Fundstück / 28.11.2013 / 16:32 / 3 / Seite ausdrucken

Am Strand von Populismusland

Fakt ist: mit diesem Regierungsprogramm verabschiedet sich Deutschland von Gerhard Schröders Reformagenda und dreht das Rad wieder zurück. Das wird nicht nur Auswirkungen haben auf Deutschland und seine Wettbewerbsfähigkeit. Es bedeutet auch eine einschneidende Wende bei der europäischen Krisenbewältigung. Kaum vorstellbar, dass Deutschland nun anderen Euro-Staaten, die – wie etwa Italien – noch einen weiteren Reformweg vor sich haben, harte Maßnahmen empfehlen kann, wenn man selbst gerade einen gemütlichen Urlaub am Strand von Populismusland nimmt. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article122349403/Merkel-laeutet-das-Ende-der-Reformen-in-Europa-ein.html

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Leserpost

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Martin Friedland / 30.11.2013

Das tun, was das Volk will, nennt man gemeinhin Demokratie. Und was die Zukunft bringt, kann man lediglich vermuten, nicht wissen.

Clemens Wergin / 29.11.2013

Populismus ist: das tun, von dem man glaubt, das es viele wollen. Obwohl man weiß, dass es dem Land und seiner Bevölkerung als ganzem schadet. Es ist also in diesem Fall mehrheitsfähiger Zynismus

Martin Friedland / 28.11.2013

Was bitte ist eigentlich Populismus? Irgendetwas außerhalb von Diffamieren? Aber wenn Deutschland zukünftig anderen Ländern keine Vorschriften mehr machen sollte, wie sie sich und ihre Wirtschaft zu organisieren haben, ist schon dies ein großer Erfolg.

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