Bevor ich auf meine nun wirklich große Parteitagsrede zu schreiben komme, muss ich dir, liebes Tagebuch, ein Geständnis machen: ich habe dich letztens angelogen.
Nein, angelogen nicht, sagen wir, ich war schlampig und ich ärgere mich selber am meisten darüber. Ich habe geschrieben, ich hätte bei den Trampolin-Meisterschaften in Damp den zweiten Platz belegt. Richtig wäre, dass ich im Nachwuchsbereich vom TSV Pattensen in der Deutschen Meisterschaft zweimal Bronze im Doppel-Mini-Tramp gemacht habe.
Ich hab das auch sofort auf Wikipedia richtigstellen lassen und kann nur sagen, okay, das war Mist!
So, puh.
Was meine Rede angeht, also: Ich im leicht ausgestellten Kleid, Knielänge, lachsrot Richtung Feuerwehr, ovaler Ausschnitt, schwarze Lackpumps mit Schnallen, so auf der Grenze von sexy jugendlich und kanzlerinnenhaft mütterlich, es fiel wunderbar glatt und machte irgendwie schmaler, und der Kontrast zu den schwarzen Haaren war niedlich.
Also ich habe noch mal gedankt für den Rückenwind jetzt gegen den bösartigen frauenfeindlichen Gegenwind, und der war erheblich, der Rückenwind: 678 von 688 Stimmen, nur 6 Gegenstimmen, und bei den vier ungültigen Stimmen kriegen wir auch noch raus, von wem die waren.
Ich mein, es kann doch nicht so schwer sein, seine Stimme korrekt abzugeben.
Obwohl: Wir dürfen nicht vergessen, dass mit den ganzen FFF-Eintritten das Durchschnittsalter bei uns zwischen 15 und 16 liegen dürfte, da kann man auch mal was falsch machen. Ich ja auch.
Aber dass ich jetzt mal schlampig war mit meinen Zensuren, und dass ich mich selber „tierisch darüber ärgere“, dass ich die ein bisschen hochgepimpt habe, ich hab gesehen, wie die Kids gegrinst haben, das haben die meisten verstanden, die gehen ja noch zur Schule. Außer eben freitags, hihihi.
Auf jeden Fall: 98,5 Prozent für mich, nimm das. Tina Hassel und der andere Blödmann in seinem schmalen blauen Anzug!
Ich hab dann noch was erzählt von neuen „Technogien“ für das 21.Jahrhundert, die wir auf den Markt bringen werden, also die energiesparende Kurzform von Technologien, und dass die uns helfen beim „klimagerechten Wohlstand“, wobei ich selber nicht genau weiß, was Robert damit meint, aber hat es mir halt reingeschrieben.
Und Robert total sympathisch mit seinen Struwwelhaaren, hat dann auch noch gerufen „Wir werden euch nicht enttäuschen“, also jetzt auch in meinem Namen, und ich habe gerufen, dass es toll ist, diesen Mann an meiner Seite zu haben, wo mir dann Daniel hinterher im Auto eine total nervige Szene gemacht hat.
Also echt. Im Haushalt macht er auch nicht viel. Wenn ich Kanzlerin bin, werde ich … also ich werde sehen, wo es dann für ihn eine sinnvolle Verwendung gibt, ich bin sicher, da fällt mir was ein.
So, jetzt noch Stracciatella-Eis und bisschen Glotze, Tierdoku auf Phönix, aber nichts mit Spinnen, und dann Feierabend, gute Nacht, liebes Tagebuch – und nicht mehr böse sein, ja?

„Nur sechs Gegenstimmen, und bei den vier ungültigen Stimmen kriegen wir auch noch raus, von wem die waren.“ Ein genialer Satz. Erinnert mich an Saddam Hussein, dem einmal mitgeteilt wurde, er habe bei den Wahlen 99,9 Prozent der Stimmen bekommen. Er war sehr ungehalten und befahl: Findet mir die 0,1 Prozent, die werden was erleben!
Ich meine, die ACAB sollte endlich eine genderkonforme Änderung ihres Nachnamens beantragen – soviel Konsequenz sollte schon sein, auch wenn die grünlackierten Faschisten bei sich selbst am wenigsten konsequent sind, wenn’s zum eignen Nachteil gereicht. Vorschlag: Baerbock wird in Baerziege geändert, oder kompletter: Baerinnenziege. ## Politkorrekte Namensänderungen wurden schon von anderen Personen verlangt, zB von einem Firmeninhaber namens Neger, der seinen Namen auch im Firmennamen führt. Linksgrüne Spendensammler wollten ihm gegenüber den Druck dadurch erhöhen, dass sie versprachen, für die Kosten der Namensänderung aufzukommen.
Vor Kurzem habe ich ja noch von einem Kind mit AnnaLena geträumt, aber nach dem Mist und den vielen Änderungen in Ihrem Lebenslauf ist vielleicht nichts mehr in Ihren Speichern drinn ??…….dann nehme in stattdessen jetzt doch lieber einen richtigen LithiumBatterie-Kobold…
Das Tagebuch von Annalena ist längst zum Buddhismus übergetreten und hofft auf eine Wiedergeburt als Klopapierrolle. Aber da isses in guter Gesellschaft … zusammen mit dem Notizblock von der Emcke.
Das ist alles nur ein böser Traum. Annalena, Kanzlerkanditatin… mit 98,85% der Stimmen. Sind die Grünen neben dem Kopf noch blöd? Die Kanzlerkanditatin
ist es definitiv! (Beweis ihre Parteitagsrede).
Hilferuf!!!! Ich bin das Tagebuch einer irren, komischen grünen Tante, die sich anscheinend für sehr wichtig hält. Kann mich bitte jemand aus deren Händen befreien? Ich halte das dümmliche Gekrakele einer Zwölfjährigen einfach nicht mehr aus. Sonst bleibt mir nur ein Ausweg, um diesem Elend zu entkommen: ich gehe ins Feuer! HILFE!
Ja, ich habe mich tierisch geärgert über dieses bisschen Schlamperei in meinem Lebenslauf. Aber kann ja mal vorkommen. Wir sind doch alle nur Menschen. Wie sagte doch der Vielosof Dieter Bohlen so richtig: „Irren ist menschlich.“ Dass muss ich mir unbedingt merken. Ich bin auch dabei, mir Fremdwörter besser zu merken, damit ich nicht mal den einen oder anderen Fehler mache. Also Vielosof ist griechisch und heißt „viel Weisheit.“ Passt doch. Was mich auch noch ganz besonders tierisch ärgert, sind Leute, die immer was zu meckern haben und mir immer in die Tomatensuppe spucken. Das ist nämlich meine Lieblingssuppe vonwegen der roten Farbe, die so gut zu meinen Haaren passt. Also – diese Meckeckerer und Miesogühnen – das heißt Frauenfeinde – behaupten doch tatsächlich, mir täten meine kleinen harmlosen Versprecher gar nicht leid. Sondern ich sei wie der Dieb, der nicht bereut, dass er geklaut, sondern dass man ihn erwischt hat. Also – da bin ich aber echt und ehrlich total sauer über diese Frechheit. Ich sage mal, diese Stinkstiefel werden ihr großes Maul noch bedauern, wenn ich erst mal Kanzlerin bin und regieren kann wie eine Kaiserin. Die werden was erleben – ich schwör! Oh, ich sehe gerade, dass ich nur noch drei Monate habe, um mich auf meine neue Rolle vorzubereiten. Also nix als ins Badezimmer vor den großen Spiegel. Die Raute gelingt mir ja schon ganz gut. Und mit dem Outfit kriege ich das auch noch hin. Daniel findet, dass mir Hosenanzüge sehr gut stehen. Als weitere Modeberaterin steht mir meine Vorgängerin gern zur Verfügung, die ja in ihren eleganten Blazern immer so gut rüberkommt. Nun muss ich aber Schluss machen. Robäärt hat gerade ein SMS geschickt. Thüüüs, bis zum nächsten Mal.