „Vater“ „könne wegen seiner patriarchalischen Bezüge belastend auf Menschen wirken“. Dies gilt seines Erachtens insbesondere für Menschen, die von ihren jeweiligen Vätern missbraucht worden sind, berichtet Kirche+Leben. Ein „konservativer“ anglikanischer Gläubiger sieht darin einen Beleg dafür, „dass manche Kirchenführer ihre Gedanken eher aus ihrer Kultur statt aus der Heiligen Schrift ableiteten“.
Nachträgliche Entfernung
Hat die Bild-Zeitung eine „ungebührliche“ Passage aus einem Artikel entfernt? Im Beitrag „Rätselhafter Anstieg bei Totgeburten“ soll anfänglich – so ein Reitschuster-Leser – „die Impfung als mögliche Ursache genannt und auch auf die Studie von Prof. Kuhbandner verwiesen“ worden sein. Das lässt sich im Internet Archive leider nicht mehr nachvollziehen. Dafür spricht der Wortlaut des gespiegelten Artikels von Dienstag auf einer österreichischen Seite, in dem die Professoren Christof Kuhbandner und Matthias Reitzner zu Wort kommen. Dafür spricht außerdem, dass der Bild-Artikel gegenüber der Fassung von Dienstagabend, die diesen Passus nicht (mehr) enthielt, definitiv eine Änderung durch die Redaktion des Springer-Blattes erfahren hat: Zwei Sätze wurden ergänzt, denen zufolge bisher noch kein Zusammenhang von Coronaspritze mit Fehl- und Totgeburten oder Missbildungen nachgewiesen sei. Es liegt also die Vermutung nahe, dass erst hastig entfernt und später dann „nachgelegt“ wurde – im Sinne des vorherrschenden Narrativs. Die Redaktion steht seit ein paar Monaten unter neuer Führung. Übrigens entstammt der erwähnte, delikate Passus offenbar einer Agenturmeldung und ist zum Beispiel in der Berliner Zeitung zu finden.
Der Preis der Freiheit
Im vor zwei Wochen behandelten Fall des Fußballers Felix Nmecha gibt es Neues. Der als „queerfeindlich“ apostrophierte, strenggläubige Christ ist inzwischen trotz Kritik woker Fans zu Borussia Dortmund gewechselt – für eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Einem Bericht der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung zufolge soll ihm eine Klausel in seinem Vertrag verbieten, auf Instagram etwas zu posten, das „gegen die Grundwerte von Borussia Dortmund verstoßen“ würde. Bei Zuwiderhandlung drohe eine „Vertragsstrafe in Millionenhöhe“. Offenbar gehören Religions- und Meinungsfreiheit nicht zu den Vereinswerten.
Hurra, die Welt geht unter
Passenderweise hat sich Nmechas Dortmunder Teamkollege Thomas Meunier, belgischer Nationalspieler, letzten Freitag auf Twitter zur geplanten Novellierung des Transgender-Gesetzes seines Heimatlandes geäußert. Dass man künftig mehrfach seinen amtlichen Geschlechts- und Namenseintrag ändern können soll, kommentierte der Wallone mit den Worten: „Die Welt geht zugrunde, und das in beachtlicher Geschwindigkeit.“ Derartigen Klartext wissen nicht alle (BVB-)Fans zu goutieren, manche kritisierten die Aussage. Der Profispieler fühlte sich daraufhin bemüßigt, seine Offenheit gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung zu betonen.
Grab-Cancelung
Apropos BVB: Über einen Fanclub namens Borussenfront erwarb sich in den 1980er Jahren ein gewisser Siegfried Borchardt seinen Ruf in der Neonazi-Szene. Der SS-Siggi genannte Rechtsextremismus-Veteran verstarb 2021. „Mit dem Tod hört die Feindschaft auf“, wie Stuttgarts OB Manfred Rommel (CDU) einst zur Beerdigung der RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe sagte? Nicht ganz. Borchardts – zwar kein Terrorist, aber ein mehrfach verurteilter Krimineller – Überreste wollte die Stadt Dortmund erst anonym verscharren, ein Wahlgrab musste auf dem Rechtsweg erstritten werden. Nun fällte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ein aktuelles Urteil, das die Gestaltung des Grabes betrifft. Sogenannter Totenfürsorgeberechtigter ist ein Gesinnungskamerad des Verstorbenen. Dessen rechtlicher Vertreter, Szene-Anwalt Björn Clemens, berichtet: Die Lebensdaten des SS-Siggi dürfen nicht mit einer Lebens- und einer Todesrune verziert werden. Grund: Diese völkisch-esoterischen Zeichen wurden auch von den Nazis genutzt. Sie sind allerdings nicht pauschal verboten – und in Österreich offenbar sogar mit einem Hitler-Zitat als Grabinschrift kombinierbar.
Intifada-Ska
Vom Nationalsozialismus schlagen wir nun eine Brücke zur sogenannten Israelkritik. Die spanische Skapunk-Band Ska-P feiert in ihrem Lied „Intifada“ Gewalt gegen Israel als „Befreiung“ und bedient sich des antisemitischen Klischees von Holocaust-Opfern, die durch das „Kolonisieren von Palästinensergebieten“ „zu Henkern geworden“ seien. 2017 entschuldigte sich der FC St. Pauli dafür, das Lied im Stadion gespielt zu haben. Morgen tritt die Band beim Tollwood-Festival in München auf, das sich unter anderem „ökologischen Projekten“ und der „multikulturellen Gesellschaft“ verschrieben hat. Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München und andere Gruppen fordern die Absage des Ska-P-Konzerts.
Zusätzlich wirft man ein eher wokes Argument ein: „In Augsburg wurde beobachtet, wie sich [sic!] ein Bandmitglied für mehrere Minuten während eines Liedes als stereotypische Z********n mit Glaskugel verkleidet war.“ Nach der Zahl der Sternchen zu urteilen, vermutlich als Zahnärztin. In einer offiziellen Stellungnahme „distanziert sich Tollwood vom Inhalt des Songs ‚Intifada‘, den die Band als Kritik an den israelischen Militärs versteht“. Ein einzelnes Lied dieses Inhalts mache eine „klar linksorientierte Band mit sozialkritischen Texten“ noch nicht zur „antisemitischen Band“. Außerdem stehe „der Song nicht auf dem Index“ – das Konzert kann mit Verweis auf die Kunstfreiheit stattfinden. Wie würden die Festivalmacher das Gleiche wohl bei einer „klar rechtsorientierten Band“ bewerten?
Feuerteufel
Im Frühling war hier von Farbbeutel-Anschlägen auf das Haus einer kleinen Bonner Rechtsaußen-Burschenschaft die Rede. Vor zwei Wochen kam es in der Antifa-Hochburg Leipzig sogar zu einem Brandanschlag auf ein Verbindungshaus. Neben der Burschenschaft Arminia soll dort eine Immobiliengesellschaft ihren Sitz haben, an der sowohl die Arminia als auch der Vorsitzende der Freien Sachsen, Martin Kohlmann, beteiligt sei. Außerdem wohnen verschiedene Mietparteien im Gebäude. Nur durch einen glücklichen Umstand geriet es nicht in Brand. Wie die Polizei mitteilt, wird wegen „wegen des Anfangsverdachts des versuchten Mordes und der versuchten Brandstiftung mit Todesfolge sowie wegen weiterer Straftaten der Sachbeschädigung“ ermittelt. Bei dem parkenden Auto eines Burschenschafters wurde eine Scheibe eingeschlagen. „Nazis bekämpfen“ lautet ein Graffiti in der Nähe, das Rückschlüsse auf den Hintergrund der Täter zulässt. In einem Beitrag der Jungen Freiheit finden sich Fotos zur Tat. Das Medium berichtet von einer immer größeren Bedrohung Korporierter durch Linksextreme.
Bücherverbannung
Zehn Geschichtsbücher, die in Bremen für die 9. und 10. Klassen vorgesehen sind, müssen komplett ausgetauscht werden. Das findet jedenfalls die Kulturwissenschaftlerin Meral El in einer Studie. Sie ist Geschäftsführerin der Neue Deutsche Organisationen (ndo), „dem größten postmigrantischen Netzwerk von ca. 130 Organisationen, Verbänden und Initiativen in Deutschland“. Zu den „antisemitischen, rassistischen, Sinti und Roma-feindlichen, frauen- und queerfeindlichen Inhalten“, die sie beklagt, gehören die Abbildung einer Frau am Herd im Jahre 1955 und Hitler-Porträts. Außerdem werde das Wirtschaftswunder alleine weißen Männern zugeschrieben. Schwarze kämen zu wenig vor. Künftig sollte nach Els Willen eine eigene Kommission Schulbücher auf ihre politische Korrektheit überprüfen.
Gender, Zucker, Ficksäge
Ein Artikel des Psychologieprofessors Michael Bailey in der Fachzeitschrift Archives of Sexual Behavior wurde kürzlich zurückgezogen. Ein solcher Vorgang ereignet sich normalerweise nur bei groben Fehlern, wie Plagiaten oder gefälschten Daten. In diesem Fall erklärten Verlag und Chefredakteur, der Verstoß habe darin bestanden, dass es an schriftlich dokumentierten Einwilligungen der Studienteilnehmer fehle. Bailey, der an der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois lehrt, hält das für einen Vorwand. Er verweist auf eine Kampagne, die mit Inhalt des Papers zu tun hat. Darin geht es nämlich um „Rapid Onset Gender Dysphoria“ (ROGD), also plötzlich auftretende Geschlechtsdysphorie. Betroffene glauben nicht etwa schon immer, im „falschen“ Körper geboren zu sein, sondern erklären sich unter dem Einfluss des inzwischen andauernden Trends, der sozialen Medien, ihrer Freunde und anderer Einflüsse unvermittelt für „trans“.
Dieses besorgniserregende Phänomen behandelt der Artikel, den Bailey zusammen mit einer pseudonymen Koautorin verfasst, einer Mutter, die sich bei einer einschlägigen Selbsthilfegruppe für Eltern engagiert. Wenig überraschend schlug ihnen Gegenwind von woker Seite entgegen, wo man die Existenz von ROGD bezweifelt (wie auch die der Cancel Culture …). Im Mai haben zahlreiche Wissenschaftler in einem Offenen Brief die Absetzung des Archive-Chefredakteurs Kenneth Zucker gefordert, unter anderem weil sie mit dessen „Positionen bei LGBTQ+-Themen“ hadern. Speziell auf Baileys Papier bezogen, verurteilen sie, dass eine unwürdige „Laiin“ wie dessen Koautorin eine Umfrage durchgeführt hat. Zu den Unterzeichnern gehören auch sogenannte Transgender-Personen – und womöglich sogar „Transwissenschaftler“, Aktivisten im akademischen Pelz.
Chefredakteur Zucker darf erstmal bleiben, und das Papier kann man auf der Website des Journals weiterhin lesen, allerdings ist es nun mit dem Makel behaftet, offiziell zurückgezogen worden zu sein. Sexualforscher Bailey war übrigens in der Vergangenheit schon mehrfach angeeckt. So beschwerte sich mal ein republikanischer Senator, dass für eine seiner Studien Probanden mit Steuermitteln fürs Pornoschauen bezahlt worden waren, und 2011 wurde ihm eine Lehrveranstaltung entzogen, weil er in einer Vorlesung vor über 100 Studenten ein Sexspielzeug hatte demonstrieren lassen, eine sogenannte Ficksäge. Bailey war auch schon mehrfach vorgeworfen worden, die Zustimmung von Befragten nicht ordnungsgemäß eingeholt zu haben – darunter die einer „Transfrau“, die mit dem Professor Sex gehabt haben will –, was sich aber anscheinend nicht erhärtete.
Noch mal Gender
Bleiben wir beim Thema. Ein angekündigter Vortrag des Psychoanalytikers und Pädagogikprofessors Bernd Ahrbeck an der Universität Würzburg sollte sich mit „Transsexualität und Transgender“ befassen. Ahrbeck sieht da einiges kritisch. Nach Protesten studentischer Aktivisten fand der Vortrag „nur noch in kleinstem Rahmen statt“, wie die F.A.Z. berichtet. Dem veranstaltenden Würzburger Professor Stephan Ellinger zufolge seien Grünen-Hochschulgruppe, ein studentischer Unisenator und das Referat „Queer:feminismus“ des AStA-Äquivalents dabei besonders lautstark hervorgetreten. „Der Gastredner wurde dabei persönlich verunglimpft und diffamiert“, kritisiert das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit. „Die Universität muss eine Stätte des freien argumentativen Austausches auch und gerade über sensible Themen bleiben!“
Und so endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Webseite auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de.
Beitragsbild: Pixabay

@ Rolf Mainz – „Dafür hat die Gemeinde (osteuropäische) Reinigungskräfte einstellen müssen…“ Ist seit ca. 40 Jahren System, damit quasi Gewohnheitsrecht und ohne jeglichen Bedarf der Abschaffung, eher des Ausbaus, um den „Prinzen“ einen angemessenen Aufenthalt zu gestalten, selbst wenn der hinreichende Verdacht besteht, daß selbige für Uringeruch im Treppenhaus der Unterkunft und „Haufen“ in der Ecke „zuständig“ sein könnten.
Meine Rittberger-Diagnose hat der Autor jetzt nicht zurückgewiesen . Nur für´s Protokoll …
Hans-Georg Maaßen wird deshalb so heftig angegriffen, weil er die Linken ertappt hat. Die Linken empören sich über seine Formulierung des „eliminatorischen Rassismus“, weil sie sich erwischt fühlen. Die Linken reagieren allergisch auf Begriffe wie „Bevölkerungstausch“, „Umvolkung“, weil sie im Grunde genau das betreiben & propagieren. Das ist mit einer einfachen Gegenfrage einfach zu beweisen: Lieber Linker, sind Sie bereit das deutsche Volk, die deutsche Kultur, die deutsche Identität, die eigene Ethnie zu verteidigen?
Ich verstehe Herrn Maaßen nicht. Wieso krallt er sich so fest an einer Parte, die keinen Inhalt hat und die ihn definitiv nicht will. Gut, dann müßte er ins tiefe Becken springen. Mut gehört schon dazu. Aber immer nur am Rand stehen und heulen, das kann es doch nicht sein. Oder er kann hinaus gehen in die Sonne. Vielleicht lernt er ja Lastenfahrrad fahren? Was hat er denn für Erwartungen in die Zukunft? Die CDU kann sich nicht ändern, sie kann bestenfalls untergehen, sich auflösen oder verboten werden. Da ist die Luft raus. Und sie bleibt bis dahin immer im Halbdunkel. Da wird es nicht wieder hell.
@Rainer Niesberger: Kennen Sie auch nur einem Beitrag aus meiner Feder, bei Achgut oder anderswo, in dem ich „ein Hoch auf die CDU und nieder mit der AfD“ ausgerufen hätte?
Liebe Autoren der Achse. Wie wäre es mit einer Artikel-Serie über linkes Denken? Lektionen wie man den linken Denkfallen entkommt. Linke Denkmuster analysieren & aufreißen.
Ich darf daran erinnern, dass im Saarland die SPD mit absoluter Mehrheit regiert. Die saarländischen „Städte“ sind inzwischen zum Großteil shitholisiert. Gut, Burbach, Neunkirchen und Völklingen waren immer schon Asi, aber wenn man heute durch Dillingen oder Merzig geht, von Lebach will ich gar nicht erst anfangen, kommt einem regelmäßig das Frühstück hoch. Aber was will man von einem Bundesland erwarten, dass bei der modRNA-Genspritzerei bundesweit ganz vorn mit dabei war? Wo ein Tobias Hans ohne Beruf Ministerpräsident spielen durfte und meine gesamte Familie für „raus aus dem gesellschaftlichen Leben“ erklären durfte? Wo man nicht mal einen Brief frankiert bekam, weil die Blockwärtin in der Filiale hier im Ort meinte, ich müsse den Virenschutz-Gesichtslappen auch richtig über die Nase ziehen. Alles durchgespritzt und durchverblödet hier an der Saar.