Aktuell wächst die Weltbevölkerung jährlich um etwa 82 Millionen Menschen. Alle 4,5 Tage um eine Million. Die meisten leben in ärmeren Ländern. Die Hälfte der Menschen, die in Afrika leben, sind jünger als 15 Jahre. Es gibt dort viele Teenagerschwangerschaften, was in den meisten Fällen ein Ende der Schulbildung bedeutet. Damit werden den Frauen und Mädchen auch die Chancen auf eine Ausbildung und ein eigenständiges Einkommen genommen. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung betont: „Nur wenn Mädchen und Frauen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Arbeit und Gesundheitsversorgung haben, können sie ein selbstbestimmtes Leben führen, nicht zuletzt in Hinblick auf Familienplanung.“
Die mediale Einheitsmeinung, dass viele Kinder die einzige Alterssicherung in Afrika darstellen, ist völlig absurd. In allen Ländern, in denen ich gearbeitet habe, habe ich beobachtet, dass in Armutsregionen die vielen Kinder die Eltern im Alter nicht wirtschaftlich absichern konnten, da sie selbst kaum das Nötigste zum Überleben hatten. War Willy Brandt etwa ein Rechtsextremer, weil er in seinem Buch „Erinnerungen“ schrieb: „Familienplanung gehört zu den ordnenden und unausweichlichen Elementen im Überlebenskampf der Menschheit.“
Bevölkerungswachstum wirkt als mächtiges Hindernis
Stabilität wird es nicht geben, solange das Bevölkerungswachstum jede Entwicklung verhindert und die Jugendlichen keine Arbeit finden. Die Dynamik der hohen Geburtenraten, die in Afrika zu immer größerer Armut führt, wird auf dem Kontinent und auch in Europa ruinöse Folgen haben. Mit 6,8 Geburten pro Frau hat das arme Sahelland Niger die höchste Geburtenrate der Welt. In Nigeria wird sich die Bevölkerung verdoppeln und bis 2050 400 Millionen erreichen. Eine Verdopplung der Bevölkerung wird auch im Kongo/Kinshasa, Angola, Tansania, Somalia, Tschad, der Zentralafrikanischen Republik und Mali erwartet.
Der Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten für die erwerbsfähige Bevölkerung wird zu zunehmenden Spannungen, wie derzeit gerade die fremdenfeindliche brutale Gewalt gegen andere Afrikaner in Südafrika, und weiterer Ernährungsunsicherheit führen. Wegen kultureller und religiöser Rücksichten propagieren afrikanische Politiker: Je mehr Menschen, desto stärker ist meine Ethnie. In muslimischen Ländern nagen Einehe und wenige Kinder am dortigen Männlichkeitsideal. Viele Kinder sind ein Statussymbol.
Es gibt wenig Einsicht, dass das ungebremste Bevölkerungswachstum die Entwicklungschancen erschwert. So hält der Präsident von Uganda, Yoweri Museveni (seit 1986 im Amt, 2026 unter fragwürdigen Umständen nochmals „gewählt“), die junge Bevölkerung seines Landes für „das größte Vermögen“, obwohl die meisten jungen Erwachsenen sich mit Gelegenheitsjobs herumschlagen müssen.
Die Ursachen von Hungersnöten sind selten naturbedingt, sondern in der Regel menschengemacht – dazu gehört auch das Bevölkerungswachstum. Um die Frage, ob die aktive Begrenzung der Zahl der Menschen, die Afrika bevölkern, die Armut auf dem Kontinent und die Migration eindämmen könnte, macht unsere angeblich so menschenfreundliche Entwicklungshilfe einen großen Bogen.
Was hat die Entwicklungshilfe mit dem Hungerproblem zu tun?
Das Entwicklungshilfeministerium (BMZ) weigert sich, seine Gelder an selbstbestimmte Familienplanung und Müttergesundheit zu koppeln. Aber wer möchte, dass Afrika seine Menschen selbst ernähren und in Lohn und Arbeit bringen kann, der sollte auch helfen, die dortigen Geburtenraten zu senken. Es wächst nämlich eine Generation heran, die wenig Aussicht darauf hat, dass das Land, in dem sie geboren wurde, sie einmal ernähren kann. Vielerorts in Afrika stehlen sich Regierungen und die „edelmütigen“ Helfer aus der Verantwortung. Durch das Nichtstun wird das Hungerproblem geschaffen, und die Weltgemeinschaft wird aufgefordert, das Problem zu lösen. Das nehmen die Hilfsorganisationen gerne auf und machen sich gerne unentbehrlich.
Als ich in den 1960er Jahren nach Guinea kam, gab es keine Hungersnöte. Die Landwirtschaft florierte, Reis wurde z.B. exportiert. Der Niedergang kam, nachdem der Diktator Sekou Toure die Kontrolle über die Landwirtschaft übernahm und mangels Anreizen für die Bauern die lokale Produktion erheblich zurückfiel.
Verstärkt wurde die Misere durch Lieferungen von kostenlosem Reis durch die Entwicklungshelfer. Da die Bauern nicht konkurrieren konnten, produzierten sie nur noch für den Eigenbedarf. Es wurde „geholfen“ – ohne Rücksicht auf das traditionelle Leben der Bevölkerung. Damals bekam meine Vorstellung, dass unsere Zuwendungen immer nur Gutes schaffen, erste Risse.
Seinerzeit konnten die Leute noch selbst Brunnen bauen. Heute schauen sie zu, wie ihnen ein Brunnen gegraben wird. Der Dokumentarfilmer Jean-Marie Teno aus Kamerun mokiert sich: „Wer braucht schon 20-jährige Freiwillige, die beim Brunnengraben helfen?“ Haben die schon jemals einen Brunnen in ihrer Heimat gegraben? Die wissen nicht einmal, wie ein Brunnen ausschaut.“ Teno ärgert sich, weil damit signalisiert wird, dass ungelernte weiße Teenager afrikanischen Brunnenbauern zeigen müssen, wie man ein Loch gräbt. Ein anschauliches Beispiel, warum „die große Mehrheit der Einheimischen mit der Entwicklungshilfe so gut wie nichts zu tun hat. Sie war und ist das Geschäft der ausländischen Geber, der Oberschicht in den Entwicklungsländern und des Heeres internationaler Experten. Das Volk steht am Rande.“ (Kurt Gerhard). Die „Hilfe" führt zu nichts. Aber solange das Geld fließt, nimmt man’s.
Die Milliarden, die wir seit 60 Jahren immer nach denselben Methoden und Ansätzen mit hohem Personalaufwand ohne Breitenwirkung nach Afrika überweisen, haben meist nichts Gutes bewirkt. Unser Afrikabild wird immer noch von ideologiegesteuerten Wunschträumen und den sich selbst erhaltenden Hilfswerken geprägt. Etwa 400 staatlich finanzierte NGOs (sind schon deshalb keine Nichtregierungsorganisationen) tragen deutsche Lieblingsthemen wie Klima, Gendern und LGBTQ-Rechte auf den Kontinent. Kluge Afrikaner fordern: Weg mit der Ideologie und weg von den Almosen, hin zu Handel und statt den Rohstofflieferungen für den Norden lokale Wertschöpfung in afrikanischen Staaten. Das schafft Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum im eigenen Land.
Wer immer noch glaubt, die Milliarden Zahlungen für Entwicklungshilfe kämen den Armen zugute, irrt sich. „Geber, Experten und einheimische Funktionäre sind so sehr Nehmer, dass für die Masse der Bevölkerung wenig übrig bleibt.“ (Kurt Gerhardt)
Bevölkerungswachstum – wichtigste Ursache für Migration
Niemals wurden Leistungen mit Verhaltenserwartungen an Regime, die ihr Land heruntergewirtschaftet hatten, verbunden. Die Hilfsindustrie hat einen Sonderstatus, der scheinbar jegliche Kritik verbietet. Immer wieder Ausreden, warum korrupte Regime in Afrika unterstützt werden müssten. So werden immer mehr Afrikaner nach Deutschland kommen wollen. Der kamerunische Herrscher Paul Biya (seit 1982 an der Macht) hat in meinem Beisein öfter gesagt, dass er offene Grenzen in Europa möchte. Er will, dass die unruhige Jugend weggeht und sein autoritäres Regime nicht infrage stellt.
In der ARD behauptet Anne-Katrin Hellmann am 6. Juni 2026, dass Deutschland durch das Sparen beim Entwicklungsetat an „internationaler Bedeutung“ verlieren würde. Auch Bundeskanzler Merz glaubt, damit vermeintlichen politischen Einfluss zu wahren. Dass dies freilich schon lange nicht mehr gelingt, hat die gescheiterte Kandidatur zum UN-Sicherheitsrat mehr als deutlich gemacht. Die Reaktion der afrikanischen Staaten auf die als überheblich und belehrend empfundene deutsche Außenpolitik zeigte, dass finanzielle Hilfen keine automatische politische Gefolgschaft sichern. Aber bisher hat die Lehre aus dem Scheitern im UN-Sicherheitsrat zu keinem grundlegenden Umdenken geführt.
Meine Erfahrungen zeigen immer mehr, dass ohne Ausnahme Hilfe nur noch als Nothilfe, etwa im Falle von Naturkatastrophen, die außerhalb der menschlichen Kontrolle liegen, gegeben werden sollte.
Das Bevölkerungswachstum ist die wichtigste Ursache für Migration. Das ist natürlich in Berlin unter Experten mit Weitblick bekannt. Dennoch setzt die deutsche Hilfe andere Schwerpunkte als Familienplanung. Es gibt ganz wenige Chancen (die aber nicht konsequent genutzt werden) zu positiver Einflussnahme, wie die Finanzierung von Schulen, an denen Geburtenkontrolle ausdrücklich gelehrt wird. Wer informiert und gebildet ist, verhütet eher. Eine kostenlose Abgabe von Pille oder Spirale wäre hilfreich, aber auch die Bindung von Hilfsprogrammen an Maßnahmen zur Erfolg versprechenden Geburtenkontrolle.
Nur noch Meinungsführer in Afrika, die die „ideologische Temperatur dieser Debatte senken“ (Jay Murray Winter von der Universität Yale) und die an einer anderen Zukunft ihres Kontinents ein Interesse haben, sollten wir unterstützen. Der französische Ökonom und Afrika-Experte Serge Michailof sagte: „Es ist schwer zu glauben, dass dieses wahnsinnige Bevölkerungswachstum in einer Weltregion, die ohnehin unter derart vielen Handicaps und Drohszenarien zu leiden hat, nicht in diversen Tragödien münden wird.“
Zwang zur Mutterschaft
Die Mutterschaft ist in vielen afrikanischen Gesellschaften in der kulturellen Identität verankert. Kinderlosigkeit führt bei Frauen zu sozialer Stigmatisierung und Ausgrenzung. Auf der Suche nach Erklärungen für gesellschaftliche Entwicklungen kann auch die Literatur helfen. Die Nigerianerin Flora Nwapa thematisierte in ihrem Roman „Efuru“ Ehe, Polygamie und Kinderlosigkeit: „Es war ein Fluch, keine Kinder zu bekommen. In ihrem Volk wurde das nicht etwa als eines der zahllosen Missgeschicke der Natur angesehen. Es wurde als persönliches Versagen aufgefasst.“
Der kamerunische Schriftsteller Mongo Beti thematisiert in „Besuch in Kala oder wie ich mir eine Braut einfing“ die Kinderlosigkeit ebenfalls: „Die Voreingenommenheit meiner Mutter gegen Niams Frau war vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Frau meines Cousins nach vielen Ehejahren unverständlicherweise noch immer keine Kinder bekommen hatte. Kinderlosen Frauen bleibt bei uns das Los nicht erspart, mit einem Bann belegt zu werden.“
Sefi Atta, eine auch in Deutschland häufig gelesene nigerianische Schriftstellerin, schreibt in ihrem Roman „It’s my turn“: „Du weißt, dass eine Frau nicht verheimlichen kann, wenn sie unfruchtbar ist. Wenn ein Mann zeugungsunfähig ist, muss niemand davon erfahren. Verstehst Du? Die Frau sucht jemand anders, um ein Kind zu zeugen, und hält das Ganze geheim … traditionelle afrikanische Samenspende … Wie viele mutterlose Kinder haben wir hier? Und trotzdem gilt bei uns das Gebären immer noch als das Höchste. Du musst Kinder kriegen, du musst Kinder kriegen, um jeden Preis.“
Gut ausgebildete Frauen werden selbstbewusster und definieren ihren gesellschaftlichen Wert nicht mehr ausschließlich über die Mutterrolle. Vereinzelt gibt es von der Merck Foundation Aufklärungskampagnen wie „More Than a Mother“ von lokalen und traditionellen Persönlichkeiten z.B. in Ghana, Kenia, Nigeria, Togo und Uganda, um kulturellen Wandel einzuleiten, dass der Wert einer Frau nicht über ihre Gebärfähigkeit definiert wird.
Länder wie Mauritius, Seychellen, Botswana, Ruanda, Äthiopien, Ghana und Senegal haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Demografie und Entwicklung gibt. Die gesunkenen Geburtenraten haben eine positive wirtschaftliche Entwicklung zur Folge. Diese Staaten haben in den Bildungssektor und das Gesundheitssystem investiert, den Zugang zu den Mitteln der Familienplanung verbessert und die Müttersterblichkeit erheblich reduziert. Freiwillige Familienplanung hat die Entwicklungschancen dieser Länder deutlich verbessert. Wenn Frauen den Abstand zwischen den Geburten kontrollieren können, werden sie besser am Erwerbsleben teilnehmen und ihr Einkommen steigern.
Foto: Die beiden Brüder Adam und Jimmy Simelane haben einen Supersportwagen gebaut, der fast wie ein Lamborghini aussieht. Sie haben 12.000 Rand in den Bau des Autos investiert, und ihr Freund David Kgomole half bei der Gestaltung des Innenraums.

Das Bevölkerungswachstum in Afrika ist überhaupt nicht das Problem. Afrika ist viel weniger dicht besiedelt als Europa. Der Platz für sehr viel mehr Menschen in Afrika ist da. Dort sinnvoll etwas auf die Beine zu stellen ist der Trick. Das Talent ist offenkundig da. Wenn man wie MacGyver sich aus Resten im Hinterhof einen Sportwagen zusammenbauen kann, ist mangelndes Talent und mangelnde Ingenieurskunst wohl nicht das Problem. Ich wiederhole hier auch noch mal: Was den Afrikanern fehlt, ist eine gemeinsame Identität und eine effektive Verteidigung, die überhaupt erst den sicheren Aufbau wirtschaftlicher Strukturen ermöglicht. Was macht man als erstes, wenn man ein Haus baut? Man legt den Grundstein und dann einen Zaun um die Baustelle, bis das Haus steht. Warum der Zaun? Damit einem nicht andauernd die Backsteine und das Werkzeug von der Baustelle geklaut werden. Die Europäer haben das auch noch nicht so wirklich begriffen. Ein Kontinent ohne Effektive Grenzen und Verteidigung ist wie ein Ei ohne Schale: Es gammelt. Also muss als erstes die Schale her, bevor man sich etwas aufbaut.
Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all!
Als Nachzug her kommet alle in den linxwoken Stall
und erfahret bei Tag und bei Nacht
welch große Freuden das Sozialamt euch macht.
„Am höchsten ist der Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung in der Zentralafrikanischen Republik: Fast die Hälfte der Einwohner dort ist unter 15 Jahre alt. “ Quelle: NTV.de in einem heutigen Beitrag zur Bevölkerungsentwicklung. Aus dem selben UNO-Bericht entnimmt der Schreiber: „Die Hälfte der Menschen, die in Afrika leben, sind jünger als 15 Jahre.“
Im übrigen nahm das Unterbewußte die Völkerwanderung vor 2000 Jahren vorweg und bewertet die Strippenzieher nicht eben schmeichelhaft. Mit dem Herrgott kommt man ja sowieso nicht weiter, aber in der Apokalypse steht:
Die Zornesschalen
12Und der sechste Engel goß aus seine Schale auf den großen Wasserstrom Euphrat; und das Wasser vertrocknete, auf daß bereitet würde der Weg den Königen vom Aufgang der Sonne.
13Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen, gleich den Fröschen;
14denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag Gottes, des Allmächtigen.
(Apk 16, 11-14)
Das heißt, zum Vorgang der Völkerwanderung liefert Johannes auch gleich die Hintergründe mit: Falsche Propheten, unreine Geister, böse Absichten, Reptilienmoral.
Die „Könige aus dem Morgenland“ sind die Muselmanen, und das Zeichen für ihren Marsch ins Abendland ist der ausgetrocknete Euphrat. Der tatsächlich von den vielen türkischen Staudämmen im Unterlauf trocken liegt.
Ich glaube nicht, daß das Bevölkerungswachstum die wichtigste Ursache für Migration ist. Unsere Waffenlieferungen spielen da eine ebenso große Rolle wie die penetraten Kriege der Amerikan im Nahen und Mittleren Osten, und die verdeckten Kriege. George Bush jun. sprach bei dem völkerrechtswidrigen Feldzug gegen den Irak von einer Neuordnung des Nahen Ostens. Und den inszenierten Krieg des Irak gegen den Iran, an dem auch dt. Firmen beteiligt waren, nicht zu vergessen. Die Geschichte scheint mir noch komplexer, denn das Osmanische Reich wurde zerstört und Franzosen und Engländer steckten im Geheimen ihre Claims mit dem Sykes-Picot-Abkommen, das löste langfristige politische Spannungen aus.
Die Muslimbruderschaft ist 1928 als Reaktion auf den Einfluß dert Engländer in Ägypten entstanden.
Manche glauben, hinter den Feldzügen des Bush-Clans steckte als Überlegung die Chaostheorie, daß aus dem Chaos entwas Neues hervorginge.
Scholl-Latour sagte, Afrika versinke im Blut, was den unzähligen Kriegen und Bürgerkriegen geschuldet war und dem unkontrollierten Waffenhandel.
Die Länder kommen auch wegen der ewigen Konflikte und Spannungen nicht zur Ruhe.
Stephen Emmot geht nicht von 10 Milliarden Menschen für die nahe Zukunft aus, sondern von 28 Milliarden. Sogar für dei USW wird ein Bevölkerungswachstum von 54 % Prognostiziert.
Im Nachwort schreibt Emmot frustriert: ich glaube, wir sind nicht mehr zu retten.
Und wenn ich mir unser Wiztfigurenkabinett und die Trulla von der Leyen angucke, dann glaube ich das auch.
@Istwan Grüner: Offensichtlich haben Sie nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Sie beschreiben dann die üblichen Symptome, Auswirkungen und Blickwinkel unseres beschränken Denkens zum Thema Migration. Aber die Wurzel des Problems können Sie nicht erkennen.
Sie sagen, dass unsere heutige Definition von Migration und das damit resultierende Problem schon vor den 60er Jahren existiert hat. Damit dokumentieren und beweisen Sie, wie sehr sich die Gehirnwäsche in uns allen bereits manifestiert hat.
Ein Forist hier brachte das Beispiel Biafra aus den 60er Jahren. Dort gab es ca 1,5 Mio Hungertote. Damals kam dort keiner auf die Idee, in ein anderes Land zu flüchten oder zu emigrieren. Weil es kein Recht auf Emigration in ein anderes Land gibt. Dieses erfundene Pseudo-Recht wird erst seit ein paar Jahrzehnten in unsere Köpfe implementiert. Was es gibt, ist, dass Länder manchmal Emigranten in ihr Land einladen.
Aber ich weiß – der Groschen ist immer noch nicht gefallen.
Eine Demokratie definiert sich darüber, dass sie den Menschen individuelle Freiräume und Rechte garantiert. Dazu gehört auch Schutz vor Gewalt, auch auf staatlicher Ebene. Grenzüberschreitende Migration (sofern nicht vom Zielland genehmigt) ist aber GRUNDSÄTZLICH immer ein Akt der Gewalt. Die heute gebrauchte Auslegung von Migration ist Gewalt und hebelt damit tiefgreifend das aus, was wir unter Demokratie, Bürgerrechten und Menschenrechten verstehen. Es ist eine Wiedereinführung des mittelalterlichen Gewalt-Prinzips in unsere Gesellschaft!
Wenn beispielsweise die Erzählung kursiert, dass es durch den Klimawandel ein Migration von Hunderten Millionen Menschen geben wird, dann heißt das, dass die Gewalt-Normen des Mittelalters bei uns wieder eingeführt worden sind, und dass demokratische Grundregeln durch die Hintertüre abgeschafft wurden.
Es gibt kein Recht auf länderüberschreitende Migration. Denn sie ist Gewalt. Und wenn man das kapiert, kann man sich über 99% der ganzen Argumente zum Thema sparen…
Mit der EU kam der Daueralarm. Für die Lösung auch der Überbevölkerung sind Milliarden aus den Haushaltstöpfen abgezweigt worden, und weitere Milliarden wurden uns mit Barmherzigkeitsaktionen aus der Tasche geleiert. Hilfe zur Selbsthilfe, Aufklärung, Schulen, Sammellager, Ärzte ohne Grenzen, hat ja wohl alles nichts genützt. Praktisch wählen wir mit der Partei auch das Faß ohne Boden, wo Versager und Maulhelden, ausser Spesen zu produzieren, nichts gebacken kriegen. Die Bevölkerungsexplosion sprengt Grenzen weg und nachdem man in Afrika Unmengen an Entwicklungshilfegeldern versenkt hat, wird die nächste Stufe gezündet und die Versager-Politik macht aus uns Einwanderungshelfer. Spendet denen unser Land, unsere Schulen, unsere Arbeit, unser Geld und unsere Zeit.
Dann waren das ja alles Lügen? Das heißt, man hätte die Regierungsbagage niemals unsbeaufsichtigt lassen dürfen.
Und wer kommt jetzt für den Schaden auf? Sollte man die Parteien nicht alle zum Mond schiessen? Das ganze Leben dreht sich nur noch um die Reparatur dessen, was die Maulhelden nicht gebacken gekriegt haben.