Im Rahmen der Aufklärung teilte das sächsische Kultusministerium in Dresden dem Autor schriftlich u.a. mit:
„Im Januar 2026 erhielt die Schulleitung per E-Mail ein Projektangebot zum Thema ‚Mut‘. Das Projekt wurde von den inhaltlich und für die Durchführung Verantwortlichen, einer ausgebildeten Theaterpädagogin sowie einer Lehramtsstudentin (Anm. d. Autors: die beiden non-binären Personen), in der E-Mail skizziert und auf eine Förderung des Projekts seitens der Amadeu-Antonio-Stiftung verwiesen.
Ziele des Theaterprojekts waren gemäß Projektbeschreibung, anhand des übergeordneten Themas Mut, aktuelle politische Themen sowie persönliche Lage der teilnehmenden Schülerinnen aus einer künstlerischen Perspektive in den Blick zu nehmen. Darüber hinaus wurde als Ziel des Projekts deklariert, gemeinsam mit den Jugendlichen herauszufinden, welche Möglichkeiten im gemeinsamen Handeln liegen, Dinge zu verändern und Selbstwirksamkeit zu erfahren und durch gemeinsame (körperliche und künstlerische) Erfahrungen in der Gruppe, Raum für individuelle Emotionen der Jugendlichen zu Mut, aus ihrer Lebensrealität heraus zu geben.“
Sorry, ich kann hier nicht herauslesen, was nun genau im Projekt konkret „unterrichtet“ werden sollte. Und dass das es von der Amadeu-Antonio-Stiftung gefördert wurde, erregte beim Schulleiter offenbar keinen Verdacht.
Projekt stand angeblich im Einklang mit dem Lehrplan
Weiter heißt es in der Mitteilung des sächsischen Kultusministeriums:
„Die Projektbeschreibung und die darin skizzierten Projektziele stehen im Einklang sowohl mit übergeordneten Bildungs- und Erziehungszielen des sächsischen Lehrplans wie Werteorientierung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Sozialkompetenz sowie der Stärkung des Bewusstseins für individuelle Stärken und Schwächen und ästhetisches Empfinden. Darüber hinaus bot das Projekt lehrplanrelevante, fachbezogene Anknüpfungsmöglichkeiten in den Fächern Ethik, Gemeinschaftskunde und Kunst.“
Anm. des Autors: Sozialkompetenz, Stärkung des Bewusstseins, fachbezogene Anknüpfungsmöglichkeiten. Das sind sie wieder – blumige und nichtssagende Worte, die den sächsischen Lehrplan schmücken. Und weiter:
„Vor diesem Hintergrund bestand seitens der Schulleitung kein Anlass zu der Vermutung, dass Medien mit potentiell pornographischem Inhalt Bestandteil der Projektumsetzung sein würden.“
Die Eltern seien informiert worden, heißt es weiter. Und dann:
„Bereits nach Abschluss des ersten Projekttages wandten sich mehrere Eltern der betroffenen Klasse an die Schulleitung und berichteten von den problematischen Vorfällen während des ersten Projekttages, insbesondere zur Aushändigung eines Magazins, das potenziell pornographisches Bildmaterial enthielt.“
Anm. des Autors: Die Wortwahl „potenziell pornographisches Bildmaterial“ ist verharmlosend. Nichts war potenziell. Es waren richtige, echte Pornofotos. Wer sie „einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht“, begeht nach § 184 StGB eine Straftat.
„Sofort nach Bekanntwerden des Sachverhalts am ersten Tag der Projektwoche, brach die Schulleitung das Projekt ab und kündigte den Dienstleistungsvertrag mit den Projektverantwortlichen.
Darüber hinaus zeigte die Schulleitung die Vorfälle sowohl gegenüber der Schulaufsicht im Rahmen der Meldung eines Besonderen Vorkommnisses als auch gegenüber dem Schulträger und der projektfördernden Amadeu-Antonio-Stiftung an.“
Kultusminister Conrad Clemens (CDU) sprach angeblich von einem „ungeheuerlichen Vorgang“, die Schule habe „umgehend und konsequent reagiert“. Und die Amadeu Antonio Stiftung müsse so etwas dringend unterbinden, wenn sie weiter Projekte an Schulen fördern wolle.
Keine Kontrolle, kein Lehrer vor Ort, keine Erkundigungen im Vorfeld?
Die Einlassungen – die offenbar der Schulleiter dem sächsischen Kultusministeriums zugearbeitet hat – klingen gut, aber sie sind nicht kohärent. Bevor man sich als Schule ein Projekt ins Haus holt, holt man Informationen ein: Wie ist es beleumundet und welche Erfahrungen gibt es damit an anderen Schulen? Hatte der Schulleiter tatsächlich treu und blind auf die Projektbeschreibung vertraut sowie auf die Arbeit von Personen, die er zuvor noch nie gesehen hatte? Das kann er als Privatperson gern tun, aber nicht, wenn es um die körperliche und psychische Sicherheit von Minderjährigen geht, die ihm anvertraut sind. Hatte der Schulleiter keine Zeit, mit den beiden Non-Binären vorher zu telefonieren? Fehler und Verantwortung liegen hier, aus Sicht des Autors, beim Schulleiter.
Nicht nur, dass Jan Rehor das Gender-Aktivistenprojekt offenbar nicht kannte, er machte sich anscheinend auch keine Mühe, nachzuschauen, was die beiden Non-Binären in der Klasse 9b so trieben. Sie konnten unbehelligt mehrere Stunden lang ihr Queer-Schwulen-Porno-Politpropaganda-Anti-AfD-Programm „unterrichten“. Und: Wer hatte die beiden Projekt-Verantwortlichen in die Klasse gebracht? Wer hatte sie überhaupt eingeladen? Der Schulleiter selbst? Oder ein Lehrer? Zahlreiche Fragen bleiben offen.
Schulleiter muss am 5. Mai vor Gemeinderat Rede und Antwort stehen
Der Vorfall an der Oberschule war Thema auf der Sitzung des Gemeinderats am gestrigen Dienstag. Wie der Autor von Anwesenden erfuhr, schilderte die Elternsprecherin der 9b noch einmal die Vorgänge und bestätigte die Medienberichte. U.a. dass die beiden Gender-Aktivisten mit Pronomen angeredet werden wollten, dass sie linkslastige Äußerungen tätigten, gegen die AfD hetzten und Pornographie mit Schwulenpaaren zeigten.
Bürgermeister Jörg Funda (CDU) verurteilte die Vorgänge angeblich ausdrücklich und verwies offenbar darauf, dass intensive Ermittlungen der Polizei laufen würden und diese abzuwarten seien. Zwei Elternpaare hatten Strafanzeige erstattet. Eine Anfrage des Autors vom vergangenen Freitag hat Funda aber bis heute nicht beantwortet.
Der Vorfall von Schleife zeigt auch: Gender-Gaga und Sexualisierung – nicht zu Verwechseln mit Aufklärung – sind leider Bestandteil des deutschen Bildungssystems. Auch im sächsischen Lehrplan ist die (Früh-)Sexualsierung verankert. Bereits Viertklässler müssen u.a. Lückentexte ausfüllen, in denen es um feuchte Vaginas, angeschwollene Penise, die in Vaginas eindringen, Gebärmutter, Hoden, Samen und Geschlechtsverkehr geht. 4. Klasse – das sind 9- und 10-Jährige, die aufgrund der kognitiven Entwicklung überhaupt nocht nicht verstehen können, worum es geht. Siehe auch Piaget: Konkret-operationale Phase.
Die Übergriffigkeit der Bildungsverantwortlichen setzt sich bis zur 9. Klasse fort, wo es z.B. um Geschlechtervielfalt etc. geht. Der Staat beschneidet die Erziehungsrechte der Eltern. Und dann muss sich niemand wundern, wenn plötzlich Pornos in der Schule auftauchen, gezeigt von aktivistischen non-binären Leuten, die denken, das sei etwas ganz Normales.
Richtigstellung: Hamburger Theater hatte damit nichts zu tun
Achgut hatte zunächst berichtet, dass die beiden Gender-Aktivisten für das Hamburger Mut!Theater tätig wären. Wie weitere Recherchen ergaben, entspricht das nicht den Tatsachen. In Interviews, die der Autor mit Betroffenen geführte hatte, wurden offenbar die Worte Theaterprojekt und Mut vermischt. Außerdem wurde dem Autor die Website des Hamburger Projektes als „Nachweis“ übermittelt. Eine Anfrage dort blieb erfolglos. Und angeblich hatten sich die zwei Nonbinären auch als Mut-Theater vorgestellt, was zusätzlich zur Verwechslung beitrug. Wir entschuldigen uns für den Fehler.
Beitragsbild: Pixabay

@Michael Müller (Ffm), „Ende Juni 2021. Da gab es schon lange nur noch die schwache Variante des Virus, nämlich Delta.“ –
Sie verwechseln da was. Die schwache¹ Variante des Virus war Omikron, ab Januar 2022.
AstraZeneca wurde kurz nach Zulassung erst pausiert, und dann nur noch ab 60 Jahre eingesetzt.
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¹) Die Pandemie ist lange her, nicht mehr im Fokus. Covid-19 ist immer noch „gefährlicher“, als Influenza. Aktuelle Saison, im „ARE-Wochenbericht des RKI“:
– Influenza: 241.327 Fälle, 2.094 Todesfälle – CFR 0,87%
– COVID-19: 115.781 Fälle, 1.550 Todesfälle – CFR 1,34%
– RSV: 64.480 Fälle, 296 Todesfälle – CFR 0,46%
Die Junge Freiheit hat einen ergänzenden Bericht ins Netz gestellt. Demnach hat in Schleife am Mittwoch, 14.04. der Gemeinderat öffentlich getagt. Nach dem Schillerschen Motto „Männerstolz vor Königsthronen“ haben sich dort demnach Gemeindevertreter, Eltern und weitere Bürger ernsthaft und „emotional“ geäußert und harte Konsequenzen eingefordert. Für den Schul-Leiter, für die Finanzierung von sogenannten „NGO-Projekten“ und für die Täter. Recht so! Das katholische Sorbenland ist mental also noch gesund. Ich schlage vor, daß eine schönes Sommertages beide Täter gefesselt und zu Fuß – aber durcchaus angemessen bekleidet – durch das Dorf geführt werden, um sich anschließend vor Eltern und Kindern zu verantworten. Man sollte ihnen die verlausten Haare (Foto ! – unfaßbar, das sowas eine Schule betreten darf !!!) scheren und mit dem Rohrstock jeweils 25 auf den nackten Hintern rüberziehen – und sie dann laufen lassen! (im Vergleich zu den unfaßbaren und nie aufgearbeiteten perversen Verbrechen gegen die Menschlichkeit selbsternannter angeblicher „Partisanen“ gegen zehntausende französische Frauen – Stichworte: „horizontale Kollaboration“, „wilde Gerichte“ – ist mein Vorschlag einer zur Güte: großzügig, human, christlich, absolut maßvoll, angemessen und gerecht !!!).
Ich komme nicht umhin, mich zu fragen, was bei unseren Regierungs- und Ex-Regierungsmitgliedern an teuren Diennstleistungen als „Visagisten“ oder „Friseure“ abgerechnet wird. Vielleicht sind es ja auch ganz andere „Dienstleistungen“ zu denen das Preisgefüge besser passen würde. Reine Spekulation natürlich – aber die Quittungen könnte man sich ja mal kommen lassen.
„Es waren richtige, echte Pornofotos.“ …sagen die Schüler…aber vielleicht waren es ja Deepfakes von Herrn Ulmen.
@Gerard Döring, „Religionsunterricht war gestern. Statt Adam und Eva“ –
Wie wär’s mit Abraham und seiner Halbschwester?
Oder Lot mit seinen beiden Töchtern?
Die Kids würden Augen machen, ob des spannenden Religionsunterrichts.
@Torsten Hopp, „Anzeige für alle Verantwortlichen ( bzw. Verantwortungslosen) und Rücktritte.“ –
Der Vorfall hatte sich Mitte März ereignet. „Damals war Funda vier Wochen außer Landes. Amtierender Bürgermeister war zu der Zeit sein Stellvertreter Mathias Lampe von der AfD“, schreibt der MDR.
@ Th. Gebert: „Es sollte grundsätzlich auf den Prüfstand, was Transaktivisten (“non-binäre Personen„ fallen auch in diese Kategorie) an Schulen an Projekttagen anbieten, und was sie Schülern erzählen, wenn sie von den Schulen eingeladen werden.“ Jawohl, und dann sollten wir auch schleunigst wieder Darwinisten oder Leute, die uns erzählen, dass die Erde eine Kugel sei, auf den Prüfstand stellen.