Fundstück / 01.11.2013 / 05:44 / 1 / Seite ausdrucken

Aus dem Wörterbuch des Gutmenschen - Nachhaltigkeit

“Solche Institutionen umfassen Firmen, die hoffen an den Subventionen für die Herstellung von Brennstoffzellen, Methanol, Windturbinen und dergleichen zu partizipieren; Bürokraten, die ihr Budget ausweiten und mehr Fördergelder bekommen wollen, indem sie zeigen, wie viel mehr Projekte sie leiten müssen und wie viel mehr Rechtsvorschriften sie anwenden müssen; die Medien, die größere Märkte finden können, wenn sie an das Verlangen der Öffentlichkeit nach Geschichten appellieren, die ihnen erzählen, dass wir alle am Rande eines aufregenden Abgrunds leben; und die Umweltinteressengruppen, die begierig sind, ihre Mitgliedschaften und ihr Budget auszuweiten… Kein wissenschaftlicher Beweis und kein ernsthaftes logisches Argument sind notwendig, um Unterstützung für einen besonderen Zweck zu gewinnen. Alles, was gebraucht wird, um sicherzustellen, dass das Lieblingsprojekt Zustimmung gewinnt, ist das Herunterleiern des Mantras: ‘Das wird im Interesse der Nachhaltigen Entwicklung gebraucht.’” http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/dav_aktuelles_2013-10-30_nachhaltig.html

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David Jobst / 01.11.2013

Bei aller Begeisterung über die in der Achse stets mutig vertretenen Werte kann ich die permanente Kritik an “Nachhaltigkeit” nicht nachvollziehen. Durch nachhaltiges Haushalten meiner Elterngeneration bräuchte ich heute nicht mit absurd hohen Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen die Konsequenzen der sozialliberalen Beschäftigungsorgien der 70er Jahre finanzieren. Nachhaltigkeit ist sogar zentrales Prinzip des “Shareholder Value”-Ansatzes zur Steuerung von Unternehmen. Dass SV in der Realität von eitlen Managern, Analysten und Investmentbankern ins Gegenteil verkehrt wird, tut dem keinen Abbruch. Nachhaltiges Wirtschaften ist gewissermaßen “Liberaler Standard”. Und kein Exklusivthema für rot-grüne Abenteurer und Staatsmelkbrigaden.

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