
Nun, das ist doch gar nicht so schwer nachzuvollziehen in einer Gesellschaft, in der die autochthonen christlichen Sinn-Angebote mit Gewalt aus dem öffentlichen Bewusstsein heraus-polemisiert werden, oder? Die Pädophilie-Kampagne diente vor allem der öffentlichen Stigmatisierung der Kirche(n), und so wenig begründet sie in Wirklichkeit auch war [dass ein Kind im Sportverein missbraucht wird, ist auf jeden Fall wahrscheinlicher als ein Missbrauch in der Kirche], sie hat ihr Ziel erreicht. Und wenn jetzt wieder eine künstliche mediale Empörung generiert wird, weil ein Bischof ein paar (durchaus vorhandene!) Millionen mehr in seinen Prunk-Bau steckt [Wowereit hat einige Milliarden(!!) mehr in seinem Flughafen verbraten, ohne dass das noch jemanden stört] und gleichzeitig angedacht wird, dass der Martins-Tag ja eigentlich gar nicht mehr Martins-Tag heißen darf, weil Martin zwar ein durchaus guter Mann war, aber leider ein christlicher Heiliger ist, und das darf man den Menschen heute ja nicht mehr zumuten… dann ist es doch wirklich offenkundig, dass das postsozialistisch wiedervereinigte Deutschland einen Kulturkampf gegen die christliche Kultur kämpft, von der es früher getragen wurde, und dass die Kirchen dem aktuell wenig entgegenzusetzen haben. Nun, der Islam kennt sich mit dem Kämpfen offenbar besser aus, er hat hier in Europa wie auch weltweit kein gebrochenes Selbstbewusstsein, sondern fühlt sich im Aufwind - ist es da nicht zu verstehen, dass junge Menschen sich vom Islam begeistern lassen und für ihn eintreten wollen?
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Das Ganze erinnert an den Beginn des 1. Weltkriegs, als sogar tausende von jungen Männern aus allen Nationen mit Begeisterung ins Feld gezogen sind. Was dann kam ist allgemein bekannt. Engelbert Gartner
“Im schlimmsten Fall reisen radikalisierte Jugendliche in Ausbildungslager von radikalen Islamisten.” Widerspruch: Der schlimmste Fall ist, wenn sie von dort zurückkommen, der zweitschlimmste, wenn diese Typen gar nicht erst dort hinreisen.
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