Der Antisemitismus in Deutschland nimmt weiter zu. Doch Widerstand kann kaum erwartet werden – stattdessen ziehen sich insbesondere Akademiker zurück, um nicht ins Schussfeld von Antisemiten zu geraten.
Wir haben ein Problem. Der gesunde Menschenverstand müsste den Menschen die Augen öffnen. Israel wurde von islamistischen Terroristen in unverstellbarem Maße angegriffen, und dennoch gibt es vor allem aus dem linken Spektrum viel zu viele Menschen, die sich mit den Tätern solidarisieren, Empathie für die Opfer vermissen lassen und Israel den Kampf um seine Existenz übelnehmen.
Ein Kreis von Professoren verbringt seine Tage damit, Israel zu dämonisieren, jüdischen Studenten den bitter nötigen Schutz zu versagen. Viel zu viele Entscheider aus der Politik schweigen oder sind von Angst erfüllt und besorgt, ihre Ämter zu verlieren, wenn sie uns Juden lautstark zur Seite stehen.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk schürt in großen Teilen mit einseitiger Berichterstattung den Hass auf Juden, und einem Großteil der Bevölkerung sind Juden entweder gleichgültig oder sie teilen den subtilen Antisemitismus. Einige sind auch zu feige, couragiert Haltung für Israel, für Juden zu zeigen.
Mobbing im Klassenzimmer
Lieber ziehen sie sich zurück, von Angst versteinert, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Denn eines zeigt sich dieser Tage überdeutlich: Es ist eine bevorzugte Taktik der Linken, Israelfreunde als rechts zu brandmarken. Auch die anständigen Professoren sind deutlich leiser als diejenigen, denen Israel, denen Juden ein Dorn im Auge sind.
Jüdische Schüler werden von muslimischen Klassenkameraden gemobbt, und sie müssen schon verdammt viel Glück haben, an einen engagierten Lehrer, eine engagierte Lehrerin zu geraten. Denn auch Lehrer/Lehrerinnen wissen, dass sie nicht Gefahr laufen, von jüdischen Vätern bedroht zu werden, für zu viele muslimische Väter kann keine Garantie übernommen werden.
Ein Antisemitismusbeauftragter, auffällig seit vielen Jahren, kann in Baden-Württemberg sein Unwesen treiben. Selbst der verzweifelte Fingerzeig eines Holocaust-Überlebenden, zeigt politisch keine Wirkung. Er darf juristisch als Antisemit bezeichnet werden, es sind zum größten Teil Antisemiten, die ihm applaudieren und Rückendeckung geben, sein Amt scheint dennoch sicher.
Das Erwachen wird grausam sein
Und zu allem Übel gibt es auch noch eine große Anzahl Juden, die sich ängstlich zurückziehen, den Konflikt meiden und lieber unsichtbar leben. Außer dem Grund Angst, ist es auch vielen von uns anerzogen worden, lieber unauffällig zu sein, sich nicht zu wehren, in der Hoffnung vielleicht doch anerkannt, gemocht und in Frieden gelassen zu werden.
So ähnlich war es auch in Deutschland 1933. Dabei haben wir nicht wirklich etwas zu verlieren. Die Klarheit ist unübersehbar, der Großteil der Politik schützt uns nicht, Judenhasser haben kaum Repressalien zu erwarten. Wenn das hier so weiter geht, sind unsere Tage in Deutschland gezählt. Es braucht keinen Pessimismus, um diesen Fakt zu erkennen, gesunder Menschenverstand reicht völlig aus.
Dumm nur, dass es für die Bevölkerung ein zugleich unbefriedigender, als auch gefährlicher Deal ist, Juden gegen islamistische Gesinnungsgenossen einzutauschen, denen auch sie zum Opfer fallen werden. Das Erwachen wird grausam sein. Offenbar müssen Menschen leider erst eigene Erfahrungen machen, bis sie klug werden.
Malca Goldstein-Wolf ist eine deutsch-jüdische Aktivistin und Publizistin, die sich gegen Judenhass einsetzt. Neben ihrem Aktivismus als ehrenamtliches, geschäftsführendes Mitglied des deutschen Präsidiums von Keren Hayesod, Israels größter Spendenorganisation, sammelt sie Gelder für israelische Menschen in Not.
Wenn man Widerstandskämpfer im allgemeinen nur anhand unserer Berufswiderstandskämpfer beurteilen könnte, dann käme man zum Schluss, dass Widerstandskämpfer ein Synonym für Opportunist, Mitläufer, Mittäter, Denunziant sein muss.
Der Artikel schildert die Situation korrekt. Ich sehe für die Juden in Deutschland z.Zt. keine Chance: Wer schützt einen vor der Gewaltbereitschaft der Linken und der Muslime, wenn man sich klar äußert? Niemand. So viele Personenschützer kann es gar nicht geben.
Es ist durch und durch unverständlich. Mir ist mein Umfeld mit diesem Verhalten unheimlich. Es gibt keine Gesprächsbereitschaft, wie schon bei Corona und all dem weiteren Alltagsirrsinn. Keiner will sehen oder hören. Der Ernst der Lage wird nicht verstanden und will auch gar nicht verstanden und bewusst erlebt werden. Ich habe mich engagiert, aber ebenso könnte ich mit dem Kopf gegen die Wand rennen. Gerne würde ich aus diesem Absurdistan fliehen, leider ist es mir nicht möglich. Und ich finde den Gedanken unerträglich, das alles aushalten zu müssen. Ich wünsche allen, die sich das nicht antun müssen und gehen können, bessere Lebensmöglichkeiten an besseren Orten.
„Der Antisemitismus in Deutschland nimmt weiter zu.“ – Solange der Hass auf Juden nicht erwähnenswert ist, scheint doch alles nicht wirklich schlimm zu sein.
Richtig, aber das Phänomen betrifft keineswegs nur den Antisemitismus und es ist ein klassisches und alles andere als zufaelliges Merkmal der sogen Intellektuellen. Nicht nur, aber besonders in Sch’land. Vordergründig erstaunlich, denn gerade bei der Gruppe, bei der man ( irrtümlich) Verstand vermutet, gewinnt nicht nur die Ideologie, sondern es fehlt an dem, was man Charakter nennt. Waeren sie so klug wie es die Zuschreibung hergibt, waeren sie natuerlich nicht „ links“, denn die Widerspruechlichkeiten, die Antilogik, alle Fakten sprechen gegen die aktuell herrschende Ideologie, natuerlich auch nicht fuer solche wie den Islam. Ein Blick auf die Psychognomie der Damen und Herren verschafft die Restklarheit. Es handelt sich in der Regel nicht nur um kognitiv Beschränkte, sondern vor allem psychisch speziell Gepraegte, wobei an dieser Stelle zumindest der groesste Teil der „ im realen Leben stehenden“ Naturwissenschaftler auszunehmen ist. Die Inflation im anderen Teil ist folgerichtig. Die intellektuellen Anforderungen sind sehr niedrig und die ‚„Chancen“ fuer „ verpeilte“ Absolventen sehr hoch. Feigheit ist ebenso Teil dieser Gruppe wie die Faszination fuer Gewalt und folgerichtig fuer unedle Wilde. Das „intellektuelle“ Publikum sitzt nicht mit dem Poebel im Colloseum. Als jüdischer Buerger wuerde ich nur einen Teil dieses akademischen Verhaltens auf einen gewissen Antisemitismus beziehen. Die „Objekte“ der Feigheit und des Beobachtens sind grundsaetzlich austauschbar. Wobei es bei Juden fuer die Linken um quasi natuerliche Feinde geht, ebenso wie die archaische Primitivitaet des Islam und sein Transhumanismus eine gewisse Anziehung genießt, natuerlich nur, solange man nicht selbst betroffen ist. Totalitaere konnten sich schon immer darauf verlassen, dass ihnen von der Mehrheit der Intellektuellen zumindest kein Widerstand droht, in der Regel eine zahlreiche Gefolgschaft, auch wenn sie zur inneren Beruhigung nicht selten CDU oder FDP, waehlen.
‚Der Antisemitismus in Deutschland nimmt weiter zu. Doch Widerstand kann kaum erwartet werden – stattdessen ziehen sich insbesondere Akademiker.‘ Insbesondere die Verseuchung der Universitäten und der selbsternannten Qualitätsmedien sind furchtbar und untragbar. Die Juden- und Israel-Hasser sind überall. Da muß – Rechtsstaat hin, Demokratie her – baldmöglichst spürbar ein Blitz schmerzhaft dreinschlagen!!! Umso wichtiger ist es, Widerstand zur Kenntnis zu nehmen, und bei der Vernetzung zu helfen. In der schwul-lesbischen Szene tut sich offenbar einiges. So fand am 29.06. unter der Losung ‚Homos sagen JA! zu Israel‘ eine Demonstration des ‚East Pride Berlin‘ statt. Redner waren u.a. die Bürgerrechtlichlerin Seyran Ateş und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Einige hundert Menschen nahmen teil; immerhin berichteten u.a. die Jüdische Allgemeine, der Tagespiegel und die taz. Starke und EINDEUTIGE Statements kamen auch von den Organisatoren: ‚Der jüdische Staat ist der entscheidende Schutzraum vor Antisemitismus für Juden in der ganzen Welt. Ohne das ausgesprochene Ja zu Israel, ist das Nein zu Antisemitismus eine leere Phrase.‘ Genauso ist es! Und: Mit dem Slogan >Free Palestine‹ werden undifferenzierte Schuldzuweisungen mittransportiert und antisemitische Vorurteile belebt. Wir widersprechen der wieder stark werdenden antiwestlichen und antifreiheitlichen Anschauung, in der Israel zum Sündenbock gemacht wird.‚ Es ist ein ermutigendes Zeichen, daß sich Israel-Freunde aus einer normalerweise eher als ‘links‚ odr ‘links-liberal‚ eingeschätzten Szene, so tapfer und öffentlich zu Wort melden. Dies führt zur Frage: Wo sind die Konservativen, Bürgerlichen und die Rechten? – ‘Wir alle sind Israel – und Israel ist in uns allen!‚ (Geert Wilders, Sieger der niederländischen Parlamenstwahlen 2023).
Das stimmt so ja nicht. Die Deutschen lieben ihre Juden. Das sieht man doch daran , dass sie kleine Metallsteine
mit den eingravierten Namen ihrer ermordeten Juden in die Gehwege stecken, auf denen sie dann herumlatschen
können.