Die Mutter aller Probleme in Deutschland ist der Fachkräftemangel. In der Produktion, im Handwerk, in der Krankenpflege, im Dienstleistungssektor – und in der Politik. Hieß es mal „Wer nichts wird, wird Wirt", so bietet inzwischen die Politik immer mehr Menschen ohne Eigenschaften auf der Suche nach dem Sinn des Lebens einen Raum, in dem sie sich im Rahmen ihrer Talente entfalten können.
Das gilt nicht nur für Nachwuchskräfte wie Ricarda Lang und Kevin Kühnert, sondern auch für Profis, die schon eine Weile im Rampenlicht herumkaspern. Christian Lindner zum Beispiel, die große Hoffnung aller Liberalen, die von einem Platz an der Sonne, d.h. einem Sitz auf der Regierungsbank, träumen. Dabei wussten schon die alten Chinesen, wie man einen Fluch erfolgreich appliziert: „Mögen deine wildesten Träume in Erfüllung gehen!"
Am 8. September hielt Finanzminister Lindner in der Debatte um den Bundeshaushalt 2023 vor einem fast leeren Haus eine 15 Minuten lange Rede zur Lage der Nation in schweren Zeiten. Dabei sagte er u.a.:
„Aus diesem Haushalt sprechen Entscheidungskraft und Kompetenz. Die Zeitenwende konnten wir nicht beeinflussen, sie ist über uns gekommen durch den schrecklichen Angriff Russlands auf die Ukraine. Aber wir sind dieser Zeitenwende nicht schicksalhaft unterworfen, sonden wir sind Gestalterinnen und Gestalter unseres Schicksals. Und dieser Haushalt gibt dafür eine Richtung vor."
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!
Yes, Minister! Während Lindner sich selbst auf die Schulter schlägt, steht das Schicksal vor der Tür und wartet darauf, dass sich die Gestalterinnen und Gestalter seiner annehmen. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit..." Nie war das Kirchenlied aus dem 17. Jahrhundert aktueller als heute, und nie wurde es schöner vorgetragen als von Christian Lindner.
Da muss sich Kollege Karl Lauterbach schon weit aus dem Fenster lehnen, um mit einer Naturbegabung wie Lindner Schritt halten zu können. Aber der auf brüchige Vorhersagen spezialisierte Gesundheitsminister schafft es, auf seine ganz eigene Art, in einer Mischung aus gespielter Unschuld und geheuchelter Anteilnahme. Bei der Präsentation einer neuen, 33 Millionen Euro teuren Kampagne warb er für – wir ahnen es – die fünfte Impfung. Hier ab Min. 19:00:
„Das ist auch etwas wie ein Lagerfeuer, wo noch einmal die zusammen kommen, die die Pandemie weiter ernst nehmen und versuchen durch diesen schweren Herbst und Winter durchzukommen. Es ist ein Lagerfeuer der Vernünftigen."
Gestern hatten wir es mit einer „Tyrannei der Ungeimpften" zu tun. Heute sitzen die drei- und vierfach Geimpften an einem Lagerfeuer mit Karl Lauterbach und warten auf die fünfte Spritze. Es sind Menschen, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, Gestalterinnen und Gestalter, liebevoll betreut von Lindner und Lauterbach.

Darf ich davon ausgehen, dass die bekennenden Geümpften unter den Achse-Autoren (ich nenne keine Namen) keine weiteren Piekse mehr in sich stochern lassen wollen? Brav! Vielleicht gibt es ja demnächst einen ähnlichen Erkenntnisgewinn (ich nenne keine Namen) in Sachen Selenski…
Zu Lauterbach fällt mir eigentlich nur die Mafia ein: Erpressung mit krimineller Energie. Lindner? Der Dampf- und Dumpfplauderer, der jetzt lieber schlecht regiert. Aber selbst die hartgesottensten ‚Liberalen‘ können seine Phrasen wohl nicht mehr hören …
A.Ostrovsky----bitte ergänzen:..und hat er auch dort kein Geschick-dann schick in in die Politik.
10 Milliarden angehende Lemminge auf der Welt, mit immer mehr „ohne Eigenschaften“ wollen versorgt sein. Immer mehr Menschen brauchen für das Zusammenleben immer mehr Paragraphen und Regeln. Eine Überregulierung von Bürokratie ist die Folge. Die da „oben“brauchen sich nicht an alle zu halten und für die da „unten“ wird die Überregulierung zum Wahnsinn. So sind unsinnige Gesetze zum brechen da. Orientalische Gross-&Kleinclans; halten sich ohnehin nicht dran.
Brutal, sich von berufswegen diesen Sch… anzuhören.
Ein großes Kleinod dieser Artikel. Eine Zierde an jedem Frühstückstisch Vernünftiger und zugleich ein Pfahl im Fleische der Coronisten:Innen und Phobophobiker:Innen!
Verbindet man mit dem Begriff „Lagerfeuer“ nicht in erster Linie kuschelige Zusammenkünfte von Winnetou samt Clan und anderer Indianerstämme? Vorsicht, Klabauterbach, das klingt aber gefährlich nach kultureller Aneignung! Ich plädiere für „Unterhaken, Spritze, aber dalli!“ Das ist doch ein Kommandoton, der sehr gut in unsere gegenwärtige politische Landschaft passt. Was nun den Fachkräftemangel angelangt, kann ich Sie beruhigen, lieber Herr Broder. Wie wir von unserer ebenso charmanten wie charismatischen Nääääääncy wissen, sind doch bereits Hunderttausende dieser begehrten Neubürger im Anmarsch, ausgestattet mit Diplomen in MINT-Fächern und ähnlichen wertvollen Disziplinen, Es kömmt aber noch besser,. Wie wir erfuhren, sind Fachkenntnisse gar nicht gefragt, vielleicht eher hinderlich, Die Masse macht’s. Das erschließt sich zwar einem normal denkenden Menschen nicht. Aber vertrauen wir doch einfach den klugen Ratschlüssen der allerbesten und kompetentesten Regierung aller Zeiten. Die wird es schon richten. Wetten dass? Hier ist Gottvertrauen angesagt angesichts eines Wirtschaftsministers, der null-komma-nix von seinem Ressort versteht, einer Außenministerin mit einem Völkerballdiplom, die weder eine Fremdsprache beherrscht (auch Muttersprache mehr als mangelhaft) und nicht die geringste Ahnung von Diplomatie hat. Und über allem schwebt ein glatzköpfiger Schlumpf, dem außer einem zweifachen Wummmmms nichts einfällt. Was waren doch die Schildbürger für kluge Leute verglichen mit diesem Kabinett der Super-Nullen. Laut BILD streiten die Koryphäen gerade darüber, wann sie gedenken uns ohne Strom und Heizung in kalten Wohnungen unserem Schicksal zu überlassen. Da hilft nur noch Beten. Oder?