Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung für unabhängigen Journalismus und
ermöglichen Sie, dass Achgut.com weiterhin unangepasst und kritisch sein kann!
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
II.: Der wirkliche Vampir ist die Organspende. Der Hirnstamm funktioniert noch. Alle Schmerzen der Entnahme werden tatsächlich empfunden.
Der Helge Lindh Rhetorikpreis geht heute an Michael Kellner (Grüne). Applaus!
Atemlos durch – nein, nicht die Nacht – den Plenarsaal. Fast wie eine Sextanerin, die plötzlich vor der Klasse ein Gedicht aufsagen soll. Fast wie das rote Schnellfeuergewehr Heidi, allerdings mit Stottern und Verhaspeln, weil die Worte nur so heraussprudeln. Aber nicht fast, sondern genau mit dem ideologischen Dünnschi*s, den die Grünen so gerne produzieren. Mit Zahlen um sich werfen, die weder Hand noch Fuß haben – Linke halt, die haben es nicht so mit Zahlen. Wer kann denn so ein dummes Mädchen ernst nehmen? Aber im heutigen Bundestag ist ja alles möglich, und sei es noch so schräg!
Die Energieerzeugung durch Kernkraft war nur die Legende. Das Motiv war nicht wirtschaftlich, nicht ökonomisch, vor allem nicht ökologisch, sondern militärisch. Und Geostrategen arbeiten zwar mit Mitteln der Wirtschaftszerstörung bei Anderen, aber sie respektieren die Wirtschaft allenfalls als Mittel zum Erreichen ihrer Machtziele. In den 60-ern ging das global los mit Kernkraft. Und es entstand ein Problem. KKW fahren 24/7 mit konstanter Leistung, aber der Bedarf schwankt tageszeitlich und wochentäglich sehr stark. In den 70-er wurde es den Industriestaaten bewusst, dass eine 100% Stromversorgung aus KKW nicht möglich ist. Denn eine Lastfolge, um die ganze Spanne der Bedarfsschwankungen war trotz Zugeständnissen zur Betriebssicherheit TECHNISCH nicht möglich. Seitdem gab es Anstrengungen das Problem zu lösen: Im Osten ein Stromverbundnetz von Greifswald bis Wladiwostok um die Zeitzonenunterschiede zum Ausgleich zu nutzen. Im Osten die „Rollende Woche“, mit all ihren zerstörerischen Faktoren, um den Tages- und Wochengang des Industriestrombedarfs zu nivellieren. Im Westen machte die katholische Kirche einen Strich durch die Übernahme atheistischer Schnellösungen. Da musste ein planwirtschaftlicher Strompreis helfen, jenseits von Angebot und Nachfrage. Im Osten und in weniger ideologischen „marktwirtschaftlichen“ Ländern wurden auch im kleineren Maßstab Pumpspeicherwerke gebaut und betrieben, aber weitab von der wirklich gebrauchten Leistung, mehr so als Feigenblatt. Der Finanzierungsbedarf überstieg die Möglichkeiten und Interessen der S tromkonzerne in der BRD, die das Gebiet ja so „gerecht“ unter den vier Größten aufgeteilt hatten. Und der Staat schaffte in der DDR ein PSW mit 1GW Leistung, während das zweite wegen Devisenmangel zurückgestellt wurde. Im Westen und später nachdem man die Ossis „aufgenommen“ hatte, wurden die für 1€ an einen Globalkonzern gegangenen kleineren PSW stillgelegt, bzw. wo Laufwasser und PSW kombiniert waren, kein Pumpen mehr. -->2
2--> Wegen dem Investitionsbedarf und der Unwilligkeit der Stromerzeuger zu Investitionen, die sie unrentabel fanden, wurden auf lange Sicht KEINE Speichermöglichkeiten geschaffen. Allenfalls unter planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen halbherzig. Die ersten PSW kamen aus der Nazizeit, mit ihrem Korporatismo=Verschmelzung von Staat und Wirtschaft, die beiden großen PSW Markersbach und Goldisthal in der „Zone“ entsprangen ebenfalls einer Staatswirtschaft. Parallel wurde im Westen ein Gestehungspreis eingeführt, der vermutlich ausschließlich planwirtschaftlich war. Im Nachbarland Frankreich ist die Nuklearwirtschaft fest in der Hand der EdF, einem sozialistischen Staatskonzern. Die KKW-Betreiber hatten volle Rückendeckung durch den militär-wirtschaftlichen Globalstaat und alle Entscheidungen wurden militärisch/sicherheitstechnisch getroffen. Widerspruch wurde Kriminalisiert, und der Staat komplett gegen die Proteste instrumentalisiert -> REINER KORPORATISMO=Faschismus. Die KKW wurden, jetzt erst recht, so ausgebaut, dass 24/7 Stromüberschuss herrschte, der irgendwo im weiten europäischen Verbundnetz versickerte. Am Wochenende mussten die Discounter auf der
grünen Wiese das Licht an lassen und die Kühltruen leicht geöffnet. Der Strompreis war planwirtschaftlich definiert und JENSEITS der wirklichen Kosten. Unter Marktbedingungen wäre diese Art der Stromerzeugung komplett bei negativen Preisen gewesen und damit nicht nur defizitär, sondern unmöglich. Die Ideologen zugen mit der Klingel über das Land, um den Makel zum Vozug zu erklären. Unfähigkeit der Erzeuger zur Lastfolge galt als „zuverlässig“ und „preiswert“, war aber IMMER das Gegenteil. Der Sockel des Energiebedarfs wurde als „Grundbedarf“ deklariert und es wurde behauptet, die nicht steuerbaren Stromerzeuger wären gerade für den Grundbedarf essenziell. Die Lastfolge sollten aber bitte die Anderen machen. Allerdings hätte es bei 100% Nuklearstrom gar keine Anderen gegeben. Egal. Die KKW waren nicht zuständig!
Ich musste leider das Video abbrechen. Das ist der Kruger-Dunning-Effekt in Reinform. Die Videos hab ich nicht ausgehalten.
>>Es ist erschütternd was bei einigen Redebeiträgen an Naivität, Unwissen und mitunter blanker Dummheit zu Tage trat.<<
## Das kann schon sein, aber Angst vor Solarzellen wäre an sich auch dumm, wenn nicht sogar unbegründete Angst. Was sagen denn die Psychologen dazu? Und ist das nun amtlich, oder doch nur eine Vermutung. Ich meine, sie könnte ja, statt Angst zu haben, Solarzellen auch hassen. Inbrünstig vielleicht? Man müsste die Motivlage klären. Hat es was mit Investitionen zu tun? Oder mit völlig vergessenen Investitionen? Mal die Bunte Netzagentur fragen Vielleicht bildet sich das ja in der Preisentwicklung bei Netzstrumpfhosen ab. Ich meine auch, ich hätte die ukrainische blonde Schönheit mit den aufgepumpten Lippen kürzlich in Bayern gesehen, die angeblich aus Kiiv berichtet. Das fällt mir bei Netz ein. Solange nicht geklärt wird, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist, müssen wir eben warten, bis es ganz ist. Dann wird es eindeutig und dann verstehen es auch die Schwarzen. Aber sie werden es nicht zugeben, wegen der Totalitarität. Außer, wenn Fritz abdankt und in Brüssel Holz hackt. Macht er aber nicht, weil er auch das nicht kann.
Nun ernsthaft: Durch langfristige systematische ideologische und administrative Bearbeitung wurde die Speicherfähigkeit des deutschen Stromsystems sabotiert. Sie haben es als VERBOT sogar ins Gesetz geschrieben, die Roten und die Schwarzen! Das ist die einzige Wahrheit. Alles Andere ist Lug und Trug. Da könnt Ihr Euch lustig machen, dass es die Grünen nicht begreifen. Begreift Ihr es denn selbst? Und alles, was ist zu dem tödlichsten Investitionsstau sagen könnt, ist: Machts doch mal so, wie vor 50 Jahren, da hats doch funktioniert.