Anthony Fauci muss geradezu wahnsinnig von sich selbst überzeugt gewesen sein. Wie sonst lässt sich der Lapsus erklären, mit dem er sich nun eigenhändig einen Strick um den Hals gelegt hat? Offenbar unbeabsichtigt hinterließ er auf Regierungscomputern ein mehr als 1.000 Seiten umfassendes Tagebuch aus der Zeit, als er in seiner Funktion als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) die Corona-Maßnahmen in den USA leitete. Aus einigen Einträgen geht hervor, dass er seine Notizen als Grundlage für ein autobiographisches Buch verwenden wollte. Laut US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy konnte das Dokument von den Servern abgerufen werden und wurde nun von Senator Rand Paul veröffentlicht. Paul ist Vorsitzender des Senatsausschusses für innere Sicherheit, der die Corona-Politik aufarbeitet. Nachdem Fauci sich bei einer Anhörung geweigert hatte, Fragen des Ausschusses zu den Ursprüngen von COVID-19 zu beantworten, beschloss der Ausschuss am 6. August, Fauci wegen Missachtung des Kongresses anzuklagen. Fauci hatte sich auf den fünften US-Verfassungszusatz berufen, laut dem sich niemand selbst belasten muss. Paul erklärte jedoch, Fauci könne den Artikel nicht für sich in Anspruch nehmen, da er durch eine Begnadigung von Ex-Präsident Biden bereits vor einer Strafverfolgung geschützt sei.
Paul hatte Fauci wiederholt vorgeworfen, die mittlerweile in den USA als gesichert geltende Theorie zum Ursprung des Coronavirus herunterzuspielen, wonach das Virus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stammt und nicht auf einem Markt von Tieren auf Menschen übergesprungen ist. In diesem Labor hatten mit Unterstützung von Faucis NIAID riskante „Gain-of-Function“-Experimente zur Modifizierung von Viren stattgefunden. So weist das Coronavirus SARS-CoV-2 eine Furin-Spaltstelle auf, die nicht in der Natur vorkommt und die Infektiosität des Virus erhöht. Fauci hatte behauptet, die Forschung in Wuhan sei auf allen Ebenen als kein „Gain-of-Function“-Experiment einzustufen, woraufhin Paul ihn der Lüge bezichtigte. Insbesondere die US-Nichtregierungsorganisation EcoHealth Alliance unter der Leitung von Peter Daszak hatte nämlich zwischen 2008 und 2024 auch von Faucis Institut Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 94 Millionen US-Dollar erhalten. Unter anderem hatte die Alliance im Jahr 2018 Mittel für ein Projekt in Wuhan beantragt, bei dem gezielt eine Furin-Spaltstelle in ein Fledermaus-Coronavirus eingefügt werden sollte. Kein Wunder also, dass die daran Beteiligten jeglichen Verdacht, in derartige Experimente involviert gewesen zu sein, möglichst weit von sich weisen.
So berichtet Fauci in seinem Tagebuch, das die Zeitspanne von Dezember 2019 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst im Dezember 2022 umfasst, am 1. Februar 2020 von einer Diskussion mit einem Dutzend ausgewählter Experten über die Merkmale des Virus. Fauci schreibt, zwei Teilnehmer des Gesprächs seien sich sicher gewesen, dass besagte Furin-Spaltstelle auf natürliche Weise entstanden sein könnte. Bei diesen beiden handelte es sich um den niederländischen Virologen Ron Fouchier und um den in Deutschland zum Starvirologen avancierenden Christian Drosten. Dass Fouchier kein Interesse daran hatte, die Gain-of-Function-Forschung in ein negatives Bild zu rücken, liegt nahe. Schließlich hatte er schon 2012 den Influenzavirus H5N1 genetisch so verändert, dass sich dieser bei Frettchen per Tröpfcheninfektion übertragen ließ. Und auch Drosten ist tief in die Gain-of-Function-Forschung verstrickt, die er entsprechend vehement verteidigt. Beide, Fouchier und Drosten, hatten 2014 auch die Initiative „Scientists for Science“ unterstützt, die sich gegen Einschränkungen der Gain-of-Function-Forschung aussprach. Die übrigen zehn Teilnehmer der Videokonferenz waren allerdings der Ansicht, es sei sehr wohl möglich, dass die Furin-Spaltstelle absichtlich in einem Labor eingefügt wurde.
Sein eigenes Tagebuch überführt ihn
Am Tag zuvor hatte Fauci in seinem Tagebuch einen Anruf des Pharma-Lobbyisten Jeremy Farrar geschildert, der ihm besorgt von „Verschwörungstheorien“ erzählt hatte, wonach das Virus durch eingebaute Mutationen verändert und absichtlich oder versehentlich in Wuhan freigesetzt worden sei. Laut Faucis Eintrag vom 31. Januar 2020 wollte Farrar nun von Fauci Rat einholen, was man gegen die Ausbreitung dieser „Verschwörungstheorien“ tun könne. Daraufhin schlug Fauci vor, eine Gruppe von Evolutionsbiologen und Virologen zusammenzubringen, um die Vorwürfe zu untersuchen. So kam es zu jener denkwürdigen Videokonferenz am 1. Februar 2020, die nun sogar aus der Sichtweise von Fauci dokumentiert vorliegt. Genau diese Gruppe „untersuchte“ dann jedoch nicht nur, sondern setzte alles daran, den Laborursprung zu vertuschen. Dabei spielte Farrar eine wesentliche Rolle. Er ist seit 2023 Chef-Wissenschaftler bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und war zuvor Direktor der Pharma-Stiftung Wellcome Trust. Außerdem beriet er seit 2015 Ex-Kanzlerin Angela Merkel in Fragen der globalen Gesundheit. Das ist zwar schon länger bekannt, doch Faucis eigenhändige Aufzeichnungen lassen nun keinen Zweifel mehr am abgekarteten Spiel der einflussreichen „Expertengruppe“ übrig. Einige ihrer Mitglieder veröffentlichten am 17. März 2020 im Fachjournal „Nature Medicine“ dann folgsam den Artikel „The Proximal Origin of Sars-CoV-2“. Darin erklären die „Experten“ einen Laborursprung plötzlich für „unplausibel“ und rücken stattdessen wieder den Markt in Wuhan in den Fokus. Fauci hatte offenbar ganze Überzeugungsarbeit geleistet.
Der letzte Corona-Ticker (Folge 29) war betitelt mit: „Vielleicht kommen sie doch nicht ungeschoren davon.“ Tatsächlich ist es mittlerweile nicht mehr unwahrscheinlich, dass Fauci in den USA juristisch belangt wird. Zumal bereits die Direktorin des US-Geheimdienstes Tulsi Gabbard am 18. Juni Dokumente veröffentlicht hatte, die belegen, dass Fauci riskante Forschungen am chinesischen Wuhan Institute of Virology mit US-Steuergeldern unterstützt, die Einschätzungen des Geheimdienstes in dieser Angelegenheit beeinflusst und den US-Kongress bewusst falsch informiert hatte. Mit seinem Tagebuch, dessen Echtheit Fauci nicht in Abrede stellt, hat er nun selbst weiteren Stoff für eine Anklage geliefert. Fauci beteiligte sich jedoch nicht nur daran, Informationen über den Laborursprung des Virus zu unterdrücken, sondern er versuchte auch, einen möglichst hohen Druck auf Politiker und die Bevölkerung auszuüben, um sie von den neuen modRNA-Impfstoffen zu überzeugen. So riet er etwa aktiv zur Schließung von Schulen, was er später allerdings salopp verneinte. Sein eigenes Tagebuch überführt ihn jedoch: Am 15. März 2020 berichtet Fauci über ein Gespräch mit dem New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, in dem er diesen konkret dazu auffordert, die Schulen in New York City zu schließen.
Außerdem versuchte Fauci, über seine Kontakte zu Regierungskreisen Kritiker seiner Lockdown-Linie wie etwa Trumps Wirtschaftsberater Stephen Moore zum Schweigen zu bringen. Am 14. Juli 2020 notiert er, dass das Weiße Haus die Veröffentlichung eines kritischen Artikels von Moore verhindern müsse. Darauf reagierte Moore am 8. August dieses Jahres nun mit einem kurzen Statement in der Tageszeitung „Boston Herald“. Darin hebt er zunächst hervor, dass Lockdowns keine Leben gerettet haben. Denn Bundesstaaten wie Florida, die ihre Wirtschaft frühzeitig wieder öffneten, wiesen keine höheren Sterberaten auf als Bundesstaaten, die monatelang lang geschlossen blieben. Er, Moore, habe 2020 versucht, die Lockdowns zu stoppen. Er habe Trump im Oval Office besucht und ihn angefleht, die Wirtschaft so schnell wie möglich wieder zu öffnen, was Trump auch tun wollte. Dass Fauci den Präsidenten dann dazu aufforderte, er solle Moore zum Schweigen bringen, sei nicht nur ein Versuch gewesen, ihm selbst das Recht auf freie Meinungsäußerung zu nehmen, sondern jegliche Opposition gegen die Regierungspolitik zu unterbinden, stellt Moore nun fest.
Moore betont in seinem Artikel, es dürfe nie wieder zugelassen werden, dass Politiker und Wissenschaftler die grundlegenden verfassungsmäßigen Menschenrechte mit Füßen treten und Wirtschaft, Kirchen, Geschäfte und Schulen stilllegen. COVID-19 sei eine traumatische Erfahrung für ganze Familien und besonders auch für Kleinunternehmen gewesen. Fast jede Entscheidung des medizinisch-industriellen Komplexes sei falsch gewesen. Bei den Corona-Maßnahmen habe es sich um einen der größten Missbräuche staatlicher Macht in der amerikanischen Geschichte gehandelt. Dabei hätten sich die Medien bereitwillig von einem Betrüger hinters Licht führen lassen. In Zukunft müsse man stets auf der Hut sein, wenn Politiker und „Experten“ behaupteten, „der Wissenschaft zu folgen“.
In bester Gesellschaft: Gates, Farrar und Bourla
Doch die Intrige gegen Moore war nicht die einzige, die von Fauci betrieben wurde. Der Mediziner und Stanford-Professor Scott Atlas, den Trump im August 2020 in seine Corona Task Force berufen hatte, wurde von Fauci ebenfalls bekämpft. Atlas hatte sich für eine rasche Öffnung der Wirtschaft und der Schulen ausgesprochen und vertrat den Standpunkt, dass Abstandsregeln und das Tragen von Gesichtsmasken in Schulen überflüssig seien, da Kinder von Corona nahezu nicht betroffen seien. Das passte Fauci natürlich ganz und gar nicht. Setzte er doch alles daran, die neuen modRNA-Impfstoffe als einzigen Ausweg aus der Krise zu etablieren. Damit vertrat er in erster Linie die Interessen seiner Buddys Gates, Farrar und Bourla. Auch diese Verbindungen offenbart Faucis Tagebuch nämlich eindeutig: Jeremy Farrar wurde schon weiter oben im Zusammenhang mit der Videokonferenz zur Vertuschung des Laborursprungs genannt. Am 21. Dezember 2020 vermerkt Fauci außerdem, dass er gemeinsam mit Farrar ein BBC-Interview gegeben hat. Farrar als Direktor des Wellcome Trusts und damit einer der weltweit reichsten Stiftungen, die medizinische Forschung fördern, wollte aus gutem Grund die Gain-of-Function-Forschung möglichst unter dem Radar laufen lassen. Der Wellcome Trust finanzierte immerhin unter anderem die Sequenzierung des menschlichen Genoms an der Universität Cambridge und ist eng mit dem Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline verbunden.
Auch zu Bill Gates pflegte Fauci laut seinem eigenen Tagebuch enge Kontakte. Gates ist sowohl über seine Stiftung als auch über die Impfallianz Gavi der Pharmaindustrie dienstbar. Am 13. Januar 2021 schreibt Fauci, dass er alle zwei Wochen ein Gespräch mit Gates führe. Er berichtet, dass er mit Gates besprochen habe, Mittel von Gates einzusetzen, um die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen voranzutreiben, die auf Mutationen des Virus zugeschnitten seien. Und am 8. Dezember 2022 erwähnt er das neunte jährliche Treffen mit Bill Gates im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den National Institutes of Health (NIH), zu denen auch Faucis NIAID gehört, und der Gates-Stiftung. Wörtlich schreibt Fauci: „An dieser Stelle möchte ich die wirklich enge Beziehung erwähnen, die ich im Laufe der Jahre zu Bill Gates aufgebaut habe, sowie den gegenseitigen Respekt, den wir füreinander hegen. Uns verbindet zudem das gemeinsame Thema der Verschwörungstheoretiker da draußen, die glauben, dass Bill und ich seltsame Dinge tun, wie zum Beispiel Chips in die Impfstoffe einzubauen, die wir den Menschen verabreichen wollen. Das ist Anlass für lustige Scherze zwischen Bill und mir.“ Fauci beschreibt hier genau dieselbe Taktik, die Gates in seinem 2022 erschienenen Buch „Wie wir die nächste Pandemie verhindern“ anwendet: Er überzeichnet die Kritik an ihm, um sich über sie lustig machen zu können. Damit entwertet er sie, ohne auf sie eingehen zu müssen. Übrigens ließ Gates sein Buch vorab von Fauci redigieren.
Und auch mit Pfizer-Chef Albert Bourla stand Fauci in direktem telefonischen Kontakt, wie ein Eintrag vom 24. August 2020 zeigt. An diesem Tag erhielt Fauci nämlich einen Anruf von Bourla, der seine Besorgnis darüber äußerte, dass AstraZeneca wahrscheinlich versuchen werde, eine Notfallzulassung (EUA) für seinen Impfstoff zu erhalten, bevor die großen Unternehmen (Moderna, Pfizer, J & J) ihre Phase-3-Studien abgeschlossen haben. Am 8. April 2021 berichtet dann die New York Times: „Israel begeht den Holocaust-Gedenktag mit einem virtuellen Gedenkmarsch und einer Ansprache von Dr. Fauci. Die Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Beschränkungen bereits zum zweiten Mal virtuell stattfand, umfasste aufgezeichnete Reden von zwei prominenten Persönlichkeiten im Kampf gegen das Coronavirus: Dr. Albert Bourla, ein Sohn von Holocaust-Überlebenden und Vorstandsvorsitzender von Pfizer, dem Pharmaunternehmen, das zusammen mit BioNTech einen der führenden Corona-Impfstoffe entwickelt hat; sowie Dr. Anthony S. Fauci, der führende Experte für Infektionskrankheiten in den Vereinigten Staaten.“ Während Bourla und Fauci also die brutale Vermarktung eines unausgereiften und hochgefährlichen neuen „Impfstoffes“ vorantrieben, schwangen sie gleichzeitig hehre Reden beim Holocaust-Gedenktag.
Plötzlich machte Fauci Politik
Bei dem Wettlauf um die Impfstoffzulassung störte natürlich jemand wie Scott Atlas, der auf andere Wege setzte als ausschließlich auf die neue Impfstoff-Technologie. Am 11. August 2020 gibt Fauci eine Mail von Deborah Birx wieder, die während der Corona-Jahre Trumps „White House Coronavirus Response Coordinator“ war. Birx warnt Fauci davor, dass Trump neuerdings auf Atlas höre. Sie selbst werde nur noch selten in Besprechungen vor einer Pressekonferenz einbezogen. Atlas’ Überlegungen gingen in eine ganz andere Richtung als Faucis, so Birx. Atlas setze sich dafür ein, lediglich die gefährdeten Bevölkerungsgruppen in Pflegeheimen zu schützen. Er sei der Meinung, für den Rest der Bevölkerung gebe es genügend Herdenimmunität. Ginge es nach Atlas, sollten Schulen überall wieder öffnen, da Kinder das Virus nicht verbreiteten. Masken seien nicht notwendig. Auch das Testen werde stark überbewertet und treibe die Fallzahlen künstlich in die Höhe, sage Atlas.
Faucis Lager forderte dagegen eine Ausweitung der Tests, strikte Maskenpflicht und Abstandsregeln, eine Beschränkung des Zugangs zu allen öffentlichen Einrichtungen, in denen Abstandsregeln und Masken nicht eingehalten werden können, sowie die Begrenzung der Wiedereröffnung von Schulen auf bestimmte Gebiete und unter strengen Auflagen. Am 14. August 2020 notiert Fauci, dass Atlas gefährlich sein könnte, er aber noch mehr seiner Positionen hören müsste. Am 26. August hält er fest, dass Trump weitere Briefings mit Atlas und auch mit Jay Bhattacharya gehalten habe. Was Fauci nicht wissen konnte: Im April 2025 wurde Bhattacharya von Trump zum Leiter der National Institutes of Health berufen. Hätte ihm das jemand zum Zeitpunkt seines Tagebucheintrags im August 2020 gesagt, hätte er es wahrscheinlich nicht geglaubt.
Im September 2020 spitzt sich die Lage zu. Am 26. September notiert Fauci, dass Atlas der Meinung sei, man müsse asymptomatische Personen nicht testen, was ihm natürlich gar nicht gefällt. Am 6. Oktober empfiehlt er in einer Mail an den ehemaliger Stabschef des US-Vizepräsidenten nachdrücklich, Atlas aus der Task Force und aus dem Weißen Haus zu entfernen. Als Atlas in einer Sendung im Sender FOX sagte, dass die Grippe für junge Menschen gefährlicher sei als COVID-19, kommentierte Fauci in seinem Tagebuch: „Was für eine dumme Aussage!“ Am 1. November kritisierte er Atlas öffentlich in einem Interview für die „Washington Post“, und am 11. November teilte wiederum Atlas auf „Politico“ gegen Fauci aus und nannte ihn „ein politisches Tier“. Am 1. Dezember 2020 notiert Fauci dann mit Genugtuung, dass Atlas zurückgetreten sei. Er interpretiert den Rücktritt so, dass Atlas wohl eingesehen habe, in allem falsch gelegen zu haben. Tatsächlich war sein Rücktritt natürlich eine Reaktion auf die Wahl Bidens zum neuen US-Präsidenten.
Fauci widerspricht Trump in der Öffentlichkeit
Und genau hier liegt die Heimtücke Faucis. Nicht nur Atlas griff ihn wegen seiner politischen Umtriebe an, sondern auch Judd Deere, ein Sprecher des Weißen Hauses unter Trump, warf Fauci vor, Politik zu betrieben. In dem besagten Interview mit der „Washington Post“ hatte Fauci nämlich auch gesagt, dass die Corona-Fallzahlen landesweit dramatisch anstiegen und deswegen die Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit verstärkt werden müssten. Mit einer Passage in dem Artikel war Fauci allerdings nicht ganz zufrieden. Sie lautet: „Fauci sagte, die Kampagne des ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden nimmt die Situation aus Sicht der öffentlichen Gesundheit ernst. Trump, so Fauci, betrachte die Sache aus einer anderen Perspektive. Er sagte, diese Perspektive sei die Wirtschaft und die Wiederöffnung des Landes.“ Vor sich selbst respektive vor künftigen Lesern versucht Fauci sich zu rechtfertigen: Er habe geglaubt, die Passage bliebe vertraulich. In Wahrheit betrieb Fauci bewusst Wahlwerbung für Biden und gegen Trump.
Deere stellte denn auch gegenüber der „Washington Post“ zutreffend fest, Fauci wisse genau, dass die Risiken durch das Coronavirus wesentlich geringer seien als noch vor wenigen Monaten. Wörtlich warf Deere Fauci vor: „Es ist inakzeptabel und verstößt gegen alle Normen, dass Dr. Fauci, ein hochrangiges Mitglied der Coronavirus-Taskforce des Präsidenten und jemand, der Präsident Trumps Maßnahmen während dieser Pandemie stets gelobt hat, sich drei Tage vor einer Wahl dafür entscheidet, Politik zu betreiben. Als Mitglied der Task Force hat Dr. Fauci die Pflicht, Bedenken zu äußern oder auf eine Strategieänderung zu drängen, aber das hat er nicht getan. Stattdessen hat er sich dafür entschieden, den Präsidenten in den Medien zu kritisieren und seine politische Ausrichtung deutlich zu machen, indem er den Gegner des Präsidenten lobt.“
Es ist nicht die einzige Taktik, die Fauci anwendet, um Biden zu unterstützen und Trump zu schaden. Allerdings ist Faucis Verhältnis zu Trump ambivalent. Anfangs schmeichelt ihm nämlich die Aufmerksamkeit, die Trump ihm zukommen lässt. So berichtet er am 6. Februar 2020 stolz davon, wie Trump ihn seiner Frau Melania vorgestellt habe mit den Worten, er – Fauci – sei der klügste Mensch der Welt. Doch dann manipuliert und instrumentalisiert Fauci Trump zusehends. Am 27. Februar 2020 legt er Trump in einem Telefonat nahe, die Ernsthaftigkeit der Lage nicht herunterzuspielen, denn wenn sich die Situation verschlimmern würde, würde es so aussehen, als würde Trump etwas vertuschen. Das würde seine Chancen auf eine Wiederwahl möglicherweise stärker beeinträchtigen, als wenn er vor ernsthaften Problemen warnen würde – auch wenn dadurch der Aktienmarkt weiter fallen sollte. Und Fauci widerspricht Trump in der Öffentlichkeit. Laut einem Tagebucheintrag vom 8. März 2020 sagte Trump, Corona werde im Frühjahr verschwinden. Fauci meinte hingegen, das sei vielleicht möglich, doch da es sich um ein neues Virus handele, lasse sich das nicht mit Sicherheit sagen.
Den Link zu Faucis Tagebuch finden Sie hier.
Den Link zu Faucis Textnachrichten zum Thema Impfung und Schwangerschaft finden Sie hier.
Lesen Sie morgen in Teil 2: Welche Rolle spielt in den Aufzeichnungen Karl Lauterbach?
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Der Staatsverrat“ von Gunter Frank, Martina Binnig, Kay Klapproth, Achgut Edition 2025, hier bestellbar.


@Karl-Heinz Böhnke; Sie wiederholen hier die üblichen Narrative, die in bestimmten Filterblasen und Echokammern kursieren; vorsätzlicher Genozid, unter Zwang und Drohung, sich unbewußt zu opfern, größte Schuld auf sich geladen, …Täter…büßen…
Das hört sich irgendwie nach Mittelalter an – dort wo man Menschen auf Scheiterhaufen verbrannt hat, weil sie sagten, die Erde wäre gar keine Scheibe. Und das Volk drumherum jubelte, als diese verbrannten.
Also ich persönlich will nicht ins Mittelalter zurück, andere augenscheinlich schon.
Fakt ist nun mal, dass die Sterberate sich, bereinigt um den demographischen Faktor, 2020 nur um gut 3% erhöht hat (Corona), 2021 etwas weniger und 2022 auch noch mal um 3%.
Ein Zusammenhang zur Impfung lässt sich nicht nachweisen. Die Auswertungen von Zahlen verschiedener Länder lässt eher die Schlussfolgerung zu, dass der Zusammenhang zur Impfung eher gering ist. Und dass es Corona sowie Corona-Maßnahmen waren, die Totenzahlen nach oben getrieben haben.
Mit dem ständigen Skandalisieren der Impfung lenkt man von der Tatsache ab, dass Corona-Maßnahmen und gesellschaftliche Missstände die Hauptgründe für die erhöhten Sterbezahlen sind.
Regierung und Medien tun sich sicher gerne bei Ihnen bedanken, dass Sie solche Nebelkerzen werfen, die den eigentlichen Machtmissbrauch vertuschen!
Denn solange der Fokus auf die Impfung gerichtet wird, bleiben die da oben verschont. Weil mit der Impfung lässt sich überhaupt nichts beweisen. Es sind skandalisierte Behauptungen, die man sich aus den Fingern gesaugt hat.
Jede Impfung bringt grundsätzlich Impfschäden und Impftote mit sich. Und dass diese „Impfung“ das übliche und zu erwartende Maß relevant überschritten hat, dafür gibt es keine Beweise. Zumal 3% Übersterblichkeit gar keine Besonderheit sind, und durch Untersterblichkeiten 2023-26 längst ausgeglichen wurden
Das Thema Impfung zu skandalisieren, heißt, ein totes Pferd reiten zu wollen. Vielleicht geht’s doch eher um Lust an brennenden Scheiterhaufen
Ich bin aber noch nicht fertig. Ich frage mich, wie lange Sie sich hier noch bloßstellen wollen, indem Sie Dinge erzählen, die sich von selbst widerlegen, die unlogisch sind und/oder den Realen Fakten widersprechen.
Diese ständige Lügerei wird irgendwann langweilig.
Selbstverständlich geht es beim Corona-Thema besonders in Foren fast immer nur um das Thema Impfung, und weitaus seltener um die ungerechten Corona-Maßnahmen. Ich sage also die Wahrheit!!
„Zu behaupten, daß von Faucis Unwirken alles bekannt war…“ = Dann erläutern Sie mal, was von dem, was hier aus dem Tagebuch zitiert wird, vorher nicht bekannt gewesen ist. Auch hier wird nie eine Antwort von Ihnen kommen. Weil einfach der Kontakt zur Realen Welt fehlt.
„Mehr als seltsam ist auch die Quasi-Gleichsetzung von angeblichen Fehlhaltungen bei Geimpften und Ungeimpften.“
Auch hier fragt sich jeder, wo ich das gesagt oder ausgedrückt haben soll. Alles in der Phantasie zusammengesponnen.
Wie lange soll dieses Spiel noch gehen. Sie denken sich in der Phantasie irgendwelche wirren und unsinnigen Sachen aus, und ich hole Sie dann wieder auf den Boden der Realität zurück.
Sachliche und interessante Gegenargumente Fehlanzeige, sondern fast immer nur Agumentum ad hominem.
Dieses ständige, dem anderen seinen Willen aufzwingen wollen, ist ja genau die Unart, die Politik und Medien seit einigen Jahren vermehrt betreiben.
Und Sie wollen hier demonstrieren, dass Sie das noch viel besser können als die.
Wenn jemand keine Lernkurve zeigt, und unbelehrbar immer wieder die gleichen Falschbehauptungen von sich gibt, dann ist er sicherlich kein Vorzeige-Beispiel für eine bessere Gesellschaft.
Aber auch das wird Ihren Horizont übersteigen. Da bin ich sicher.
Danke @Chris Kuhn, dass Sie meine Aussagen wie immer bestätigt haben und ein unterhaltsames Eigentor-Festival hingelegt haben.
Es geht eben um Wirksamkeit, die man nur mit REALEN Daten und Fakten und mit dem Kontakt zur Wirklichkeit herstellen kann, und nicht mit Einbildungen, die man sich in seinen Filterblasen/Echokammern immer wieder neu vorsagt.
Zunächst einmal wäre zu konstatieren, dass ich Sie mehrfach aufgefordert hatte, die Diskrepanz zwischen subjektiver Wahrnehmung (Impftote) und den REALEN Zahlen zu erklären. Da Sie sich bisher geweigert haben, das zu tun, bedeutet das, dass Sie meiner Sichtweise Recht gegeben haben. So jedenfalls funktioniert das in einer wissenschaftlichen und sozial orientierten Welt. Und ja, in der Welt der Phantasie kann man sich einbilden, man wäre 50 m groß und hätte 15 Augen. Für voll genommen wird man dann aber von niemandem mehr.
Eben auch nicht vom Rest der Bevölkerung, die man bzgl. Corona vielleicht überzeugen könnte. Wer so einen unlogischen sich widersprechenden Blödsinn erzählt, auf den hört nun mal niemand.
Wenn ich zuvor die Wahrheit kundtue, dass JEDE Impfung grundsätzlich Impfschäden und Impftote mit sich bringt, und dann darauf antwortet wird, man würde Impfschäden kleinreden, dann ist das nicht nur paradox sondern eben auch ein besonders amüsantes Eigentor.
Danach die selbstentlarvende Aussage „Diskriminiert wurden ausschließlich die Ungeimpften“ ,um danach zu sagen ‚Opportunisten, mit denen ich heute einfach nicht mehr darüber spreche’, Hedonisten, die einem ihre Konzerte und Restaurantbesuche aufs Brot schmierten‘ ‚…also die wirklich armen Schweine…‘. = Auch dies ein wunderbares Eigentor. Ist es nicht naheliegend, dass die Ungeimpften, die ausgegrenzt, übel benachteiligt und diffamiert wurden, ihren Schmerz damit kühlen, indem sie die Geimpften zum AUSGLEICH als Opportunisten, Hedonisten, arme Schweine, bisher Glück habende und dumme Menschen verunglimpfen.
Verdrängter Schmerz führt halt zu solchen Kapriolen.
Wenn das wahr ist, gibt die große Schwester der Grünen das SPD Ministerium 700 Millionen fast eine Milliarde für Schleuser NGO und Migration aus und was macht, die Union, die winkt das durch. Unsere gekauften Politiker fühlen sich nicht mehr zuständig für unser Land und unsere Bürger, Die Notwehr kann nur heißen AFD.
Wer Fauci und Mengele in einem Atemzug nennt, der hat einen an der Waffel.
Fauci diskutierte intern, ob ein starker Zytokinsturm und Impffieber, besonders nach der 2. modmRNA-Injektion, das Risiko für Fehlgeburten erhöhen könnte.
Doch auf welche Studie hat er sich bezogen, die einen starken Zytokinsturm und Impffieber, besonders nach der 2. modmRNA-Injektion, belegte ? Weiß das jemand hier ? Warum fragt sich das keiner ?
Zu behaupten, daß von Faucis Unwirken „alles“ bekannt war oder der Machtmißbrauch bei „Corona-Kritikern“ heute „kaum noch ein Thema“ sei, sind nur zwei von wenigen Schrullen hier. Richtig ist vielmehr, daß das zweite nach wie vor kein Thema bei allen „Corona-Hysterikern“ ist – und natürlich bei den Tätern. Mehr als seltsam ist auch die Quasi-Gleichsetzung von angeblichen „Fehlhaltungen“ bei Geimpften und Ungeimpften. Hier lag doch von Anfang an keine Symmetrie vor!
Diskriminiert wurden ausschließlich die Ungeimpften, während die Geimpften sich grob gesprochen aufteilten in Hypochonder oder zumindest Überzeugte (von denen viele unsereinem damals Quarantänelager, Einkaufsverbote oder den Tod wünschten), Opportunisten (mit denen ich heute einfach nicht mehr darüber spreche, warum auch?), Hedonisten (die einem ihre Konzerte und Restaurantbesuche aufs Brot schmierten und hernach meist umgekehrt recht schweigsam wurden) und millionenfach zur Spritze gezwungene Gesunde (also die wirklich armen Schweine, wenn der Schuß daneben ging).
Wer hier die Vielzahl von Impfschäden klein zu schreiben oder ins „Verschwörerische“ zu ziehen versucht, legt nahe, daß er wohl zur Orthodoxie gehört hat. Doch selbst wenn 99,5% von denen – bisher – Glück gehabt haben sollten, sind Beschwerden und Schäden von einem nicht hinreichend abgesicherten, dabei noch nicht mal wirksamen „Impfstoff“ beim Rest in keiner Weise hinnehmbar.
Und warum sollen Bürger wie ich auf Geimpfte losgehen, außer auf solche die immer noch eine Pandemie, die keine war, relativieren und beschwichtigen? Unentwegte können von mir aus zur „Beweislage“ wiederholen, was sie wollen, mir reicht was ich in den o.g. Gruppen an Problemen gesehen habe, und dafür gibt es in der Summe auch Belege wie biochemisch-medizinische Kausalketten, deren Verbreitung und Diskussion aber von den besagten Tätern und ihren Mitläufern in Wissenschaft und Medien genauso unterbunden wird wie Kritik an vielen anderen Mißständen im Lande.