Wenn es um lohnende Geschäfte der Zukunft geht, zeigen Analysten seit Jahren reflexartig auf Afrika. Doch wer die Entwicklung auf dem Kontinent unvoreingenommen verfolgt, erkennt schnell: Während viele Nationen dort vage Interessen bekunden, verfolgt einer einen eiskalten, effektiven Plan: China. Eine aktuelle Datenrecherche bestätigt das Bild eines Kontinents, der industriell längst in der Hand Pekings ist, während Deutschland sich in einer Art pathologischen Geber-Neurose verliert.
Lassen wir die anderen Länder mal raus und nehmen Deutschland als (noch) Industrienation mit einem Hang zur Selbstaufgabe. Wir verteilen Geld punktuell in Vorhaben, die – wenn man sie zusammenfasst – kein strategisches Gesamtbild ergeben. Aktuell lässt sich das wieder in Südafrika beobachten: Pünktlich zur binationalen Kommission im April 2026 hat Berlin erneut den Geldbeutel geöffnet und Pretoria weitere 470 Millionen Euro an Finanzhilfen versprochen. Damit steigen die deutschen Zusagen für die dortige „Energiewende“ auf über 2,6 Milliarden Euro. Während Partner wie die USA längst den Stecker bei diesen fragwürdigen Projekten ziehen, spielt der deutsche Steuerzahler den ewigen Zahlmeister. Wo findet man auch sonst so einen Dummen, der das Geld seines Volkes so bedingungslos mit der Gießkanne ausgibt?
Hingegen China: Peking kontrolliert mittlerweile die lebenswichtigen Infrastrukturknotenpunkte und Rohstoffquellen. Die Zahlen sind erdrückend: Zwischen 2000 und 2023 flossen rund 182 Milliarden Dollar an Krediten nach Afrika; 10.000 chinesische Firmen kontrollieren bereits 12 Prozent der gesamten Industrieproduktion des Kontinents. Gefühlt können die Afrikaner ohne den Einfluss Pekings im Hintergrund gar nicht mehr eigenständig entscheiden.
Die Chinesen haben das Rennen längst gemacht
Blicken wir in die „chinesischen Ecken“: In der Demokratischen Republik Kongo und Sambia kontrolliert China den Bergbausektor für Kupfer und Kobalt fast nach Belieben. In Nigeria und Angola fließen Milliarden in Öl und gigantische Schienennetze. In Simbabwe sichert man sich die Lithium-Vorkommen für die E-Mobilität von morgen, während chinesische Staatsunternehmen in 78 Häfen den Takt des Seehandels angeben. Sogar eigene „Inseln“ wurden geschaffen: In rund 25 Sonderwirtschaftszonen wird nach chinesischem Vorbild und mit chinesischer Technik für den Weltmarkt produziert.
Ich möchte nicht bestreiten, dass einige deutsche Multis an unserer Geber-Politik gut profitieren, aber das ist reine Geldschieberei in die Taschen bestimmter Unternehmen. Schaffen wir dadurch Arbeitsplätze in Deutschland? Eher das Gegenteil ist der Fall. Was bringt es Deutschland an Mehrwert? Nichts. Wer dagegenhalten möchte, findet immer Gründe, nur wenn man diese zu Ende führt, steht fest: Deutschland hat nichts davon. Wir bauen mit unseren Steuermilliarden die Infrastruktur aus, die am Ende die Logistikketten der Chinesen ölt.
Strategische Partnerschaften kann man in der Pfeife rauchen, wenn die Regierungen wechseln. Und selbst wenn sie funktionieren, wird man die chinesische Infrastruktur und deren Netzwerke immer mit einbinden müssen. So funktioniert Afrika heute, und die Chinesen haben das Rennen längst gemacht. Aus diesem Grunde ist der Geldfluss Deutschlands in dieser Form nicht mehr weiterzuführen. Wir brauchen einen Not- und Krisenplan für unsere Afrika-Politik, denn man muss der Realität ins Auge blicken: Afrika ist an China verloren.

Lieber Herr Dener,
Volker Seitz, kritisiert seit Jahren die Vergabepraxis bei deutscher Entwicklungshilfe. Leider ist er ein einsamer Rufer in der Wueste, Deutschland bzw. Europa hat keine Strategie bei der Entwicklungshilfe, die richtige Haltung geht vor Nutzen. Nicht nur, dass Steuermilliarden in von vorne herein unsinnige Projekte fliessen, es findet keine Ergebniskontrolle statt – wie wurden die Gelder eingesetzt, wieviel ist letztendlich angekommen, welchen Nutzen hat es nach 12, 24 oder 36 Monaten gebracht. Die USA habe es richtig gemacht – deutsche Politiker sind zu verblendet, als dass sie reflektieren.
Für das beste DE das es je gab ist wichtig, dass sich Spätpubertierende mit überschaubarer Impulskontrolle ausleben können und Punkte auf der nach oben offenen Moralskala gesammelt werden. Insofern dürfte niemand darüber rangieren. Ob die Polit-„Elite“ noch mal merkt, dass das Volk Moral nicht essen kann? Selbst wenn wäre es ihr egal.
Wäre ich in Afrika in irgendeiner Form verantwortlich, würde ich auch lieber mit den tüchtigen und berechenbaren Chinesen Geschäfte machen als mit den verrückten Deutschen, ihrem dümmlichen Gendern und ihrer selbstzerstörerischen Wokeness.
Hauptsache ist doch, dass die Beamtenden und Entwicklungshelfenden ein erkleckliches Auskommen haben.
Deutschland hat doch sehr wohl etwas davon, und das ist wertvoller als Gold, um es mit Martin Schulz zu sagen.
Den deutschen (inter-) (national-) sozialistischen Umverteilern des „Unsere Demokratie“-Blocks ist völlig egal, was mit dem von ihnen zum Fenster hinausgeworfenen Steuergeld passiert. Grund: Sie haben null Know-how, es auch nur in irgendeinem konstruktiven Vorhaben sachgerecht einzusetzen. Der einzige Sinn für dieses Milieu ist einen sich dem Controlling möglichst weit entziehenden Vorwand zu haben, um sich selbst im Zuge der Umverteilung ein großes Stück vom Kuchen abzuschneiden. Dieses besteht aus immer mehr Verwaltungsposten in Ämtern und angeschlossenen Insititutionen + NGOs inklusive sehr guter Bezahlung, völlig unnötiger Dienstreisen, die defacto Urlaubsreisen auf Kosten der Steuerzahler sind und der Verfestigung ihres parasitären Systems durch immer mehr staatlich finanzierte Stellen, die infolge wiederum abhängig von den politischen Organisatoren der Umverteilung sind. Im Gegensatz zu China ist das deutsche ein durch und durch eigennütziges, im Übrigen unnützes und deshalb schwer asoziales System.
Aber moralisch hat Futschland gesiegt.