Wolfgang Röhl / 11.10.2014 / 11:16 / 3 / Seite ausdrucken

„August-Erlebnis“. Ende einer Legende

Aber anfangs haben alle den Krieg bejubelt, besonders in Deutschland, oder? Wenn es um den Beginn des Ersten Weltkrieges geht, fallen uns Bilder aus Schulbüchern oder Fernsehdokumentationen ein. Fotos von Männern, die auf Plätzen und in Parks wie besoffen Hüte in die Luft werfen und Gazetten mit der Kriegserklärung schwenken. Andere Fotos zeigen lachende junge Soldaten, die vor Eisenbahnwaggons posieren. Auf den Waggons die Kreideparole: „Nach Paris!“ Was die Bilder in ihrer Zeit erzeugten und was sie noch immer nähren: Die scheinbare Gewissheit, der Kriegsausbruch im August 1914 sei von den allermeisten Deutschen herbeigesehnt worden. Wie eine Erlösung sei er über die Menschen gekommen. Viele hätten ein (später von Intellektuellen so getauftes) „Augusterlebnis“ gehabt, eine Art patriotischen Kick.

„Der Krieg war unvermeidlich geworden, und das war wohl auch das Gefühl der meisten Menschen damals“. So schrieben der Historiker Sebastian Haffner und der Publizist Wolfgang Venohr im Vorwort ihrer 1982 erschienenen szenischen Rekonstruktion der Marne-Schlacht. „Denn die Völker Europas - alle Völker! - zogen in den ersten Weltkrieg nicht wie in den zweiten mit Trauer und Niedergeschlagenheit, sondern mit Begeisterung, ja mit Jubel.“

Die Ausstellung „Krieg & Propaganda 14/18“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe knickt diese Sichtweise. Sie sei bloß die Frucht einer cleveren, viele Jahrzehnte lang wirkungsmächtigen medialen Inszenierung. Tatsächlich waren, wie auch Christopher Clark in seinem vielbeachteten Buch „Die Schlafwandler“ aufgezeigt hat, keineswegs alle Deutschen in Kriegseuphorie verfallen, vermutlich nicht mal die Mehrheit von ihnen. Militär, Junkertum und Adel: ja. Die reaktionären Kreise waren hochgradig kriegsgeil. Ebenso wie große Teile des Bürgertums und der Hochschullehrerschaft. Mit Hurra dabei: eine überraschend starke Truppe von Künstlern und Schriftstellern (Max Liebermann, August Macke, Franz Marc, Otto Dix, Ludwig Thoma, Thomas Mann, Hermann Hesse, Ernst Toller, Bert Brecht, Robert Musil und andere). Der Soziologe Max Weber beklagte, dass er leider zu alt für den Fronteinsatz sei.

In den unteren Schichten, etwa der Arbeiterschaft, überwog dagegen Niedergedrücktheit. Wenngleich man auch dort überzeugt war, der Krieg werde ein schnelles, für die Deutschen siegreiches Ende haben. Auf jeden Fall belegen zahlreiche Quellen, dass die Legende von der kollektiven Kriegsbegeisterung der Deutschen falsch ist. Nicht viel anders dürfte es sich in Österreich-Ungarn, Frankreich, Russland und England verhalten haben.

„Krieg & Propaganda“ hat die wichtigsten Kampagnen der kriegführenden Mächte zusammengestellt, vor allem die aus Deutschland und Großbritannien. Die Schau zeigt erlesene Gräuelposter, pathetische Appelle zum Zusammenrücken der Volksgemeinschaften, plumpe Durchhaltegrafiken und subtile Hetze gegen die als Dandys dargestellten „Drückeberger“. Der Kaiser mit Hackebeil als blutbespritzter Völkerschlachter, geile Franzmänner, die unschuldige deutsche Mädels schänden wollten – die Kreativen der Hasspropagandakompanien hatten alle Register drauf.

Das wichtigste Propagandamittel des Ersten Weltkriegs (den man natürlich erst viel später so nannte) war jedoch das damals bereits hoch entwickelte Medium Fotografie. Es waren Fotos, die das von den Herrschenden erwünschte Bild eines allseits freudig begrüßten Krieges in den Köpfen der Untertanen fixierten. Obwohl das Kaiserreich noch kein geniales Propagandaministerium wie das Goebbelsche unterhielt, funktionierte seine Gehirnwäschemaschine recht gut. Das Publikum bekam nur eine inszenierte Schokoladenseite der Front zu sehen.

Ein Lichtbildner aus Thüringen war besonders produktiv; seine Fotos erschienen in allen großen Blättern und Illustrierten des Kaiserreiches. Oscar Tellgmann, geboren 1857, „kaiserlicher Hof-Photograph“, gehörte zu den nur vier Militärfotografen, die schon lange vor 1914 Armeemanöver fotografieren durften. Ein Text der Hamburger Ausstellung beschreibt sein Wirken so: „Tellgmanns Aufnahmen in Druckerzeugnissen und Kriegsausstellungen zeigen ausschließlich fröhlich einrückende Soldaten und jubelnde Massen. In deutschen Schul- und Geschichtsbüchern prägen die Aufnahmen bis heute das kollektive Bildgedächtnis.“

An dieser Stelle streift die Ausstellung die in Deutschland zeitweise leidenschaftlich diskutierte „Kriegsschuldfrage“. Der Begriff ist allerdings längst obsolet.  Vor 1914 galt Krieg nicht als Verbrechen, sondern als legitimes Mittel der Politik.

Christopher Clark lehnt die Kriegsschuldthese auch aus anderen Gründen ab. In seinem 900-Seiten-Wälzer hat er die lange Vorgeschichte des Krieges aufgedröselt. Clark liefert als erster Historiker ein umfassendes, multinationales Panorama der Vorkriegsära. Und siehe da: Ob in Berlin oder in Wien, in St. Petersburg, Paris oder London, schon lange vor dem August `14 rechneten die Regierungen mit Krieg und bereiteten sich darauf vor. Alle warteten im Grunde nur auf den für sie günstigsten Zeitpunkt.

Clark bezeichnet in seinem Bestseller 1914 als eine gesamteuropäische Krise: “Der Kriegsausbruch ist kein Agatha-Christie-Thriller.” Am Ende werde der Schuldige nicht neben dem Leichnam auf frischer Tat ertappt. Der Kriegsausbruch sei eine Tragödie aller und kein Verbrechen einzelner Staaten gewesen.

Wie bekannt, sahen die Sieger es anders. Wäre in Versailles fair verhandelt worden, hätte das den Aufstieg Hitlers verhindert? Ewige Diskussion. Die meisten deutschen Verfechter der Allein- oder Hauptschuldthese standen und stehen links. Die Schuldfrage geriet daher schon bald zu einem politischen Kampfmittel. Älteren Zeitgenossen klingt noch ein Mantra im Ohr. Es wurde nach 1945 bei jeder passenden Gelegenheit von Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern bis hin zu den Linksliberalen abgespult und ging so: In Deutschland, das zwei Weltkriege angezettelt hat, darf nie wieder…

Na, was wohl nicht? Genau: Nie wieder sollte die historische Deutungshoheit der Linken in Frage gestellt werden dürfen, nie wieder sollten „reaktionäre“ Kräfte (alles, was rechts von der SPD stand) das Sagen haben. Dazu war es hilfreich, wenn man den Wählern immer wieder die Behauptung einhämmerte, Deutschland habe gleich zwei Weltenbrände verursacht. Sicher ist sicher.

Die Fotos eines total kriegsjecken Kaiserdeutschlands, die sich noch in den Köpfen der Nach-Nachgeborenen halten, passten gut in dieses Konzept. In den frühen 1960ern, zur Zeit der Kontroverse um die Thesen des Historikers Fritz Fischer, stand die Version der zweifachen Kriegsschuld in ihrem Zenit. Jüngere Geschichtsforscher haben ihr mittlerweile den Stecker gezogen. Die Fischer-Fraktion hat indes keineswegs kapituliert, wie die Revisionismus-Vorwürfe des Historikers Heinrich August Winkler an die Adresse seines Kollegen Christopher Clark oder an die des Politologen Herfried Münkler zeigen.

Aber sind das nicht olle Kamellen? Wen interessiert es angesichts der laufenden Ereignisse, mit welchen Propagandatricks die Menschen vor hundert Jahren kanonenfutterreif gemacht wurden?

Interessant, weil aktuell, ist die Hamburger Ausstellung schon deshalb, weil sie das Bonmot bestätigt: Ein Bild lügt mehr als tausend Worte. Foto- und Fernsehkameras, Smartphone-Videos und Twitter-Postings prägen die Meinungen über Konflikte heute hundertmal stärker als kluge Analysen. Vom vorerst letzten Gaza-Krieg werden vor allem die Einschläge der israelischen Raketen und Granaten erinnert werden, die gewaltigen Rauchwolken, die Ruinen im Gazastreifen. Palästinenser, die ihre Wut herausbrüllen; jedenfalls so lange, wie die Kameras von CNN, Al Jazeera und ARD laufen. Das sind die Hammerbilder, auf welche die Medien abonniert sind.

Die öden, schwer ausleuchtbaren Tunnel der Terroristen? Die von Israels Abwehrsystem „Iron Dome“ in der Luft ausgeknipsten Hamas-Raketen? Die Ermordung von jüdischen Jugendlichen, nicht mal auf YouTube anzuschauen? Wie langweilig ist das denn? Es muss kesseln, Leute! Beziehungsweise rühren. Ein Verzweiflung mimender, inmitten staubiger Gaza-Trümmer hockender Jürgen Todenhöfer, um den ein Pallywood-Knipser schnell noch blitzblankes Kinderspielzeug drapiert hat, so jemand kommt allemal dramatischer rüber als das Bild des israelischen Atomreaktors, den Hamas-Raketen knapp verfehlt hatten.

Knapp daneben ist auch vorbei. Cool bleiben. Ist doch nichts passiert, oder?

Krieg & Propaganda, bis 2. November 2014
Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg

 

 

 

 

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Franz Roth / 13.10.2014

@Chris Deister. Ewige Schande der USA wegen des Kriegseintritts? Ist Ihnen die Zimmermann-Depesche bekannt?

Chris Deister / 12.10.2014

Herr Röhl, das sollten Sie besser wissen. Es wundert mich immer wieder, wie angeblich auf- und abgeklärte Post-Intellektuelle marxistischer Propaganda aufsitzen. Zwei Gegenthesen: 1a. (Nicht nur) das deutsche Bürgertum bzw. große Teile davon haben einen Großen Krieg nicht nur für schädlich; ja, angesichts der damaligen internationalen (ökonomischen und intellektuellen) Verflechtung geradezu für unmöglich erachtet. (Das aus den gegenseitigen Ärgereien blutiger Ernst wurde ist -diametral zu den Ergebnissen der Pariser Vorortdiktate- unseren lieben Nachbarn anzulasten, der Finger deutet insbesondere Richtung Frankreich und Albion.  Ach ja, und der Kriegseintritt der USA gereicht eben jenen zu ewiger Schande, aber das nur am Rande.) 1b. Im deutschen Adel waren die Haltungen vermutlich gemischter, be- bzw. entsteht der Adel doch per definitionem als Kriegerkaste (Churchill als prototypisches Beispiel). Aber auch er (der Adel) hatte ja etwas zu verlieren (wie der deutsche Kaiser und der russischer Zar erfahren mussten), ihn trieb wohl nicht unwesentlich völkisch-nationale Kräfte in den eigenen Landen (zumindest der Zar hat sich in einer seiner letzten Depeschen gegenüber dem Kaiser so geäußert). Man macht im Übrigen regelmäßig die Beobachtung, dass die Hüter der „schimmernden Wehr“ letztere ungern riskieren, in der Regel ist es die Politik oder ein aufstrebender Potentat, die/der die zögernden Generäle in die Schlacht schickt. 2. Der friedliebende Arbeiter ist eine Mär, mit der mal ein- für allemal aufgeräumt werden muss. Wenn man sich Biographien des „kleinen Mannes“ aus jener Zeit anschaut, dann wollte weder der Torfstecher aus der Heide, noch der Kohleförderer aus Wales wieder zurück an alte Wirkungsstätte. Für beide war der Krieg vielmehr Gelegenheit zum sozialen Aufstieg –oder zutreffender: für ein menschenwürdiges Leben (nicht notwendigerweise der Krieg selbst, aber die Zeit danach). Folgerichtig liest man häufig Dinge wie „my grandfather was a coalminer before the war, but he never went back to that profession” – wenn dem Kriegsfeuer die Nahrung entzogen wird, dann durch meuternde Mannschaften (und hat dann prompt zum Kriegsende geführt [Russland 1917 und Deutschland 1918]). Persönlich glaube ich, dass es nicht der schwärmerische Jugendliche oder Intellektuelle ist, der einen Krieg am Laufen hält. Denn wenn die Einschläge im wahrsten Sinne des Wortes näher kommen und der Sieg nicht in Sicht ist ist man bereit auch schnell wieder Frieden zu machen – wie europäische Auseinandersetzungen seit der Zeit der Kabinettskriege gezeigt haben. Nein, es ist der Arbeiter (ja, so was gab es mal…), der mit Versprechungen oder auch tatsächlichem Ausbruch aus seinem bisherigen Dasein bei der Stange gehalten wird. Mit der organisierten Arbeiterschaft sieht es auch nicht anders aus: es war ja nicht nur die deutsche Arbeiterschaft, die im „Burgfrieden“ in den Krieg eingebunden wurde; französische und englische Funktionäre waren selbstverständlich bereit mit ihren deutschen Kollegen über ein Kriegsende zu reden… ...wenn und nachdem die Deutschen kapitulieren (vgl. die Autobiographie von Hermann Molkenbuhr; der Sozialdemokrat erteilte einem solchen Ansinnen eine Abfuhr). Die internationaaaaaa-le Solidari-tääääät? Von wegen. Ebensowenig wie Frauen sind Arbeiter die besseren Menschen. Tatsächlich muss man, um sich dem Phänomen WW I zu nähern, an das Phänomen „Nation“ ran (und dem Rachedurst von Franzosen, der Perfidie und Kurzsichtigkeit Albions, dem Panslawismus Russlands und den Neid aller zusammen und dem geradezu mysteriösen Fehlen bzw. Wegbrechen der Friedens- bzw. Deutschenfreunde) – und das ist in Zeiten der NWO Anathema. Nur: mit ideologischen Scheuklappen kann man keine Wissenschaft betreiben. Konnte man noch nie. Abschließend eine kleine Geschichtsanekdote: Alfred Nobel ist bekannt für die nach ihm benannte Stiftung, deren Ausgangspunkt und Herzstück der Friedensnobelpreis war und ist. Der Anlass für die Errichtung der Stiftung lieferte eine –huch!- Deutsche, in die der Herr Nobel unsterblich verliebt war. Sie war jedoch bereits einem Baron versprochen und lehnte sein (Nobels) Ehegesuch ab. (Heute würde man sagen „dumme Kuh, laß‘ dieses adlige Landei fahren und heirate den Milliardär!“. Früher war eben doch alles besser…) Ihr Name: Berta von Suttner („die Waffen nieder!“). Sie wurde zwar nicht Nobels Frau, brachte ihn aber dazu, den später so benannten Nobelpreis ins Leben zu rufen.

Stefan Weiß / 11.10.2014

Man kann Fritz Fischer und seine Schüler ja gern kritsieren, aber man sollte doch nicht übersehen, daß sie seinerzeit gegen die in Deutschland vorherrschende Lehrmeinung argumentierten, die deutsche Regierung wäre völlig unschuldig am Ersten Weltkrieg gewesen. Und das ist noch unsinniger als die These von der deutschen Alleinschuld. Zudem gilt es in der Weltkriegsforschung nachgerade als guter Ton, zunächst einmal vor der eigenen Tür zu kehren. Da hat Clark als Angelsachse vor allem den alliierten Anteil an der Kriegsschuld thematisiert. Das sollte freilich für deutsche Historiker und Publizisten Anlaß sein, die kaiserliche Regierung nicht weniger kritisch zu behandeln.

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