Volker Seitz / 16.05.2020 / 11:00 / 8 / Seite ausdrucken

Afrika: Schüler fragen, Volker Seitz antwortet (5)

Schüler fragen

Ich gehe von Zeit zu Zeit in Schulen und beantworte Fragen nach dem Alltag von Jugendlichen und ihren Familien in afrikanischen Ländern. In der Regel sind es Schüler in den Jahrgangsstufen 10 bis 12. Überrascht bin ich immer wieder über die vielseitig interessierten Jugendlichen, ihre Ernsthaftigkeit und ihre klugen Fragen. Sie sind meist gut vorbereitet, schlagfertig und zeigen ein wachsendes Interesse an den Geschehnissen auf unserem Nachbarkontinent. Dies ist ein großes Verdienst von engagierten Lehrern, die ein überraschend tiefgehendes Grundwissen vermittelt haben. Einige Antworten sind wegen mehrerer Nachfragen länger ausgefallen. Es sind für mich unterhaltsame und inspirierende Diskussionen. 

(Wenn ich „Afrikaner“ schreibe meine ich – wie sich dies auch aus meinen Antworten ergibt – natürlich auch die Afrikanerinnen.)

Wie groß ist eine durchschnittliche Familie?

Das ist schwer zu sagen. Wer arm ist, will mehr Kinder, weil er sie als Reichtum für die Familie betrachtet. Die Menschen in ländlichen, bäuerlich geprägten Regionen Afrikas sehen viele Kinder als Vorsorge für das Alter. Im Niger sind mindestens sieben oder acht Kinder üblich. Aber diese Kinder haben dann oft nur geringe Chancen auf Arbeit und Einkommen. Es wächst eine Generation heran, die wenig Aussicht darauf hat, dass das Land, in dem sie geboren wurden, sie einmal wird ernähren können. Armut und Jugendarbeitslosigkeit produzieren Unzufriedene und führen zum Wunsch einer Flucht nach Europa.

In welchem Alter wird geheiratet?

Das kann ich nicht generell sagen. Aber besser ausgebildete Frauen heiraten später, bekommen weniger und gesündere Kinder. Sie lernen, sich gegen die Bevormundung zu wehren und sich besser vor Krankheiten wie Malaria und Aids zu schützen. Wenn Frauen den Abstand zwischen den Geburten kontrollieren dürfen, können sie einen Beruf ausüben und ihre Einkommen steigern. Das hat sich in den mehrheitlich muslimischen Ländern Tunesien und Bangladesch gezeigt.

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte Ende September 2018 bei einer Veranstaltung der Gates Foundation in New York, dass gebildete Frauen sich nicht dafür entscheiden, große Familien zu haben. „I always say: ‚Please present me the lady who decided, being perfectly educated, to have seven, eight, nine children. Please present me with the young girl who decided to leave school at 10 in order to be married at 12.” (Ich sage immer: Zeigen Sie mir die perfekt ausgebildete Frau, die sich dafür entscheidet, sieben, acht oder neun Kinder zu bekommen. Bitte stellen Sie mir das Mädchen vor, das sich entscheidet, mit 10 die Schule zu verlassen, um mit 12 zu heiraten.)

Muss ein Bräutigam einen Brautpreis zahlen?

In weiten Teilen im südlichen Afrika sind besonders auf dem Land Brautpreis-Zahlungen noch üblich. Verlangt werden Lebensmittel, Kleidung oder Bargeld. Mittlerweile sind es auch Mobiltelefone bestimmter Marken, neueste TV-Geräte und sogar Autos. Diese Tradition belastet viele junge Männer. Christliche Kirchen haben es nicht geschafft, dass Christen auf die Brautgabe verzichten oder den Brautpreis begrenzen. Verbindungen, die ohne Bezahlung des Brautpreises gegründet werden, sind verpönt.

Ist es üblich, mehr als eine Frau zu haben? Wenn ja, wie viele?

Ein Muslim kann bis zu vier Frauen offiziell heiraten, so er sie versorgen kann. Häufig sind es ältere Männer, die junge Frauen heiraten. Oft haben diese keine Wahl. Im Vergleich zur Ehelosigkeit ist Mitehefrau das kleinere Übel. Geschiedene und verwitwete Frauen gehen oft aus finanzieller Notwendigkeit eine Vielehe ein. In ländlichen Regionen Afrikas ist das noch ein weit verbreitetes Familienmodell. Alle Ehefrauen leben auf demselben Hof. Sie arbeiten auf dem Feld und sind billige Arbeitskräfte. In der Stadt wohnen die wenigsten Mitfrauen unter demselben Dach.

Werden Frauen benachteiligt?

In Afrika ist kulturell verankert, dass Wissen, Land und Macht zunächst Männern vorbehalten ist. Nach althergebrachter Denkweise ist der Mann der unumstrittene Chef der Familie. Afrikanische Gesellschaften sind immer noch patriarchalisch organisiert. Männer hatten immer mehr Rechte und Privilegien als Frauen. Frauen aber meistern den täglichen Überlebenskampf. Die Landwirtschaft ist weitgehend in Frauenhand. 80 Prozent der Nahrung werden in Afrika unbezahlt – für den Eigenbedarf – von Frauen produziert, trotzdem besitzen sie weniger als 10 Prozent der Felder. Wenn diese Frauen vom Feld zurück kommen, sammeln sie Feuerholz, gehen weite Wege, um Wasser zu holen, kochen Essen, fegen Haus und Hof und erziehen die Kinder. 

In den Verfassungen der meisten afrikanischen Länder wird auf dem Papier die Gleichstellung der Frau garantiert. Dies hat aber nicht zu mehr Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse und zu einer Verbesserung der Lebensrealität der Masse der Frauen geführt. In allen afrikanischen Ländern südlich der Sahara hängt der Kampf gegen Armut entscheidend von mehr Gleichberechtigung für Frauen ab. In Ruanda und Äthiopien gibt es weltweit die meisten Frauen in entscheidenden Positionen. Das ist einer der Hauptgründe für den Aufstieg dieser Länder zu den fortschrittlichsten Nationen Afrikas.

In Ruanda werden Frauen motiviert, unabhängig zu leben. Seit 2008 sind die Frauen im Parlament in der Mehrheit (heute sind es 64 Prozent). Sie setzten zahlreiche Neuerungen durch, von denen Frauen profitierten: Lohngleichheit, eine dreimonatige Mutterschaftsversicherung, Mindestalter von 21 Jahren für die Eheschließung oder die Legalisierung von Abtreibungen. Der Erfolg des Landes ist sehr eng mit Ruandas Frauen verbunden.

Bekommen Kinder in Afrika Geschenke?

Kinder bekommen von ihren Eltern bei bestimmten Anlässen wie Geburtstag Geschenke. Heiß begehrt sind Fußballtrikots mit dem Namen eines berühmten Spielers wie Ronaldo, Messi, Thomas Müller, Samuel Eto'o oder Didier Drogba. Das bei uns übliche Spielzeug bauen sie sich mit Fantasie oft selbst.

Haben afrikanische Familien einen Fernseher/Internet zu Hause?

Wichtiger als Fernsehen ist das Radio. Fast jeder kann sich ein Radio leisten. Das Radio hat den Vorteil, auch in lokalen Sprachen zu senden. Örtliche Rundfunkstationen sind in abgelegenen Regionen oft die einzige Informationsquelle. Deshalb stammen die Programme, anders als Fernsehprogramme, überwiegend aus nationalen Produktionen. Besonders in Westafrika gibt es private regionale Programme. 

In der Stadt haben aber fast alle ein eigenes TV-Gerät. In der Stadt können auch meist Sender aus Frankreich oder englischsprachige Sender wie CNN oder BBC empfangen werden. Besonders beliebt sind jedoch tägliche Seifenopern aus Nigeria. Auf dem Land versammeln sich die Dörfler vor wenigen Geräten. Jugendliche können das Internet in der Regel nur in den weit verbreiteten Internet-Cafés nutzen.

Ist es nach dem Schulabschluss leicht, einen Arbeitsplatz oder Studienplatz zu bekommen? 

Selbst mit einem guten Abschluss an einer europäischen oder amerikanischen Universität finden junge Afrikanerinnen und Afrikaner nur sehr schwer einen Arbeitsplatz, wenn sie nicht zum „richtigen“ Clan gehören. Begehrt sind internationale Firmen oder internationale Hilfsorganisationen als Arbeitgeber. Bei ihnen ist nur das Diplom entscheidend. 

Da die industrielle Basis fehlt, gibt es für die Bevölkerung viel zu wenige Arbeitsplätze. 

Formelle Arbeitsplätze gibt es in der Mehrzahl der afrikanischen Staaten kaum. Wer arbeitet, ist meist im informellen Sektor tätig: als Bauer, Fischer, Handwerker oder verdingt sich als Tagelöhner.

Was verdienen Afrikaner?

Das ist schwer zu sagen. Aber es gibt interessante Hinweise. Die französisch-afrikanische Wochenschrift „Jeune Afrique“ veröffentlicht unregelmäßig unter dem Titel „Das Geld der Afrikaner“ die monatlichen Einkünfte und Ausgaben von Afrikanern, die zum Mittelstand gezählt werden können. Es handelt sich um eigene Angaben. Die Namen werden oft nicht genannt; manchmal der Vorname. Interessant, dass fast alle genannten Afrikaner einen Teil ihres Einkommens sparen. Afrikas Mittelschicht lebt in Städten, ihre Angehörigen sind fest angestellt oder besitzen eigene Unternehmen. Es zählen höchstens 120 Millionen Menschen mit ihren Konsumgewohnheiten und ihrem sozialen Stand zum neuen Mittelstand. Die afrikanische Mittelklasse wächst nur längerfristig. Die Kaufkraft der breiten Bevölkerung bleibt niedrig, da die meisten Menschen ihren Lebensunterhalt überwiegend im informellen Sektor verdienen.

Beispiele:

Gründer eines Wach- und Sicherheitsdienstes in Guinea (1.870 Euro): 

Er kann er sich ein monatliches Gehalt von 1.750 Euro auszahlen. Seine Lehrtätigkeit ergänzt sein Einkommen. Seine Eltern erhalten jeweils 80 Euro. Für Lebensmittel gibt seine Frau 200 Euro aus. Miete, Elektrizität, Haushaltshilfe 170 Euro. Benzin 70 Euro. Den größten Teil seines Einkommens spart er für Notfälle und Reisen. 

Direktor eines kleinen Unternehmens in Kongo-Brazzaville (458 Euro):

David wohnt bei seinen Eltern und spart sich so die Miete. Seine monatlichen Ausgaben: 46 Euro für Taxi; 29 Euro für Telekommunikation; 76 Euro für Lebensmittel. Alle zwei Monate beteiligt er sich an der Stromrechnung der Familie mit 38 Euro. Ferner zahlt er das Schulgeld für seine Nichte in Höhe von 38 Euro. Alle drei Monate kauft er Notwendiges auf dem Markt für circa 183 Euro. Das restliche Einkommen spart er für die Wechselfälle des Lebens. 

Motorrad-Taxifahrer in Benin (213 Euro): 

Brice fühlt sich privilegiert, weil er keine große Familie ernähren muss. Er hat von seinem Vater ein Haus geerbt und hat somit keine Mietausgaben. Zwei Mieter bezahlen die Kosten für Wasser, Strom und Abfallbeseitigung. Seine Frau unterhält einen Verkaufsstand auf dem Markt Dantokpa und steuert 80 Euro bei, die für die Tochter ausgegeben werden. 60 Euro bezahlt Hountondji für Nahrungsmittel, 20 Euro erhält die Tochter als Taschengeld. Die Mutter wird mit 30 Euro unterstützt. Was übrigbleibt, wird für Notfälle gespart. 

Computergraphiker in Togo (237 Euro):

Nach dem Studium arbeitet er als 3-D-Spezialist in einer Kommunikationsagentur in Lomé, der Hauptstadt von Togo. Er wohnt bei seiner Mutter. Größere Ausgaben: Rückzahlung von Darlehen, Unterstützung der Mutter und der Familie 31 Euro, Ernährung 36 Euro, 13 Euro Internet/Telefon, 31 Euro Sparbuch, 15 Euro Versicherungen.

Bankmanagerin in Kamerun (533 Euro)

Nach einem Masterstudium (Bankmanagement, Master of Finance) in Marokko wird Michelle von einer Bank in der Hafenstadt Duala angestellt. Ihr Gehalt ist erheblich höher als der 2014 festgelegte Mindestlohn von 55 Euro. Da sie bereits 30 Jahre alt ist, wird sie oft gefragt, weshalb sie nicht verheiratet ist und noch keine Kinder hat. Für ihr Appartement etwas außerhalb von Duala zahlt sie 114 Euro Miete. Sie teilt die Wohnung mit ihrer jüngeren Schwester, die noch studiert. Die Schwester bekommt von ihr ein Taschengeld von 15 Euro. Sie erlaubt sich nur einmal im Monat das Vergnügen eines Restaurantbesuchs. Eine geplante Reise nach Jaunde, um ihre Eltern zu besuchen, wird sie 457 Euro kosten. Nach Ausgaben für Nahrungsmittel, Internet, Transport bleiben ihr monatlich 229 Euro, die sie für Urlaube spart.

 Bauingenieurin in Ruanda (843 Euro)

Ariane (29) ist eine der wenigen Ruanderinnen, die Bauingenieurwesen studiert haben. Von den 102 Studenten ihres Jahrgangs 2006 waren nur acht Frauen. Nach Abschluss ihres fünfjährigen Studiums fand sie rasch eine Stelle in Kigali, der Hauptstadt Ruandas. Ariane ist nicht verheiratet und wohnt bei ihren Eltern und drei schulpflichtigen Geschwistern. Sie übernimmt fast die gesamten Kosten für Nahrungsmittel (241 Euro) für die Familie. Die Miete bezahlen die Eltern. Ariane nutzt für ihre Fahrten zum Arbeitgeber Motorradtaxis. Das kostet sie 60 Euro. Internet und Telefon 60 Euro, 80 Euro für Kleidung, 133 Euro für Essen in Restaurants. Auf 100 Euro schätzt sie ihre Ausgaben für Verpflichtungen im Verwandten- und Freundeskreis (zum Beispiel Hochzeiten, Kindstaufen, Todesfälle und ähnliches). Mindestens 20 Prozent ihres Einkommens spart sie mit dem Ziel, sich selbstständig zu machen.

Dies ist der letzte Teil einer fünfteiligen Serie.

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Teil 3 finden Sie hier.

Teil 4 finden Sie hier.

 

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Drei Nachauflagen folgten 2019 und 2020. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

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Leserpost

netiquette:

J.P. Neumann / 16.05.2020

“Gibt es auch gute Diktatoren bzw. positive Diktaturen in Afrika?”  Ein Frage die mMn unbedingt gestellt werden muss. Die Antwort darauf überlasse ich trotzdem lieber dem Experten Volker Seitz.

herbert binder / 16.05.2020

Tradition und Ursprünglichkeit trifft auf Moderne…schlägt Moderne? Vielleicht ist es die bessere Option, wir halten uns häufiger raus - aber im Standby Modus. Vielen Dank für Ihre erhellende Artikelserie, lieber Herr Seitz.

Ulla Schneider / 16.05.2020

Hallo Herr Seitz, mein Bruder war Master Mariner und kannte die Küstenstädte des afrikanischen Kontinents wie seine Westentasche. Über 50 Jahre gefahren, davon 38 Jahre als Captain.” Afrika wird durch seine Frauen ernährt und am Leben gehalten. Es sind starke Frauen. Sie werden das Bild Afrikas, wenn sie die Chancen bekommen, ausserordentlich prägen”.  Davon war er überzeugt.

Sirius Bellt / 16.05.2020

Hochspannend. Ihre Artikel zu Afrika waren wirklich bereichernd.

Volker Seitz / 16.05.2020

Lieber Herr Müller, ich rege an, Sie rufen meinen - immer noch aktuellen - Artikel „ Good morning, Africa ! vom 22. August 2017 bei der Achse auf.

Volker Seitz / 16.05.2020

@Alex Müller Die Kosten für die Reise von Duala nach Jaunde standen so in dem Artikel von Jeune Afrique. Ich habe zitiert. Dabei wird es nicht um reine Fahrtkosten halten, sondern vermutlich rechnet sie möglicherweise Geschenke, vielleicht auch Medikamente für die Familie ein.  Aber das ist Spekulation. Die reinen Reisekosten sind erheblich geringer. Wegen der überall in Afrika häufigen Stromausfälle ist Radio mit Batterien immer noch die wichtigste Informationsquelle.

Alex Müller / 16.05.2020

Lieber Herr Seitz, meiner Meinung nach ist dies der wichtigste Artikel der Reihe. Denn wenn man in Frauenbildung investiert, lernen diese, daß es noch etwas anderes gibt im Leben als 5 oder mehr Kinder großzuziehen, und der Rest der Probleme löst sich Dank Rückgang des Bevölkerungswachstums binnen 1-2 Generationen von ganz alleine. Alle anderen Maßnahmen, insbesondere die gutgemeinten von Brunnenbohren bis Impfkampagnen, verschieben nur die Probleme bzw. verschlimmern sie langfristig sogar, wenn die geringere Sterblichkeit nicht von Familienplanung begleitet wird. Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, warum eine Reise von Duala nach Jaunde, laut Googlemaps gerade mal 263km, 450 Euro kosten sollte. Das zahlt man ja nicht mal 1. Klasse bei der DB. Ebenso halte ich es für unwahrscheinlich, daß das Radio heute noch die wichtigste Informationsquelle sein soll. Zwar kenne ich Afrika nicht, aber in anderen wenig entwickelten Regionen dieser Welt sah ich schon vor gut 10 Jahren in Lumpen gekleidete Kuhhirten das Handy aus der Tasche ziehen. Ich war nun schon länger nicht mehr dort unterwegs, aber das Smartphone dürfte auch hier seinen Siegeszug angetreten haben. Wie sonst kämen Afrikaner von südlich der Sahara z.B. auf die Idee, in Deutschland Asyl zu beantragen?

Frank-Michael Goldmann, Dänemark / 16.05.2020

Und wann ist in Afrika Muttertach?

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