Am Montag wird das Urteil gegen Mahmoud M. verkündet, der Sie am 18. Mai 2025 zu töten versucht hat. Wie geht es Ihnen zwei Tage vor dem Urteil?
Sarah S.: Spätestens morgen Abend werden die ganzen Gedanken wieder da sein. Bis dahin versuche ich, mich abzulenken.
Was erwarten Sie vom Urteil?
Sarah S.: Ebenso wie die Bundesanwaltschaft und meine Anwältin Stefanie Höke denke ich, dass jemand, der eine solche Tat so gründlich geplant hat, lebenslange Haft und anschließende Sicherungsverwahrung bekommen muss. Bei jemandem, der so stark radikalisiert ist, kann einfach nicht ausgeschlossen werden, dass er auch weiterhin eine Gefahr für die Gesellschaft ist. Das hat der psychiatrische Gutachter ja auch alles sehr treffend erläutert. Bei einem solchen Täter könnte ich es nicht nachvollziehen, wenn der nach 15 Jahren wieder entlassen wird.
Womit würden Sie sich sicherer fühlen: Wenn er dauerhaft in Sicherungsverwahrung genommen würde? Oder wenn er nach Syrien abgeschoben und ein lebenslanges Wiedereinreiseverbot bekommen würde?
Sarah S.: Natürlich ist Freiheitsberaubung nicht schön. Aber sein wir doch mal ehrlich: In einem deutschen Gefängnis wird es ihm sicherlich nicht schlecht gehen. Jedenfalls deutlich besser, als in einem syrischen Gefängnis, wo man ihn möglicherweise schlagen würde. Und hier wird darauf geachtet, dass er eingesperrt bleibt. In der Haftanstalt Bielefeld-Brackwede ist er ja auch im Hochsicherheitstrakt untergebracht. Das mag viel Geld kosten, aber solange er dort bleibt, kann er keinen weiteren Schaden anrichten. Von einer Abschiebung nach Syrien und einem Wiedereinreiseverbot halte ich gar nichts: Wer es einmal von Syrien nach Deutschland geschafft hat, schafft das immer wieder. Und dann würde er hier frei herumlaufen und könnte wieder was tun.
In seinem letzten Wort hat sich Mahmoud M. dann doch noch entschuldigt, nachdem er das fast drei Monate lang verweigert hat. Das hat Sie aber nicht überzeugt?
Sarah S.: Nein. Wenn es ihm wirklich leid getan hätte, hätte er sich schon früher entschuldigen können. Etwa an dem Verhandlungstag, an dem alle Geschädigten aufgrund ihrer Vernehmungen im Saal waren. Aber auch danach hatte er genug Möglichkeiten dazu. Stattdessen hat er sich erst zu diesen dürren Worten durchgerungen, als ihm in den Plädoyers vorgehalten wurde, dass er sich nie entschuldigt hat.
Aus der Haftanstalt hieß es ja, dass er nach der Vernehmung der Geschädigten überrascht davon war, dass Sie und die anderen Opfer noch immer unter dieser Tat leiden. Können Sie so was nachvollziehen?
Sarah S.: Nicht wirklich. Das zeigt ja, dass seine Gedanken in eine ganz andere Richtung gehen, etwa dass er sich selbst als Opfer sieht. Für mich zeigt es, dass ihm jegliche Empathie und Menschlichkeit fehlen.
Sie waren das einzige Opfer, dass ihm im Prozess monatelang gegenübersaß und ihm an jedem Sitzungstag in die Augen geschaut hat. Ich glaube, an dieser Stelle kann ich für alle Prozessbeobachter sprechen, wenn ich sage, dass wir Sie sehr bewundert haben. Aber wie war das für Sie? Hatten Sie das Gefühl, dass er Sie überhaupt wahrnimmt?
Sarah S.: Ich glaube nicht, dass er mich wahrgenommen hat. Ich habe ihn wirklich sehr genau beobachtet. Anfänglich dachte ich, dass er mich ansieht. Aber dann wurde mir klar, dass er immer nur in die Leere guckt. Nein, er hat mich nicht wahrgenommen. Er war immer nur mit sich selbst beschäftigt.
Und wie war das für Sie? Sie haben wochenlang demjenigen gegenüber gesessen, der Sie töten wollte.
Sarah S.: Das war manchmal sehr schwierig. Manchmal war es ein regelrechtes Gefühlschaos. Und manchmal habe ich das im Kopf gar nicht verarbeiten können, dass er derjenige war, der mich töten wollte. In dem Moment, in dem er mich mit dem Messer angegriffen hat, habe ich sein Gesicht ja gar nicht wahrgenommen. Also konnte ich mich vor Gericht auch an kein Gesicht erinnern.
Der Vertreter der Bundesanwaltschaft hat in seinem Plädoyer davon gesprochen, dass Sie und die anderen Opfer von Mahmoud M. „als gesichtslose Repräsentanten unserer Gesellschaft gesehen" und angegriffen wurden. Was auch so verstanden werden kann, dass Sie aus religiös-ideologischen Motiven stellvertretend für unsere Gesellschaft getötet werden sollten. Wie geht man mit so etwas um?
Sarah S.: Das zeigt ja wieder, was da alles in seinem Kopf nicht stimmen kann. Er kannte mich gar nicht. Er wusste nicht, welcher Religion ich angehöre. Er wusste nicht, auf welcher Seite ich stehe. Er wusste nichts von mir. Ging es ihm darum, dass ich als Frau nachts alleine unterwegs war? Das wird ja von solchen Leuten oft nicht gerne gesehen. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich mir lange unsicher war, ob ich mich überhaupt zu Wort melden soll. Aber in dem Moment, in dem der Staatsanwalt das gesagt hat, habe ich mich entschieden, dass ich reden und eine Stimme haben möchte. Es wird immer über den Täter gesprochen. Und dann heißt es auch noch, dass wir Opfer gesichtslose Repräsentanten sind. Das ist mein Leben. Und das wurde durch ihn zerstört. Es wird höchstwahrscheinlich für immer anders sein. Hinter alledem steckt ein Mensch und sein Leben. Ich will kein gesichtsloser Repräsentant der Gesellschaft sein. Ich will eine Stimme haben und davon Gebrauch machen.
Wie ist denn Ihr Leben nach dem Anschlag weiter verlaufen? Von Ihrer Anwältin und Ihren Eltern, die Sie immer zum Gericht begleitet haben, war mehrfach zu hören, dass Sie noch in psychotherapeutischer Behandlung sind und weiter von physischen Schmerzen geplagt werden.
Sarah S.: Unbeschwert aus dem Haus gehen kann ich nicht mehr. Ich bin ständig wachsam und aufmerksam. Wenn mir jemand zu nahe kommt oder hinter mir ist, dann löst das keine Panik aus, aber Unwohlsein. Im Dunkeln gehe ich schon gar nicht mehr raus. Da ist man schon sehr eingeschränkt, besonders im Winter, wenn es früher dunkel wird und man sich immer überlegt, ob man überhaupt noch rechtzeitig nach Hause kommt.
Wie ist das bei ganz alltäglichen Besorgungen, bei denen sich Menschen nichts dabei denken, etwa wenn Sie in den Supermarkt gehen?
Sarah S.: Das geht inzwischen ganz gut, solange mir niemand zu nahe kommt. Größere Menschenansammlungen meide ich aber.
Vor dem Messer-Angriff waren Sie Taxifahrerin.
Sarah S.: Derzeit bin ich krankgeschrieben und beziehe Krankengeld. Aber als Taxifahrerin werde ich nicht mehr arbeiten können. Mich auf etwas anderes zu konzentrieren, während jemand hinter mir sitzt, wird nicht mehr möglich sein.
Sie hatten aber auch Pläne, später zu studieren. Ist das jetzt überhaupt noch möglich?
Sarah S.: Das hoffe ich natürlich. Aber Stand jetzt ist nicht daran zu denken. Dazu habe ich zu viele Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Das sollen Folgen der posttraumatischen Belastungsstörung sein, wurde mir gesagt. Das merkt man schon. Im Moment kann ich nur hoffen, dass das wieder besser wird.
Und die physischen Schmerzen?
Sarah S.: Im Bereich der Narben an meinem Arm ist grundsätzlich alles taub. Aber wenn ich eine Jacke oder nur ein T-Shirt anziehe, schießt sofort ein Schmerz nach unten. Damit wird man auch dann daran erinnert, wenn man an die Tat gar nicht denkt.
Wie zufrieden sind Sie mit der Unterstützung, die Sie nach dem Messer-Anschlag bekommen haben?
Sarah S.: Als wirkliche Unterstützung habe ich das nicht wahrgenommen. Um fast alles musste man sich selbst kümmern. Zuerst war ich bei der Trauma-Ambulanz in Bethel. Darauf hatte mich der Besitzer der „Cutie-Bar" aufmerksam gemacht. Aber da ich nicht aus Bielefeld bin, ist das bei 15 Sitzungen geblieben. Danach musste ich mich wieder selbst um psychotherapeutische Hilfe kümmern. Da habe ich viele Absagen bekommen, etwa, weil der jeweilige Therapeut schon genug Patienten hatte oder gesagt hat, er könne mir nicht helfen. Manches scheiterte auch daran, dass es hätte privat bezahlt werden müssen. Jetzt habe ich durch die Vermittlung einer Freundin einen neuen Therapeuten gefunden. Die Kosten dafür werden übernommen, aber ich habe mich um alles selbst kümmern müssen. Unterstützung gab es keine.
Es gab keine staatliche Unterstützung?
Sarah S.: Ich habe einmalig eine vierstellige Summe als Härteleistung bekommen. Alles Weitere muss jetzt ein Gutachter prüfen.
Gab es Reaktionen von Politikern?
Sarah S.: Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich einen Brief eines Opferschutzbeauftragten erhalten. Darin sprach er mir sein Mitgefühl dafür aus, dass ich bei dieser Tat verletzt wurde. Danach kam nichts mehr. Als ich darauf geantwortet habe, wurden mir die Anträge für die Härteleistung zugeschickt.
Aber es hat Sie nie jemand aufgesucht, um mit Ihnen zu sprechen?
Sarah S.: Nein, niemand. Es kam auch niemand aus dem Rathaus in Bielefeld. Außer dem Brief des Opferschutzbeauftragten gab es nichts.
Wie fühlt man sich damit?
Sarah S.: Alleingelassen.
Haben Sie den Eindruck, dass es in unserer Gesellschaft inzwischen als Normalität hingenommen wird, dass durch islamistische Attentate immer wieder Menschen getötet oder schwer verletzt werden?
Sarah S.: Das ist schwer zu sagen. Ich weiß ja nicht, was die Verantwortlichen intern besprechen. Was mich schockiert hat, waren die IS-Listen zu Mahmoud M., die mitten im Prozess aufgetaucht sind. Und aus denen hervorgeht, dass er zumindest früher beim IS war. Und die dem Bundeskriminalamt offenbar schon länger vorlagen. Natürlich ist mir klar, dass man nicht jeden genau überprüfen kann, der nach Deutschland kommt. Trotzdem war es ein Schock für uns, zu erfahren, dass es Erkenntnisse über seine IS-Vergangenheit gab, er aber dennoch völlig ungehindert zu seiner Tat schreiten konnte.
Sie sehen das also als Tat, die von den Behörden hätte verhindert werden können?
Sarah S.: Natürlich ist nicht jeder, der aus einem ehemaligen IS-Gebiet kommt, auch ein gefährlicher IS-Anhänger. Aber man sollte doch inzwischen wissen, dass auch solche Leute unter denen sind, die nach Deutschland kommen. Hier hätte man etwas gründlich hingucken können.
Dazu passt auch seine Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF), die zu Beginn des Prozesses verlesen wurde. Schon da gab es erste Auffälligkeiten, die er nicht plausibel erklären konnte. Und trotzdem ist nichts passiert.
Sarah S.: Richtig. Wie gesagt: Man kann nicht jeden auf Herz und Nieren überprüfen, der nach Deutschland kommt. Aber das Problem, dass der IS Leute nach Deutschland und in andere europäische Länder schickt, damit sie hier Anschläge begehen, ist doch seit Jahren bekannt. Hier hätte man wohl mehr tun können, um das zu verhindern.
Beim Messer-Anschlag auf das „Festival der Vielfalt" in Solingen ein Jahr zuvor hat nur ein 49-Jähriger mit dem Attentäter Issa al-H. gekämpft. Der Mann wollte seine Freundin beschützen. Die jüngeren Männer aber sind alle sofort geflüchtet. In der „Cutie-Bar" hingegen waren Fußball-Fans, die blitzschnell auf Mahmoud M. losgegangen sind. Hätten die Arminia-Fans das nicht getan, hätte es vielleicht Tote gegeben, mit Sicherheit aber noch mehr Verletzte. Trotzdem gab es noch am Tag des Anschlags Medienberichte, in denen von „Problem-Fans" und „gefährlichen Hooligans" die Rede war. Haben Sie dafür Verständnis?
Sarah S.: Nein, ganz klar nicht. Mich hat das sehr geärgert. Ich selbst bin kein Fußball-Fan. Aber hier ist einiges falsch dargestellt worden, so, als ob die Gäste dort gefährliche Schläger waren, die nur darauf gewartet hatten, endlich jemand zusammenschlagen zu können. Wie kann man so was schreiben? Sollte die Tat von Mahmoud M. damit relativiert werden?
Als ich Sie in den ersten Prozesswochen einmal gefragt habe, warum Sie sich das antun, an jedem Sitzungstag im Saal und Mahmoud M. direkt gegenüber zu sitzen, haben Sie geantwortet, Sie seien überzeugt, dass Ihnen das helfe, den Anschlag innerlich aufzuarbeiten. Hat sich das so erfüllt?
Sarah S.: Ja, ich denke schon. Ich bin sehr froh, dass ich das so gemacht habe. Natürlich war das, je nach Thema, oft sehr belastend. Und oft auch anstrengend. Ich habe mich selbst manchmal gefragt, warum ich mir das antue. Aber in meinem Kopf ist einfach das unfertige Puzzle. Und ich bin der Typ, der das Puzzle mit Informationen fertig stellen möchte, auch wenn ich auf die eine oder andere Frage vermutlich nie eine Antwort bekommen werde. Und ich wollte ihm, dem Täter, auch zeigen, dass er das, was er wollte, nicht geschafft hat. Auch das war für mich ein Grund, immer dort zu sitzen.
Das Interview wurde am 30. Mai mit Hilfe einer Videoschaltung geführt. Die Fragen stellte Peter Herrmann. Mahmoud M. wurde am 1. Juni vom 5. Strafsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts unter anderem wegen vierfachem Mordversuchs sowie IS-Mitgliedschaft zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete eine anschließende Sicherungsverwahrung an. In dem noch nicht rechtskräftigen Urteil wurde der Syrer auch dazu verurteilt, jedem seiner vier Opfer 70.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen. Da aber nicht zu erwarten ist, dass er das tatsächlich jemals bezahlt, wurde nach dem Urteil im Internet eine Spenden-Aktion für die Opfer eingerichtet.
Lesen Sie zum gleichen Thema:
Bielefelder Messer-Attentäter zu lebenslanger Haft verurteilt
Bielefelder Messer-Attentäter will eine zweite Chance
Bielefelder Messer-Attentäter schuldfähig
Bielefelder Messerattentäter: Keine Entschuldigung
Bielefelder Messerattentäter: Auftrag oder nicht?
Messer-Attentäter mit Personalbogen
Eigenartige Zeugen Im Prozess gegen den Bielefelder Messerattentäter
Wehrhafte Fussballfans stoppten den Messer-Attentäter
Bereut er? Merkwürdige Medienberichte über den Bielefelder Messer-Attentäter
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Unterwanderung“ von Sascha Adamek, LangenMüller Verlag 2026, hier bestellbar.


Keiner aus dem Rathaus hat sich bei ihr gemeldet. Sie war schwer verletzt.
Collien Feranandez hat sich jüngst öffentlich enttäuscht geäußert dass kein einziger männlicher Politiker sich bei ihr gemeldet nach den Vorwürfen gegen Ulmen.
@Martin Schmitt; wenn Sie die heimtückischen Wadenbeißerkommentare des Herrn Klar verfolgen, stellen Sie fest, daß er ein Staatstroll mit Zersetzungsauftrag ist, ganz wie von der Heimsuchung aus der Uckermark bestellt. So etwas wie Ironie ist diesen Kreisen fremd.
@L. Luhmann – # Es geht mindestens seit 2015 um die Zersetzung Deutschlands und der Deutschen#. Ne, da begann der Endspurt ….
@Martin Schmitt Der Bundespräsident empfing einen islamischen Terroristen und laut einiger Medien Kopfabschneider.
Ich Wette der Buprä. Steinspalter lässt den Mörder Mahmoud M. heimlich frei.
„Der Bundespräsident handelt bei Begnadigungen als oberstes Verfassungsorgan und nicht als normale Verwaltungsbehörde. Journalisten oder Organisationen haben daher keinen rechtlichen Auskunftsanspruch gegenüber dem Bundespräsidialamt.“
PS: Mit Blick auf die schiere Masse wäre es inzwischen auch mehr als angemessen, die Opfer des islamischen Terrors auf deutschem Boden mit einer Gedenkstätte oder ähnlichem stärker im Bewußtsein der Öffentlichkeit zu verankern. Nichts von dem, was sich in Deutschland seit 2015 abgespielt hat ist im Mindesten akzeptabel oder gar normal, auch wenn deutsche Politiker genau das dem Publikum immer wieder gerne vorgaukeln.
Großes Dankeschön an Herrn Herrmann für das Interview und vor allem an die junge Frau S. für den großen Mut, sich öffentlich zu ihrem Schicksal zu äußern. Die halbamtlichen Verunklärungs- und Verschweigungsstrategien und die behördliche wie mediale Unsichtbarmachung und Verdrängung der Terroropfer sind höchst problematische Teilelemente des deutschen Terrorimport-Systems. Was die vermeintlich nicht beitreibbaren und viel zu niedrig angesetzten Schmerzensgeldverpflichtungen von diesem Mohammed/Mahmoud betrifft, wäre es Aufgabe des deutschen Staates, diese mit Nachdruck vom IS und seinen Finanzieren einzutreiben, insbesondere bei deren vormalige Ölschmuggel-Klienten in Syrien, Türkei, Jordanien, Irak, Iran, aber auch von Kleinspendern aus dem deutschen und internationalen Sympathisantenmilieu. Der IS ist immer noch ein zigmillionen-schweres Terror-Unternehmen und es ist durchaus möglich deren Krypto-Wallets zu kapern, wie es die USA jüngst mit IRGC-Assets vorgemacht haben. Letztlich muß es darum gehen, einen Opferfonds einzurichten, der auch unabhängig von den meist zahlungsunfähigen Losern, die dann vor einem deutschen Gericht landen, leistungsfähig ist. Es ist auch wenig sinnvoll, IS-Leute wie gewöhnliche Kriminelle zu behandeln. Sie gehören vor Militärgerichte und sollten nach Eilverfahren in separaten geschlossenen Lagern untergebracht werden. In diesem Rahmen sollten sich auch Möglichkeiten finden, deren Arbeitskraft zu monetarisieren und die Erträge über besagten Opferfonds an die Betroffenen auszuschütten. Aus Sicht der Betroffenen und ihrer Familien wäre es sinnvoll, sich organisatorisch zusammenzuschließen und öffentlich Druck zu machen, wie es etwa die Familien von illegalen Migranten getöteter junger Menschen in den USA seit Jahren und mit beachtlichem Erfolg tun.
@Rolfheiner Szupahn – ich denke der Kommentar von @Klar war ironisch gemeint, eben im Hinblick auf die Lügen bei den Grünen daß die Gastarbeiter damals Deutschland wieder aufgebaut hätten.