Fundstück / 29.11.2013 / 00:23 / 9 / Seite ausdrucken

Alle Achtung Frau Slomka

Egal wo man in der Sache steht, so gehören Fernseh-Interviews geführt.

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Julian S. Bielicki / 30.11.2013

Und wer hat Frau Slomka und andere Medienbarone, die ständig ihre Propaganda verkünden,  demokratisch legitimiert?

Caroline Neufert / 29.11.2013

Journalisten/Publizisten hier haben schon ein merkwürdiges Verständnis von Lob und Qualität!!! Alle Achtung, wir konnten einen „Ehestreit“ verfolgen bei dem sich die Gattin aufregt, dass ihr Angetrauter den Müll zwar herunterbrachte, aber in eine (aus ihrer Sicht) falsche Tonne warf. Gabriel, nur genervt, was will sie ? Das fragten sich auch Millionen Ehemänner ? Sollte er den Müll wieder rausholen ? Es war ein „Keifen“, kein investigatives Nachfragen. Die Zuschauer werden kaum erwartet haben, dass Gabriel sagt, also wenn jetzt unbekannte Rechtsgutachter an der Umfrage zweifeln, na dann, dann mach ich 180 Grad kehrt und sammle wieder den Müll aus der Tonne. Intention war – Zusammenrücken der SPD-Männer Basis „Wenn wir schreiten …“ Noch ein Schmankerl.  Heute dreht sich die WELT wegen Lagerfeld nur im AS-Hochhaus. Es wird getwittert und gepostet wie verrückt , man würde nicht mal mitbekommen, wenn Gabriel doch in der Tonne wäre ;-) … „Großes Kompliment von Karl Lagerfeld an die Chefredakteurin der Icon, Inga Griese: “Der einzige Grund, weshalb ich noch Deutsch spreche ist, damit ich mich mit Inga unterhalten kann.”“ Tja, andere Sicht - die Chefredakteurin des Style-Guides der WELT ist nicht einmal einer gängigen Fremdsprache mächtig ;-)

Gernot Meyer / 29.11.2013

Noch so ein Interview und sie ist ihren Job los.

Marcus Jordan / 29.11.2013

Gar nicht egal, wo man in der Sache steht offenbar. Würden Sie nämlich nicht stehen, wo Sie stehen, kämen Sie kaum auf die Idee, Frau Slomka dafür zu loben, dass sie erst reißerische Fragen stellt und dann rumzickt, wenn sie Haue kriegt dafür. Nicht, dass mir Herr Gabriel hier oder sonst gefällt - aber die Nummer hat für mich ganz klar Frau Slomka versaut.

Dirk Jäckel / 29.11.2013

Nein. Meine weitgehende Abneigung gegenüber dem Spitzenpersonal der heutigen Sozialdemokratie lässt mir immer noch den Blick frei dafür, wie man Interviews nicht führt: Mit einer schier unfassbaren Arroganz, die sich diese öffentlich-rechtliche Trulla intellektuell überhaupt nicht leisten kann. Argumentativ war Gabriel dieser aufgeblasenen Selbstgerechten um Längen überlegen. Nicht Neues übrigens bei ihr. Oder habe ich in der Überschrift Ironie übersehen?

Markus Freuler / 29.11.2013

Weit davon entfernt, Gabriel sonst auch nur entfernt zu unterstützen, muss ich mich doch wundern, weshalb hier Slomka so gelobt werden sollte. Sie hat ganz einfach Bullshit erzählt. Und jetzt die Ueberraschung: Das tun “Verfassungsrechtler” gelegentlich auch! Sich also einfach darauf zu beziehen, was irgend ein Fritz so erzählt und sein eigenes Gehirn im Off-Modus weiterlaufen zu lassen, macht ganz bestimmt keine gute Interviewerin aus. Koalitionsverträge werden von (uiuiui) nicht gewählten Parteiführungen geschlossen und nicht von Abgeordneten. Sonst hätten die Fraktionsvorsitzenden unterschrieben und nicht die Parteichefs. In diesem Fall hat ein etwas überschätztes Mädel schlicht auf Attitude gemacht.

Hugo Zimmermann / 29.11.2013

Sorry ... Außer der ‘Begrüßung’ von Sigi: *guten Abend Tussi* waren seine Antworten OK. Was aber nicht OK war, ist die penetrante Art von Journi’s, dem Interviewten die ‘eigene’ Meinung auf’ Auge zu drücken: Suggestiv-Fragen etc. etc. waren eine reine Provokation.

Alex Klein / 29.11.2013

Super wie Gabriel Slomka die westliche Demokratie und die Verfassung erklärt. Als Journalistin argumentiert sie ja wie ein Kindergartenkind (oder sie stellt sich dümmer als sie ist) und die amerikanische Demokratie mit ihren registrierten Wählern wäre auch gar keine nach ihrer Argumentation. Alle Achtung Herr Gabriel. Schön zu sehen, dass auch Sozialdemokraten etwas im Kopf haben. Freue mich auf mehr innerparteiliche Demokratie in DE und Dank an die Sozialdemokraten zur Demokratisierung des Landes beigetragen zu haben.

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