
Warum sollte der zivilisierte Westen jetzt 3.000.000 afghanische Flüchtlinge aufnehmen, die nicht manns genug waren/sind, sich 75.000 Taliban entgegenzustellen? Warum sollte der zivilisierte Westen seine Söhne und Töchter zum Kämpfen in ein Land schicken, das seine Einwohner nicht bereit waren gegen Kämpfer mit vorsintflutlichen Ansichten zu verteidigen? Hoffentlich sind ein paar Politdarsteller seit 2015 nun etwas klüger geworden. Zum Glück können wir seit Corona ja die Grenzen bewachen.
Blinkens Bekenntnis über die wahren Motive der USA für ihren Krieg in Afghanistan ist insofern höchst interessant, als sie dafür ihre Verbündeten unter der bewußten Täuschung mit der Parole “We bring them democracy” eingespannt haben. Der schändliche Verrat der USA an den Verbündeten und am afghanischen Volk ist nun offenkundig.
“........ eine Nation schaffen kann, die in den Köpfen ihrer Angehörigen, namentlich in der Bereitschaft, sie zu verteidigen, nicht existiert.” Nur gegen Zivilisten in Deutschland sind diese Goldstücke mutig! Vielleicht ist es auch Deutschlands Fehler, so viele dieser unpatriotischen “Drückeberger im besten Kampfesalter” reinzulassen, denn schließlich fehlen sie ja damit vor Ort - zur Verteidigung IHRER Heimat! MfG
Das mag ja alles sein. Doch der Abzug der wohlgemekt nicht nur amerikanischen sondern internationalen Truppen ist das Eine. Nach immerhin 20 Jahren und vielen toten Soldaten. Der grandiose Sieg der Taliban wenige Wochen nach dem Abzug ist das Andere. Nahezu widerstandslos - keine afghanische Armee, keine Sicherheitsleute, ja nicht mal die viel besungenen Ortskräfte (waren die nur in Küche und Feldpost?) haben sich gewehrt. Sie sind weggerannt oder zu den Taliban übergelaufen. Heute sehe ich die Bilder von Flughafen Kabul und von einem Grenzübergang nach Pakistan: NUR Männer im wehrfähigen Alter. keine Kinder, keine Greise, keine Gestalten in Burka, Sind das die Typen, die dann in sicheren Ländern “Ehrenmorde” begehen, weil sie sich gekränkt fühlen? Aber gut, das ist ein anderes Thema. Was bleibt? 20 Jahre internationale Friedenstruppe in Afghanistan; nach deren Abzug dauert es dann 3 Wochen und die Taliban posieren in der Hauptstadt im Präsidentenpalast, der ebenfalls nicht verteidigt wurde! Afghanistan ist dort, wo es vor 20 Jahren war. Nicht wieder dort sondern immer noch. Es ist nicht nur eine Niederlage der Amerikaner oder des “Westens”. Es gab eine UN-Resolution für den Afghanistaneinsatz. Damit ist es ein Scheitern aller in der UN vereinten Staaten. Den Ländern mit Truppen dort bleiben die Gefallenen, die Versehrten, die Veteranen mit oder ohne PTBS und deren Familien, die nie damit klar kommen werden. Die Afghanen richten sich nun streng nach Scharia - das haben sie offenbar immer gewollt, sonst hätten sie gegen die Taliban gekämpft. Es hat fast keine Gegenwehr gegeben. Sie haben in den 20 Jahren nichts gelernt. Man ein Taliban auf den Fotos ist noch nicht mal 30 Jahre alt… Sie wollen es so, nun bekommen sie es so. Ein Volk von 38 Mio Menschen ist gewiss nicht wehrlos gegen Radikale.
“Ihre Fähigkeit, uns wieder aus Afghanistan anzugreifen, wurde – existiert zurzeit nicht, und wir werden sicherstellen, dass wir in der Region die Fähigkeiten, die notwendigen Streitkräfte beibehalten werden, für den Fall, dass wir ein Wiederauftauchen einer terroristischen Bedrohung sehen werden und um uns darum kümmern zu können. Daran gemessen, was wir in Afghanistan tun wollten, haben wir es getan.” Take up the White man’s burden - Send forth the best ye breed - Go bind your sons to exile To serve your captives’ need; To wait in heavy harness On fluttered folk and wild - Your new -caught, sullen peoples, Half devil and half child.
Hätte man in Afghanistan den Krieg ernsthaft gewinnen wollte, wäre nur die Methode : Taliban= ein Kopf kürzer erfolgreich gewesen, man hätte sie dann schlagen können mit ihren eigenen Methoden, so aber war das Mißlingen unausweichlich. Tja…
Comic Ali war der Realität doch noch ein Stück näher als die Weltretter aus dem Westen in Afghanistan. Seine Feststellung, dass es Gewehrkugeln statt rote Rosen regnet, war immerhin zutreffend.
Yeah Biden und Uschi Harris, Frauenrechte und Diversity in 3…2…1..
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