Gestern nahm ich an einer friedlichen Demo in Aschaffenburg teil mit dem Slogan „Grüner Wahnsinn! Ohne mich!“ Tausende Bürger, die das Denken nicht den Anderen überlassen, sind für unsere Bauern marschiert. So etwas Großartiges habe ich die letzten Jahre nicht erlebt.
Bei den Wahlen in Griechenland wählte nur eine Region Links. Dort leben mehrheitlich muslimische Türken, auf die Erdogan zu wirken versucht. Die Türken, die im Ausland leben, ticken anders als die Inlandstürken.
Ein lieber griechischer Freund aus Deutschland äußerte sofort seine Befürchtungen, dass sich alsbald auch in Deutschland ausländische Gruppierungen, die zu einer Religion gehören, zusammentun und Parteien gründen und am Ende auf 10 bis 15 Prozent der Stimmen kommen könnten. Ich konnte ihn beruhigen, dass so etwas niemals auf deutschem Boden, oder überhaupt irgendwo passieren könnte. Zumal Deutschland geradewegs auf dem Weg nach unten ist.
Der Grund dafür ist sehr simpel. Unter der muslimischen Bevölkerung traut keiner dem anderen. Allein deshalb wäre nach einer Parteigründung schon die Wahl des Vorstandes ein Problem. Der Vorwurf, jemand wäre Sunnit, Schiit, Alevit, Erdoganist, Kemalist, Gülenist oder Spion der Deutschen … würde reichen, um alle zu spalten. Ach, was sage ich da, man kann damit sogar Krieg entfachen. Und erst recht würde es eine Parteigründung beeinträchtigen.
„Mache niemals ein Geschäft mit einem Türken“
Die Türken in Deutschland ticken sowieso anders. Ein Freund fasste es folgendermaßen zusammen: „Türken außerhalb der Türkei wählen bei Türkeiwahlen immer Extremisten und rechts. Türken außerhalb der Türkei wählen bei Landeswahlen jedoch immer links. Oder wie viele türkenstämmige Deutsche kennst du, die zum Beispiel die CDU oder AfD wählen? Ich kenne genügend Türken in Deutschland die, zum Beispiel die türkische CHP (Sozialdemokraten) wie den Teufel hassen, aber in Deutschland die SPD wählen.“
Ein anderer griechischer Freund, Takis, sagte mal, sein Großvater hätte ihn gewarnt: „Mache niemals ein Geschäft mit einem Griechen.“ Ich konnte ihm das bestätigen, denn mein Großvater sagte mir auch: „Mache niemals ein Geschäft mit einem Türken.“ Das ist der Grund, weshalb die Türken und die Griechen immer gerne Geschäfte mit den Deutschen machen und sich lieber von ihnen übers Ohr hauen lassen als von eigenen Landsleuten. Nicht immer, aber immer öfter. Als ich die Sätze der beiden Großväter aus der Türkei und Griechenland zitierte, meldete sich ein deutscher Facebook-Freund und sagte, dass er mit einer Araberin verheiratet sei und sie auch immer sagen würde, man solle mit den Arabern keine Geschäfte machen.
Sie merken, die ausländischen Gruppierungen waren sich schon immer nicht grün und misstrauen sich von Geburt an. Deutschland aber entwickelt sich erst dahin. Es gibt mittlerweile die Unterteilung in „Wir“ und „Ihr“ und Misstrauen zuhauf. Noch gestern konnte man das in Aschaffenburg feststellen. Ich nahm an einer friedlichen Demo teil mit dem Slogan „Grüner Wahnsinn! Ohne mich!“
So etwas Großartiges habe ich die letzten Jahre nicht erlebt. Tausende Bürger, die das Denken nicht den Anderen überlassen, sind für unsere Bauern marschiert. Der Untertitel der Demo hieß „Rücktritt der Grünen! Land- und Forstwirtschaft retten!“ An die hundert Traktoren waren auch da, wenn auch bis auf vier oder fünf alle um die Innenstadt herum geleitet wurden. Zur Schikane gehörte wohl auch, wie mir berichtet wurde, dass man alle Papiere der Bauern, also Kennzeichen, Zulassung, Versicherung und so weiter kontrollierte. Das passiert sonst in dieser Gegend nie. Überhaupt, dass Polizei in der Stadt ist, bekommt man hier selten mit.
Gegendemo mit Leuten von der Antifa
Die örtliche Presse schreibt natürlich was von Querdenkern. Ich dachte, das Wort hätten wir schon längst hinter uns gelassen, aber so steht es in der Zeitung. Unsere Regionalzeitung heißt Main-Echo. Vielen glauben, dass der Name vom Main her kommt, der durch Aschaffenburg fließt, nein, es kommt von MAINstream. Ein Scherz eigentlich, aber irgendwie hat man keine Chance, wenn man nicht regierungskonform ist.
Es gab noch eine Gegendemo mit Leuten von der Antifa, aber das waren wirklich nur wenige, vielleicht 30 bis 40 Personen (obwohl es laut Medienberichten 500 gewesen sein sollen). Die müssen von der positiven Stimmung der Demo so überrascht gewesen sein, dass sie sehr schweigsam waren. Einer der Demonstranten sagte in Richtung der Antifa-Jungs und -Mädels: „Wir sind hier auch für Euch. Wenn wir gegen Grün sind, bedeutet das auch, dass wir um Eure Zukunft mitkämpfen.“ So war es auch. Blauer Himmel, ein wunderschöner heißer Sommertag, wo man nur Teilnehmer sah, die sehr positiv gestimmt waren und lachten.
Der Tag hat mir Mut gemacht, dass es diese Menschen in Deutschland gibt. Klar, wir wissen alle, dass es sie gibt, aber sie trauen sich nicht in die Öffentlichkeit beziehungsweise auf die Straße. Es wäre so schön, friedlich zu demonstrieren, wenn bloß nicht die wären, die dich als Nazi, Rechts und Querdenker beschimpfen, weil sie nichts besseres wissen und mit ihrem Latein am Ende zu sein scheinen. Was soll man sagen … Die Polizei trennte die beiden Lager, weil sie dazwischen standen, wie eine Leitplanke, aber mehr war da nicht los.
Ahmet Refii Dener, geb. 1958, ist deutsch-türkischer Unternehmensberater, Blogger und Internet-Aktivist aus Unterfranken. Mehr von ihm finden Sie auf seiner Facebookseite.
Beitragsbild: Pixabay

Herr Dener, Sie bringen wieder ein Stückchen gute Laune.
@Holger Milde: Ich fürchte, solche Ankündigungen wird es überwiegend nur in Telegram und Mail-Verteilern geben. Manche Gruppen haben auch Webseiten. Aber Google ist da auch nicht so gesprächig … Man muss schon mit Leuten sprechen, um an die Kanäle und Seite zu kommen. Aller Anfang ist mühsam, aber mit der Zeit fließen die Infos. Gute Ansprechpartner finden sich gerne auf Veranstaltungen, die manche Leute am liebsten verbieten würden.
„Überhaupt, dass Polizei in der Stadt ist, bekommt man hier selten mit.“
Anno Corona waren etliche dort.
Die Spitzenleute der GRÜNEN scheinen sich in ihrer Mehrzahl aus Hilfslehrkräften der Uni in Schilda zu rekrutieren.
„So etwas Großartiges habe ich die letzten Jahre nicht erlebt. Tausende Bürger, die das Denken nicht den Anderen überlassen, sind für unsere Bauern marschiert.“ Sie und Herr Buurmann müssen mindestens eine Trillion Freunde haben. Beim WDR ganz gewiss. Demnächst kommt wahrscheinlich, dass Ihr Urururgroßvater die Polizei der Bundesrepublik Deutschland erfunden hat. Ich warte darauf. @ Gille: Grauer Wolf? Das Fragezeichen verstehen sie bitte als eine Form der Höflichkeit.
Ich kam kürzlich mit einem Taxifahrer ins Gespräch. Der wusste zu berichten, dass es vielen Türken mittlerweile heftig stinkt, was hier abgeht. Er berichtete, dass seine Tochter kürzlich völlig verstört nach Hause kam, weil im Biounterricht die WHO & UN Richtlinie in Sachen „Aufklärung“ (- einfach mal stopworldcontrol suchen -) umgesetzt wurde. Ich habe ihm gesagt, er solle an solchen Tagen das Kind doch krankmelden und daheim lassen. Daraufhin meinte er, wenn Eltern das täten, gäbe es Ärger mit der Schulleitung! Wir waren uns einig, dass hier eine völlig menschenverachtende, kranke Agenda umgesetzt wird, die von der arbeitenden Normalbevölkerung niemand gutheißt und wir alle zusammenhalten und unseren Ärger gemeinsam auf die Straße tragen müssen. Ausgerechnet in Aschaffenburg wurde hier offenbar ein erfreulicher Anfang gemacht. (Das „Wortspiel“ mit dem Main-Echo fand ich ausgesprochen hübsch! Über dieses Käseblättchen, das mein Großvater zu lesen pflegte, haben sich schon vor vielen Jahrzehnten meine Eltern lustig gemacht, wenn wir die Großeltern besuchten – ist offenbar nicht besser geworden.)
Das deutsche Volk ist seit 1250 bis heute kleinbürgerlich gewesen; es scheint, daß es heute seine Art wieder zu ändern beginnt. Man höre nicht auf das Geschwätz der Sozialdemokratie, welche von Junkertum und Bourgeoisie zu erzählen weiß; was wir Adel nennen, das sind ländliche Unternehmer, Offiziere und Beamte, sämtlich im höchsten Maße kleinbürgerlich; und unsere Bourgeoisie sind Handwerker oder Geschäftsleute, welche zufällig große Betriebe haben. Diese kleinbürgerliche Art aber vereinzelt, sie verhindert den großen Zusammenhalt der Nation, den der Adel schaffen kann und nicht minder die Bourgeoisie. Sie entwickelt deshalb den Verstand stärker als das Gefühl, denn das Gefühl vereint die Menschen, der Verstand trennt sie – man verzeihe die allgemeinen begrifflichen Worte, anders kann man sich diskursiv nicht ausdrücken. Paul Ernst (1866 – 1933)