Anthony Fauci muss geradezu wahnsinnig von sich selbst überzeugt gewesen sein. Wie sonst lässt sich der Lapsus erklären, mit dem er sich nun eigenhändig einen Strick um den Hals gelegt hat? Offenbar unbeabsichtigt hinterließ er auf Regierungscomputern ein mehr als 1.000 Seiten umfassendes Tagebuch aus der Zeit, als er in seiner Funktion als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) die Corona-Maßnahmen in den USA leitete. Aus einigen Einträgen geht hervor, dass er seine Notizen als Grundlage für ein autobiographisches Buch verwenden wollte. Laut US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy konnte das Dokument von den Servern abgerufen werden und wurde nun von Senator Rand Paul veröffentlicht. Paul ist Vorsitzender des Senatsausschusses für innere Sicherheit, der die Corona-Politik aufarbeitet. Nachdem Fauci sich bei einer Anhörung geweigert hatte, Fragen des Ausschusses zu den Ursprüngen von COVID-19 zu beantworten, beschloss der Ausschuss am 6. August, Fauci wegen Missachtung des Kongresses anzuklagen. Fauci hatte sich auf den fünften US-Verfassungszusatz berufen, laut dem sich niemand selbst belasten muss. Paul erklärte jedoch, Fauci könne den Artikel nicht für sich in Anspruch nehmen, da er durch eine Begnadigung von Ex-Präsident Biden bereits vor einer Strafverfolgung geschützt sei.
Paul hatte Fauci wiederholt vorgeworfen, die mittlerweile in den USA als gesichert geltende Theorie zum Ursprung des Coronavirus herunterzuspielen, wonach das Virus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stammt und nicht auf einem Markt von Tieren auf Menschen übergesprungen ist. In diesem Labor hatten mit Unterstützung von Faucis NIAID riskante „Gain-of-Function“-Experimente zur Modifizierung von Viren stattgefunden. So weist das Coronavirus SARS-CoV-2 eine Furin-Spaltstelle auf, die nicht in der Natur vorkommt und die Infektiosität des Virus erhöht. Fauci hatte behauptet, die Forschung in Wuhan sei auf allen Ebenen als kein „Gain-of-Function“-Experiment einzustufen, woraufhin Paul ihn der Lüge bezichtigte. Insbesondere die US-Nichtregierungsorganisation EcoHealth Alliance unter der Leitung von Peter Daszak hatte nämlich zwischen 2008 und 2024 auch von Faucis Institut Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 94 Millionen US-Dollar erhalten. Unter anderem hatte die Alliance im Jahr 2018 Mittel für ein Projekt in Wuhan beantragt, bei dem gezielt eine Furin-Spaltstelle in ein Fledermaus-Coronavirus eingefügt werden sollte. Kein Wunder also, dass die daran Beteiligten jeglichen Verdacht, in derartige Experimente involviert gewesen zu sein, möglichst weit von sich weisen.
So berichtet Fauci in seinem Tagebuch, das die Zeitspanne von Dezember 2019 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst im Dezember 2022 umfasst, am 1. Februar 2020 von einer Diskussion mit einem Dutzend ausgewählter Experten über die Merkmale des Virus. Fauci schreibt, zwei Teilnehmer des Gesprächs seien sich sicher gewesen, dass besagte Furin-Spaltstelle auf natürliche Weise entstanden sein könnte. Bei diesen beiden handelte es sich um den niederländischen Virologen Ron Fouchier und um den in Deutschland zum Starvirologen avancierenden Christian Drosten. Dass Fouchier kein Interesse daran hatte, die Gain-of-Function-Forschung in ein negatives Bild zu rücken, liegt nahe. Schließlich hatte er schon 2012 den Influenzavirus H5N1 genetisch so verändert, dass sich dieser bei Frettchen per Tröpfcheninfektion übertragen ließ. Und auch Drosten ist tief in die Gain-of-Function-Forschung verstrickt, die er entsprechend vehement verteidigt. Beide, Fouchier und Drosten, hatten 2014 auch die Initiative „Scientists for Science“ unterstützt, die sich gegen Einschränkungen der Gain-of-Function-Forschung aussprach. Die übrigen zehn Teilnehmer der Videokonferenz waren allerdings der Ansicht, es sei sehr wohl möglich, dass die Furin-Spaltstelle absichtlich in einem Labor eingefügt wurde.
Sein eigenes Tagebuch überführt ihn
Am Tag zuvor hatte Fauci in seinem Tagebuch einen Anruf des Pharma-Lobbyisten Jeremy Farrar geschildert, der ihm besorgt von „Verschwörungstheorien“ erzählt hatte, wonach das Virus durch eingebaute Mutationen verändert und absichtlich oder versehentlich in Wuhan freigesetzt worden sei. Laut Faucis Eintrag vom 31. Januar 2020 wollte Farrar nun von Fauci Rat einholen, was man gegen die Ausbreitung dieser „Verschwörungstheorien“ tun könne. Daraufhin schlug Fauci vor, eine Gruppe von Evolutionsbiologen und Virologen zusammenzubringen, um die Vorwürfe zu untersuchen. So kam es zu jener denkwürdigen Videokonferenz am 1. Februar 2020, die nun sogar aus der Sichtweise von Fauci dokumentiert vorliegt. Genau diese Gruppe „untersuchte“ dann jedoch nicht nur, sondern setzte alles daran, den Laborursprung zu vertuschen. Dabei spielte Farrar eine wesentliche Rolle. Er ist seit 2023 Chef-Wissenschaftler bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und war zuvor Direktor der Pharma-Stiftung Wellcome Trust. Außerdem beriet er seit 2015 Ex-Kanzlerin Angela Merkel in Fragen der globalen Gesundheit. Das ist zwar schon länger bekannt, doch Faucis eigenhändige Aufzeichnungen lassen nun keinen Zweifel mehr am abgekarteten Spiel der einflussreichen „Expertengruppe“ übrig. Einige ihrer Mitglieder veröffentlichten am 17. März 2020 im Fachjournal „Nature Medicine“ dann folgsam den Artikel „The Proximal Origin of Sars-CoV-2“. Darin erklären die „Experten“ einen Laborursprung plötzlich für „unplausibel“ und rücken stattdessen wieder den Markt in Wuhan in den Fokus. Fauci hatte offenbar ganze Überzeugungsarbeit geleistet.
Der letzte Corona-Ticker (Folge 29) war betitelt mit: „Vielleicht kommen sie doch nicht ungeschoren davon.“ Tatsächlich ist es mittlerweile nicht mehr unwahrscheinlich, dass Fauci in den USA juristisch belangt wird. Zumal bereits die Direktorin des US-Geheimdienstes Tulsi Gabbard am 18. Juni Dokumente veröffentlicht hatte, die belegen, dass Fauci riskante Forschungen am chinesischen Wuhan Institute of Virology mit US-Steuergeldern unterstützt, die Einschätzungen des Geheimdienstes in dieser Angelegenheit beeinflusst und den US-Kongress bewusst falsch informiert hatte. Mit seinem Tagebuch, dessen Echtheit Fauci nicht in Abrede stellt, hat er nun selbst weiteren Stoff für eine Anklage geliefert. Fauci beteiligte sich jedoch nicht nur daran, Informationen über den Laborursprung des Virus zu unterdrücken, sondern er versuchte auch, einen möglichst hohen Druck auf Politiker und die Bevölkerung auszuüben, um sie von den neuen modRNA-Impfstoffen zu überzeugen. So riet er etwa aktiv zur Schließung von Schulen, was er später allerdings salopp verneinte. Sein eigenes Tagebuch überführt ihn jedoch: Am 15. März 2020 berichtet Fauci über ein Gespräch mit dem New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, in dem er diesen konkret dazu auffordert, die Schulen in New York City zu schließen.
Außerdem versuchte Fauci, über seine Kontakte zu Regierungskreisen Kritiker seiner Lockdown-Linie wie etwa Trumps Wirtschaftsberater Stephen Moore zum Schweigen zu bringen. Am 14. Juli 2020 notiert er, dass das Weiße Haus die Veröffentlichung eines kritischen Artikels von Moore verhindern müsse. Darauf reagierte Moore am 8. August dieses Jahres nun mit einem kurzen Statement in der Tageszeitung „Boston Herald“. Darin hebt er zunächst hervor, dass Lockdowns keine Leben gerettet haben. Denn Bundesstaaten wie Florida, die ihre Wirtschaft frühzeitig wieder öffneten, wiesen keine höheren Sterberaten auf als Bundesstaaten, die monatelang lang geschlossen blieben. Er, Moore, habe 2020 versucht, die Lockdowns zu stoppen. Er habe Trump im Oval Office besucht und ihn angefleht, die Wirtschaft so schnell wie möglich wieder zu öffnen, was Trump auch tun wollte. Dass Fauci den Präsidenten dann dazu aufforderte, er solle Moore zum Schweigen bringen, sei nicht nur ein Versuch gewesen, ihm selbst das Recht auf freie Meinungsäußerung zu nehmen, sondern jegliche Opposition gegen die Regierungspolitik zu unterbinden, stellt Moore nun fest.
Moore betont in seinem Artikel, es dürfe nie wieder zugelassen werden, dass Politiker und Wissenschaftler die grundlegenden verfassungsmäßigen Menschenrechte mit Füßen treten und Wirtschaft, Kirchen, Geschäfte und Schulen stilllegen. COVID-19 sei eine traumatische Erfahrung für ganze Familien und besonders auch für Kleinunternehmen gewesen. Fast jede Entscheidung des medizinisch-industriellen Komplexes sei falsch gewesen. Bei den Corona-Maßnahmen habe es sich um einen der größten Missbräuche staatlicher Macht in der amerikanischen Geschichte gehandelt. Dabei hätten sich die Medien bereitwillig von einem Betrüger hinters Licht führen lassen. In Zukunft müsse man stets auf der Hut sein, wenn Politiker und „Experten“ behaupteten, „der Wissenschaft zu folgen“.
In bester Gesellschaft: Gates, Farrar und Bourla
Doch die Intrige gegen Moore war nicht die einzige, die von Fauci betrieben wurde. Der Mediziner und Stanford-Professor Scott Atlas, den Trump im August 2020 in seine Corona Task Force berufen hatte, wurde von Fauci ebenfalls bekämpft. Atlas hatte sich für eine rasche Öffnung der Wirtschaft und der Schulen ausgesprochen und vertrat den Standpunkt, dass Abstandsregeln und das Tragen von Gesichtsmasken in Schulen überflüssig seien, da Kinder von Corona nahezu nicht betroffen seien. Das passte Fauci natürlich ganz und gar nicht. Setzte er doch alles daran, die neuen modRNA-Impfstoffe als einzigen Ausweg aus der Krise zu etablieren. Damit vertrat er in erster Linie die Interessen seiner Buddys Gates, Farrar und Bourla. Auch diese Verbindungen offenbart Faucis Tagebuch nämlich eindeutig: Jeremy Farrar wurde schon weiter oben im Zusammenhang mit der Videokonferenz zur Vertuschung des Laborursprungs genannt. Am 21. Dezember 2020 vermerkt Fauci außerdem, dass er gemeinsam mit Farrar ein BBC-Interview gegeben hat. Farrar als Direktor des Wellcome Trusts und damit einer der weltweit reichsten Stiftungen, die medizinische Forschung fördern, wollte aus gutem Grund die Gain-of-Function-Forschung möglichst unter dem Radar laufen lassen. Der Wellcome Trust finanzierte immerhin unter anderem die Sequenzierung des menschlichen Genoms an der Universität Cambridge und ist eng mit dem Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline verbunden.
Auch zu Bill Gates pflegte Fauci laut seinem eigenen Tagebuch enge Kontakte. Gates ist sowohl über seine Stiftung als auch über die Impfallianz Gavi der Pharmaindustrie dienstbar. Am 13. Januar 2021 schreibt Fauci, dass er alle zwei Wochen ein Gespräch mit Gates führe. Er berichtet, dass er mit Gates besprochen habe, Mittel von Gates einzusetzen, um die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen voranzutreiben, die auf Mutationen des Virus zugeschnitten seien. Und am 8. Dezember 2022 erwähnt er das neunte jährliche Treffen mit Bill Gates im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den National Institutes of Health (NIH), zu denen auch Faucis NIAID gehört, und der Gates-Stiftung. Wörtlich schreibt Fauci: „An dieser Stelle möchte ich die wirklich enge Beziehung erwähnen, die ich im Laufe der Jahre zu Bill Gates aufgebaut habe, sowie den gegenseitigen Respekt, den wir füreinander hegen. Uns verbindet zudem das gemeinsame Thema der Verschwörungstheoretiker da draußen, die glauben, dass Bill und ich seltsame Dinge tun, wie zum Beispiel Chips in die Impfstoffe einzubauen, die wir den Menschen verabreichen wollen. Das ist Anlass für lustige Scherze zwischen Bill und mir.“ Fauci beschreibt hier genau dieselbe Taktik, die Gates in seinem 2022 erschienenen Buch „Wie wir die nächste Pandemie verhindern“ anwendet: Er überzeichnet die Kritik an ihm, um sich über sie lustig machen zu können. Damit entwertet er sie, ohne auf sie eingehen zu müssen. Übrigens ließ Gates sein Buch vorab von Fauci redigieren.
Und auch mit Pfizer-Chef Albert Bourla stand Fauci in direktem telefonischen Kontakt, wie ein Eintrag vom 24. August 2020 zeigt. An diesem Tag erhielt Fauci nämlich einen Anruf von Bourla, der seine Besorgnis darüber äußerte, dass AstraZeneca wahrscheinlich versuchen werde, eine Notfallzulassung (EUA) für seinen Impfstoff zu erhalten, bevor die großen Unternehmen (Moderna, Pfizer, J & J) ihre Phase-3-Studien abgeschlossen haben. Am 8. April 2021 berichtet dann die New York Times: „Israel begeht den Holocaust-Gedenktag mit einem virtuellen Gedenkmarsch und einer Ansprache von Dr. Fauci. Die Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Beschränkungen bereits zum zweiten Mal virtuell stattfand, umfasste aufgezeichnete Reden von zwei prominenten Persönlichkeiten im Kampf gegen das Coronavirus: Dr. Albert Bourla, ein Sohn von Holocaust-Überlebenden und Vorstandsvorsitzender von Pfizer, dem Pharmaunternehmen, das zusammen mit BioNTech einen der führenden Corona-Impfstoffe entwickelt hat; sowie Dr. Anthony S. Fauci, der führende Experte für Infektionskrankheiten in den Vereinigten Staaten.“ Während Bourla und Fauci also die brutale Vermarktung eines unausgereiften und hochgefährlichen neuen „Impfstoffes“ vorantrieben, schwangen sie gleichzeitig hehre Reden beim Holocaust-Gedenktag.
Plötzlich machte Fauci Politik
Bei dem Wettlauf um die Impfstoffzulassung störte natürlich jemand wie Scott Atlas, der auf andere Wege setzte als ausschließlich auf die neue Impfstoff-Technologie. Am 11. August 2020 gibt Fauci eine Mail von Deborah Birx wieder, die während der Corona-Jahre Trumps „White House Coronavirus Response Coordinator“ war. Birx warnt Fauci davor, dass Trump neuerdings auf Atlas höre. Sie selbst werde nur noch selten in Besprechungen vor einer Pressekonferenz einbezogen. Atlas’ Überlegungen gingen in eine ganz andere Richtung als Faucis, so Birx. Atlas setze sich dafür ein, lediglich die gefährdeten Bevölkerungsgruppen in Pflegeheimen zu schützen. Er sei der Meinung, für den Rest der Bevölkerung gebe es genügend Herdenimmunität. Ginge es nach Atlas, sollten Schulen überall wieder öffnen, da Kinder das Virus nicht verbreiteten. Masken seien nicht notwendig. Auch das Testen werde stark überbewertet und treibe die Fallzahlen künstlich in die Höhe, sage Atlas.
Faucis Lager forderte dagegen eine Ausweitung der Tests, strikte Maskenpflicht und Abstandsregeln, eine Beschränkung des Zugangs zu allen öffentlichen Einrichtungen, in denen Abstandsregeln und Masken nicht eingehalten werden können, sowie die Begrenzung der Wiedereröffnung von Schulen auf bestimmte Gebiete und unter strengen Auflagen. Am 14. August 2020 notiert Fauci, dass Atlas gefährlich sein könnte, er aber noch mehr seiner Positionen hören müsste. Am 26. August hält er fest, dass Trump weitere Briefings mit Atlas und auch mit Jay Bhattacharya gehalten habe. Was Fauci nicht wissen konnte: Im April 2025 wurde Bhattacharya von Trump zum Leiter der National Institutes of Health berufen. Hätte ihm das jemand zum Zeitpunkt seines Tagebucheintrags im August 2020 gesagt, hätte er es wahrscheinlich nicht geglaubt.
Im September 2020 spitzt sich die Lage zu. Am 26. September notiert Fauci, dass Atlas der Meinung sei, man müsse asymptomatische Personen nicht testen, was ihm natürlich gar nicht gefällt. Am 6. Oktober empfiehlt er in einer Mail an den ehemaliger Stabschef des US-Vizepräsidenten nachdrücklich, Atlas aus der Task Force und aus dem Weißen Haus zu entfernen. Als Atlas in einer Sendung im Sender FOX sagte, dass die Grippe für junge Menschen gefährlicher sei als COVID-19, kommentierte Fauci in seinem Tagebuch: „Was für eine dumme Aussage!“ Am 1. November kritisierte er Atlas öffentlich in einem Interview für die „Washington Post“, und am 11. November teilte wiederum Atlas auf „Politico“ gegen Fauci aus und nannte ihn „ein politisches Tier“. Am 1. Dezember 2020 notiert Fauci dann mit Genugtuung, dass Atlas zurückgetreten sei. Er interpretiert den Rücktritt so, dass Atlas wohl eingesehen habe, in allem falsch gelegen zu haben. Tatsächlich war sein Rücktritt natürlich eine Reaktion auf die Wahl Bidens zum neuen US-Präsidenten.
Fauci widerspricht Trump in der Öffentlichkeit
Und genau hier liegt die Heimtücke Faucis. Nicht nur Atlas griff ihn wegen seiner politischen Umtriebe an, sondern auch Judd Deere, ein Sprecher des Weißen Hauses unter Trump, warf Fauci vor, Politik zu betrieben. In dem besagten Interview mit der „Washington Post“ hatte Fauci nämlich auch gesagt, dass die Corona-Fallzahlen landesweit dramatisch anstiegen und deswegen die Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit verstärkt werden müssten. Mit einer Passage in dem Artikel war Fauci allerdings nicht ganz zufrieden. Sie lautet: „Fauci sagte, die Kampagne des ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden nimmt die Situation aus Sicht der öffentlichen Gesundheit ernst. Trump, so Fauci, betrachte die Sache aus einer anderen Perspektive. Er sagte, diese Perspektive sei die Wirtschaft und die Wiederöffnung des Landes.“ Vor sich selbst respektive vor künftigen Lesern versucht Fauci sich zu rechtfertigen: Er habe geglaubt, die Passage bliebe vertraulich. In Wahrheit betrieb Fauci bewusst Wahlwerbung für Biden und gegen Trump.
Deere stellte denn auch gegenüber der „Washington Post“ zutreffend fest, Fauci wisse genau, dass die Risiken durch das Coronavirus wesentlich geringer seien als noch vor wenigen Monaten. Wörtlich warf Deere Fauci vor: „Es ist inakzeptabel und verstößt gegen alle Normen, dass Dr. Fauci, ein hochrangiges Mitglied der Coronavirus-Taskforce des Präsidenten und jemand, der Präsident Trumps Maßnahmen während dieser Pandemie stets gelobt hat, sich drei Tage vor einer Wahl dafür entscheidet, Politik zu betreiben. Als Mitglied der Task Force hat Dr. Fauci die Pflicht, Bedenken zu äußern oder auf eine Strategieänderung zu drängen, aber das hat er nicht getan. Stattdessen hat er sich dafür entschieden, den Präsidenten in den Medien zu kritisieren und seine politische Ausrichtung deutlich zu machen, indem er den Gegner des Präsidenten lobt.“
Es ist nicht die einzige Taktik, die Fauci anwendet, um Biden zu unterstützen und Trump zu schaden. Allerdings ist Faucis Verhältnis zu Trump ambivalent. Anfangs schmeichelt ihm nämlich die Aufmerksamkeit, die Trump ihm zukommen lässt. So berichtet er am 6. Februar 2020 stolz davon, wie Trump ihn seiner Frau Melania vorgestellt habe mit den Worten, er – Fauci – sei der klügste Mensch der Welt. Doch dann manipuliert und instrumentalisiert Fauci Trump zusehends. Am 27. Februar 2020 legt er Trump in einem Telefonat nahe, die Ernsthaftigkeit der Lage nicht herunterzuspielen, denn wenn sich die Situation verschlimmern würde, würde es so aussehen, als würde Trump etwas vertuschen. Das würde seine Chancen auf eine Wiederwahl möglicherweise stärker beeinträchtigen, als wenn er vor ernsthaften Problemen warnen würde – auch wenn dadurch der Aktienmarkt weiter fallen sollte. Und Fauci widerspricht Trump in der Öffentlichkeit. Laut einem Tagebucheintrag vom 8. März 2020 sagte Trump, Corona werde im Frühjahr verschwinden. Fauci meinte hingegen, das sei vielleicht möglich, doch da es sich um ein neues Virus handele, lasse sich das nicht mit Sicherheit sagen.
Den Link zu Faucis Tagebuch finden Sie hier.
Den Link zu Faucis Textnachrichten zum Thema Impfung und Schwangerschaft finden Sie hier.
Lesen Sie morgen in Teil 2: Welche Rolle spielt in den Aufzeichnungen Karl Lauterbach?
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Ich hatte mir im März 2020 als es los ging, an 3 Fingern abgezählt das es ein HOAX war. Finger1 : Event 201 Okt. 2019……..Finger2 : Merkels Besuch in Wuhan Sept.2019……Finger3 : Merkels Rede in Davos Januar 2020…..das ganze perverse Ausmaß hat mir dann den Glauben an die Menschheit genommen!! Wobei ich die Gegenwart gar nicht erwähnen muss….
Fauci und der ganze Dreck um ihn herum?
Ich bin oft fatalistisch gestimmt.
Faucis und Mengeles und gefügige IMerkels gibt es schon seit Jahrtausenden … und sie sind gesuchte Spezialisten:Innen …
Bei uns werden selbst Schwerstverbrecher*Innen nicht mehr wirklich bestraft …
Das ist doch jetzt alles heiße Luft. Nichts was in dem Tagebuch steht, ist nicht auch schon vorher bekannt gewesen. Dass sich Corona-Hysteriker und Corona-Kritiker oftmals spinnefeind waren und sich zuweilen auch bis aufs Blut bekämpft haben, ist allseits bekannt und nichts Neues. Was Viele aber einfach nicht wahrhaben wollen, ist, dass zu den Themen Viren, Infektionen als auch Impfung keine eindeutigen Beweise vorliegen. Viren geben auch selten Interviews.
Was man sehr gut nachweisen kann ist aber der Machtmissbrauch von Politik und Medien. Siehe Moore: „es dürfe nie wieder zugelassen werden, dass Politiker und Wissenschaftler die grundlegenden verfassungsmäßigen Menschenrechte mit Füßen treten und Wirtschaft, Kirchen, Geschäfte und Schulen stilllegen.“ – „Bei den Corona-Maßnahmen habe es sich um einen der größten Missbräuche staatlicher Macht in der amerikanischen Geschichte [und weltweit] gehandelt.“
Tragischerweise ist dies heute kaum Thema bei den Corona-Kritikern. Das wird in seiner ganzen Monstrosität kaum ausgeleuchtet und eher stiefmütterlich behandelt. Mit der Behauptung der Corona-Kritiker, es gäbe eindeutige Beweise, erteilt man den Mächtigen die Absolution. Weil deren Machtmissbrauch ja im Wesentlichen erst durch die frei erfundene Maxime ermöglicht wurde, dass es eindeutige Beweise gäbe (=> Wissenschaft).
Mit der Behauptung, es ließe sich etwas beweisen, haben sich die Corona-Kritiker selbst SchachMatt gesetzt. Damit legitimiert man nachträglich den Missbrauch der Mächtigen.
Das Problem ist, dass wir zu eitel, selbstherrlich und arrogant sind, zuzugeben, dass wir Opfer von einem sehr schmerzhaften Machtmissbrauch geworden sind, Lieber basteln wir uns verkopfte Verschwörungstheorien, die einen erfundenen Opfer-Status (Impf-Schäden) konstruieren.
Die Gefickten waren aber die Ungeimpften, und nur in weit kleinerem Maße die Geimpften. Wahrheit tut weh. Und Schmerz soll in unserem Leben keinen Platz haben. So eine Einstellung macht Aufarbeitung unmöglich.
Tja, Virologen, Pharmazeuten und Physiker sind in der Lage, das Ende der Menschheit herbeizuführen. Ohne Moral ist alles nichts. Nur der gläubige Mensch sucht, in der Gewissheit der Hölle zu entkommen, der Menschen bestes.
Hallo Frau Binnig, nur wenn man Gain-of-function-Forschern, die mit ihrem Biowaffenpotential herumschlampen, die Ohren lang zieht, kann man auch das Legen falscher Fährten (Fledermäuse) unter Strafe stellen (Strafvereitelung).
@F. Hoffmann: perfekt! „I am the science“ war für mich als Wissenschaftsphilosoph die Aussage eines Geisteskranken, der Wissen und Wahrheit verwechselt und sich selbst als Gott – nur der hat/ist die Wahrheit – sieht. Zu seinem deutschen Pendant darf man ja nichts Angemessenes schreiben und so lasse ich das der Achse zuliebe (mir kanns ja wurst sein, weil ich in den Staaten lebe).
Hat er ich so sicher gefühlt oder ist er einfach nur dämlich? Geht dann Drosten auch bald zur UN? Zerstören kann er ja auch gut.