
Bei aller Begeisterung über die in der Achse stets mutig vertretenen Werte kann ich die permanente Kritik an “Nachhaltigkeit” nicht nachvollziehen. Durch nachhaltiges Haushalten meiner Elterngeneration bräuchte ich heute nicht mit absurd hohen Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen die Konsequenzen der sozialliberalen Beschäftigungsorgien der 70er Jahre finanzieren. Nachhaltigkeit ist sogar zentrales Prinzip des “Shareholder Value”-Ansatzes zur Steuerung von Unternehmen. Dass SV in der Realität von eitlen Managern, Analysten und Investmentbankern ins Gegenteil verkehrt wird, tut dem keinen Abbruch. Nachhaltiges Wirtschaften ist gewissermaßen “Liberaler Standard”. Und kein Exklusivthema für rot-grüne Abenteurer und Staatsmelkbrigaden.
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