Stefan Frank / 07.01.2023 / 10:00 / Foto: Pixabay / 30 / Seite ausdrucken

Alte-Weiße-Männer-Alarm bei Haifischen

Jährlich veranstaltet der US-Sender Discovery Channel die beliebte Shark Week, eine populärwissenschaftliche Themenwoche über Haie. Das Allegheny College finanzierte eine Studie, die herausfand, dass zu viele weiße Männer mit Namen „Mike“ die Shark Week dominieren.

Im September erschien auf Achgut ein Beitrag des kanadischen Ethnologen und Anthropologen Carl Philip Salzman: „Lexikon der Wokeness: Was Ihre Kinder an Unis lernen.“ Er schrieb:

„Ihre Kinder lernen, dass ihre eigene Kultur nichts Besonderes, aber alle anderen Kulturen großartig seien. … Ihre Kinder werden lernen, dass unsere Gesellschaft böse ist. Sie ist sogar die Ursache alles Bösen auf der ganzen Welt. … Ihre Kinder werden lernen, Vergleiche mit der Weltgeschichte und mit anderen Gesellschaften abzulehnen, damit die angeblich einzigartigen Sünden des Westens nicht infrage gestellt werden. … Ihre Kinder werden lernen, dass nur Weiße rassistisch sind. … Ihre Kinder werden lernen, dass sie, um akzeptiert zu werden, sich mit einem Opferstatus identifizieren und mit allen anderen Opfern verbünden müssen.“

Das scheint gut angelegtes Geld: An der Universität werden unsere Kinder aufgeweckt und auf eine Karriere vorbereitet – beim WDR, beim Bayerischen Rundfunk, bei Audi, Aldi, Eurowings oder wo immer solches Wissen Einstellungsvoraussetzung ist. Aber es gibt da einen Haken: Salzmans Beispiele betrafen vor allem Geisteswissenschaften. Was ist mit den Naturwissenschaften? Lassen die sich nicht ebenfalls auf links drehen? Sollen unsere Kinder, nur weil sie Physik, Chemie oder Biologie studieren, weltanschaulich unzugerichtet ins Berufsleben eintreten? Das muss nicht so sein.

Letzten Monat kamen aus Nordamerika zwei Nachrichten, die in dieser Hinsicht Hoffnung machen. Da war zum einen ein Artikel der Washington Post, in dem es um das in den USA enorm beliebte Fernsehevent Shark Week („Haiwoche“) ging. Shark Week nämlich mangelt es an „Diversität“, haben Wissenschaftler herausgefunden. Als Experten kommen dort „zu viele weiße Männer“ zu Wort, noch dazu solche, „die mit Vornamen Mike heißen“. Zudem gibt es zu viele „negative Botschaften über Haie“.

Die am meisten missverstandene Kreatur der Schöpfung?

Shark Week ist ein Paket von Fernsehsendungen zum Thema Haie, das seit 1988 eine Woche im Sommer von dem Kabelsender Discovery Channel ausgestrahlt wird. Anfangs war Shark Week rein dokumentarisch, im Lauf der Zeit kamen mehr und mehr Show und Fiction dazu. Es ist das am längsten auf einem amerikanischen Kabelsender laufende Fernsehprogramm und erreicht in den USA Zuschauerzahlen von über 50 Millionen.

Von Anfang an ging es bei Shark Week darum, Bemühungen zum Schutz von gefährdeten Haiarten zu unterstützen und falschen Vorstellungen über Haie mit Aufklärung zu begegnen. Dafür setzte Discovery Channel ab den 1990er Jahren hochkarätiges Personal und Technologie ein, um den Zuschauern spektakuläre Aufnahmen aus der Nähe zu bieten. Versuche, die Show mit großem Budget bestmöglich zu vermarkten, glitten manchmal ins Unseriöse ab; etwa, als Discovery Channel 2014 ein Video über das Internet verbreitete, das scheinbar einen Bullenhai vor der kanadischen Insel Wolfe Island, im Lake Ontario, zeigte. Als sich unter den Bewohnern und Fischern der Gegend Angst verbreitete, gab Discovery Channel zu, dass es sich um einen Scherz handelte und der in den Filmaufnahmen gezeigte Hai bloß eine Nachbildung war.

Nun also die Frage: Ist er ein Monster oder die am meisten missverstandene Kreatur der Schöpfung? Nach Ansicht von Wissenschaftlern bekommt der weiße Mann in Shark Week zu viel Raum – viel zu viel. Die Washington Post berichtet über eine entsprechende Studie, geleitet von Lisa Whitenack, Biologieprofessorin am Allegheny College, Pennsylvania:

„Whitenack leitete ein Forscherteam, um Hunderte von Shark Week-Episoden zu untersuchen, die zwischen 1988 und 2020 ausgestrahlt wurden. In einer im letzten Monat von der Public Library of Science veröffentlichten Studie kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Sendung von Discovery negative Botschaften über Haie hervorhebe … und mit überwältigender Mehrheit weiße Männer als Experten präsentiert würden – darunter mehrere mit demselben Namen.“

„Immer voll mit weißen Männern“

Zitiert wird David Shiffman, vorgestellt als ein Naturschützer an der Arizona State University und Mitautor der Studie:

Das Programm enthielt mehr weiße Experten und Kommentatoren namens ‚Mike‘ als Frauen.“

Einer der Männer, die mit Vornamen Mike heißen und der in Shark Week vor gut zwei Jahren einen Auftritt hatte – wenn auch nicht als Experte, sondern als Wettkampfteilnehmer –, ist der ehemalige Boxer und Schwergewichtsweltmeister Mike Tyson. Im August 2020 hatte er vor laufender Unterwasserkamera drei Prüfungen zu bestehen:

  • in einem Unterwasserkäfig auf einen Schwarm Zitronenhaie treffen (die Haie waren zu ihrer Sicherheit außerhalb des Käfigs)
     
  • Wenn sie zu nahe kamen, hatte er sie sanft wegzuschubsen
     
  • Er sollte einen Hai schnappen und ihn einschläfern, indem er ihm die Nase kitzelte.

Tyson meisterte alle drei Prüfungen, er ist auch, zumindest dem äußeren Anschein nach, nicht weiß, heißt aber mit Vornamen Mike.

Die Washington Post zitiert Carlee Bohannon, eine schwarze Meeresbiologin, die der Studie Lob zollt:

„Wir sind alle mit einer Art von Person im Fernsehen aufgewachsen. ‚Shark Weekwar wirklich das Größte, und es war immer voll mit weißen Männern.

„Verschwendung von Forschungsgeldern“

Kritik an den Thesen der Studie und dem Bericht über sie äußerten Teilnehmer der von dem Nachrichtensender Fox News veranstalteten Talkshow Outnumbered. „Glücklicherweise können Haie nicht lesen“, sagte Co-Moderatorin Emily Compagno, nachdem sie den Zuschauern die Schlagzeile und den Vorspann des Washington-Post-Beitrags vorgelesen hatte. Anderenfalls, so Compagno, würde dies womöglich „ihre Gefühle verletzen“. Die aus anderen Fox-Moderatoren bestehende Runde fragte sie, ob die Kritik nicht berechtigt sei – schließlich kämen bei Shark Week wirklich relativ wenige Frauen und people of color zu Wort. Und werden Männer, die Mike heißen, bevorzugt? Ainsley Earhardt, Co-Moderatorin von Fox & Friends antwortete, dass es dann ein Problem geben könnte, wenn Discovery nur Männer namens „Mike“ einstellen würde. „Macht mal einen Punkt. Mike ist so ein beliebter Name“, fügte sie hinzu. Und weiter:

„Ich bin davon nicht beleidigt. Wenn wir mehr Frauen in diesem Beruf brauchen, dann stellt ein paar mehr Frauen für Discovery ein, aber macht einen Punkt. Das ist ‚Shark Week!

Raymond Arroyo, Moderator der Fox-News-Talkshow The Ingraham Angle, bezeichnete die Kritik als „lächerlich“:

„Es ist, als würde ich sagen: ‚Weißt du was? Ich habe eine Studie durchgeführt: zu viele Frauen bei diesen Housewives of Beverly Hills. Wir können nicht Anstoß daran nehmen, dass es Leute gibt, die sich von Natur aus zu diesem oder jenem Reality-Genre hingezogen fühlen und versuchen, eine Staatsangelegenheit daraus zu machen.

Dr. Nicole Saphier, eine Radiologin und Medizinjournalistin, stellte die gesamte These der Studie in Frage – eine „Story" gebe es nur dann, wenn unqualifizierte weiße Männer namens „Mike“ während des Einstellungsprozesses bevorzugt würden – Beweise dafür liefere die Studie aber nicht. Für das eigentliche Problem hält Saphier etwas anderes:

„Was ich hier als Problem sehe, ist die Verschwendung von Forschungsgeldern. Diese Studie stammt vom Allegheny College und wurde vom Allegheny College finanziert.

„Dekolonisierung des Lichts“

Unterdessen wurde bekannt, dass die kanadische Regierung ein Programm zur „Dekolonisierung des Lichts“ an der Universität Concordia in Montreal mit umgerechnet rund 150.000 Euro pro Jahr fördert. Laut dem Forschungsantrag, den das amerikanische Monatsmagazin National Review in Ausschnitten veröffentlicht hat, soll es bei dem Projekt um Folgendes gehen:

„Um unsere Forschung einzugrenzen, wird sich das Projekt auf Licht im Allgemeinen und auf Großforschungsanlagen (‚Synchrotron-Lichtquellen) im Besonderen konzentrieren, die Licht für die physikalische Forschung einsetzen. Wir betrachten das Synchrotron als prototypisches Paradigma für zeitgenössische physikalische Forschung, physikalische Erkenntnis und Berufskultur der Physik, deren Dekolonisierung im beantragten Projekt angestrebt wird. Für die vorgeschlagene Erforschung werden wir komplementäre Ansätze verfolgen: die Einbeziehung indigener Ontologien und Epistemologien sowie die Befähigung indigener Studenten, sich mit zeitgenössischer Wissenschaft zu beschäftigen, um indigene Souveränität zu erlangen.

Bisher gebe es an kanadischen Universitäten „keine Beispiele für erfolgreich etablierte dekolonialisierte Physikkurse und Lehrpläne“, heißt es im Förderantrag. Die Forscher hofften, dies zu ändern, indem sie die astronomische Wissenschaft durch „indigene Sternengeschichten“ ersetzten, spekuliert Andrew Follett, der Autor von National Review, „so dass man einen Abschluss in Astronomie vermutlich einfach durch das Lernen indigener Legenden über Sternbilder erlangen kann“.

Geleitet wird das Projekt von Tanja Tajmel. Sie ist an der Universität Concordia Beraterin für spezielle Teilhabe, Diversität und Inklusion. Auf der Website des Projekts heißt es außerdem über sie:

„Tanja ist Wissenschaftspädagogin und untersucht Mechanismen der Exklusion aus der Wissenschaft.“

„Quacksalberei“ finanzieren

Ihr zur Seite stehen Louellyn White („Louellyn ist Mohawk aus Akwesasne, ihre Arbeit konzentriert sich auf Dekolonisierungsforschung durch indigene Rahmenbedingungen“) und Ingo Salzmann, ein wirklicher Physiker.

Eines der Leitprinzipien ihrer Bemühungen, schreiben die drei Wissenschaftler, ist die Praxis des „zweiäugigen Sehens“, von der sie behaupten, dass es den Menschen ermöglicht, Naturphänomene „mit zwei Augen oder zwei Weltanschauungen“ zu sehen, von denen eine auf indigenem Wissen und die andere auf westlicher Wissenschaft basiert.

Der Ansatz des zweiäugigen Sehens ermöglicht interkulturelle Zusammenarbeit und multiple Perspektiven. . . . Er fördert die Erkenntnis, dass vorteilhafte Ergebnisse in jeder Situation viel wahrscheinlicher sind, wenn wir bereit sind, zwei oder mehr Perspektiven ins Spiel zu bringen.

Es erinnert an eine Folge der Zeichentrickserie Die Simpsons, in der die Grundschule von Springfield, die Lisa Simpson besucht, für die Mädchen eine vermeintlich mädchengerechte Form des Mathematikunterrichts einführt („Wie fühlen sich die Zahlen an? Wie riecht ein Pluszeichen? Ist die Sieben wirklich ungerade – oder einfach nur anders?“).

Patanjali Kambhampati, Professor für Chemie an der kanadischen McGill University, der Forschungen zur ultraschnellen Spektroskopie durchführt, kritisiert gegenüber der Studentenzeitung The College Fix die öffentliche Förderung der dekolonisierten zweiäugigen Physik:

„Die Entkolonialisierung von MINT ist absurd und beleidigend für viele Menschen aus allen Lebensbereichen, einschließlich mir als Wissenschaftler, der in der Dritten Welt geboren wurde.“

Es gebe „keine anderen oder alternativen Wege des Wissens“, sagt er. „Es gibt nur Wissenschaft. Und die wurde größtenteils in Westeuropa und den USA entwickelt. Seiner Ansicht nach solle weder die kanadische Regierung noch die US-Regierung diese „Quacksalberei“ finanzieren.

Foto: Pixabay

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Gustav Kemnt / 07.01.2023

Dank! Ich plaediere dafuer, die “Woken” besser mit Deutsch als ‘Aufgeweckte’ zu bezeichnen. Da wird dann ein Schuh draus. “Schau mal, Mike, da ist wieder ein ganz Aufgeweckter!” Es ist natuerlich nicht so einfach, mit den infantil Verrueckten umzugehen. Zumal, wenn man ihnen schon ausgiebig zugehoert hat. Und sie obendrein in Regierungsaemter gelangen konnten. Wichtig ist es, festzustellen, dass objektiv Verruecktheit herrscht. Sowie, dass die Linksideologie/Sowjetideologie verrueckt gemacht hat. (Moeglicherweise als kalkulierte Zersetzung.) Somit bleibt - wenn man die Wortbedeutung sich vor Augen fuehrt - das ‘apo’ fuer griechisch ‘wegheben’ und ‘kalyptein’ fuer ‘das Falsche’. Die Apokalypse als die Erkenntnis des Falschen und dessen Beseitigung als gewissermassen Aufwachen aus der Verruecktheit. Die Erkenntnis, dass alles gut ist und dass das Vernunftwesen Mensch bemueht ist, die Wirklichkeit, im Sinne der Menschlichkeit, zum Stoff seines Wirkens zu machen. Wie der Mensch das immer getan hat. Er hat sich seit 150 Jahren die verrueckten Luegenschauermaerchen der Links-/Sowetideologen angehoert (“Kapitalismus”, “Imperialismus”, “Pandemie”, “Klimawandel”, “Gender”, “Critical race”, etc.). Jetzt ist dann aber mal Schluss. Und weil das so ist, werden die Verrueckten immer verrueckter. Ihre Krankheit weckt sie, auf dass sie nicht aufwachen.

Wilhelm Lohmar / 07.01.2023

@Rolf Lindner: Wieso zieht Yusra Khogali für ihre Argumentation ausgerechnet die Forschungsarbeit von weißen Männern heran?

Talman Rahmenschneider / 07.01.2023

Schönes Stück für Jaws-Fans: Der Autor von “Jaws” meint heute, wir sollten lernen, mit dem Großen Weißen und anderen Haien zu koexistieren: “Der Weiße Hai: Kostet Haien ihr Image das Leben?“nationalgeographic. Ich meine heute, er sollte sich mal vor Südafrika aussetzen lassen - alternativ Australien - um das auszuprobieren. Oder er sollte das den Haien vorschlagen - friedliche Koexistenz. So’n Quark beschreibt den Zustand der meisten Gehirne. Ich habe in Haigebieten grundsätzlich nur im Pool gebadet. Das Meer gehört in der Tat ihnen, sie sind dort Top-Predator, was süßliche Sprüche über sie überflüssig macht. Sie haben den Meteoriteneinschlag von Chixculub überlebt, weil sie in größte Tiefe abtauchen können. Aber: Sie greifen Delphine, Wale und Seehunde an, unsere Verwandten. Wer sich für den Top-Predator der Meere stark macht, hat für mich einen Dachschaden, Man muss sie ja deswegen nicht hassen, sondern nur ihre Gebiete meiden (vor allem Surfer). Aber Flötentöne über Toppredatoren sind zum Erbrechen, und Steven Spielbergs “Jaws” war ein toller Film, vor allem wegen Roy Scheider’s Performance. -

Talman Rahmenschneider / 07.01.2023

Netteres Bild mit dem weißen Mann direkt beim Hai: “www dot imdb.com dash title dash tt0073195 dash mediaviewer dash rm2100930561 dash ?ref_=tt_md_3” Worüber sich doch Leute heute so Gedanken machen. Die meisten Studierten, fürchte ich, haben zuwenig zu tun und öffnen ständig neue Fässer. Es wäre für die westliche Welt sinnvoller, sie als Facharbeiter umzuschulen, statt uns vorzugaukeln, dass Facharbeiter in Afrika am Baobab wachsen.

F.Lux / 07.01.2023

Die ham doch einfach einen an der Klatsche…Schickt sie Arbeiten!

Rolf Lindner / 07.01.2023

“Weieße Menschen sind ein genetischer defekt des Schwarzseins und Untermenschlich. Schwarze Menschen könnten mit Hilfe ihrer dominanten Gene die weiße Rasse auslöschen” Yusra Khogali, Mitbegründerin von BLM.

AR Göhring / 07.01.2023

Klar versuchen die Faulen und Inkompetenten, auch in den Naturwissenschaften/ MINT einzudringen. Seit Jahren gibt es Gendertanten, die in Physikinstituten “forschen”, warum so wenig Frauen Physik studieren (die Gendertante hat selber natürlich nicht Physik o.ä. studiert). Und dann gibt es einige Naturwissenschaftler selber, die aus welchen Gründen auch immer (eigene Neigung, Faulheit etc) beim Gender und Antirassismus etc. mitmachen. So ganz auf Gegenliebe stößt das bei den Leistungsträgern aber nicht: Die “Jenaer Erklärung”, die vor einiger Zeit die Wissenschaft des 19. Jh. als rassistisch brandmarkte, hat bei den MINTlern in Jena gewiß keine offenen Türen eingerannt. Die hauptsächlich zuständigen Profs Hoßfeld und Krause sollen dem internen Vernehmen nach weder in Jena, noch in Leipzig als Meister ihres Handwerkes bekannt sein, eher als “gute Politiker”. Vielleicht der echte Grund, warum Krause aus Jena wieder weg ging (mußte?)?

Boris Kotchoubey / 07.01.2023

Ich glaube, das wichtigste Problem liegt daran, dass zu viele Männer Mike heißen. Das geht einfach nicht, dass jedes Elter (oder wie heißt nun das Singular im Neudeutsch?) sein mwd-Kind so benennt, wie er*sie*es will. Daher die Überproduktion von Mikes und der bedauernswerte Mangel an Mohammeds. Der Staat soll die Benennung der Kinder endlich kontrollieren. Woran denkt das Bundesfamilienministerium? Eine Liste von sozial erwünschten und unerwünschten (u.a. rechten) Namen muss auf den Tisch.

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