
“es werden unter eklatanter Verletzung völkerrechtlicher Grundsätze Menschen von Griechenland in die Türkei zurückgebracht” Was haben Sie denn genommen? Oder geht das Geschäftsmodell “Steuerzahler zahlt Anwalt für illegal einreisende” gerade den Bach runter? Schauen Sie sich die Bilder von der griechischen Grenze an. Pakistanis und Afghanen versuchen nach Europa mit Hilfe der türkischen Geheimpolizei durchzubrechen. Ausgerüstet mit, verharmlosend “Tränengas” genannten, Kampfmitteln. Das ist ein Angriff auf Griechenland und damit die EU. Wo bleibt da ihr “Völkerrecht”? Es wird verzerrt zu: Alle Völker haben das Recht hier einzufallen und versorgt zu werden. Mit Hilfe von ANWÄLTEN, NGO und den Regierungen plus nicht legitimierter EU (sprich entsorgter Politiker wie v.d. Leyen - die eigentlich vor Gericht gehört)? Das zu einem Generationenkonflikt umzudeuten ist schlichtweg falsch. Die Ursache ist grottenschlechte Politik!
Heinz@Jaskolla, wir unterscheiden zwischen Mortalität und Letalität. Die Mortalität beschreibt die Toten einer Epidemie in Relation zur Gesamtbevölkerung. Das heißt, Sie können nach einer abgeflauten Epidemie den Quotienten aus Gesamtbevölkerung und Seuchentoten ermitteln. Allerdings besagt ein positiver Test noch lange nicht, daß dieser Mensch auch wirklich daran verstarb. Dazu bedarf es einer Obduktion. Die Letalität kann nur sporadisch und ohne relevanten Aussagewert im Verlauf der Epidemie für ein kurzes Zeitfenster betrachtet werden , weil es ZWEI UNBEKANNTE gibt: A. Wissen wir wieder nicht, ob alle positiv getesteten wirklich durch dieses Virus verstarben, und haben B. nur eine willkürlich ausgesuchte Menge an Getesteter. Wie es sich täglich innerhalb der Bevölkerung verbreitet, davon haben wir keine Ahnung. (ist aber auch bei 90% Infizierter ohne Symptome nicht so wichtig) Der Letalitätsquotient, aus Infizierten zu Seuchentoten, ist deshalb irreführend und sehr gut zur Panikmache geeignet, ähnlich einer gesteuerten Umfrage wie: möchten Sie das (jetzt!) die Lebensmittelpreise erhöht werden? Die meisten Deutschen sollen diese Frage mit JA beantwortet haben. Ein Schelm, wer dieser Regierung oder unserer Uckermarker Wuchtbrumme noch Glauben schenkt. Die Mortalität der bisher seit 3 Monaten sich verbreitenden Epidemie können Sie mit den normalen jährlichen Sterberaten vergleichen. Daran können Sie das wirkliche „Sterbepotential“ einer Seuche erkennen. Täglich sterben durchschnittlich in Deutschland etwa 2500 Menschen. Sollte sich diese Zahl auf täglich 25 000, exponentiell steigend erhöhen, sollten Sie sich keine Langspielplatte mehr kaufen. Zum Trost; hätte das Virus nur annähernd die tödliche Morbidität von Ebola, hätten wir auf der Achse schon viele Opfer zu beklagen.
Was ist ein Gesetz wert, dessen permanenter Bruch in einem sog. »Rechtsstaat« folgenlos bleibt? — Richtig, genau so viel wie der Amtseid »unserer« Politiker, nämlich gar nichts. — Hätte man die 146 Artikel des Grundgesetzes nebst Präambel etc. statt in Buchform auf eine Toilettenpapier-Rolle mit 150 Blatt gedruckt (möglichst vierlagig), wäre es für den sog. Souverän (Euphemismus für Untertan) zumindest in diesen gesetzlosen Zeiten zu etwas nütze. Rip, Germania :-(
@Dr. Joachim Lucas - hallo Herr Lucas, ich bin voll bei Ihnen. Sie schreiben: - “Hätte man das Virus überhaupt nicht entdeckt, hätte man die ganze Geschichte für eine heftige Grippewelle mit den üblichen Toten gehalten. Vor 2 Jahren raffte die Grippewelle z.B. ca. 25.000 Menschen weg. Sehr intelligent. Die Lösung des Problems schafft dank des Aktionismus der “Politintelligenz” noch viel größere Probleme”.— Ich bin überzeugt davon, in 2 / 3 Monaten werden die, die sich nicht für die Zerstörungen und das Leid im Umrand der Rettungsmaßnahmen verteidigen müssen genau so sprechen, “es war eine heftige Grippewelle.” Dafür, dass diese Leute Öl ins Feuer gegossen haben, werden sie sich verteidigen müssen, - verantworten dafür müssen sie sich nicht. Die Aufgabe war ja keine kleinere als die Ausrottung der Menschheit zu verhindern.
Selbstverständlich müssten wir als deutsche Gesellschaft, die wir nun mal sind, auch da Rücksicht nehmen. “ Würde aber die Pandemie fast nur Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr… ...….......................” Keine Ahnung wie es jetzt weiter gehen so. Aber das die Politiker mal wieder so dir nichts mir nichts das GG brechen, und die Grundwerte et absurdum führen ist doch ein Zeichen der Volks Unreife. Und sich auch noch bei ″Verstößen″ massiv sanktionieren zu lassen spricht gerade nicht für demokratische Sattelfestigkeit.
Ein Kardinalfehler der hier gemacht wurde (nicht nur hier) ist das man infizierte und Tote ins Verhältnis setzt. Ob ein Infizierter überlebt oder nicht weiß man immer erst danach. Richtig ist es vollständig genesene und verstorbene Personen ins Verhältnis zu setzen. Dann liegt die Mordalität nach den derzeitigen Zahlen so sie denn richtig und vollständig sind, zwischen 8%- 10%. Das hieße im Detail das wir ohne Medikamente bzw schnellen Impfstoff bei geschätzen 70% Durchseuchung etwa 6.000.000 Mio Menschen verlieren werden…
Sehr geehrter Herr Tauche! Sie sind über den Verlauf von mutmaßlich Covid 19 nicht genügend belesen, jedenfalls musste ich zu diesem Schluss kommen. Das holt man auch nicht mehr nach, wenn man nicht von Beginn an damit beschäftigt war. Nur nebenbei: Fast alle Superspreader waren jung. Ein Superspreading passierte in einem Chalet in Frankreich und danach in Brighton, Uk, in einem KH; ein weiteres passierte in einer Diskothek oder Bar in Bad Ischgl. Ein weiteres nahm seinen Verlauf in Daegu, Südkorea. Der einzige ältere Herr kam aus Hongkong und setzte das Virus auf der Diamond Princess aus. In der Tat packte Japan dann die ganze Gruppe von meist älteren Passagieren in die von Ihnen gewünschte Quarantäne für Ältere. Es erkrankten 20 Prozent, um die 712 Paxe, zehn sind bis heute verstorben. Eine schöne Quarantänestation waren bislang auch ein Altersheim in Seattle, ein weiteres in Sidney und eins in Würzburg. In Tirol ist ein Kloster erkrankt, der Altersdurchschnitt dürfte etwas höher sein. Deswegen muss man die Politik von der irren Idee abhalten.
Werter Herr Jaskolla, es ist sehr wichtig, solche Zahlen zu erfassen damit man die Krankheit verstehen kann. Darum kann ich diese Mühe (immerhin muß man scheinbar kalt mit Begriffen wie Sterberaten, Selektion, später womöglich ala Kubrik mit “Megadeads” jonglieren) nur unterstützen. Und die Basis zur Bestimmung der Gefährlichkeit dieser Infektion ist es nun mal, die möglichst genaue Zahl der Infizierten - also alle incl. Dunkelziffer - zu kennen. Sie haben zwar recht, daß die Sterberate für den tatsächlich Gestorbenen nichtig ist, aber für alle Anderen und die zu treffenden Maßnahmen nicht: Nur eine der Auswirkungen ist, daß Merkel bekanntgibt, Notstandsgesetze erst dann zu lockern, wenn die Verdoppelung der NEUINFIZIERUNGEN erst nach 10 Tagen eintritt statt nach 2 Tagen am Anfang und 5 Tagen jetzt. Doch genau diese Zahl zu ermitteln weigert sich das RKI beharrlich und setzt stattdessen auf die Anzahl der Testungen, was völlig willkürliche Infektionszahlen ergibt: Viele Tests- viele Infizierte, wenig Test- wenig Infizierte. Ein merkelscher Traum politischer Beliebigkeit! Zu Ihren anderen Einwand möchte ich zu bedenken geben, daß eine Zahl von 10 Tagen zw. Infektion und Tod für einen 84-jährigen Diabetiker mit Herzinfarkt, multiplen Gelenk- und weiteren Organentzündungen und den dazugehörigen Pillen und Gegenpillen sehr optimistisch ist, auch wenn man die apparatemedizinische Lebensverlängerung gelten läßt. Genaugenommen müßte man wissen, wann der Pfleger auf das Essen gehustet hat und wann der Tod ohne Intensivmedizin eingetreten wäre. Keine schönen Überlegungen. Daher ja auch der Wunsch aller, diese Risikogruppen besser zu schützen.
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