Das meerumschlungene Bundesland Schleswig-Holstein, Heimat des SPD-Hoffnungsträgers Ralf Stegner, unterhält einen „Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen“. Der hört auf den Namen Stefan Schmidt und war mal Kapitän, sogar Honorarkonsul von Tuvalu. Auf der „Cap Anamur“ hatte er im Sommer 2004 „37 afrikanische Flüchtlinge, die in Seenot geraten waren“, aufgenommen und in Sizilien an Land verbracht. Deswegen wurde Käp’tän Grenzenlos, wie die Website des Landtages indigniert mitteilt, in Italien „mit einem jahrelangen Prozess wegen Schlepperei überzogen“, 2009 aber glücklich freigesprochen.
Der ehrenamtliche Ex-Skipper, dessen Tätigkeiten auf der genannten Website fortan nur mehr unter „Flüchtlingsbeauftragter“ spezifiziert werden (demnächst vermutlich unter dem weniger diskriminierenden Rubrum „Beauftragter für Schutzsuchende“), verfügt über zwei Mitarbeiter, welche aus Steuermitteln alimentiert werden. Die Aufgaben des Trios bestehen, wie der Landtag in dankenswerter Offenheit mitteilt, vor allem darin, „grundsätzlich die Wahrnehmung der Interessen der Migranten und Flüchtlinge“ auszuüben, sowie „die Beratung über Flüchtlings- und Zuwanderungsfragen“ zu befördern, ausdrücklich auch in „Kooperation mit den im Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsbereich tätigen Einrichtungen und Organisationen, Vereinen und Verbänden“. Also mit einschlägigen NGOs und anderen Pfeilern der Migrationsindustrie die Schultern zu reiben.
Kurz, der einst vom Vorwurf des Schleppertums Freigesprochene, hat als Rentner einen neuen, adäquaten Herzensjob gefunden, welcher ihn keinesfalls mehr in juristische Kalamitäten bringen kann. Was Schmidt gegenwärtig schleppt, ist amtlich abgesegnet. Yes Sir: Der „Pull Factor“ besitzt auch Planstellen an Land.
Nebenbei betreibt der Notseebär eine Facebookseite, in der er, wenn nicht gerade auf exklusiven Nordmeerreisen, seinen „Abscheu vor dieser sogenannten Partei“ (fängt mit A an) zum Ausdruck bringt. Weil jene nämlich meint, gewisse Vorfälle „politisch ausschlachten zu dürfen.“ Das ist ekelhaft, denn derlei Einzeltaten gab es „immer, und es wird sie leider auch immer geben.“
Schmidt ist sturmerprobter Soze und Mitbegründer des Vereins „Borderline-Europe – Menschenrechte ohne Grenzen“. Wer wissen möchte, mit welcher Diät die SPD es schaffen konnte, sich binnen weniger Jahre zum Hungerhaken einer Partei der etwas kleineren Leute zu magern, kann mal ihre Borderliners befragen. Die Kapitänskoje steht sperrangelweit offen.
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"Weil jene nämlich meint, gewisse Vorfälle „politisch ausschlachten zu dürfen.“ Das ist ekelhaft, denn derlei Einzeltaten gab es „immer, und es wird sie leider auch immer geben.“ War er zu viel seekrank ?? Der liebe Gott läßt eben die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Der Herr Kapitän soll mal schön den Ball flach halten, er wird nämlich von Steuergeldern alimentiert !! Die AFD ist die einzige Opposition, die immer wieder auf die Mißstände aufmerksam macht und dafür sollten wir ihr sehr, sehr dankbar sein !! Wahrscheinlich wird sie die glücklose SPD sowieso bald überflügelt haben.
Da fragt man sich doch, was der Dichter uns mit seinen Ausführungen sagen will. Ist es Kritik an der Person der Flüchtlingsbeauftragten? Olle Kamellen zu lutschen, ist wenig originell. Parteischelte SPD? Textlich nicht zielführend. Also was soll das? Die Grundlage für den ehrenamtlichen Flüchtlingsbeauftragten ist ein Landesgesetz aus dem Jahr 1998 und hat auch Regierungszeiten der CDU überstanden. Im Oktober 2017 wurde er mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Der Wiederwahlvorschlag wurde von allen Landtagsfraktionen mit Ausnahme der AfD eingebracht.
Stefan Schmidt, bisher wohl nur grünlinken Leuchten bekannt, dürfte es bald in die Medien schaffen. Vorausgesetzt, er hat nicht das Charisma seines Förderers. Dem rutschen nämlich seine Mundwinkel gelegentlich bis unters Kinn. "Borderline - Europa" kümmert sich um die Außengrenzen Europas und die Menschenrechte ohne Grenzen. Ob sich Schmidt und Stegner auch um ein grenzenloses Europa kümmern, ist nicht definitiv bekannt, aber es liegt nahe.
Hut ab! Der Mann ist immer noch Schlepper, nur wird er jetzt nicht mehr vor Gericht gestellt, sondern dafür mit deutschen Steuergeldern bezahlt! Ahoi!
Ich kann da keine DSGVO konforme Erklärung finden. Abmahnen! Wohlan...
Die Anspielung auf "Borderline", eine wirklich schwere Störung, ist brillant. Zu ihr gehört es, dass die gestörte Person Schwierigkeiten hat, sich gegenüber der Außenwelt seelisch abzugrenzen. In der Psychotherapie muss eine so gestörte Person lernen, klar zwischen innen und außen zu trennen. – Viele Anhänger von Linksgrün haben Züge dieser Störung. Jetzt projizieren sie ihre Unfähigkeit/Unwilligkeit, Grenzen zu ziehen, auf die Nation.
Fliegender Holländer würde auch passen: "Die Sage vom Fliegenden Holländer handelt von einem Kapitän, der durch einen Fluch dazu verdammt worden ist, bis zum jüngsten Tag mit seinem Gespensterschiff auf dem Meer umherzuirren, ohne in einen Hafen einlaufen oder Erlösung im Tod finden zu können. "