Afghaninnen und ihr männliches Gepäck

Die fortschrittlichen Frauen Afghanistans brauchen unsere Hilfe – andererseits schleppen diese bei einer Einwanderung in den Westen ihre oft rückständigen Männer, Väter und Brüder mit. Was tun?

Am Montag, dem 15. August, jährte sich die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan zum ersten Mal. Für mich und ein Netzwerk von Frauenrechtlerinnen und Verbündeten aus der ganzen Welt jährte sich zudem ein Jahr verzweifelter Arbeit. Meine liebe Freundin und Kollegin Mandy Sanghera hat die Rettung von fast 500 gefährdeten Frauen aus Afghanistan organisiert und mitgeleitet. Diese Flüchtlinge wurden hauptsächlich in Europa angesiedelt, einige wenige haben es jedoch auch in die Vereinigten Staaten geschafft.

Anfang dieses Monats habe ich einen Artikel über diese erschütternde Reise veröffentlicht, die schließlich darin gipfelte, dass ich eine unserer geretteten Frauen, Meena Safi, in New York traf. Ich wollte ihrem Schicksal besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Der Artikel über sie wurde bei Achgut unter dem Titel „Endlich treffen wir Meena“ auch auf Deutsch veröffentlicht. In den dazugehörigen Leserkommentaren auf der Website wird ein wichtiger Punkt angesprochen, nämlich dass Deutschland bereits ein ziemliches Vermögen ausgegeben hat (50 Milliarden laut Aussage eines Kommentators), um Afghanen und andere Muslime nach Deutschland zu holen. Und was hat das gebracht?

Gegen Flüchtlinge aus Angst vor dem radikalen Islam

Die Kommentatoren unter der deutschen Übersetzung unserer Geschichte wehrten sich ohne Umschweife dagegen, noch mehr afghanische Flüchtlinge nach Europa einzuladen, trotz der Gefahren, denen Feministinnen wie Meena zu Hause ausgesetzt sein werden. Eine Leserin schrieb:

„Die afghanische Gemeinschaft in Europa ist groß und wie sie mit Frauen umgehen, ist kein Geheimnis mehr. Ehrenmorde. Vergewaltigungen. Den Afghanen kann nur in Afghanistan geholfen werden – und sie müssen es selbst tun. Sie hätten gegen die Taliban kämpfen müssen, aber sie haben keinen Widerstand geleistet. Alles hätte anders sein können, aber das wollten sie nicht.“

Doch eine Welle nach der anderen von Widerstandskämpfern im Iran wurde von den verrückten (und oft drogenabhängigen) Mullahs niedergeschossen, verhaftet, gefoltert und ermordet. Die Kombination aus Islamismus, Korruption, Vetternwirtschaft, Analphabetismus, Armut und arabisch und pakistanisch finanzierten religiösen Koranschulen haben einen solchen Widerstand fast unmöglich gemacht.

„Judith Butler könnte den Taliban etwas über Gender beibringen“

In einem anderen Kommentar wird darauf hingewiesen, dass die Flüchtlinge aus dem Kommunismus nicht versucht hätten, Westeuropa in eine parallele kommunistische Gesellschaft zu verwandeln, und auch nicht versucht hätten, die Demokratie zu stürzen. Der Leser schlägt vor, dass wir damit beginnen, „Salafisten und islamische Fundamentalisten in ihre Heimatländer abzuschieben und Platz für echte Flüchtlinge zu schaffen“. Seine Sorge gilt nicht der Frauenfeindlichkeit, sondern dem radikalen Dschihad.

Dieser Kommentator schlägt auch vor, dass Europa die „grünen und linken magischen Denker in den Orient abschiebt, wo sie ihre multikulturellen Träume verfolgen und ihre sozialen Utopien verwirklichen können. Judith Butler könnte den Taliban etwas über Gender beibringen“.

Wer den Zustrom muslimischer Einwanderer, von denen viele Parallelgesellschaften geschaffen haben, infrage stellt, wird schnell als fremdenfeindlich, rassistisch, nationalistisch und islamophob beschuldigt. Manchmal ist diese Anschuldigung zutreffend, manchmal nicht.

Mörder in der Familie werden nicht als Helden betrachtet

Unterscheidet sich muslimische Frauenfeindlichkeit von anderen Formen des globalen Patriarchats?

Aus feministischer Sicht wissen wir, dass Mädchen und Frauen auch von einheimischen europäischen Männern sexuell belästigt, vergewaltigt und misshandelt werden; sie werden auch von einheimischen Männern prostituiert und ausgebeutet. Es sind nur wenige kaukasische, christliche und in Europa geborene Männer bekannt, die einen Kreuzzug gegen diese einheimische Kriminalität geführt hätten. Werden Muslime zum Sündenbock gemacht, oder gibt es etwas Besonderes an der muslimischen männlichen Frauenfeindlichkeit, das ihre Verurteilung rechtfertigt?

Betrachten wir einige frauenfeindliche Verhaltensweisen, die nur von muslimischen Männern in Europa praktiziert werden. Muslime haben die Mehrzahl der Ehrenmorde in Europa begangen. Während es durchaus Fälle nicht religiöser, westlicher Männer gibt, die ihre Frauen ermorden, ermorden sie selten ihre Töchter im Teenageralter, werden schon gar nicht von ihren weiblichen Verwandten dazu ermutigt, und ebenso spielt auch nicht die gesamte Familie bei einem solchen Mord eine Rolle. Mörder in der Familie werden nicht als Helden betrachtet und dieses Verbrechen auch nicht als Teil der Kultur gerechtfertigt. Auch Sikhs begehen Ehrenmorde, allerdings weitaus seltener; Hindus tun dies ebenfalls, allerdings nur in Indien.

Darüber hinaus schlagen viele muslimische männliche Einwanderer routinemäßig ihre Frauen und Töchter, um sie gefügig zu machen; sie zwingen ihre Frauen und Töchter, sich zu verschleiern und von Ungläubigen fernzuhalten. Oft überwachen sie ihre Aktivitäten genau und bestehen darauf, dass ein männlicher Verwandter sie zur Schule, zu Arztterminen oder zur Arbeit begleitet. Sie bestehen auch darauf, dass ihre Töchter viel ältere Männer heiraten, die sie nicht kennen, um männlichen Verwandten aus ihrem Heimatland die Einbürgerung in einem europäischen Land zu ermöglichen.

Jede unverschleierte, unbegleitete Frau gilt als Freiwild

Aber es gibt noch weitere einzigartige Taten, die hauptsächlich von muslimischen Männern begangen werden. Es gibt die pakistanisch-muslimischen „Grooming Gangs“ im Vereinigten Königreich, die jahrelang vor allem, aber nicht nur, britische, nicht-muslimische Mädchen aus zerrütteten Familien und aus Heimen entführt haben – viele von ihnen im Alter von elf oder zwölf Jahren. Sie vergewaltigten sie in Gruppen, machten sie drogenabhängig und zwangen sie, mit möglichst vielen Männern Sex zu haben. Die britische Polizei und die Sozialarbeiter sahen dabei unverzeihlicherweise weg. Als einige dieser Menschenhändler schließlich vor Gericht gestellt wurden, drohten ihre Familien ihren Opfern und allen, die zur Gerichtsverhandlung als Unterstützung erschienen, mit dem Tod.

Es gibt noch weitere frauenfeindliche Verhaltensweisen, die möglicherweise nur muslimischen Männern zuzuschreiben sind. An Silvester 2015 haben zum Beispiel 1.000 junge muslimische Männer in Köln und anderen deutschen Städten wie Hamburg jedes Mädchen und jede Frau angegriffen, vergewaltigt, geleckt, ausgezogen und terrorisiert, die sie greifen konnten.

Aus Sicht der radikalen Islamisten gilt jede unverschleierte, unbegleitete Frau mit eng anliegender oder westlicher Kleidung als Freiwild.

Solche lynchähnlichen Übergriffe von Männern auf Frauen gibt es auch in der muslimischen Welt, zum Beispiel bei der vermeintlichen Frühlingsrevolution in Ägypten 2011 auf dem Tahrir-Platz in Kairo – und in Algerien, in einem Fall, den ich genau verfolgt habe. An einem Freitag nach der Moschee griffen hunderte von Männern eine Gruppe armer, ziviler Frauen sexuell und körperlich an, angeblich, weil sie die Büros ausländischer Unternehmen gereinigt hatten.

Eine solche Grausamkeit und Gewalt ist nirgendwo auf der Welt gerechtfertigt. Ich könnte viele Beispiele für Vergewaltigungen von Jungen durch afghanische Männer in Deutschland und Frankreich und Gruppenvergewaltigungen von minderjährigen Mädchen in Österreich und Belgien aufzählen. Auch gebürtige Europäer sind pädophil, aber sie rechtfertigen solche Vergewaltigungen im Gefängnisstil nicht als „normal in ihrer Kultur“.

Die Schaffung von Parallelgesellschaften, zu denen auch „No-go-Areas“ gehören, werden von kriminellen Banden und religiösen Fundamentalisten beherrscht. Sie sind gesetzlos und bekannt dafür, Terroristen zu beherbergen. Das ist die eine Realität. Aber es gibt noch eine andere.

Feministische Flüchtlinge existieren nicht in einem Vakuum

Seit dem Sturz der Taliban in Afghanistan vor einem Jahr haben verschiedene Länder und Freiwilligenteams fieberhaft daran gearbeitet, Frauen bei der Ausreise zu helfen. Schnell mussten wir feststellen, dass selbst die erfolgreichsten Frauenrechtlerinnen; Frauen, die auch Richterinnen, Anwältinnen, Ärztinnen, Unternehmerinnen, Regierungsvertreterinnen und so weiter waren, nicht ohne ihre Söhne, Ehemänner, Väter und Brüder ausreisen wollten. Viele Frauen, vor allem aus eher kollektivistischen Kulturen, sehen sich in erster Linie als Töchter, Schwestern, Ehefrauen und Mütter – und nicht als eigenständige Persönlichkeiten, wie es so viele im Westen tun (vielleicht zu unserem Nachteil).

Ich bereue keineswegs, dass ich in einem Team mitgearbeitet habe, das afghanische Frauen und ihre Familien gerettet hat. Diese Arbeit geht weiter. Tatsächlich haben wir aufgrund der Versprechungen einer Frau in Spanien etwa zehn bis fünfzehn Frauen davon überzeugt, aus Afghanistan nach Pakistan, in den Iran oder in ein anderes Land außerhalb Afghanistans zu fliehen. (Man muss sich außerhalb Afghanistans befinden, um einen Asylantrag stellen zu können). Uns wurde versprochen, dass sie in Spanien zu ihrem Asylantrag befragt würden. Das ist bisher nicht geschehen, somit sind diese Frauen in einer verzweifelten Lage.

Während sie warten, brauchen sie Lebensmittel- und Medikamentenlieferungen, Mietgeld – und Asyl in einem westlichen Land. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen sind wir nicht sicher, ob wir für Lebensmittel und Medikamente Spenden sammeln können. Wir stehen jedoch in Kontakt mit einem europäischen Netzwerk für Flüchtlingsfrauen, das damit begonnen hat, Frauen aus Afghanistan und Pakistan herauszuholen, und hoffen, mit ihnen zusammenarbeiten zu können.

„Ich habe große Träume“

Am einjährigen Jahrestag der Übernahme Afghanistans durch die Taliban schickten uns die Frauen, mit denen wir immer noch in Kontakt stehen und die hinter den Linien der Taliban gefangen sind, verzweifelte Nachrichten. Sie leben seit einem Jahr isoliert und versteckt; sie werden von den Taliban gejagt; sie dürfen nur mit einer Burka und/oder in Begleitung eines männlichen Verwandten auf die Straße gehen. Wenn sich eine Frau nicht an diese Regeln hält, wird ihr Mann oder ein Familienmitglied bestraft. Frauen dürfen nicht arbeiten. Mädchen können nur bis zur sechsten Klasse zur Schule gehen. Eine Frau schreibt:

„Wir haben letztes Jahr alles verloren und stehen immer noch vor einem unbekannten Schicksal. Frauen sind von jeglichen Aktivitäten in der Gesellschaft ausgeschlossen. Ich habe meine Stimme erhoben, wurde aber zum Schweigen gebracht, als meine Familienmitglieder bedroht wurden. Die internationale Gemeinschaft ist dafür verantwortlich, die derzeitige Regierung zu zwingen, Mädchen den Schulbesuch und Frauen die Arbeit zu gestatten.“

Eine andere Frau schreibt: „Wir sollten den 15. August als den SCHWÄRZESTEN TAG JEDES JAHRES bezeichnen.“

Eine dritte Frau schreibt:

„Ich liebe es, zu studieren. Ich habe große Träume. Seit die Taliban die Macht übernommen haben, habe ich kein einziges Seminar mehr besucht. Frauen haben ein Herz, sie können Schmerz empfinden. (Bezogen auf die Burka fragt sie:) Wie können wir einen großen Wollsack tragen? Wie können wir darin atmen? Warum diese Grausamkeit? Der Islam schreibt einer Muslimin nicht vor, eine Burka zu tragen. Das Gesicht ist nicht Teil des Intimbereichs. Frauen sind auch Menschen, sie haben das Recht zu leben. Ich hasse die Taliban und ich hasse ihre Regeln.“

Jedes gerettete Leben zählt

Eine vierte Frau schreibt:

„Wir leiden, aber wir wurden von der Welt vergessen.“

Sie haben recht – aber nicht ganz. Unsere Welt ist erschöpft durch Corona, die Klimakrise, den wirtschaftlichen Abschwung, das politische Chaos, Putins Krieg – und durch den enormen Zustrom von Flüchtlingen aus der Ukraine. Auch wenn afghanische Frauen vielleicht dazu beitragen, den Geist ihrer Töchter zu brechen, stellen sie im Westen kaum eine Bedrohung durch Dschihad-Gewalt dar.

Das Leid der afghanischen Frauen ist tiefgreifend. Können wir es uns leisten, sie und ihre männlichen Verwandten in den Westen zu bringen? Können wir es uns leisten, die Frauen, die männlichen Dissidenten und die Homosexuellen ihrem tragischen Schicksal zu überlassen? Waren die westlichen „boots on the ground“, die für die schulische und berufliche Entwicklung der Frauen sorgten, ein völlig fehlgeleitetes koloniales oder imperiales Unterfangen? Ich freue mich auf Ihre Antworten.

Meine lautet: Da die Welt so ist, wie wir sie kennen, zählt jeder Akt der Freundlichkeit, jedes gerettete Leben.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei 4W.

Foto: Phyllis Chesler

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Christian Speicher / 24.08.2022

Ich will weder den “afghanischen” Frauen helfen noch den “afghanischen” Männern, die es als solche nach eigenem Verständnis genausowenig gibt, wie es einen afghanischen Narionalstaat gibt. Wäre es nicht weit weniger vermessen, lächerlich und zum kolossalen Scheitern verurteilt, statt massenhaft irgendwelche Paschtunen ohne jedgliche Sympathie für uns und unsere christliche Kultur nach Europa zu holen, erstmal zu schauen, dass es den Menschen die schon lange hier sind wieder einigermaßen gut geht und sie wieder so etwas wie eine Zukunftsperspektive haben? Die ganze “Dritte Welt” und Islam Romantik ist doch nichts als ein Todeswunsch durchgeknallter weltfremder Eliten für ihre weniger gut betuchten “ungehobelten” Nachbarn. Wer unbedingt unter “edlen Wilden” leben möchte kann ja gerne in deren Kulturkreise auswandern, aber es ist einfach nur irre und nahezu dämonisch unsere alterschwache Gesellschaft mit jungen gewaltätigen Männern ohne jeglichen Respekt vor unseren Gesetzen zu überschwemmen. Je weniger neue Zuwanderung es nach Europa gibt, desto besser. Je mehr unserer begrenzten Mittel für die eigenen Leute eingesetzt werden desto besser und auch fairer. Die Anhänger offener Grenzen und multikultureller “Idyllen” wie Neukölln, Telford oder Chicago sind keine “Gutmenschen” sondern Psychopathen.

Moritz Ramtal / 24.08.2022

Wie kommt die Autorin darauf das sie helfen würde? Wer einen Reifen wechselt und dann einen anderen zersticht hat nicht geholfen, erst recht nicht wenn der neue Reifen auch noch von anderen zwangsbezahlt wurde.

Dr Stefan Lehnhoff / 24.08.2022

Kann man so lange und gründlich denken ohne das offensichtliche sehen zu wollen? Max Weber hat die Antwort: Verantwortungsethik Statt Gesinnungsethik. Gut gemeint ist halt oft schlecht bewirkt. Sie ahnen es doch selbst. Übrigens begehen Frauen im Westen schlimme Gewalt gegen Männer, aber klugerweise in nicht strafbarer Form. Ob da mal Männer Asyl in Afghanistan bekommen?

Frances Johnson / 24.08.2022

@ Ostrovsky: “als diese Frauen noch mit dem Kopftuch in die Schule hätten gehen sollen….. great. Dann wäre vieles einfacher gewesen. Das war damals eine Spezialoperation, die von Ihrem rüchschrittlichsten Reptil angeregt worden war, wie hieß der gleich? Irgendwas mit Doppelkinn 75…..witzig. Vor ZWANZIG JAHREN, vor zwanzig bleiernen leeren Jahren!!!.... traurig. Gut geschrieben. Besonders gefällt mir die Grammatik in Zusammenhang mit der Schule und überhaupt der comment. Lesen Sie mal die Horrorstory über ihre (Ch’s) Reise zu ihren in-laws, auf Englisch, bitte. Ich kenne ein paar Afghanen, die arbeiten und finde nebenbei, auch wenn ich auch keine “Schiffbrüchigen” hier mehr haben will, dass sie z.T. ok sind und bei Ph-Ch zu schlecht wegkommen, wohl wegen dieser grässlichen in-laws und berechtigtem Horror vor den Taliban. Das ist ein Stämme-Land. Die Shiiten sind meistens ok, die Hazara auch. Afghanen zu sagen ist an sich falsch, es sei denn sie meint die Windhunde. Die sollen aber anständig sein. Ihr comment alles in allem: made my day.

Nathalie Nev / 24.08.2022

Sehr geehrte Frau Chesler, Sie sind falsch hier. Europa ist schon voellig ueberlastet mit Fluechtlingen aller Herren Laender, fuer die wir aufkommen muessen.Aber ich schlage vor, dass Sie Ihr Ansinnen in den USA bei Ihrer juedischen Gemeinde vortragen. Da wird Ihnen bestimmt adequate Hilfe zuteil und Trost fuer Ihre gequaelte Seele.

RMPetersen / 24.08.2022

Es gibt einige Merkwürdigkeiten bei der Achgut-Autorenschaft; Frau Chesler gehört dazu. Wieder ein feministsicher Weltrettungsartikel: “Die fortschrittlichen Frauen Afghanistans brauchen unsere Hilfe ...” Manchmal denke, ich, dass einer der Herausgeber eine besondere Bringschuld gegenüber der Dame hat, die ihr diesen Artieklplatz ergeben. Nun denn. Dieser ist genauso bizarr-naiv wie die vorigen.

b. stein / 24.08.2022

Wäre Frau Chesler nicht schon im 82. Lebensjahr, ein Headhunter des Kultuministeriums würde ihr längst an den Hacken kleben und eine excellent bezahlte Stelle unter Claudia Roth anbieten. Die suchen immer Schönredende und ein Posten als Parlamentspoetende ist auch noch vakant oder?

Kutscher, A. Werner / 24.08.2022

Also Frau Chesler fragen Sie doch mal unsere famose deutsche grüne Aussenministerin Bärbock mit ihrer feministischen Aussenpolitik oder die linke deutsche Innenministerin Fäser was “wir” uns “leisten” können. Wir können/dürfen es uns leisten Zehn- wenn nicht Hunderttausende moslemische überwiegend junge männliche afghanische “Ortskräfte” einzufliegen und hier dauerhaft zu alimentieren und anzusiedeln. Denn wir haben Platz und sind bunt, also moslemisch. Alles andere wäre ja rechtspopulistisch, nationalistisch und “islamophob”, und das geht mal gar nicht. Aber mal unter uns, unterdrückte Frauen in Afghanistan oder sonstigem Islamistan mögen hilfsbedürftig sein oder nicht und einem leid tun oder auch nicht, letztlich ist es aber nicht unser westeuropäisches oder deutsches Bier alle ausreisewilligen Damen aus dem Orient zu “retten”, schon gar nicht zusammen mit ihren Sippen, mögen sie doch Rettung und Aufnahme in ihren orientalischen moslemischen Bruderländern finden wenn sie es zuhause nicht mehr aushalten, da lässt es sich für OrientalenInnen doch bestimmt auch leben?! Das gleiche gilt natürlich und erst Recht für die männlichen “Ortskräfte”.

Lutz Serwuschok / 24.08.2022

Um die “Diskussion” zwischen Frau Chester und ihren Rezipienten - ich weiß gar nicht, was mich dazu gebracht hat überhaupt den Artikel zu lesen, weil ich die Autorin schon länger für undicht halte - zusammen zu fassen: Ich lese also grad verstärkt Nietzsche und bin ein Kind meiner Zeit… Wir sollten das fröhlich wissenschaftlich angehen. Frau Chester - wir verlegen den Ort in ihre Heimat - ist als lesbische Feministin, wie ich annehme, sehr moralisch. Die stecken wir wie Schrödingers Katze in einen Raum mit einer Horde Muslimen, welche per definitionem ebenfalls sehr moralisch sind. Und dann gucken wir, was passiert.

Dirk Piller / 24.08.2022

Unfassbar diese Dauerwerbung für die Träger dieser rückständigen Kultur durch die Amis. Man versucht Deutschland und Europa wirklich die letzten Sargnägel einzuhämmern. Wieso wird das hier immer abgedruckt? Den Islam verbreiten auch Frauen.

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