Der Präsident des Amtsgerichts in Leipzig, Michael Wolting, ließ den Mitarbeitern des Gerichts mit einem Schreiben vom 3. Mai unter dem Stichwort "Impfen ist lebenswichtig" die "Maßnahmen des Amtsgerichtes Leipzig" in Sachen Impfung ausrichten. In Ton und Inhalt ist dieses Schreiben, das Achgut.com vorliegt, so bemerkenswert, das wir ihn hier in den wesentlichen Passagen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.
Unter den Adressaten befinden sich auch zahlreiche Richter. Berufsrichter stehen nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern beim Bund oder einem Land in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis eigener Art, dem Richterverhältnis, das dem Dienstverhältnis eines Beamten ähnlich ist. Nach dem Grundgesetz sind die Richter (persönlich und sachlich) unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen.
Zunächst bilanziert Wolting:
„Die Impftabellen für die Pfingsttage sind schon mehr als gut gefüllt. Die Nachfrage würde auch 1.000 Termine rechtfertigen" schreibt der Präsident, "gleichwohl habe ich aus den folgenden Gründen einige Termine für diejenigen zurückgehalten, die sich bislang noch nicht zu einer Impfung entschließen konnten".
Es scheint also so, dass nicht alle Mitarbeiter sich hinsichtlich körperlicher Eingriffe bevormunden lassen, sondern sich auch eine Entscheidung gegen eine Impfung vorbehalten wollen. Die Beweisführung des Gerichtspräsidenten in Sachen Impfung entspricht dabei nicht ganz den sonst in der deutschen Justiz üblichen Maßstäben, beispielsweise ist die Unterscheidung in "echte" und unechte Experten ein interessantes Novum:
Den Kolleginnen und Kollegen, die noch zweifeln, empfehle ich heute dringend: melden Sie sich bitte an – bei uns, im Impfzentrum oder bei Ihrem Hausarzt. Vertrauen Sie gegen die Empfehlungen des RKI, der STIKO, des Paul-Ehrlich-Instituts, des Bundesgesundheitsamtes und aller (echten) Experten aus der Wissenschaft bitte nicht fragwürdigen Fundstellen im Internet, die Ihnen suggerieren wollen, Sie würden dadurch unfruchtbar, nicht mehr zeugungsfähig oder sonst irgendetwas. Sicher, es gibt wie bei jeder Impfung ein statistisch sehr geringes Risiko, aber das ist bitte gegen die zukünftige Lebensgestaltung abzuwägen. Und es geht nicht nur um Ihr eigenes Leben.
Und deshalb wird der Chef deutlich:
Das Folgende fasse ich ganz bewusst sehr deutlich, um Sie vor der Illusion zu bewahren, eine Entscheidung gegen die Impfung werde ganz unproblematisch hingenommen werden können:
Wir hatten am Mittwoch erstmals erheblich mehr als eine Million Impfungen am Tag. Bereits in wenigen Wochen werden die Geimpften in der Mehrheit sein, unser Land wird (für sie) noch im Sommer großflächig wieder öffnen. Unabhängig von der eher akademischen Frage, ob nun nicht Geimpfte Nachteile oder Geimpfte Vorteile haben werden, laufen wir absehbar auf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu, in der die eine Gruppe bei allen denkbaren Veranstaltungen und Vergnügungen nur kurz den digitalen Impfnachweis vorzeigt, während sich die anderen mühevoll und zeitraubend mit einem tagesaktuellen Negativ-Schnelltest anstellen und dann noch ihre Kontaktdaten angeben müssen.
Die Schnelltests wird es in dieser Form auch nicht mehr lange geben, zumindest nicht kostenlos: die Testzentren in den Städten werden schließen und die Arbeitgeber werden von ihrer Verpflichtung entbunden werden, die Tests regelmäßig zur Verfügung zu stellen. Weshalb sollte das auch fortgesetzt werden, wenn die teuerste Impfung billiger ist als fünf Schnelltests? Und für jeden Einkauf, jedes Training im Fitnessstudio, jeden Biergartenbesuch im Sommer und jede Liftfahrt im Winter einen Schnelltest zu machen, wird teuer werden und Zeit kosten.
Nachdem der Gerichtspräsident seine Mitarbeiter vor gefährlichen Illusionen hinsichtlich der Unabhängigkeit ihrer Entscheidung gewarnt hat, holt er dann den Vorschlaghammer raus:
Damit wird es aber nicht enden. Ich sage es ganz offen: nicht Geimpfte werden auch bei uns zunächst keine Vorteile und dann vielleicht sogar Nachteile haben. Zwei oder mehr von ihnen werden dauerhaft nicht ohne Schutzmaske in einem Büro sitzen dürfen. Ungeachtet dessen, dass es auch die Masken von uns nicht dauerhaft geben wird: wir werden es organisatorisch möglicherweise nicht einrichten können, sie dann so einzusetzen, dass Dritte durch sie oder sie durch Dritte nicht gefährdet werden.
Selbstverständlich wird niemand zur Impfung verpflichtet, wozu der Staat – offenbar zum Bedauern des Präsidenten – wohl nicht die Kraft aufbringen wird:
Ich spreche nicht davon, Sie zur Impfung zu verpflichten – diese Kraft wird der Staat vermutlich nicht aufbringen.
Und deshalb hat sich der Präsident dazu entschlossen, ihnen in eigener Initiative den Marsch zu blasen:
Bei den Richtern und Beamten werden wir deshalb zunächst sehen müssen, wie weit wir mit der Geschäftsverteilung kommen.
Dies ist eine höfliche Beschreibung dafür, dass die betroffenen Personen sich alsbald in einer Besenkammer wiederfinden könnten, oder auch nicht mehr mit irgendwie relevanten Verfahren betraut werden, vermutlich insbesondere nicht mit solchen, die Eingriffe in die Grundrechte der Bürger behandeln.
Wer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann, wird noch mit relativer Milde benachteiligt, der Rest sollte sich schleunigst von dem Gedanken verabschieden, Langzeituntersuchungen der Impffolgen für seinen Entscheidung abzuwarten. Solch egoistische Kleinkariertheit, so denkt es offenbar im forschen Chef, wird am Amtsgericht Leipzig mit lebenslänglich hinter Plexiglasscheiben geahndet:
All das wird gesellschaftlich und gerichtsintern in sicher unterschiedlichen Ausprägungen weniger diejenigen betreffen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, aber es sollte bitte niemand darauf vertrauen, dass ein schlichtes "lieber nicht, ich warte auf die Langzeituntersuchung der Impffolgen" dauerhaft Akzeptanz finden wird. Denn hinter Plexglas-Trennscheiben wird wohl kaum jemand sein weiteres Leben verbringen wollen.
Buchen Sie Ihren Impftermin deshalb bitte jetzt, ich danke Ihnen!
Das Publikum ist jetzt sehr gespannt, wie die Mitarbeiter und Richter am Amtsgericht Leipzig mit diesen aufmunternden Worten ihres Dienstherren umgehen werden.
Beitragsbild: Pixabay
Ist der Herr Gerichtspräsident eigentlich noch bei Trost? Natürlich müssen die Langzeitwirkungen erst noch an den geeigneten Versuchstieren und an den inzwischen millionenfach vorhandenen gutgläubig freiwilligen Versuchsmenschen abgewartet und dann ausgewertet werden. Die Kurzzeitauswertungen z.B. in Israel zeigen nichts Gutes. Übrigens zeigen die jährlichen Gesamtsterberaten des RKI in Deutschland einen normalen Verlauf und keine Übersterblichkeit für das Jahr 2020! Der jährlich etwa gleichbleibende geringe Anstieg der Sterblichkeit ist auf die kopflastige Alterspyramide zurückzuführen. Die von den Mainstreammedien und der Regierung sowie von der WHO erzeugte Panik war also völlig überflüssig und äußerst schädlich. Zur Zeit wird schon weltweit nach den globalen Hintermännern und deren Motive gesucht.
Tja, was soll man sagen. Abgesehen davon, dass mir hier spontan mannigfaltigste Beleidigungen und Vergleiche mit Volksgerichtshofsrichtern entfahren möchten, finde ich das Ganze schon interessant. Hier nimnt Einer mal gar kein Blatt vor den Mund und sagt klipp und klar, wo wir stehen und was auf uns zukommt. Wer bis jetzt noch der Meinung war, dass alles irgendwie von selbst wieder gut wird, möchte bitte endlich den Hintern vom Sofa kriegen. Insofern, herzlichen Dank für die aufschlußreiche Anmaßung, lieber „Chef“!
Dieser Druck wird jetzt überall aufgebaut. Die Menschen scheinen mehrheitlich Hirntod zu sein. Als wenn es auch nur ansatzweise verhältnismäßig wäre, Menschen wegen einer fehlenden Grippeimpfung die Grundrechte und die berufliche Existenz zu entziehen.
Und diese spezielle Grippeimpfung ist ja noch nicht einmal regulär zugelassen. Man möchte sogar Kinder impfen, obwohl diese bei Corona nur ein Sterberisiko von ca. 0,00004% haben.
Wundert sich darüber niemand, also außerhalb der Achsen-Leserschaft und einiger anderer kritischer Geister?
Immerhin macht er aus seinem Herzen keine Mördergrube. Er hat recht, genau so wird es kommen und solange die große Mehrheit weiter schweigt und aus taktischen Gründen lieber nicht widerspricht, ist dieses Szenario auch nicht mehr abzuwenden.
Man darf nicht vergessen: außer AfD und Teilen der FDP haben alle Parteien beim Wahnsinn mitgemacht! Das heißt, es geht um deren Ärsche! Ohne ein plausibles, maximal bedrohliches Exit-Szenario kommen die aus der Nummer nicht raus.
Entweder, die Bevölkerung spielt das Spiel mit und hält brav still – oder das Volk geht endlich auf die Straße und bläst dem verkommenen Pack in Berlin und den Landeshauptstädten dermaßen den Marsch, dass selbst König Markus von Nürnberg wie ein getretener Straßenköter den Schwanz einzieht.
Man führt eine weltweite ID ein, eine die von den Mächtigen nach Belieben als ungeimpft oder ansteckend geflaggt werden kann, zwecks gesellschaftlichen Ausschlusses. Leipzig ist vorne dabei, die verwendete App wird gerade mit dieser Funktion ausgestattet, den Status aus der Wolke auszuweisen.
Es gibt einen Aufruf von „Dr. Mike Yeadon, Halt Vaccine Passports!“ dies zu stoppen. Erschienen bei theburningplatform – Ja, in Übersee assoziiert man diese Entwicklung mit finsteren deutschen Zeiten! Erschütternd, diesen schallenden deutschen Tonfall aus einem deutschen Gericht zu vernehmen, während man anderswo gerade Scholl gedenkt.
Michael Wolting ist eine Fehlbesetzung. Ich kann mir auch vorstellen, daß Nicht-Geimpft-Sein zukünftig Rückschlüsse auf Verhaltensmerkmale erlaubt (da ist bestimmt schon einer an einer „Studie“). Und dann ist es nicht mehr weit, bis Nicht-Geimpft-Sein die Höhe der Schuld und das Strafmaß beeinflußt.
Das Erschütternde an der Sache: Ich könnte das jetzt meinen Arbeitskollegen, meinen Freunden, gar meiner Frau vorlesen: Und die Ergebnisse wären „Ja ist doch richtig so“ „Dann ist das halt so“ „Was soll man machen“ „Jetzt hör doch mal auf ich will das nicht hören“ , abgesehen von „Du bist doch auch so ein Querdenker“.
Ich habe nie niemals jemals behauptet, ich könnte mich in das Denken der Leute „ damals“ hineinversetzen, aber so langsam verstehe ich, wie die Geschichte ihren Lauf nahm.
Für ein wenig Teilnahme, einen schäbigen kleinen Urlaub und um in der Masse nur ja nicht aufzufallen, opfern die Deutschen ihre Freiheit, ihre Gesundheit und ihre Kinder. Und an jeder Ecke finden sich welche, die lange darauf gewartet haben, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Was für ein ekelhaftes, widerliches , opportunistisches und duckmäuserisches Volk. Und ich gebe zu, ich habe selber die Hosen gestrichen voll, überhaupt noch den Mund aufzumachen, weil sowieso niemand es verstehen (wollen) würde. Es gibt keine Mehrheit gegen die gegenwärtige Diktatur. Die dritte.