Joachim Nikolaus Steinhöfel / 21.10.2015 / 12:00 / 4 / Seite ausdrucken

Am Tiefstpunkt der politschen Berichterstattung

Heute-Journal vom 20.10.2015:

Claus Kleber:
„Als das Bundeskabinett feststellte, dass alles Menschenmögliche und Menschenwürdige getan werden muss, um den Strom der Flüchtlinge zu reduzieren, da bekam die schwierigste von allen schwierigen Aufgaben der Außenminister. Er soll dafür sorgen, dass sich die Lage im Nahen Osten, vor allem in Syrien, bessert. Er hat in den letzten Tagen versucht, da einen Anfang zu machen. Heute zog er eine traurige Bilanz, in Jordanien, am Ufer des Toten Meers, hunderte Meter unter dem Meeresspiegel“

O-Ton Aussenminster Steinmeier:
„Wir befinden uns hier am Tiefstpunkt (sic!) der Erdoberfläche und es ist gleichzeitig eine Zustandsbeschreibung für die politische Situation in dieser mittelöstlichen Region, die uns alle so sehr betrifft. Aber nirgendwo sind die Folgen der verschiedenen Krisen im Nahen und Mittleren Osten so unmittelbar zu spüren, wie gerade hier in Jordanien.“

Wenn dem Jäger ein besoffener Hamster vor das Repetiergewehr taumelt… drückt er dann noch ab und prahlt über seine Beute? Eben. Darum lassen wir das einfach so stehen.

Update: Erhalte eben eine e-mail von Henryk M. Broder, der Steinmeier für seine nächste Reise noch tiefere Punkte der Erde empfiehlt. 

Siehe auch Joachim Nikolaus Steinhöfels Blog hier.

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Leserpost

netiquette:

Thomas Klingelhöfer / 21.10.2015

Das mag eine neue Rekordmarke setzen, Herr Steinhöfel. Ich bin sehr zuversichtlich, da geht noch mehr auf der nach unten offenen Skala, insbesondere Herr Kleber hat meine Erwartungshaltung da bisher nicht enttäuscht. Der “Comical Claus” wird sicher im weiteren Verlauf der diversen Krisen zu seiner Höchstform auflaufen wie sein irakischer Kollege “Comical Ali”, der vom Endsieg schwafelte, während im Hintergrund bereits amerikanische Panzer durchs Bild rollten.

peter luetgendorf / 21.10.2015

Sehr geehrter Herr Steinhöfel, dazu kann man und sollte man auch nichts mehr sagen. Gruß Peter Lütgendorf

Max Wedell / 21.10.2015

Mir ist nicht gewärtig, daß Steinmeier mit seiner diplomatischen Erfolgskurve jemals etwas anderes erreichen konnte als Tiefpunkte. Um mal zu sehen, wie es anderswo als an den Tiefpunkten so ausschaut, sollte er sich doch lieber an höchste Punkte begeben. Man könnte ihn z.B. auf den Mond schießen. Dort könnte er dann auch machen, was wohl seine Lieblingsbeschäftigung ist… hinterm Mond zu leben.

Gerd Geesters / 21.10.2015

Lieber Herr Steinhöfel, auch dies ist nur eine Momentaufnahme. Immer wenn man denkt “schlimmer gehts nimmer” strafen einen Politik und Mainstreammedien lügen.

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