Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst des Rassismus. Wie schon bei der Energiewende, der Klimawende und der Verkehrswende wollen die Deutschen auch diesmal ganz vorne mit dabei sein.
Nicht nur in den USA gebe es Rassismus, so kann man es derzeit überall lesen und hören, auch in Deutschland, und der sei genauso schlimm wie in den USA, wenn nicht schlimmer, weil subtiler. Auch die Polizei und die Bundeswehr seien rassistisch verseucht, behaupten die Co-Vorsitzende der SPD und die Wehrbeauftragte des Bundestages, derweil Tausende gegen den „Alltagsrassismus“ demonstrieren und „I can’t breathe!“ rufen, die letzten Worte von George Floyd.
Geradezu exemplarisch: die Stellungnahme einer „Influencerin“, die immer dachte, sie wäre „das am wenigsten rassistische Mädchen der Stadt“ und sich nun fragt: „Trage ich womöglich auch, also ich selber, ich ganz persönlich, Mitschuld?“ an dem, was am 25. Mai in Minneapolis passiert ist, habe sie „je genug getan, um solche nicht zu ertragenden Ungerechtigkeiten zu verhindern?“
Denn: „Man muss nicht den Abzug drücken, um Verantwortung zu tragen.“ Wie viel „Rassismus“ in ihr schlummert, sei ihr erst bewusst geworden, als sie spät nachts „im schummrigen Licht einer Straßenlaterne“ an einer „Gruppe dunkelhäutiger Jungs“ vorbeiging und sich „plötzlich unwohl“ fühlte, obwohl die Jungs eigentlich „nett“ aussahen, wie „Möchtegern-Hip-Hopper, die eine Boygroup gründen wollen“.
Nicht minder vorbildlich: Die Übergangsvorsitzende der CDU und Bundesministerin für Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer. „Wir müssen uns eingestehen“, gab sie neulich zu Protokoll, „dass es auch in Deutschland Alltagsrassismus gibt“. Und der beginne „oft schon mit einer überheblichen Haltung“, indem „wir“ davon ausgehen, „dass wir Dinge besser können als andere auf der Welt“.
Ja, so betrachtet sind „wir“, AKK und ihre Partei eingeschlossen, Bilderbuchrassisten, haben „wir“ uns doch in den vergangenen Wochen jeden Tag aufs Neue darüber gefreut, dass „wir“ mit der Corona-Pandemie viel besser fertig werden als alle anderen Nationen auf der Welt.
Tucholsky hatte recht: „Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.“ Derzeit drehen sie wieder einmal hohl.
Zuerst erschienen in der Zürcher Weltwoche
Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay

Dann ist Rekers Armlänge Abstand und Merkels 1,5-2 Meter Social Distancing also jetzt auch offiziell für beendet erklärt? Also natürlich nur, wenn es sich um junge und attraktive Frauen und Mädchen handelt. Als junger Mann wird man ja kaum bei solchen Gruppen punkten können, wenn man sich auf 5 cm nähert.
Frage mich auch ob das Subsumieren alter Omis unter der Bezeichnung "Umweltsau" vielleicht rassistisch sein könnte eben weil ja immer wieder betont wird, dass damit nicht die Einzelne Omi gemeint sei sondern alle ganz allgemein.............
Das war‘s dann mit Corona. Außer vielleicht etwas Nachgeruch vermischt mit Klimafurz von G. Raschissmus ist die aktuelle Wurst. What do we shit next?
Rassist sein hat früher mehr Spaß gemacht. Rassist mit Maske? Das ist was für die rassistischen Weicheier. Maske weg! Rassismus leben!
Hallo Herr Broder, ein Spitzenkommentar in durchgeknallten Zeiten. Ein Lichtblick, der Hoffnung macht. Gruß Matthias Aschermann
Ich denke mal anders herum: So lange noch die ewige Schuld in den Köpfen der Deutschen grassiert und die Kinder und Jugendlichen durch ihre Erzieher, ( Schule, Lehrer ) davon nicht verschont werden, wird sich in diesem Punkt nichts ändern. Aber auch die Medien tragen dazu bei. Menschen die lange nach dem Ende des Hitler- Regime geboren wurden, werden immer noch als geistige Nachfolger der NS- Täter Generation instrumentalisiert. Kaum ein Nachkriegsdeutscher kann sich davon freisprechen, tief in der Seele wabert die ewige Schuld, vererbt von den Urgroßeltern, Großeltern und Eltern. Und wird gleichzeitig von Außen festgebacken. Und diese innere Not, der Nachkriegsdeutschen ist ein großes Grundübel. Es verhindert und blockiert den gesunden Menschenverstand bei den jungen und auch älteren Generationen. Und davon profitiert wiederum der ungesunde Zeitgeist mit dem Mainstream, der nur eine Richtung zulässt. Wenn dann ein so bedauerlicher Vorfall, wie der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis passiert, möchten die Deutschen natürlich nicht bei Protestkundgebungen und Demonstrationen gegen Rassismus zurückstehen. Spüren sie doch die eigene, ihnen von Anderen, eingepflanzte geistige Schuld in sich. Auch wenn sie nie Rassismus in sich gespürt haben. Aus diesen Gründen möchte der Deutsche auch leiden, um ein guter Mensch zu sein, damit irgendwann die ewige Schuld getilgt wird. Der Deutsche möchte also die Vergebung anderer Nationalitäten erhalten und im Ausland gemocht werden, deswegen lehnt er sich auch nicht gegen die Einwanderungen von Wirtschaftsflüchtlingen im 6 stelligen Bereich auf, sondern begrüßt dieses noch überschwänglich. So kann ich mir die geistige Dekadenz der Deutschen erklären, die dieses alles mitmachen, dem ungesunden Zeitgeist hinterher hecheln, dem Herdentrieb folgen, obwohl klar und deutlich zu erkennen ist, wo dieses alles hinführen wird. Der Zeitgeist und die Politik der letzten 10 Jahre!
"Ja, so betrachtet sind „wir“, AKK und ihre Partei eingeschlossen, Bilderbuchrassisten, haben „wir“ uns doch in den vergangenen Wochen jeden Tag aufs Neue darüber gefreut, dass „wir“ mit der Corona-Pandemie viel besser fertig werden als alle anderen Nationen auf der Welt." Natürlich ist das "RASSISMUS" zumal ja auch die "ganze Welt" Deutschland mit der "größten Kanzlerin" aller Zeiten bewundert, WIE TOLL diese Frau die "KRISE " meistert. Einfach FULMINANT, eben, am deutschen Wesen..... "Klimawandel" ade ?? Jetzt "Rassismus", wie lange ?? WAS kommt als nächstes ?? WARUM gehen in Deutschland Menschen auf die Straße, wenn in AMERIKA nach ihrer Meinung ein Unrecht geschieht ?? WAS geht uns Amerika oder ein anderes Land an ?? Haben wir nicht selber genug "Schmutz" vor der eigenen Türe wegzukehren ?? WARUM gehen dieselben Menschen in DEUTSCHLAND NICHT auf die Straße, wenn die Regierung ein GANZES Land einsperrt, mit verheerenden Folgen für die Wirtschaft aber auch für die Gesundheit, Bildung und für das weitere Leben vieler ?? Nicht nur das, es werden die nicht nachvollziehbaren Regeln- für mich reine Willkür- OHNE GRUND aufrecht erhalten, obwohl die "Krone" erstens vorbei ist und gezeigt hat, daß sie nicht gefährlicher war, als eine normale Influenza, an der bisher jährlich etliche Menschen gestorben sind. Hochkarätige Wissenschaftler wurden und werden noch immer nicht gehört (DAS ist für mich RASSISMUS) und obduziert wird auch nicht. Sabine Schönfelder, Sie bringen es wieder ganz HERVORRAGEND auf den Punkt ! EBENSO Gertraude Wenz. Genau meine Denke ! Und ich bin kein "Rassist" bin seit 25 Jahren mit einem "eingedeutschten" Ausländer verheiratet. Keine Sorge, das flacht genau so ab, wie der "Klimawandel", sobald eine andere "SAU" gefunden wird, die man erfolgreich durchs Dorf treiben kann. Alles organisiert und bezahlt von Steuergeldern für "Demokratie leben?"