Volker Seitz / 15.05.2020 / 10:00 / Foto: Seitz / 15 / Seite ausdrucken

Afrika: Schüler fragen, Volker Seitz antwortet (4)

Schüler fragen

Ich gehe von Zeit zu Zeit in Schulen und beantworte Fragen nach dem Alltag von Jugendlichen und ihren Familien in afrikanischen Ländern. In der Regel sind es Schüler in den Jahrgangsstufen 10 bis 12. Überrascht bin ich immer wieder über die vielseitig interessierten Jugendlichen, ihre Ernsthaftigkeit und ihre klugen Fragen. Sie sind meist gut vorbereitet, schlagfertig und zeigen ein wachsendes Interesse an den Geschehnissen auf unserem Nachbarkontinent. Dies ist ein großes Verdienst von engagierten Lehrern, die ein überraschend tiefgehendes Grundwissen vermittelt haben. Einige Antworten sind wegen mehrerer Nachfragen länger ausgefallen. Es sind für mich unterhaltsame und inspirierende Diskussionen. 

(Wenn ich „Afrikaner“ schreibe meine ich – wie sich dies auch aus meinen Antworten ergibt – natürlich auch die Afrikanerinnen.)

Wie sind die Bildungschancen in Afrika?

Südlich der Sahara leben rund 30 Millionen Kinder im Grundschulalter, die keine Grund- oder Sekundarschule besuchen. Das sind rund 43 Prozent der weltweit 67 Millionen Kinder, die nicht zur Schule gehen. Allein in Nigeria sind 8,6 Millionen Kinder betroffen, in Äthiopien 2,7 Millionen und im Niger 1,2 Millionen Kinder. 

Hinzu kommt, dass der Anteil der Grundschulabbrecher, also der Erstklässler, die die letzte Grundschulklasse nicht erreichen, in Subsahara-Afrika im weltweiten Vergleich am höchsten ist. Der Kontinent hat die höchste Analphabetenrate. Rund 135 Millionen Menschen können nicht lesen und schreiben. 

Niger (80 Prozent Analphabeten); Burkina Faso (71 Prozent); Sierra Leone (70 Prozent) Guinea (68 Prozent); Benin (63 Prozent) Somalia (62 Prozent); Gambia (58 Prozent); Senegal (58 Prozent); (Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung).

Leider geben viele Staaten südlich der Sahara nach UNESCO-Angaben nur 10 bis 15 Prozent des Weltdurchschnitts für staatliche Bildungseinrichtungen aus. Hilfen aus dem Ausland haben nur dort eine Chance, wo eine Regierung Bildung als Grundvoraussetzung für eine positive Zukunft sieht. Sinnvoll ist jede Förderung von echten Selbsthilfeprojekten, die Eigeninitiativen wirklich anspornt. Anders als viele andere Projekte es bislang tun, dürfen vor allem Bildungsprojekte nicht bevormunden und die Menschen und Gemeinden nicht abhängig machen, sondern das Selbstbewusstsein und das Eigenwertgefühl aufbauen. Vorbildlich sind deshalb pädagogische Leistungen, die Lehrer aus eigener Kraft erbringen, also im Wesentlichen ohne ausländische Mitwirkung. Das ist etwa in Ruanda, Botswana, dem Senegal, Kap Verden, Ghana, Benin, Namibia und Mauritius der Fall.

Wie laufen Schulstunden in Afrika ab?

Der Unterricht findet manchmal auf sehr engem Raum – auch schon mal ohne Schulbänke und Tische – statt. Im Niger habe ich Schulen besucht, wo Kinder auf dem Boden unter einem Baum unterrichtet wurden. 

Egal ob in der Grund- oder Sekundarschule, Schulbücher haben nur wenige Schüler. Somit vergeht viel Zeit für das Abschreiben von Texten und Aufgaben; Zeit die nötig wäre, um den Unterrichtsstoff zu erklären. Ob in der Stadt oder auf dem Land, viele Schüler müssen im Haushalt helfen. Für Mädchen in den Dörfern heißt das dann häufig, dass sie vor dem Unterricht Wasser oder Holz holen müssen. Da die Schulwege oft sehr weit sind, bleibt für Schulaufgaben nur wenig Zeit. Auf Unterstützung können nur wenige Schüler zählen, da die Eltern entweder Analphabeten wie oft im Sahel sind oder aber durch den langen Arbeitstag keine Zeit für Nachhilfe haben. Für Freizeitvergnügen bleibt nicht mehr viel Raum. 

Kostet es Geld, zur Schule zu gehen?

In vielen Ländern sind Schulen kostenfrei, aber es sind oft Klassen mit bis zu 100 Kindern, denen ein unzureichend ausgebildeter und schlecht bezahlter Lehrer vorsteht. Die Kosten für Schuluniformen, Bücher, Lehrmittel können Eltern aus ärmsten ländlichen Regionen selten aufbringen. Weil die Regierenden und Reichen ihre Kinder auf bestens ausgestattete Privatschulen mit höchstens 30 Schülern schicken, glauben sie die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht ernst nehmen zu müssen.

Was könnte helfen?

Für die Armen bietet die Digitalisierung viele Chancen, die bisher laut einer Weltbank-Studie zu wenig genutzt werden. Mit Eigeninitiative und Innovation lässt sich auch in Afrika weiterkommen. Nicht zuletzt ist der Zugang zu Informationen und Lernstoff in den Städten viel einfacher geworden. Deshalb sind die Lehrveranstaltungen der ETH Lausanne (wie ähnliche englischsprachige Programme von US-Universitäten), die kostenlos im Internet abgerufen werden können, eine konstruktive Initiative, die in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden sollte. Diese Art von Studienförderung, die das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Menschen stärkt, ist eine echte Hilfe.

Was machen junge Menschen mit Abitur, die nicht in Übersee studieren können? Gibt es Stipendien?

Nur sechs Prozent der jungen Afrikaner gehen auf eine meist staatliche Hochschule, im Weltdurchschnitt sind es 26 Prozent. 

Der Ghanaer Patrick Awuah Jr. gründete im März 2002, nach einem Studium in den USA (unter anderem MBA von UC Berkeley's Haas School of Business) und Tätigkeit bei Microsoft, die Ashesi University in Accra. Ziel ist es, zukünftige Führungspersönlichkeiten auszubilden. Sie werden finanziell durch Stipendien der Universität unterstützt. Die Hälfte der etwa 2.000 Studenten aus 28 Ländern sind Frauen. Die Studenten und Studentinnen wohnen auf dem Campus. Inzwischen zählt die Ashesi Universität zu den renommiertesten Hochschulen Afrikas.

Fred Swaniker, ebenfalls aus Ghana, gründete 2004 die „African Leadership Academy“ in Johannesburg. Eine Kaderschmiede für die künftige Elite, der nicht nur ihre eigene Karriere, sondern das Wohl des Kontinents am Herzen liegt. „African Leadership Academy“ – eine Schule für Jugendliche vom ganzen Kontinent. Der Kontinent dürfe sich nicht länger auf ausländische Investitionen und Entwicklungshilfe verlassen, sagt Swaniker. „Afrika muss sein Schicksal endlich selbst in die Hand nehmen.“ Dazu brauche man vor allem eines: „Führungspersönlichkeiten“. Politiker, die als die neuen Nelson Mandelas für Frieden, Stabilität und Demokratie sorgen. Wissenschaftler, die Impfungen gegen Malaria und Ebola entwickeln. Unternehmer, die „afrikanische Googles und Microsofts“ gründen. 

Die Hochschule für Betriebs- und Volkswirtschaft TSIBA, Pinelands bei Kapstadt TSIBA (Xhosa Wort für „Sprung“) ist eine private Hochschule, ohne staatliche Unterstützung, für ehrgeizige Führungskräfte, die sonst keinen Zugang zur Hochschulbildung hätten. Die Ausbildung der derzeit 320 Studenten ist kostenlos und die Stipendien müssen nicht zurückgezahlt werden. Gegründet wurde die Universität 2005 von Leigh Meinert, einer weißen Südafrikanerin. Unterstützung erhielt sie von ihrem Vater, einem Winzer im Devon Valley. Die Uni wird von Firmen unterstützt, die die Absolventen einstellen. Zahlreiche Studenten und Studentinnen wollen nach ihrem Abschluss ein eigenes Unternehmen gründen.

Gibt es in Afrika genug zu essen und zu trinken?

Von den natürlichen Voraussetzungen her könnte sich Afrika problemlos ernähren. Dennoch machen Hungersnöte immer wieder Schlagzeilen, weil seit Jahrzehnten die ländliche und landwirtschaftliche Entwicklung vernachlässigt wurde. Vielfach sind die Bauern nicht Eigentümer des von ihnen bewirtschafteten Bodens. Deshalb fehlt der Anreiz, nicht nur für den Eigenbedarf zu produzieren. Ursachen von Katastrophen sind neben der Dürre die weltweit höchsten Geburtenraten. 70 Prozent aller Afrikaner leben auf dem Land, und ihr Auskommen hängt von der Landwirtschaft ab. Oft gibt es nicht einmal einen Pflug. Der Boden wird mit einer Hacke oder Macheten bearbeitet. Entweder reichen die angebauten Nahrungsmittel nicht, oder die Menschen können sie sich nicht leisten. 

Regierungen sind mehr interessiert an Billigimporten (zum Beispiel Hühnerfleisch, Tomatenmark oder Milchpulver) zur Versorgung der politisch einflussreichen Städter, als an Förderung der politisch wenig interessanten Bauern. 

Die Regierungen in Ländern wie Ghana müssen entscheiden, ob sie entweder billiges Fleisch für ihre städtischen Konsumenten einführen, oder ob sie ihre eigenen Geflügelbauern unterstützen wollen. Besonders Geflügelfleisch und Eier werden in Afrika stark nachgefragt, da sie im Vergleich mit Schweine- und Rindfleisch relativ preisgünstig und somit für die breite Bevölkerung erschwinglich sind. 

Übrigens: Der indische Nobelpreisträger Amartya Sen hat nachgewiesen, dass es zu Hungerkatastrophen immer nur in Ländern mit diktatorischem Führungsstil kommt.

Was essen afrikanische Familien?

In den Familien wird zum Beispiel Maniok, das ist eine tropische Nutzpflanze, gegessen. Ihre Blätter schmecken gekocht wie Spinat und die Knollen können wie Kartoffeln gegessen oder zu Mehl verarbeitet werden. Dazu wird Fleisch, Hühnchen und Gemüse wie Mais, Bohnen, Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch gegessen. Auch Kochbananen, Reis und die Yamswurzel sind wichtige Grundnahrungsmittel. An Festtagen werden Rinder und Hammel geschlachtet. Beliebt ist aber auch gegrillter Fisch. Viele tropische Früchte wie Bananen, Papayas und Mangos wachsen in den Gärten. Ich empfehle, aus dem Internet ein paar leckere afrikanische Gerichte nachzukochen: zum Beispiel „Moi Moi“, Bohnen-Eier-Küchlein aus Nigeria, Hühnerleber „Piri Piri“ (Südafrika) mit einem scharfen Bananensalat (Gambia) und als Dessert Bananen-Kokos-Pudding aus der Elfenbeinküste.

Verbreitet auf dem Kontinent sind senegalesische Spezialitäten wie das mit Limette und Zwiebeln geschmorte Poulet Yassa und Mafé (Gulasch auf der Basis von Erdnusssauce). Nicht nur Kinder trinken einen Tee aus Zitronengras, das überall wild wächst. 

Ein Getreidebrei aus Maismehl ist das landestypische Gericht in weiten Teilen Afrikas. Er ist das Grundnahrungsmittel schlechthin und ist in Kenia und Tansania unter dem Namen „Ugali“, in Uganda als „Posho“, in Mosambik als „Xima“, in Malawi und Sambia als „Nsima“, in Simbabwe als „Sadza“, in Lesotho als „Papa“ sowie in Südafrika und Namibia als „Pap“ bekannt. In West- und Zentralafrika gibt es das verwandte Gericht „Fufu“.

Hat jeder zu Hause einen Herd/Kühlschrank?

Herde und Kühlschränke gibt es vor allem in den Städten. Oft fehlt es aber an einer zuverlässigen Stromversorgung. Auf dem Land wird auf dem offenen Feuer gekocht. 

Dies ist der vierte Teil einer fünfteiligen Serie. Morgen lesen Sie Teil 5.

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Teil 3 finden Sie hier.

Teil 4 finden Sie hier.

 

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Drei Nachauflagen folgten 2019 und 2020. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

Foto: Seitz

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Gerd Heinzelmann / 15.05.2020

Für Literaturfreunde: Schwarzer Orpheus. Moderne Dichtung afrikanischer Völker beider Hemisphären (dtv). Es ist sehr lange her, aber es hat mich mehr als beeindruckt. MfG

herbert binder / 15.05.2020

Sie lieben Afrika, werter Herr Seitz, ohne zu verklären - und das wird im heutigen Artikel auf so schmerzliche Weise wieder (über-)deutlich: ein Basso continuo der Versäumnisse. Was soll sich auf diesem Kontinent zum Besseren entwickeln, zumindest mittelfristig und in weiten Teilen, wenn ein viel zu großer Prozentsatz eines so kostbaren Rohstoffs, die Kinder, im “Schatten” steht? Da müssen Sie befürchten, überspitzt formuliert, sich selbst in gewisser Weise ad absurdum zu führen, wenn Sie immer wieder gern und überzeugend und auch notwendig das Positive hervorheben. [Eine kleine Bemerkung am Rande, die ich mir nicht verkneifen kann: der Begriff “Afrikaner” ist (sicher nicht nur) für mich nicht exklusiv dem männlichen Geschlecht vorbehalten, sondern: “Das generische Maskulinum wird gleichsam geschlechtsblind verwendet”, so formulierte das vor gar nicht langer Zeit einmal der BGH. Eine Frau hatte sich an der Vetragsformulierung “der Kunde” gestoßen]

Sirius Bellt / 15.05.2020

Vielen Dank. Ihre Artikel zu Afrika waren sehr informativ und gut geschrieben.

Claudius Pappe / 15.05.2020

Das habe ich mich schon oft gefragt: Wenn die Nahrung nicht reicht, wieso können sich dann die Bevölkerungen in kurzer Zeit verdoppeln ? Einfache Frage !

Volker Seitz / 15.05.2020

@Gunter Baumgärtner Bitte schicken Sie mir eine Mail über die Achse. Ich werde Ihnen dann Ihre Fragen gerne -sobald als möglich- beantworten.

Volker Seitz / 15.05.2020

@ Klaus Brand Sie haben recht. Es ist - neben den USA, China, Indien - nicht ganz Europa. Nur Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland, Norwegen, Italien, Großbritanien, Griechenland, Schweiz. Das kommt dann ungefähr hin.

Klaus Brand / 15.05.2020

Hallo, Herr Seitz, Sie behaupteten im ersten Teil Ihres Berichtes, daß “Afrika größer als China, USA, Europa und Indien zusammen” sei. Hier die Zahlen: USA ca. 10 Mio.qkm, China ca.10 Mio.qkm, Europa ca. 10 Mio.qkm, Indien ca 3,7 Mio.qkm, Afrika ca 30Mio.qkm. China+Europa+USA also ca. 30 Mio.qkm, Indien dazu ca. 33,7 Mio.qkm sind also deutlich GRÖSSER als Afrika.

Hermine Mut / 15.05.2020

Was ist mit Afrika als Absatzmarkt für die Agrarüberschüsse der EU ? Wieviel afrikanische Existenzen / Märkte werden hierdurch zerstört ? Equal exchanges ??

Wolfgang Schuler / 15.05.2020

Sehr geehrter Herr Seitz. Vielen Dank für diese interessante Serie. Es tut gut, den eigenen kleinen Horizont mit Ihren unaufgeregten Artikeln zu erweitern. Und vielen Dank für ihren Hinweis auf die Probleme beim Einschätzen der Grössenverhältnisse von Ländern und Kontinenten. Mit 55 bin ich zwar kein Jugendlicher mehr, aber die vielen, oftmals sehr herablassenden, negativen Kommentare über “unsere dummen und verweichlichten Jugendlichen” in allen möglichen Foren hierzulande, verärgern mich jedesmal. Ich habe täglich mit Jugendlichen zu tun und kann nur sagen,  dass dies in den allerwenigsten Fällen zutrifft. Hier zeigt sich halt einmal mehr der unseelige menschliche Hang zum Schubladendenken - oft genug aufgrund von ungeprüftem Übernehmen von tumben Behauptungen. Und ich vermute bei etlichen solchen Kommenratoren, dass sie damit versuchen, sich als harte Hunde zu präsentieren, die in jungen Jahren jede Nacht 12 Stunden auf dem Bau schufteten, auf dem 30 Kilometer langen Marsch nach Hause regelmässig Angreiferhorden von 20 - 40 mit Messern Bewaffneten mal eben zusammenfalteten, daheim dann in Eiswasser duschten und anschliessend zur Schule bzw Uni (beide ca, 25 KM entfernt ) wanderten und dort ihr Abitur bzw ihren Doktortitel machten. Möglicherweise. Ich freue mich auf den kommenden Artikel von Ihnen. Viele Grüsse !

Claudius Pappe / 15.05.2020

Wir haben uns in der Vergangenheit zu viel um Africa, Asien, America und vor allem um Europa gekümmert. Wir sollten uns mehr um Deutschland kümmern. Was passierte in Deutschland in den letzten 30 Jahren ? Was passiert zur Zeit in Deutschland ?

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