Noch wirkt das Erschrecken über den mörderischen Hamas-Angriff auf Israel. Noch erklärt man sich solidarisch, doch bald werden die Gegenschläge bestimmt wieder als "unverhältnismäßig" kritisiert, obwohl es für Israel immer ums Überleben geht. Aber das ist bei deutscher Staatsräson schnell vergessen.
Die meisten deutschen Nachrichtenkonsumenten sind wahrscheinlich immer noch schockiert vom Ausmaß und vom Blutzoll der derzeitigen Angriffswelle der islamistischen Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel. Dass es Kämpfern der Hamas in offenbar größerer Zahl gelungen ist, nach Israel einzudringen, dass die israelische Armee um die Rückeroberung eigenen Landes kämpfen musste, dass (veröffentlichter Stand am frühen Sonntagmorgen) mehr als 300 Israelis getötet wurden, in größerer Zahl Gefangene und Geiseln genommen werden konnten, erscheint trotz jahrelanger Gewöhnung an die Nachrichten von wiederholten Angriffen aus dem Gazastreifen unfassbar.
Am Sonntagmorgen hieß es unter Berufung auf einen israelischen Armeesprecher, dass es noch acht Punkte im Süden des Landes gebe, wo nach möglichen Angreifern gesucht werde. Der Sperrzaun zum Gazastreifen wäre an 29 Stellen durchbrochen worden, doch diese seien inzwischen alle unter Kontrolle. Man greife aus der Luft potenzielle neue Angreifer an diesen Punkten an.
"Wir werden nach dieser unmenschlichen Attacke sehr hart gegen die Hamas vorgehen", wird Militärsprecher Richard Hecht in den Medien weiter zitiert. "Dies ist ein furchtbarer Morgen." Laut Militär seien unter den Toten auch 26 Soldaten, darunter auch ein Vize-General und ranghohe Kommandeure. Und wie diverse Politiker kündigt auch der Militärsprecher nach diesem massiven Angriff ein härteres Vorgehen gegen die Hamas an.
Man werde vor Angriffen auf Hamas-Ziele im Gazastreifen Anweisungen an die dortige Bevölkerung geben, "um Kollateralschaden zu vermeiden", hieß es von Armeesprecher Hecht, aber es werde keine Evakuierung aus dem Palästinensergebiet geben. "Wir werden ihnen sagen, geht in den Norden, geht in den Süden, geht in den Osten." (Quelle: focus.de)
Dass in den nächsten Tagen nun heftige Luftangriffe auf Einrichtungen der Hamas zu erwarten sind, weiß jeder. Ebenso, dass es dabei auch zivile Opfer geben wird, zumal die militanten Islamistengruppen gern zivile Einrichtungen quasi als Schutzschilde verwenden. Leider braucht es auch keine prophetische Gabe, um vorauszusehen, wie die Reaktionen vieler Wohlmeinender in Politik und Medien hierzulande sein werden. Man wird Israel zur Mäßigung aufrufen, vor weiterer Eskalation warnen, und all die derzeit noch allgegenwärtigen Solidaritätsbekundungen mit Israel aus diesem Milieu werden wieder dem Räsonieren darüber, inwieweit Israel auch für diese Eskalation verantwortlich ist, Platz machen.
Es werden wahrscheinlich ganz schnell wieder alle Maßstäbe verlorengehen. Sehr bald wird man wieder die Stimmen hören, die fordern, dass trotz aller Gewalt doch auch Israel auf die Palästinenser zugehen müsse und dass es Verhandlungen und Verständigung braucht.
Nur, mit wem soll denn verhandelt werden? Mit der Hamas, die nicht nur Israel von der Landkarte tilgen will, sondern im eigenen Herrschaftsbereich, im Gaza-Streifen, ein islamistisches Terror-Regime errichtet hat? Ist das das Bild, das die Wohlmeinenden von einem palästinensischen Staat haben, der mit Israel friedlich koexistiert?
Ihr Programm und verinnerlichtes ideologisches Ziel ist die Vernichtung Israels. Gerade beweisen die islamistischen Terroristen ja auch unübersehbar für jeden, was geschieht, wenn dort die Wachsamkeit nachlässt. Sie fallen ins Land ein, morden, brandschatzen und entführen. Sie machen aus ihren Zielen auch kein Geheimnis. Doch diese Tatsache möchte man hierzulande nicht sehen und wird sich aller Solidarität-mit-Israel-Textbausteinen zum Trotz, schnell wieder in die eigene merkwürdige Märchenwelt zurückziehen, in der man mit Mördern zivilisiert verhandeln kann.

Die Israelis sollen ordentlich reinhauen, den Gaza streifen besetzten, räumen und ins Land israel eingliedern. Und die Einwohner einzeln kontrollieren,
ich denke etwa 20 Prozent kann man gleich dauerhaft einsperren,
Den Rest sollen die arabischen Brudervölker bei sich aufnehmen, Iran, aber vorallem aber die reichen Golfstaaten.
Aber Annalena wird sich wohl dafür einsetzen, das wir die armen vwertriebenen Gaza Bewohner bei uns aufnehmen.
Der Berliner politmedialen Blase klebt durch die Unterstützung der Araber viel Blut an den Händen und in Bälde werden sie sich wieder ihrer Verantwortung durch erprobte Täter-Opfer-Umkehr entziehen.
Aber werden sie das auch können wenn wir hier in Deutschland drei-und mehrstellige Opferzahlen nach
eigentlich zu erwartenden Aufständen in naher oder ferner Zukunft haben werden?
Diese Szenarien sind nicht abwegig,Faesers Schleusertruppe bringt eine nicht mehr zu beherrschende
Zahl von an Waffen ausgebildeten und kampferprobten Jungmännern ins Land.
Und die Regierung dürfte definitiv keinen Verteidigungsplan für diese Art Krisenfall haben.
Mir unbegreiflich, wie sich Israel mit seiner angeblich so gut gerüsteten Armee derartig hat überrumpeln lassen. Ich war der Meinung, die Israelis sind jederzeit hellwach und auf alle Eventualitäten vorbereitet. Das war doch keine spontane Aktion der Hamas. War der Mossad zusammen mit der CIA längere Zeit im Urlaub? Wem nützt dieser Überfall am Ende des Tages? Eigenartig…
Warum aufwachen, die „Politik und Medien“ sind doch hellwach. Hunderte ermordete jüdische Kinder, Alte und Frauen und Männer werden kein Hinderungsgrund für die Blockparteien und christlichen Kirchen sein, weiterhin für Millionenbeträge für die Indoktrinierung der Islamisten-Jugend bereitzustellen. Dem tiefen Hass gegen das jüdische Volk kann man so munter weiter fröhnen, ohne sich selbst wie vor 80 Jahren oder schon zu Martin Luther’s Zeiten die Hände dreckig machen zu müssen.
Von der Ratlosigkeit über die fortgesetzte Gewalt in und um Israel wird es leider kein Aufwachen geben, wenn man auf auf die letzten 75 Jahre blickt.
Dann lasst uns doch endlich mal was machen. Spenden für Israel. Wo ist das Konto? Und die Politik muss pausenlos unter Druck gesetzt werden – auf jeder Ebene. Es kennt doch jeder die Abgeordneten seines Bereichs oder kann sie leicht erfragen. Da muss täglich Druck gemacht werden, damit der Kittel brennt.
immer noch persönlich zutiefst erschüttert; schockiert ob der Terror Barbarei, kommen mir 2 tweets unter:
Wer den Hamas-Terror feiert, gehört nicht zu uns, ist kein Teil von Deutschland und möchte es auch nicht sein. Denn Deutschland und Israel sind fest miteinander verbunden. Die Existenz und die Sicherheit Israels sind deutsche Staatsräson.
— Marco Buschmann (@MarcoBuschmann) October 7, 2023
Im Bereich der #Sonnenallee versammelten sich Personen, um den Angriff auf Israel zu feiern. Eine Spontanversammlung wurde hierzu bei unseren Kolleg. angezeigt. Aufgrund wiederholter israelfeindlicher und gewaltverherrlichender Ausrufe wurde diese kurz nach Beginn aufgelöst.…
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) October 7, 2023
WERDEN DIE JETZT ALLE AUSGEWIESEN, HERR BUSCHMANN??? frage ja nur…