Henryk M. Broder / 24.12.2020 / 15:30 / 12 / Seite ausdrucken

All I Want for Christmas Is… Jews!

Weihnachten ist zwar ein christliches Fest, hat aber einen ausgesprochen jüdischen Hintergrund. Das schönste Weihnachtsgedicht, "Heilige Nacht", wurde von Erich Mühsam geschrieben, das populärste Weihnachtslied, "White Christmas", von Irving Berlin komponiert. 

Unser All-Time-Favourite ist allerdings "All I Want for Christmas Is... Jews!", allein schon wegen der beiden Rentiere im Hintergrund. Frohe Festtage allen, die gerne feiern und gut essen!

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Werner Arning / 24.12.2020

Ohne Judentum kein Christentum. Ohne Jesus, dem Juden, kein Christentum. Aber wer will bewerten? Wer will ermessen? Wer will urteilen? Wer kann erfassen? Wer abgrenzt, erfasst nicht. Und die Sängerin hat recht. Frohe Weihnachten!

Marco Schulz / 24.12.2020

Festivus! Von Juden. War aber gestern.

Karola Sunck / 24.12.2020

Seit dem 19. Jahrhundert hat sich Weihnachten in Deutschland als Fest etabliert, bei dem neben der geistlichen Bedeutung Werte wie Familie und Milde Gaben im Vordergrund standen. Viele Familien aus dem deutsch-jüdischen Bürgertum feierten direkt Weihnachten als ein rein säkulares Winterfest. Aber das wissen Sie alles lieber Herr Broder, Ihnen und Ihrer Familie ebenso schöne und frohe Festtage und alles Liebe und Gute. Herzlichst K. Sunck

Bastian Kurth / 24.12.2020

Allen Lesern eine frohe Zeit und Dank für die tollen Beiträge hier auf achgut, ihr seid ein Trost und Segen. Frohe Weihnucca, Shalömskes und wie wir alle ZUSAMMEN feiern wollen

Stefan Riedel / 24.12.2020

Wann ist gleich die (Herbst-) Sonnenwende? Thor( germanischer Gott hat eine Antwort).  Der (fast)  kürzesteTag des Jahres( ist astronomisch bedingt), da muss Donar aber feierlich eingreifen. Halleluja! Die Herren Bischöfe feiern doch wohl mit!

Silvia Orlandi / 24.12.2020

„All I want für Christmas….“ immer wieder schön,Auguri ragazzi, Prossima anno a Roma, Jerusalem, TEL Aviv… Saluti e Salute a tutti!

Helmut Driesel / 24.12.2020

  Rein weltlich betrachtet, hatte der Herodes damals die Idee, das unberechenbare jüdische Virus unter bessere Kontrolle zu bringen. Die rabiaten Impfkolonnen, die er zu diesem Zweck aussandte, hatten aber zuletzt das Resultat, dass sich eine viel gefährlichere und ansteckendere Mutation des Virus ausbreitete. Die man letztlich erst unter Kontrolle brachte, als sie große Teile der römischen Bevölkerung angesteckt hatte und sich auch die obersten Machthaber dazu bekannten. Im Laufe der Zeit sind aber alle Menschen immun dagegen geworden, nur manche tun noch so, als seien sie infiziert, man könnte fast glauben, dass es ihnen nützt.

Wolfgang Kaufmann / 24.12.2020

Ist es nicht sexistisch, seine Wunschpartner vom „shtick“ her zu definieren? Und kulturelle Aneignung, sich mit den Geweihen nordischer Hufträger zu schmücken? Ich frage für eine Meldemuschi. – Ansonsten: Season Greetings and Good Sliding :)

Peter Petronius / 24.12.2020

“When you feel like the only kid in town without a Christmas tree, here’s a list of people who are Jewish just like you and me ...” (The Chanukah Song. 2008.) singt Adam Sandler, also Jewish. Ein fröhliches Christfest, Herr Broder und werte Mitleser.

Rainer Möller / 24.12.2020

Mühsams Gedicht hatte ich ganz vergessen und habe es mit Interesse wieder gelesen. Es baut ja auf der Idee auf, dass Jesus jüdischer Abstammung sei und daher eigentlich doch den Juden “gehöre”, dass die Gentilbevölkerung ihn aber modern gesprochen “kulturell approbriiert” habe. Bei Licht besehen, können die Gentilen aber nichts dafür. Jesus selbst war ein jüdischer Stammesverräter: Sene Idee, alle Juden seien Sünder, lief darauf hinaus, dass die Juden den Gentilen insofern nichts voraus hatten und eine Abgrenzung sich nicht lohnte.

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