Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt steuerte der islamistische Terrorist Anis Amri am 19. Dezember 2016 einen Sattelzug in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Amri tötete 12 Menschen, sieben kamen aus Deutschland, jeweils ein Todesopfer kam aus Israel, Italien, Tschechien, der Ukraine und Polen. 48 Personen wurden verletzt, 18 davon schwer. Die regierungsamtliche Gleichgültigkeit und Bagatellisierung gegenüber den Opfern war immer wieder ein Thema, auch auf Achgut.com. Für den vom Täter im Vorfeld getöteten polnischen Lastwagenfahrer blieb es einem englischen Trucker überlassen, eine Spendenaktion für die Hinterbliebenen zu starten.
Die Mitglieder aller 12 Familien der Todesopfer vom Breitscheidplatz schrieben einen offenen Brief an die Kanzlerin. Darin hieß es, der Anschlag am Breitscheidplatz sei auch eine tragische Folge der politischen Untätigkeit der Bundesregierung und weiter:
„In Bezug auf den Umgang mit uns Hinterbliebenen müssen wir zur Kenntnis nehmen, Frau Bundeskanzlerin, dass Sie uns auch fast ein Jahr nach dem Anschlag weder persönlich noch schriftlich kondoliert haben. Wir sind der Auffassung, dass Sie damit Ihrem Amt nicht gerecht werden. Der Anschlag galt nicht den unmittelbar betroffenen Opfern direkt, sondern der Bundesrepublik Deutschland. Es ist eine Frage des Respekts, des Anstands und eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Sie als Regierungschefin im Namen der Bundesregierung unseren Familien gegenüber den Verlust eines Familienangehörigen durch einen terroristischen Akt anerkennen."
Die „Allgemeine Zeitung“ in Mainz und der „Wiesbadener Kurier“ haben in den letzten Jahren mehrmals über das Schicksal von Dr. Stefan W., berichtet, der beim Anschlag schwer verletzt wurde und in den Monaten nach dem Anschlag mehrmals mit dem Tod gerungen hat. Der geborene Wiesbadener überlebte nur durch ein Wunder. Fast eineinhalb Jahre blieb er nach dem Terroranschlag in Berlin, zunächst auf der Intensivstation, dann in einer Reha-Einrichtung. Der seinerzeitige Manager in einem großen Berliner Industrieverband ist heute Ende 50, Mobilität sei „eine stete Herausforderung“, „der Gang zur Apotheke, den Berg hoch“, berichtet er. Seine Lunge hat nur noch die Hälfte des früheren Volumens.
Abtreten von Ansprüchen gegen einen toten Terroristen
Ende des vergangenen Jahres sagte Stefan W. zum Wiesbadener Kurier:
„Der Staat versagt. Der Staat ist nicht in der Lage, seine Bürger zu schützen. Das ist ein Armutszeugnis, furchtbar.“ Die meisten Politiker und die Bürokratie wollten mit dem Leid und den anderen Folgen von Terroranschlägen nichts zu tun haben: „Merkel sagt nur: weiter so.“
Immerhin: Behördlich wurde der Terroranschlag vom Breitscheidplatz im Falle von Stefan W. als „Wegeunfall“ anerkannt. Der Wiesbadener kämpfte mit aller Macht gegen das Aufgeben, wollte ins Arbeitsleben zurück: „Meine Ziele in Berlin waren: raus aus der Intensivstation, dann raus aus der Reha, irgendwann wieder arbeiten“. Die Berufsgenossenschaft zahlt zeitlich begrenzt Verletztengeld, danach stehe ihm, so wurde ihm geraten, Arbeitslosengeld zu.
Doch sein Antrag auf Arbeitslosengeld wurde zunächst abgelehnt. „Viermal war ich da“, schildert er im Gespräch mit der Allgemeinen Zeitung, „bei drei unterschiedlichen Beratern. Jeder musste sich neu einarbeiten. Warum ordnet man nicht feste Sachbearbeiter zu?“ So habe er beispielsweise ein Formular ausfüllen sollen, in dem er Ansprüche gegen den Terroristen Amri an die Arbeitsagentur abtreten sollte.
In der Allgemeinen Zeitung, wird die kafkaeske Szene beschrieben. Stefan W. habe dem Sachbearbeiter gesagt: „Der Terrorist Amri ist tot, bei dem ist nichts zu holen“. Der habe geantwortet „Ich muss meine Chefin fragen“. Er sei weggegangen, zurückgekommen und habe dann darauf bestanden: „Sie müssen das ausfüllen.“
Nach langem zähen Ringen sei Stefan W.‘s Antrag auf Bewilligung von Arbeitslosengeld dann doch noch positiv beschieden worden. Das sei mittlerweile aber überholt, weil sein Rentenbescheid vorliege, wegen voller Erwerbsminderung.
Die Dienstaufsichtsbeschwerde, die Stefan W. an den Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, gerichtet hatte, wurde inzwischen auch beantwortet: „Zunächst möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich erneut die Zeit genommen haben, Ihre Meinung mitzuteilen“, schrieb ein untergeordneter Mitarbeiter der Agentur, „insofern werde ich Ihre ergänzenden Hinweise gerne zum Anlass nehmen, die entsprechenden Prozesse zu überprüfen.“
Beitragsbild: Emilio Esbardo CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der deutschen Beamten innewohnende machthaberische Narzismuss ist älter als die Ära Merkel und auch älter als Merkel selbst. Entmenschende Uniformen bekommen Freund-und-Helfer-Image . In der Amtsstube befiehlt der dienstherrenergebene, kadavergehorsame Obermichel den staatshörig erzogenen Kleinmichels und kann nebenbei den von der vorgesetzten Michaela zuvor erhaltenen Anschiss genüsslich abventilieren. Der zur Verfügung stehende "Werkzeugkasten" ist gut sortiert mit Genehmigungen, Bewilligungen, Erlassen, Bescheiden, Anordnungen und mehr. Für all das stehen vorgefertigte Textbausteine zur Verfügung, die nach kurzer Zeit ins eigene (schlaffe) Fleisch und (kalte) Blut übergehen. Das Absitzen bis zur nächsten Beförderung gestaltet sich etwas erträglicher mit Hilfe von einem guten Hausarzt ge- und verschriebenen Krankheiten und Kuren. Im Gegensatz zu den Renten der Bittsteller ist die eigene Pension sicher und mit etwas Kreativität der Beginn vorverlegbar. Weshalb suchen so viele junge Leute ihre "Herausforderung " im Staatsdienst? Sobald sie drinnen sind haben sie ihr Schäfchen im Trockenen. Dann sind sie wirklich der Staat, im Gegensatz zu den Steuerdeppen, denen weiter vorgegaukelt wird, dass sie es seien. Deshalb ist in Deutschland gefühlt jede(r) Zweite verbeamtet oder diesem Status ähnlich in Verbänden, Instituten o.ä. angestellt. Deshalb können Wahlen bleiben; sie verändern nichts. Der tiefe Staat ist hier noch viel tiefer als auf der anderen Seite des Teiches.
Wo sind/waren die Sondersendungen auf den ÖR? Kontraste, Monitor etc...Wo ist/war der Aufschrei? Ein Jahr lang kein Wort der Kanzlerin? Ein Skandal. Sie hat nicht die menschliche Reife, diesem Land vorzustehen. Deshalb zerfällt die Menschlichkeit in diesem Land - Führung durch Vorbild. Die Opfer haben die Dickfelligkeit, die Ignoranz, die Herabwürdigung am eigenen Leib erfahren müssen und einen - wie ich finde - noch sehr höflichen offenen Brief verfasst.
Es bringt nichts sich aufzuregen (ich tue es trotzdem andauernd). Der Merkel-Komplex verfolgt eine gewisse Agenda. Es geht um das was Schäuble mal "neue Art von global governance" bezeichnet hat oder viele andere als New World Order( NWO). Das Ziel ist die Auflösung der Nationalstaaten zugunsten von zentralen Lenkungsstrukturen, die "europäische Annäherung/Vertiefung" mit dem Ziel der "Vereinigten Staaten von Europa" sind ein (Zwischen-)Ziel. Antreiber sind vermutlich die global agierenden Konzerne bzw. ihre Eigner die globalen Finanzinvestoren(-gruppen). Das ganze ist mit der Zielsetzung verknüpft einen freien Verkehr von Finanzmitteln, Waren und Menschen zu ermöglichen. Steuergesetze interessieren nicht, Investition müssen überall möglich sein, Waren müssen überall verkauft werden können (bspw. TTIP) ungeachtet von Verbraucherregelungen und Arbeiterschaft muss aus einem "unendlichen" Pool verfügbar sein um die Löhne zu drücken. Nationalstaaten stören in jeglicher Hinsicht. Die Massenmigration hat für Unternehmen viele Vorteile: - Sie erhöht den Konsum (auf Kosten der Steuerzahler) - Sie drückt das Lohnniveau im jeweiligen Segment wo die Migranten auf den Arbeitsmarkt strömen - Sie heterogenisiert das Staatsvolk, was dazu führt dass innerer Zusammenhalt und gemeinsame Willensbildung untergraben wird. Einen Vielvölkerstaat kann man leichter in eine übergeordnete Struktur auflösen. Die Zentrale Führung kann bei Bedarf gemäß "divide et impera" die Gruppen leichter gegeneinander auspielen und somit ein einheitliches Aufbegehren gegen die Führung unterminieren. Was juckt also Merkel und Konsorten bei solch einer Zielsetzung das eigene Volk und die "Verwerfungen" die auf dem Weg in die schöne neue Welt führen. Diese ganze Migration und der Migrationspakt usw. sind doch alles keine Zufälle oder Unvermögen, sondern geplant. Ihr könnt noch zur Wahlurne gehen und endlich mal was anderes wählen, das wars. Ob es reicht, wage ich zu bezweifeln. Ich bin müde.
Weit gefehlt: Das hier beschriebene Verhalten hat (leider) nichts mit der Causa "Amri et al." zu tun, sondern ist archetypisch für das Verhalten der Mitarbeiter in der tertiären Dienstleistung diverser Kostenträger und Institutionen des Gesundheits-, Sozial- und Entschädigungsapparats, bei denen Hunderte von ebenso wohlmeinenden wie irre teuren Alibi-Projektchen vor sich hergetragen werden, jeden Tag Tausende von Teamsitzungen zum gegenseitigen Schulterklopfen und für die eigene Daseinsberechtigung abgehalten werden, bei denen der einzelne Mitarbeiter vor lauter Urlaubs-, Fortbildungs-, Brücken- und Auswärtstagen nur noch 50 Tage auf seinem 1900 Euro teuren Bandscheibenstuhl am höhenverstellbaren Schreibtisch faulenzt, ansonsten lieber von zuhause arbeitet (?) und sich die Mitarbeiter dieser Behörden laut gackernd vorzugsweise um das jeweils im politischen Föhnwind stehende Kollektiv kümmern, während die real Bedürftigen und die nicht mit lauter Stimme auftretenden sog. "Kunden" mit einem Federstrich kaltblütig ins soziale Nirwana geschickt werden. Wenn man medizinisch etwas für die betroffenen "pro bono" tun kann, wäre es schön, wenn sich die Redaktion um die entsprechende Kontaktanbahnung kümmern könnte.
@Yvonne Flückiger: Staatliche Opferhilfe scheint es offensichtlich nicht zu geben - dafür ist wahrscheinlich kein Geld vorhanden - wohl aber für Anwälte von eingewanderten Verbrechern. Dahinter steckt System - "Opfer" gilt ja inzwischen in gewissen Kreisen als Schimpfwort. Leider ist inzwischen auch der Weiße Ring nicht mehr unpolitisch und nur um das Wohl der Opfer bedacht. Menschen wie mich z.B. will er nicht mehr haben - lieber verzichtet er auf Spenden in wahrscheinlich 6stelliger Höhe, als Geld von einem im besten Sinne konservativen Menschen anzunehmen. Opfer einer Straftat bei uns zu werden - speziell durch ein hochqualifiziertes, von Frau Merkel eingeladenes Goldstück - das bedeutet zusätzlich Demütigung, Missachtung, Im-Stich-gelassen-Werden - furchtbar und absolut widerwärtig! Kann mir jemand ein nicht-muslimisches Land nennen, in dem Opfer von Straftaten aller Art - bis hin zu denen von Terroristen - derart verhöhnt werden? Tja - wenn der Massenmörder vom Breitscheidplatz ein AfD-Sympathisant gewesen wäre - da sähe die Sache gänzlich anders aus. Ich könnte nur noch speien! An die Opfer des Brandanschlages von Mölln auf das Haus einer türkischen Familie mit mehreren Toten vor über 20 Jahren wird weiter regelmäßig gedacht. Wer oder was erinnert an die Opfer des eingewanderten muslimischen Berliner Massenmörders?
@s.solochin: Mit dem zweiten Halbsatz bringen Sie die Sache auf den Punkt. Und weil sie das genau weiß, zögert sie diesen Moment so weit hinaus, wie es nur geht. - Und richtet damit ein ganzes Volk zu Grunde!!!
Gotteskrieger sind keine Terroristen, sie machen lediglich von ihrem Recht auf freie Religionsausübung Gebrauch und sollte dafür eigentlich ob ihrer gezeigten "Haltung" gegenüber einer ablehnend gesinnten Mehrheit belobigt werden - so oder ähnlich sehen die öffentlich Meinenden das offenbar in Merkeldeutschland.