Volker Seitz / 10.05.2020 / 15:00 / Foto: Seitz / 11 / Seite ausdrucken

Afrika: Schüler fragen, Volker Seitz antwortet (1)

Schüler fragen

Ich gehe von Zeit zu Zeit in Schulen und beantworte Fragen nach dem Alltag von Jugendlichen und ihren Familien in afrikanischen Ländern. In der Regel sind es Schüler in den Jahrgangsstufen 10 bis 12. Überrascht bin ich immer wieder über die vielseitig interessierten Jugendlichen, ihre Ernsthaftigkeit und ihre klugen Fragen. Sie sind meist gut vorbereitet, schlagfertig und zeigen ein wachsendes Interesse an den Geschehnissen auf unserem Nachbarkontinent. Dies ist ein großes Verdienst von engagierten Lehrern, die ein überraschend tiefgehendes Grundwissen vermittelt haben. Einige Antworten sind wegen mehrerer Nachfragen länger ausgefallen. Es sind für mich unterhaltsame und inspirierende Diskussionen. 

(Wenn ich „Afrikaner“ schreibe meine ich – wie sich dies auch aus meinen Antworten ergibt – natürlich auch die Afrikanerinnen.) 

Wie wirkt sich die Infektionskrankheit Covid-19 auf Afrika aus?

Über das Ausmaß der Covid-19 Pandemie lassen sich keine zuverlässigen Prognosen machen, vor allem nicht in Afrika, wo die statistische Erfassung von Corona-Erkrankten kaum möglich ist. 

In Afrika ist – nach einem Bericht der kenianischen Zeitung DAILY NATION vom 29. April 2020 – „die Zahl der an Malaria erkrankten Menschen und der daraus resultierenden Todesfälle bei weitem höher als bei Convid-19. Malaria ist nach wie vor die größte medizinische und gesundheitliche Herausforderung für den Kontinent. Jährlich sterben daran mehr als 400.000 Menschen in Afrika, über 18.000 allein in Kenia. Die wirkliche Gefahr besteht jetzt darin, dass Malaria-Gelder für Coronazwecke  abgezweigt werden könnten. Wenn das geschieht, könnten wir erleben, dass die Malaria-Sterblichkeit auf Raten schießt, die die derzeitigen Covis-19-Raten wie eine Fußnote aussehen lassen". 

Viel mehr Tote drohen durch den Zusammenbruch der Wirtschaft befürchtet der südafrikanische Ökonom Dawie Roodt. Thilo Thielke zitiert ihn in der F.A.Z. vom 7. Mai 2020: „Es gibt kein Zweifel, dass die Armut mehr Leute tötet als alle anderen Übel zusammen.“ Die hohe Arbeitslosigkeit wird Armut und Hunger noch weiter verschlimmern. Weil wegen der geschlossenen Grenzen und Flughäfen dringend benötigte Tabletten und Moskitonetze fehlen, könnte sich – laut WHO – die Zahl der Malaria-Toten in Afrika auf 800.000 verdoppeln. 

Ruanda hatte als erstes Land in Afrika, schrittweise Lockerungen ab 4. Mai 2020 beschlossen. Laut Angaben des Gesundheitsministerium [Stand Anfang Mai] verzeichnet das Land insgesamt 243 positive Covid-19-Fälle. Unter diesen gab es keinen einzigen ernsthaften Fall, die meisten Patienten waren sogar ohne erkennbare Symptome. Davon sind 104 bereits wieder geheilt und aus den Behandlungszentren entlassen. 139 Patienten blieben weiter in Behandlung. Es gab keine Toten. 

Laut WHO wurden bislang (Stand Anfang Mai) auf dem Kontinent rund 36.000 bestätigte Covid-19-Fälle registriert, mit rund 1.600 Toten. Das sind weit weniger als in China, Europa oder den USA – und extrem viel weniger als prognostiziert.

Wie groß ist Afrika? 

Afrika ist riesig. Es macht 22 Prozent, also mehr als ein Fünftel der gesamten Landfläche der Erde aus. Es ist größer als die USA, China, Indien und Europa zusammen.

Wie heiß kann es in Afrika werden? 

Afrika ist ein großer Kontinent und das Klima ist sehr unterschiedlich. In Westafrika im Niger steigt das Thermometer im Mai auf über 45 Grad. Die Hitze ist aber trocken und leichter zu ertragen als 28 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit im benachbarten Benin. Dazu kommt dann noch der häufige Stromausfall. Das bedeutet: keine Ventilatoren bei der Hitze, verderbendes Essen in den abtauenden Kühlschränken. 

Es gibt zwei Regenzeiten – im Frühjahr und im Herbst – und dazwischen zwei Trockenzeiten. In Äquatornähe ist es feucht und ganzjährig schwül-warm. Tageszeitliche und jahreszeitliche Temperaturschwankungen sind gering. In Kenia und in Tansania gibt es eine große Regenzeit von Ende März bis Anfang Mai und eine kleine Regenzeit von November bis Dezember. In der Region um den Victoria-See regnet es am meisten und ist es am heißesten.

Wie sieht der Winter aus?

In einigen Regionen ist in „Afrika immer August“, so ein vor Jahren erschienener Buchtitel. Sambia kennt in den Höhenlagen neben heißen Sommern auch kalte Winter, in denen die Temperaturen nachts unter 10 Grad Celsius fallen. Im südlichen Afrika können in den Wintermonaten Juli und August die Temperaturen nachts bis unter den Gefrierpunkt fallen.

Was bedeutet der Klimawandel für Afrika?

Wenn es um den Klimawandel geht, ist selten von positiven Effekten die Rede. Höhere Temperaturen des Mittelmeers sind die Hauptursache dafür, dass mehr feuchte Luft aus dem östlichen Mittelmeer an den Südrand der Sahara gelangt.

Die Forscher des Max-Planck-Instituts für Meteorologie sind zu der Einschätzung gekommen, die Erderwärmung könnte in manchen Regionen positive Auswirkungen auf Afrika haben.

Auch der Geograph Stefan Kröpelin konnte beobachten, dass der Klimawandel die Sahara offenbar sehr viel früher wieder ergrünen lässt, als es allein nach dem natürlichen Zyklus der Fall wäre. Kröpelin ist Wissenschaftler an der Forschungsstelle Afrika des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Köln und kennt die Sahara so gut wie kaum ein anderer.

„Ich fahre jedes Jahr in die gleichen Gebiete. Sie liegen abseits von Siedlungen und werden nicht mal mehr von Nomaden genutzt. Und da ist seit Ende der 1980er Jahre ein vorsichtiger Trend zum Wiederergrünen der Sahara auszumachen. Die Niederschläge nehmen völlig zweifelsfrei zu. Der Grasbewuchs kommt wieder. Später kommen die Mäuse und Vögel, dann gibt es mehr Weiden, und schließlich kehren die Gazellen zurück.“

Was ist an Afrika besonders schön? 

Afrika ist ein faszinierender Kontinent, der von freundlichen, dem Leben zugewandten Menschen bewohnt wird. Es ist nicht nur der Kontinent der Kriege, Krankheiten und Katastrophen, sondern auch der Kontinent beeindruckender Landschaften, reicher Kulturen und gastfreundlicher Menschen. Für mich ist Afrika der Kontinent der improvisierten Problemlösungen und der Heiterkeit auch am Abgrund. Gerade in den wirklich armen Ländern des Sahel überraschen die meist positive Einstellung und die Lebensfreude der Menschen. 

Wie viele verschiedene Sprachen werden in Afrika gesprochen?

Es gibt 55 afrikanische Länder mit etwa 2.000 verschiedenen Sprachen und ebenso vielen Völkern, die teils sehr unterschiedlich sind. In Nigeria, Kamerun und im Kongo gibt es bis zu 250 Ethnien. Die Sprachenvielfalt wird von Politikern in den meisten afrikanischen Staaten als Bedrohung der nationalen Einheit gewertet. Bei der Unabhängigkeit haben sich deshalb die Staaten für die von der Kolonialmacht eingeführte Sprache als offizielle Landessprache entschieden. In Tansania wurde Swahili und in Botswana Tswana als zweite offizielle Landessprache zugelassen. Andere Sprachen sind ein wichtiger Faktor im alltäglichen Miteinander. Fast alle Afrikaner beherrschen mehrere Sprachen.

Sprachen von überregionaler Bedeutung sind beispielsweise Hausa (Nigeria), Bambara (Mali) und Lingala (Kongo). Diese Sprachen werden von Millionen Menschen in den umgebenden Staaten gesprochen. 

Wie viele verschiedene Religionen gibt es in Afrika?

Heute sind etwa 45 Prozent der afrikanischen Bevölkerung Muslime. Ebenso viele sind Christen mit etwa 5.000 verschiedenen Glaubensgemeinschaften und Sekten. Daneben gibt es Naturreligionen wie Voodoo sowie Magie und Zauberei. 

Freikirchen (oft aus den USA) werden auf dem Kontinent immer populärer, sie sind profitabel und politisch einflussreich. Die Hoffnung auf schnelles Reichwerden und das Bedürfnis rascher Heilung sind Anknüpfungspunkte für die Freikirchen und Sekten. Die Freikirchen zelebrieren ihre Gottesdienste mit Musik, Gesang und sinnesfreudigen Tänzen. Austreibungen von bösen Geistern und Zeugnisse von Geheilten gehören zu den Messen. 

Unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit machen sie den Gläubigen weis, dass sie von Krankheiten geheilt oder mit großem Wohlstand belohnt würden, wenn sie große Summen spenden. Die Pfingstkirchen versprechen Wohlstand im Diesseits. Manche Prediger in Uganda, Kenia, Südafrika, Simbabwe, Ghana oder Nigeria sind mit ihrem Glaubensbusiness sehr reich geworden. Sie haben Sendelizenzen für Radio und TV. In Nigeria sind sie an Filmproduktionen von Nollywood (eine sehr populäre Filmproduktion in Lagos) beteiligt. Die evangelikalen Kirchen haben mächtige Gönner in der Politik und können politische Entscheidungen beeinflussen. Die Hälfte der 41 Millionen Einwohner Ugandas sind Mitglieder einer Freikirche. In Kenia gibt es angeblich 50.000 Freikirchen, die Milliardenumsätze erwirtschaften sollen. Die Führer der „Megachurches“ in Nigeria reisen mit privaten Flugzeugen durchs Land.

Dies ist der erste Teil einer fünfteiligen Serie. Übermorgen lesen Sie den zweiten Teil.

Teil 2 finden Sie hier.

Teil 3 finden Sie hier.

Teil 4 finden Sie hier.

 

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Drei Nachauflagen folgten 2019 und 2020. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

Foto: Seitz

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netiquette:

Marc Greiner / 10.05.2020

“Heute sind etwa 45 Prozent der afrikanischen Bevölkerung Muslime.” Das sehe ich mit grosser Besorgnis.

Nikolaus Neininger / 10.05.2020

@ D. Zubert: War da nicht neulich etwas, daß die europäischen Grün*innen diverse Zahlungen von Entwicklungshilfe etc. davon abhängig gemacht haben, daß keine bösen Pestizide gegen Heuschrecken verwendet würden? Im Biomarkt um die Ecke kann man sich sicher nicht so leicht vorstellen, daß die liebe Natur die armen Menschen in Afrika so schlecht behandelt! (Und wenn jemand nun mit dem Klimawandel kommt, dann wird der schon im Buch Exodus beschrieben…)

Frank Holdergrün / 10.05.2020

“Für mich ist Afrika der Kontinent der improvisierten Problemlösungen und der Heiterkeit auch am Abgrund.” So können wir Wichtiges von Afrika lernen und der zähe Kampf zwischen Moslems und Christen wird auch hier bald zum Alltag gehören. Keine Bildung, Boko Haram, sie wuchert bereits mitten unter uns.

Hansgeorg Voigt / 10.05.2020

@Wolfgang Kaufmann: Der Afrikaner kennt nur zwei Geschlechter. An der Grenze von Südafrika nach Namibia wurden wir von einem schwarzen Zöllner gefragt, ob wir Eier dabei hätten, außer denen in meiner Hose. Ganz dummes Gesicht - großes Kino und Gelächter! Meine Frau stand daneben und hat sich total amüsiert. Wahrscheinlich war das der Joke des Tages für den Zällner und Gesprächsstoff für die nächsten Tage. Ich glaube Ihr Kommentar war pure Ironie. Ansonsten haben sie von Afrika nichts verstanden. Die Menschen sind eher unkompliziert und freundlich.

Sabine Heinrich / 10.05.2020

Wie groß ist Afrika? Wie sieht der Winter aus? Wie heiß kann es in Afrika werden? Nun, gerade die 1. Frage sagt ja einiges über den Bildungsstand eines 10-12.Klässlers aus. Die anderen beiden Fragen nicht minder (Auch sie könnten von einem Grundschüler der 4. Klasse kommen - ich weiß, wovon ich rede!) - das haben wir vor 50 Jahren schon im Erdkundeunterricht der Mittelschule (7. Klasse) und auch des Gymnasiums gelernt, bzw. wir haben es mit Hilfe des Diercke - Atlasses selbst herausgefunden und in Erdkundebüchern (Seydlitz z.B.) gelesen. Vor 50 Jahren! Und im Jahr 2020 solche Fragen von - wahrscheinlich - Gymnasiasten, die dazu noch alle Möglichkeiten haben, sich zu informieren! Einfach nur traurig, sehr beschämend, sagt aber einiges aus über die Bildung vieler Schüler heute. Peinlich, peinlich! Glücklicherweise gab es auch andere Fragen, die das Bild des dummen Gymnasiasten wieder verblassen lassen. Ich verweigere mich in letzter Zeit immer mehr der aufgezwungenen politischen Korrektheit - und deshalb erlaube ich mir, dumme Menschen auch dumm zu nennen, Faule faul und Asoziale asozial.

Frank-Michael Goldmann, Dänemark / 10.05.2020

Ich verstehe Ihre erstaunliche Afrika-Aktivität in den letzten Tagen (allein 3 Beiträge seit vorgestern) nicht wirklich. Ist irgendwas passiert, was ich nicht mitgekriegt habe? Dass die Fragen von Schülern stammen, ist wahrscheinlich nett erfunden. Irgendeinen Aufhänger brauchts ja schliesslich. Herr Seitz, Ihre Intention für die Penetration des Themas Afrika, dass Ihnen ganz unbestritten eine persönliche Herzensangelegenheit ist, erschliesst sich mir nicht. Es soll da übrigens in Berlin noch jemanden geben, dem die Hilfe für Afrika ein inneres Bedürfnis ist. Vielleicht können Sie sich mit ihm mal kurzschliessen. Herrn Müller erreichen Sie am einfachsten telephonisch unter 030 / 18 535-0. Pfiat Euch!

David Zubert / 10.05.2020

Vielen Dank für Ihren Beitrag, Herr Seitz. Unser Nachbarkontinent wird bei uns sonst leider kaum beachtet. Meine ca. 10-jährige berufliche und familiäre Erfahrung mit Afrika deckt sich fast gänzlich mit Ihren Ausführungen. Leider treffen auch die negativen Berichte über religiöse Scharlatane zu. Ich habe jedoch auch viele ernsthaft fromme Christen dort kennengelernt, nach meiner subjektiven Wahrnehmung deutlich mehr als in Europa. Nicht überraschend,  wenn man bedenkt,  dass die frohe Botschaft Jesu sich zuerst an die Armen und Unterprivilegierten richtet.  “So wird es kommen, dass die Letzten die Ersten sind und die Ersten die Letzten.” (Mt 20, 16) Wo viel Licht ist, gibt es aber eben auch Schatten. Könnte man die derzeitige Heuschreckenplage nicht auch als eine Konsequenz des Klimawandels betrachten? Ich wünschte, die Industrieländer wären zur Bewältigung dieser Plage zu ähnlich beherzten Ausgaben wie bei der Coronakrise bereit gewesen. Anders als bei dem Virus, gibt es gegen Heuschrecken wirksame Mittel. Mir ist bekannt, dass Deutschland hier mit gutem Beispiel vorangegangen ist. Aber die korrupten lokalen Regierungen und der überwiegende Rest der Welt schauen zu, wie sich eine Hungerkatastrophe anbahnt, die vermeidbar war. Ich freue mich auf die Fortsetzung dieser Serie!

Karl-Heinz Vonderstein / 10.05.2020

Denke ich an Afrika, denke ich zuerst an die Migration nach Europa.

Andreas Glaesel / 10.05.2020

Jahrgangsstufen 10 bis 12…? Kluge Fragen…? Naja, “wie groß ist Afrika” hätte ich eher im Kindergarten erwartet…

Wolfgang Kaufmann / 10.05.2020

»Wenn ich „Afrikaner“ schreibe meine ich […] natürlich auch die Afrikanerinnen.« — Damit outen Sie sich als Old School. Sie vergessen nicht nur die 58 anderen sexuellen Befindlichkeiten des Schneeflocken-Universums, sondern verzichten auch auf die korrekt gegenderte Ansprache der Illuminaten und Reptiloiden auf dem farbigen Kontinent.

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