Im Rahmen eines sogenannten freiwilligen Präventions-Workshops wurde an der Oberschule Innenstadt in Görlitz im Schuljahr 2024/205 der Film „Gefangen im Netz“ gezeigt. Ein tschechischer Dok-Film, der über die Gefahren von Cybergrooming aufklären soll. Den Workshop leitete offenbar eine externe Person, ein staatlich anerkannter Sozialpädagoge. Seine Name ist dem Autor bekannt. Der Autor attributiert den Film als „hochumstritten“. Später werden wir sehen, warum. Der Film wurde in drei 7. Klassen gezeigt. Die Eltern waren zwar über den Workshop informiert, aber offenbar nicht über die gewalttägigen Inhalte des Films.
Der Plot ist einfach: Drei volljährige, junge Darstellerinnen geben sich als 12-jährige Schulmädchen aus. Für sie wurden Fake-Profile erschaffen und ins Netz gestellt. Und los ging’s. Die Interaktionen mit den Online-„Interessenten“, im Grunde sind es pädophile Männer, wurden aufgezeichnet, die Männer anonymisiert. Um die Abläufe kümmerte sich ein Produktionsteam. Es ist ein gut gemachter Dokumentarfilm, aber für 12- und 13-Jährige ist das Werk völlig ungeeignet! Die Szenen sind aufwühlend, hoch belastend und emotional. Das abartige Verhalten der mutmaßlichen Pädophilen bringt selbst einen Erwachsenen an die Belastungsgrenze. Die Ängste der drei Darstellerinnen erleben die Zuschauer förmlich mit. Jedenfalls ging es mir so.
Ein paar Sätze aus der „Schülerversion“
Der Autor hat die „Schülerversion“ gesichtet und analysiert. Hier ein paar Worte und Sätze aus den Online- bzw. Video-Chats zwischen den Darstellerinnen und den „Freiern“.
Live-Chat. Mutmaßlich pädophiler Mann schreibt der Darstellerin:
Er: „ … hat Du schon Sex mit einem Jungen gehabt?“
Er: „ … Wollen sie dich ficken? Die Jungs in der Schule?“
Er: „ … Hast Du Lust es auszuprobieren? Ärgern dich die Jungs?
Er: „ … Wollen sie dir nicht den Schwanz in die Möse stecken?
Dann ist ein Mann zu sehen, aber nicht sein Gesicht. Die Darstellerin sagt, sie sei in der 7. Klasse. Der Mann legt seine Hand unter den Tisch und scheint masturbieren zu wollen.
Der nächste, ein anderer Chat zwischen Darstellerin und „Online-Bekanntschaft“:
Er: „Hast du unten schon Haare?“
Er: „Streichelst du manchmal deine Muschi?“
Er: „Hast du schon mal einen Penis gesehen?“
Erigierter verpixelter großer Penis wird gezeigt. Die Verpixelung ist so, dass sie eigentlich nichts verpixelt.
Nächste Szene. Eine Live-Videochat. Ein Mann ist zu sehen, aber verfremdet. Er sitzt auf dem Klo und es wird gezeigt wie er an seinem Penis (verpixelt) rumspielt.
Er: „Schon mal einen gesehen?“ Wieder wird sein verpixelter Penis gezeigt.
Es werden die echten Profile der Männer gezeigt, ihre Gesichter sind jedoch anonymisiert
Nächster Live-Chat.
Er: “Kannst du mal dein T-Shirt ausziehen? Zieh doch mal dein T-Shirt aus.“
„Ich will mal sehen, wie du überall so aussiehst.“
Er: „Ich würde dich gerne ohne T-Shirt sehen.“
Er: „Ziehst du es aus?“
Er: „Du hast ein süßes Popöchen“
Nächster Live-Chat:
Er: „Willst du Geld verdienen?“ Mann liegt auf Bett und masturbiert (ist leicht verpixelt)
Sie: „ ... und was soll ich so alles tun?“
Er: „ … erst mal mir deine Brüste zeigen, so richtig …“
„Und dich unten herum so richtig ausziehen …“
Der nächste Video-Chat: Mann atmet schwer und scheint nebenbei zu masturbieren.
Er: „Zieh das T-Shirt aus. Ich bin geil.“
Zwischendurch geben die Darstellerinnen Hinweise an das Publikum, wie man sich im Netz verhalten sollte, um nicht Opfer von Cybergrooming zu werden.
Dann schickt einer der mutmaßlich pädophilen Männer einer der drei Darstellerinnen ein Foto. Darauf ist ein Kind mit gespritzten Beinen zu sehen, die Vagina ist verpixelt. Das Bild ist für drei Sekunden zu sehen.
Ein Mitglied des Produktions-Teams flüstert: Das ist ja noch ein Kind. Ein anderes Team-Mitglied sagt: Die ist vielleicht zehn. Sie hat noch keinen Busen. Jemand fragt: Ist das ein Vibrator?
Es werden Fotomontagen von Nacktfotos gezeigt. Die Köpfe der Darstellerinnen wurden auf die Körper von anderen nackten Personen projiziert.
Nächster Chat.
Er: „Zeigst Du mir deine Brüste ….?“
Sie: „Meine Brüste? Nee.“
Er: „Das Sperma wird wieder zurück in den Körper gedrückt … zeig mir deine Brüste damit ich abspritzen kann“
Er: „Du hast ja keinen Schwanz. Woher sollst du es wissen.“
Anderer Video-Chat:
Er: „Du hast mir versprochen, du zeigst mit deine Brüste“. Sie weint.
Er: „Zieh Dein Sweat-Shirt hoch. Und zeigt mir jetzt deine Brüste“ (er schreit sie an).
Das soll jetzt erst einmal reichen. Solche Szenen gehörten zum Schulprogramm für Zwölfjährige an einer sächsischen Schule.
Kindeswohlgefährung? Die Schulleitung mauert
Aus Sicht des Autors ist der experimentelle Dokumentarfilm ein absolutes NoGo für 12- und 13-Jährige. Es ist indiskutabel, ein solches psycho-semi-pornographisches Werk Minderjährigen in einer 7. Klasse zu zeigen. Die verbale Gewalt der mutmaßlich pädophilen Männer, die furchtbaren Bilder und belastenden Szenen können eine traumatisierende Wirkung auf Zuschauer haben. Auf Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren sowieso. Einigen Görlitzer Eltern schwante wohl, dass die gewaltsamen Inhalte problematisch und unangemessen sein könnten. Ihre Kinder nahmen nicht an der Filmvorführung teil.
Man fragt sich ernsthaft: Welcher Erwachsene schaut sich gemeinsam mit 12- und 13-Jährigen Kindern diesen Film an? Aus Sicht des Autors handelt es sich um Machtmissbrauch und Kindeswohlgefährdung. Der Autor richtete an die Schulleitung der Oberschule Innenstadt Görlitz einen Fragenkatalog.
Keine Antwort. Die Schulleitung mauert.
Das Jugendamt des Landkreises Görlitz weist jegliche Verantwortlichkeit von sich. In einer Antwort an den Autor heißt es von der Pressestelle:
„Das Jugendamt des Landkreises Görlitz ist nicht für die inhaltlich-methodische Ausgestaltung des Unterrichts an Schulen oder deren fachliche Prüfung zuständig. Hinweise oder Anzeigen von Eltern im Zusammenhang mit einer möglichen Kindeswohlgefährdung in diesem Zusammenhang liegen uns derzeit nicht vor …“
Leider scheint das Jugendamt nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Es liegt sogar eine Strafanzeige vor. Siehe unten.
Fragwürdige Altersfreigabe
Die Originalfassung von „Gefangen im Netz“ ist 100 Minuten lang. Die Altersfreigabe ist ab 16. Die sogenannte Schülerfassung, die in Görlitz gezeigt wurde, so hat es die Schulaufsicht bestätigt, ist reichlich 60 Minuten lang. Hier beträgt die Altersfreigabe 12 Jahre. Das muss ein Scherz sein. Und doch stimmt es.
Ich habe die „Schülerfassung“ angeschaut und analysiert sowie auch die längere Fassung qualitativ in Augenschein genommen. Beide Versionen nehmen sich nicht viel. Weder vom Niveau der gezeigten psychischen und bildlichen Gewalt noch von den traumatischen Erlebnissen für die Darstellerinnen. Nur dass in der Langversion u.a. ein paar mehr verpixelte Penisse vorkommen.
Deshalb richtete der Autor eine Anfrage an die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die sich um die Prüfung und Vergabe von Altersfreigaben von filmischen Inhalten kümmert, die in Deutschland veröffentlicht werden. Das geschieht u.a. auf Basis des Jugendschutzgesetzes. Der Autor wollte von der FSK wissen, wer die Einstufung FSK 12 vorgenommen hat und nach welchen Kriterien. Eine Vertreterin der FSK rief den Autor an. Sie war, so nahm ich es wahr, bestürzt angesichts der Vorkommnisse in Görlitz und sagte eine weitere Aufklärung zu.
Lang- und Schülerversion könnten bei Amazon Prime gekauft werden. Auch hier gibt es Ungereimtheiten. Amazon Prime gibt den Film mit einer eigenen Altersfreigabe ab 16 an.. Bei Hinweisen zum Inhalt steht: „Nacktheit, Gewalt, sexuelle Inhalte“. Am Anfang des Films kommt eine Schautafel. Dort steht: „Triggerwarnung. Im folgenden Film werden sexualisierte Gewalthandlungen an Kindern und deren Folgen thematisiert. Diese Handlungen können für Betroffene und nicht Betroffene sehr belastend und retraumatisierend sein“.
Zwischenfrage: Wenn ich als verantwortliche Person so eine Schautafel sehe, zeige ich dann den Film 12- und 13-Jährigen?
Dann kommt ein weiterer Hinweis, der der 1. Schautafel widerspricht. Dort steht: „Liebe Mädchen und Jungen, willkommen zur Vorführung des Films Gefangen im Netz. Diese Version ist speziell für ein Publikum ab 12 Jahren.“ Auffällig: Der zweite Hinweis ist offenbar extra hineinmontiert. Von wem? Wer hat die Altersfreigabe 12 autorisiert? Wir erinnern uns: Amazon hat den Film für Jugendliche ab 16 freigegeben. Eine Anfrage zu den Widersprüchen hat Amazon bisher nicht beantwortet.
Merkzettel für den Analverkehr
Inzwischen hat die Schulaufsichtsbehörde Sachsen (Landesamt für Schule und Bildung) dem Autor bestätigt, dass der Film im vergangenen und auch im aktuellen Schuljahr gezeigt wurde. Doch das ist nicht das einzige Problem an der Oberschule Innenstadt Görlitz. Der o.g. Sozialarbeiter, der sich den umstrittenen Film gemeinsam mit 12- und 13-Jährigen gemeinsam angeschaut hatte, verteilte im vergangenen Schuljahr offenbar im Rahmen von sexueller Aufklärung „Merkzettel“ an die Schüler der 7. Klassen mit regelrechten Anleitungen zu bestimmten Sexualpraktiken. Wohlgemerkt: 7. Klassen. Hier eine kleine Auswahl.
„Bleibt beim Analsex kaka auf Pippimann“ (Kot am Penis)
Wenn vor dem Analsex eine Analdusche gemacht wurde, nicht. Ansonsten kann es tatsächlich passieren, jedoch wer wirklich Analsex haben möchte, bereitet dies ausreichend vor, d.h.
1) beide sind in der Stimmung dazu und geben ihre Zustimmung
2) es wird eine Analdusche für die Reinigung genutzt
3) beide machen gemeinsam vorher Entspannungsübungen
4) der After (Arschloch) wird mittels eines Plugs und viel Gleitgel vorher gedehnt
5) Kondom überziehen (Penis oder Spielzeug), viel Gleitgel drauf und dann vorsichtig und langsam den Sex durchführen
Der Autor fragt: Hat sich der Sozialarbeiter möglicherweise strafbar gemacht? Es könnte der Tatbestand „Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger“ nach §180 StGB erfüllt sein. Doch zurück zum Merkzettel. Da ging es u.a. auch um das „Das erste Mal“.
„Wichtig zu wissen: … Entspannung, Kommunikation und eine Vorspiel zum Feucht werden wichtig“.
Wie findet man die passende Kondomgröße
- mittels des ausgebenen Kondometers …
Stellungen, die es im Sex gibt
- Missionar
- Doggystyle
- Reiterin
- 69
- Lecken/Blasen“
Zur Erinnerung: Es waren 12- bis 13-Jährige, die mit diesem „Material“ konfrontiert wurden. Der „Merkzettel“ ist mehrere Seiten lang. Inzwischen darf er angeblich nicht mehr ausgegeben werden.
Wie der Autor erfuhr, wurde bereits vor einigen Monaten Strafanzeige gegen den Sozialarbeiter im Zusammenhang mit dem „Merkzettel“ und offenbar auch mit dem Film erstattet. Die Staatsanwaltschaft Görlitz bestätigte dem Autor, dass sie den Vorgang inzwischen bearbeitet.
Wie Kinder an Schulen für fragwürdige und übergriffige Sexual-Workshops instrumentalisiert werden, darüber klärt die Indubio-Ausgabe „Wie NGOs die Sexualbildung kapern“ umfassend auf.
Während der Dreharbeiten zu „Gefangen im Netz“ erhielten die drei Darstellerinnen angeblich psychologische Unterstützung. Wer kümmert sich um den professionellen Beistand für die Kinder, die den Film an der Oberschule Innenstadt Görlitz gesehen haben? Die Schulleitung, die sich weggeduckt hat?
Alle wussten offenbar Bescheid, dass der umstrittene Film mit porno-artiger Sprache, Psycho-Gewalt und masturbierenden Männern in der Görlitzer Schule gelaufen ist. Aber niemand schritt ein. Kein Kultusministerium, keine Schulaufsicht, kein Jugendamt, keine Lehrer, keine Schulleitung. Das ist Systemversagen.

Kinderpsychologen sagen: Die Kleinen können nie früh genug lernen, dass Schule voll für den Ar§¢h ist!
„“Das ist Systemversagen.„ --- Man sollte nicht naiv sein! Das ist kein Systemversagen!“ Damit scheinen sich viele Autoren, egal ob hier oder bei Tichy, auch noch zehn Jahre nach 09/2015 und allem seitdem Geschehenen, schwer zu tun. Auch der sonst immer scharfdenkende Hadmut Danisch sieht diesen Wald vor lauter Bäumen nicht. Und heißt es nicht, daß der Sinn eines Systems ist, was es tut? Jetzt mußte halt endlich auch die sexuelle Erleuchtung ins hinterste Dunkelsachsen gebracht werden. Na ja, jetzt sind halt auch die ach-so-hellen Sachsen dem ganzen Schmonz nicht mehr gefeit, geteiltes Leid ist doch halbes Leid, gelle? Einigen „da oben“ wird davon schon die F***e (eines der ekelhaftesten deutschen Wörter, die ich kenne, aber auch für solche gibt es Fälle, wann ihre Verwendung angebracht ist) feucht. Den Rest, der mir gerade durch den Kopf weht, kann ich hier nicht schreiben, geht gegen meine guten Erziehung und wäre wohl auch strafbewehrt.
Es bleibt dabei: Christus oder Chaos! Man KANN auch sein ewiges Seelenheil verlieren, wie Ersterer lehrte. Die Hölle ist – genauso wie das, was man Himmel nennt – kein Ort ist, sondern ein ZUSTAND (ewiger Gottferne). In Matthäus 18,6, warnte der Mensch-gewordene Gott bezüglich den Kleinsten daher mit unheimlicher Härte: „Wer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt [oder: Ärgernis gibt], für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist“. In der Tat wäre so eine Konsequenz, wenn man sich das mal ganz genau durch den Kopf gehen läßt, die reinste Zärtlichkeit gegenüber obig beschriebenem Zustand. Vielleicht könnte man ja trotzdem das eine tun und den Herrn zugleich bitten, das andere nicht zu unterlassen. Als sündiger Realo-Christ würde ich sofort eine entsprechend-riesengroße Nordsee-Flotte organisieren. *** – „Am meisten aber hasse ich diese Epoche – alles ist falsch!“ (Alain Delon) ****
Ehrlich gesagt: Deutschland leidet nicht gerade an einem Geburtenboom. Wenn man Kindern schon unbedingt zeigen möchte, wie es geht, dann doch bitte erst mal die normalen geburtenfördernden Öffnunge vorstellen. Wenn die „Experten“ der Amadeo Antonio Stiftung selbst unbedingt Analverkehr betreiben möchten, begrüsse ich das ausdrücklich.
Der Namensgeber oder wohl besser Namensberaubte der obskuren Stiftung entstammt einer Familie mit 12 Kindern. Vieles spricht dafür, dass die Mutter und die Geschwister wenig von dem Treiben oder besser wohl der Verunglimpfung des Namens ihres Bruders/Sohnes im Kontext der Schmudel-Sex-Affäre halten würden.
Man muss sich auch vor Augen halten, dass in jeder Schulklasse mit 30 Schülern 2-3 Schüler sitzen, denen sexuelle Gewalt angetan wird oder wurde. (Vgl. die Studien der Uni Ulm zum Thema.) Und die Mehrzahl dieser Kinder dürfte noch nie mit jemandem über das gesprochen haben, was ihnen angetan wurde. Für die ist die „moderne Sexualpädagogik“ retraumatisierend. Egal, ob es um detailreiche Schilderungen von Sexualakten geht oder um das Handhaben von Holzpenissen, über die Kondome gestülpt werden. Die Sexualpädagogik müsste diesen Umstand berücksichtigen, und Unterrichtskonzepte entsprechend anpassen. Stattdessen kommt es zu immer krasseren Grenzüberschreitungen beim Sexualkundeunterricht oder auch bei Freizeitgruppen wie den sozialistischen Falken, die Spiele für Achtjährigen vorschlagen, bei denen Vaginalkugeln, Lecktücher und ähnliches „ertastet“ und besprochen werden. (Mit freundlicher Förderung des Bundesfamilienministeriums.)
Man sollte investieren … in Herstellerfirmen von Inkontinenzprodukten und künstlichen Schließmuskeln aus Silikon.
@Klara Altmann: Wir wissen nicht, wie alt der Sozialpädagoge ist. Es könnte so sein, wie Sie vermuten, allerdings zieht sich die Problematik jetzt schon seit den 1970er Jahren durch die Pädagogik (man denke an Daniel Cohn-Bendits Beschreibungen in einem Buch, wie er von ihm betreute Kindergartenkinder seinen Penis streicheln ließ, was er später herunterzuschwurbeln versuchte). Praktisch die gesamte deutsche Sexualpädagogik ist von den Gedanken des pädokriminellen Sexualwissenschaftlers Helmut Kentlers stark geprägt. Bis heute, denn einige seiner Schüler haben seine Gedanken, dass Kinder sexuelle Wesen seien, übernommen und in die Konzepte einfließen lassen, die bis in die Gegenwart den Schulunterricht beeinflussen. Dass Kentler ein Pädophiler war, der Kinder vergewaltigt hat und gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung über mehrere Jahrzehnte Kinder an vorbestrafte pädokriminelle Täter vermittelte, die die Kinder dann vergewaltigten, ist immer noch zu wenig bekannt. Trotz begonnener wissenschaftlicher Aufarbeitung der pädokriminellen Netzwerke um Kentler fehlt bis heute eine Abkehr von dessen sexualpädogogischen Konzepten, seine Schüler haben einfach zu viel Einfluss, denn sie sind heute vielfach diejenigen, die Sexualpädagogik an den Universitäten unterrichten. Jegliche Kritik an der „modernen“ Sexualpädagogik, die auf Konzepten eines Pädophilen beruht, wird als ‚altmodisch’, ‘spießig‚ und natürlich als ‘aus der rechtsextremen Ecke kommend‚ abgebügelt. Das Einzige, das helfen wird, ist ein verstärktes Engagement der Eltern, die sich intensiver damit beschäftigen müssen (bis in die Details), was ihren Kindern vermittelt wird.