In München steht Hanna Schiller wegen versuchten Mordes vor Gericht, in ihrer Kunsthochschule gilt sie als Heldin und bekommt Preise.
Die Studentin Hanna Schiller steht in München vor Gericht. Sie ist angeklagt wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Sie war Teil der Gruppe von Linksextremisten, die beim „Tag der Ehre“ im Februar 2023 in Budapest mehrere vermeintliche Rechtsextremisten zum Teil schwer verletzt haben. Hanna S. soll an zwei Überfällen auf insgesamt drei Personen beteiligt gewesen sein. Sie und ihre Mittäter haben den Opfern aufgelauert und sie mit Schlagstöcken, einem Hammer und Pfefferspray übel zugerichtet. Schwere Kopfwunden, Prellungen und Platzwunden waren die Folge. Die Taten führten auch zur Verstimmung zwischen Ungarn und Deutschland. Die vermeintliche Anführerin der Gruppe, Maya T., wurde an Ungarn ausgeliefert, andere jedoch nicht.
Hanna Schillers Biographie beinhaltet Rosa-Luxemburg-Stiftung, Antifa Ost und bildende Kunst, mit Aktivismus kombiniert. Zur Zeit studiert sie an der Akademie der Bildenden Künste (AdKB) in Nürnberg und hat dort ein unterstützendes Umfeld von Kommilitonen und Dozenten, die ihre Gewalttaten und ihr Extremismus anscheinend nicht stören. Im Gegenteil, man ist bestürzt über die Tatsache, dass sie verhaftet wurde, nicht etwa über ihre Taten. „Hanna S. ist eine herausragende, motivierte, anerkannte und integrierte Studierende, die für Ihre Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Zuletzt erhielt sie einen der Akademiepreise", sagt etwa Petra Meyer, die persönliche Referentin des AdBK-Präsidenten. Und weiter: "Wir sind bestürzt und besorgt angesichts ihrer Verhaftung und der Schwere der gegen sie erhobenen Vorwürfe. Unsere Hochschule hat ein Leitbild, das für Offenheit, Toleranz und gegen jede Art von Extremismus und Gewalt ist." Linksextremistische Gewalt gegen Andersdenkende fällt demnach nicht unter „jede Art von Extremismus und Gewalt.“
Erst kürzlich erhielt sie wieder einen Preis im Rahmen des 27. Bundespreises für Kunststudierende, wohlgemerkt in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ihre Kunst ist, wie zu erwarten, politisch. Der Laie sieht hier zwar nur ziemlich ordinäre Fußabtreter in verschiedenen Brauntönen, muss aber von den Kunstkennern der AdBK belehrt werden. In der Laudatio auf die Preisträgerin heißt es:
„Hanna Schillers künstlerische Praxis findet ihren Ausgangspunkt in einer Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen – wie etwa dem ansteigenden Rechtsruck, der Flüchtlingskrise oder strukturellen Sexismen. Diese überführt sie in formal präzise und äußerst poetische Setzungen. Schillers Objekte und Installationen sind dabei von einer Fragilität und Sensibilität gekennzeichnet, die sich sowohl den verwendeten Materialien – Haar, Garn, Papier und Holz – als auch den von ihr genutzten handwerkliche Techniken wie Knüpfen, Weben und Falten verdankt. Indem Schiller diese Verfahren und Materialien mit Themen verbindet, die um strukturelle wie faktische Macht- und Gewaltmechanismen kreisen, spielen Schillers Arbeiten mit (vermeintlichen) Gegensätzen, wodurch eine Spannung und Ambivalenz erzeugt wird, die den Arbeiten eine Komplexität und Dringlichkeit verleiht, der sich nur schwer zu entziehen ist. Etwa wenn sie aus verschiedenfarbigen Frauenhaaren einen Fußabtreter webt oder eine Kette aus Papierausdrucken von Gesetzestexten, Aussagen von Politiker*innen und Medienberichten knüpft, bei der jedes Glied der Kette für eine auf der Flucht im Mittelmeer ertrunkene Person steht.
Die politische Dringlichkeit der Arbeiten Schillers erschließt sich jedoch erst auf den zweiten Blick. So wird allein bei näherer Betrachtung deutlich, dass es sich bei den für die Fußmatte verwendeten Materialien um Frauenhaare handelt, was das ästhetische Objekt zugleich zu einer eindringlichen politischen Geste macht. So fallen in Schillers künstlerischer Praxis poetische und präzise formulierte Setzungen mit wirkmächtigen politischen Bildern in eins. Eine weitere Qualität der Arbeiten Schillers ist es, dass sie trotz ihrer inhaltlichen Brisanz keine einfachen Antworten auf die in ihnen aufgerufenen Fragestellungen geben. Sie belehren und agitieren nicht. Ihre Stärke verdankt sich vielmehr einer Subtilität und Komplexität, sodass sich die Arbeiten nicht in einer einzigen Dimension stillstellen lassen, sondern einen vielschichtigen Zugang auf unterschiedlichen Ebenen ermöglichen.“ (Stefanie Kleefeld, Jurymitglied)
Sebastian Biehl, Jahrgang 1974, arbeitet als Nachrichtenredakteur für die Achse des Guten. Vor Kurzem erschien von ihm „Ein Volk sucht seinen Platz. Die Geschichte von Orania und dem Freiheitsstreben der Afrikaaner.“ Dieses kann hier oder hier bestellt werden.
Beitragsbild: Pixabay

Vor Kurzem beklagten sich die Tucken und Lesbierinnen noch darüber, aber heute sind sie es selbst, die gewalttätig sind. Ob es die Tunten und Karens auch mit dem Islam aufnehmen werden, in ihrem Kampf für eine verschwultere Welt? Das könnte lustig werden.
hi, der Zwangsfunkblockparteienstaat im Konzentrat, die Frau, natürlich blutig. Das ist die Gewaltherrschaft von hinten.
Kunst und Morbidität hat schon in den schlimmsten Systemen Anerkennung gefunden. Und wenn man der Dame in die Augen schaut, dann müßte eine neue Kategorie für den Hassbegriff eingeführt werden. Schlage Hatelook vor. Selten eine so unbezähmbare Wut gesehen, die aus diesen Augen sprüht. Was da alles schieflief möchte ich gar nicht wissen. Wie sieht’s denn da im Herzchen aus? Müssen einige Leichen sein, die dort modern. Und wenn Institutionen, die maßgeblich der Bildung des Menschen dienen sollten, solches abfeiern,…naja, beruhigend ist was anderes.
Ich bin selber Absolvent einer namhaften Kunstakademie, aber hier bekomme ich das Kotzen. Politik hat in der Kunst nichts zu suchen, weil sie ihr das Niveau nimmt und aufgesetzt ist. Der tiefe Horizont fehlt, der Rest ist dummes Geschwafel. Ich würde ihr raten eine Performance auf dem Niveau einer Abromovic umzusetzen und freiwillig in den Knast zu gehen.
Beim Lesen des ersten Teil des Artikels mit der Begründung wofür diese Dame den Preis bekommen hat, musste ich schlallend lachen zum Ende des Artikels musste ich bitterlich weinen als ich las, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung an der Preisvergabe beteiligt war und erkannte wie sich diese überbezahlte Blase in ihrem Wokismus verrannt hat. Eigentlich kann man sowas Irres garnicht glauben.
Ach so, beinahe vergessen: Stelle meine zart ergrauten Brusthaare zur Verfügung für antifaschistischen Glasuntersetzer. Nur gegen Höchstgebot!
„We`re only in it for the money“ ( Album drei von MOI, 1968)
Bin auch der Meinung, Frau Schiller sollte den Adolf-Hitler-Preis bekommen, der immer am 30. April vergeben wird.