Dietrich Grönemeyer ist dreifach geimpft und trotzdem zum zweiten Mal an Corona erkrankt. Er bemängelt die mangelhafte Datenerhebung bei der Impfkampagne, derentwegen man nicht einmal sagen könne, dass die bisherigen Impfungen wirklich nutzen würden.
Der Arzt Prof. D. Dietrich Grönemeyer erregt in einer auf Twitter publizierten Video-Botschaft Aufsehen, indem er den Nutzen der Corona-Impfung anzweifelt. Sichtlich angeschlagen, erzählt er davon, dass er zum zweiten Mal am Corona-Virus erkrankt ist, inklusive Konzentrationsstörungen und Geschmacksverlust, obwohl er dreifach geimpft ist und sich eigentlich bester Gesundheit erfreue. Während er der Regierung Versagen vorwirft, nimmt er die Ärzteschaft und andere medizinische Berufsgruppen in die Pflicht, in der Frage der Impfungen für Klarheit zu sorgen, weil die Politik es nicht tun werde. Vor allem verärgert ihn, dass nicht ausreichend Daten erhoben worden sind, was ein Leichtes gewesen wäre. Daher könne man nun weder wissen, ob eine vierte Impfung sinnvoll sei, noch, was mit den vorangegangen wäre. „Warum werden wir immer wieder krank?“, fragt er und urteilt: „Aufgeklärt sind wir alle nicht.“ Und: „Wir [Ärzte] werden aufgefordert… uns wird befohlen, bestimmte Dinge zu tun, über die wir gar nicht wissen, ob sie wirken.“ Seine bemerkenswert ehrlichen Aussagen besitzen eine Tragweite, derer er sich selbst womöglich gar nicht so bewusst ist.
Denn rechtens kann es nicht sein, Arzneimittel zu verabreichen, über deren Wirkung man sich nicht sicher ist. Formalrechtlich betrachtet, mag es legal sein, wenn Ärzte Impfstoffe spritzen, die auf Basis von Studien, die sich leicht kritisieren lassen, (bedingt) zugelassen sind. Doch besagt der Hippokratische Eid: „Primum non nocere“, also „Zuerst einmal nicht schaden“. Im Genfer Ärztegelöbnis heißt es diesbezüglich: „Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.“ Übrigens steht dort auch: „Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren.“ Und: „Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.“ Impfpflichten, seien sie direkt oder indirekt (2G), sind damit nicht vereinbar. Gegen Zwang hatte Grönemeyer sich schon früher positioniert und sich stattdessen für Aufklärung ausgesprochen. Bereits im Dezember 2021 bemängelte er die fehlende Erhebung von Daten vor und nach der Impfung: „Eigentlich wissen wir fast nichts.“
Wenn ein Arzt nicht aufgeklärt ist, so ist es auch der Patient nicht. Aufgeklärtheit ist jedoch Bestandteil der Richtlinien des Nürnberger Kodex, der nicht erst bei medizinischen Experimenten, sondern für sämtliche medizinische Eingriffe „informed consent“, die informierte Einwilligung, als legalisierende Voraussetzung festlegt. Bei Lichte betrachtet, erweisen sich auch die Aufklärungsbogen für die Impfungen, die der Impfling unterzeichnen muss, in dieser Hinsicht als fragwürdig. Von der Bedingtheit der Zulassung und der Unabgeschlossenheit der Studien wird er zum Beispiel nicht in Kenntnis gesetzt. Eine juristische Aufarbeitung der Corona-Krise müsste hier konsequent Fragen stellen. Konnte man je evidenzbasiert behaupten, dass eine Impfung dem Impfling mehr nutzt als schadet? Eine kürzlich erschienene Re-Analyse der Zulassungsdaten der Vakzine von BioNTech/Pfizer und Moderna kommt zu dem Ergebnis, dass dem nicht so ist.
Beitragsbild: Vigororson CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Soso, wir wissen nicht, ob die Impfungen wirken. Dochdoch, Herr Grönemeyer, die wirken. Nur eben nicht so, wie man es uns weismachen wollte und immer noch will. Nicht umsonst hat man vor etwa einem Jahr fast im Wochentakt die Versprechungen geändert, was die „Impfungen“ nun bewirken sollten. Im Webarchiv bestimmt noch nachzulesen. Beim PEI bestimmt schon gelöscht. Was sagt eigentlich der größte Impfexperte der Welt dazu? Der Bill?
@S. Andersson:„…. aber…. ein Arzt sollte sich das nicht spritzen lassen und auch nicht in andere Spritzen!“ War vielleicht nur ein „Versehen“. Ein Großteil der prominenten „Vorzeige- Impflinge“ haben sich doch sicher nur Kochsalzlösung oder andere Placebos verabreichen lassen! Dass es aber seinen Bruder Herbert – nach „Vielfach- Impfung“ – auch immer wieder „erwischt“, könnte darauf hinweisen, dass die beiden es ernstlich mit den „ungesunden Vaccinen“ der Pharma- Verbrecher probiert haben. Mein Mitleid hält sich aber gerade bei denen in Grenzen, die immer so aufdringlich gutmenschlich sind! Und an alle hartgesottenen „Impf- Junkies“ : Nicht aufgeben! No risk, no fun! MfG
Hallo Herr Kollege Grönemeyer,
unterhalten Sie sich doch einfach mal mit den Kollegen Bakhdi oder Frank,
(… oder… oder… oder… oder…) – sie alle können´s Ihnen erklären. Und das schon seit 2020!
Die Ausflüchte und das Jammern des mehrfachst geimpften Grönemeyers triefen nur so von Selbstmitleid und bezeugen sein völliges Versagen als Arzt. Er geriert sich in seinem erbärmlichen Auftritt als Opfer höherer Mächte, das seine persönliche Verantwortung auf das große „Wir“ und „Uns“ abwälzt:
„Uns wird befohlen, bestimmte Dinge zu tun, über die wir gar nicht wissen, ob sie wirken.“ Warum tut Grönemeyer diese „Dinge“ dann und vor allem, wem tut Grönemeyer sie an, außer sich selbst? Wem ist er, Grönemeyer, zu Gehorsam verpflichtet? Fragen, die er sich nicht traut zu beantworten – und solange bleibt seine Stellungnahme wertlos.
Dreifach geimpft und ständig krank? Ich bin ungeimpft und ständig gesund. Woran das wohl liegen mag?
Ich freue mich über jeden, erst recht über jeden Promi, weil bei Promis auch noch Öffentlichkeit und Reichweite ist, der sich kritisch, oder wenigstens nachdenklich über Impfung, Impfpolitik und C.-Politik äußert. Es hätte natürlich schon viel früher kommen müssen, und ich bin immer wieder entsetzt, dass selbst solche Ärzte, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben, und davon gibt es viele, so sehr die Augen verschlossen haben vor der hochfragwürdigen Seite des ganzen C.-Zirkus’, insbesondere, als die sog. Impfung begann. >>> Hellhörig werde ich allerdings immer, wenn „mehr Datensammeln“ gefordert wird. Klar, denkt Grönemeyer da sicher an anonyme Datensammlungen. Und ja, auch wir Kritiker finden es schon die ganze Zeit unterirdisch, dass, sowohl bei der Frage „mit oder an“ Corona als auch bei den Impfnebenwirkungen, die Erfassung größtenteils unterlassen wurde, sodass man z. B. bei den meisten Leuten, die jetzt „Long-…“ haben, nicht mehr unterscheiden kann, ob die chronischen Schäden von der Impfung oder von der Erkrankung kommen, da die Masse der Leute beides hatte, ganz zu schweigen von „mit oder an“ der Impfung Gestorbenen, oder von den jetzt oder demnächst an Krebs und Autoimmunkrankheiten Erkrankten usw. >>> Aber, es ist eben auch zu befürchten, dass die Forderung nach mehr Datenerhebung weiteren großen Schritten, um uns unter die totale digitale Kontrolle zu bekommen, Vorschub leisten wird, nach dem Motto: ‚Ihr wolltet mehr Datenerhebung – dann macht euch mal nackig!„, siehe jüngestes Urteil zur “Pflicht zur Arbeitszeiterfassung„. Das, für uns und unser Wohlergehen Wichtige, wird aber auch dann wieder nicht erfasst werden!
Ich verstehe nicht so richtig, wieso sich Herr Grönemeyer beklagt. Für einen Fachmann müßte die zweifelhafte Wirkung der Impfung bereits angesichts der ersten Studien offensichtlich gewesen sein. Mittlerweise ist ja nur noch die Mär von der Verhinderung schwerer Verläufe übrig geblieben. Offensichtlich ist er davon wenigstens verschont geblieben. Dann hatte die Impfung für ihn möglicherweise ja doch was Gutes. Das meinen von sich zumindest auch all die Geimpften und trotzdem Erkrankten in meinem Umfeld.