Alle blicken auf die kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September, weil dort die AfD in Umfragen weit vor anderen Parteien liegt. Und in Sachsen? Eine Umfrage, die jüngst von NIUS in Auftrag gegeben wurde, sah die hinter die sogenannte Brandmauer verbannte Partei bei 42 Prozent und die alte Staatspartei CDU bei lediglich der Hälfte, also 21 Prozent. Wie reagieren Parteibasis und Parteiführung auf die Stimmung, von denen diese Zahlen sprechen?
Am Mittwoch (27.5.2026) hatte der CDU-Stadtverband Naunhof im Landkreis Leipzig zu einer Dialogveranstaltung mit dem Titel „CDU und Wirtschaft – Zeit für eine Kurskorrektur“ in den örtlichen Bürgersaal eingeladen. Schon der Titel musste in den Ohren von CDU-Funktionären wie eine Provokation klingen. Stadtverbandschef Michael Schramm ist bekanntlich ein Befürworter einer alleinigen CDU-Minderheitsregierung in Sachsen, die sich ihre Mehrheiten auch hinter der Brandmauer sucht. Doch sein Parteikollege Michael Kretschmer legte sich bekanntlich lieber mit Genossin Petra Köpping (SPD) ins Koalitionsbett. Seitdem schlittert die CDU-SPD-Minderheitsregierung, geduldet von Linken und Grünen, ins selbstangerichtete politische Chaos. Im CDU-Stadtverband Naunhof sieht man die aktuelle Politik im Freistaat und im Bund sehr kritisch. Daher sollte es u.a. um die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen gehen, um steigende Kosten, Fachkräftemangel und Bürokratie.
Was ist denn eine Kurskorrektur?
Auf dem Podium waren u. a. Vertreter von IHK und Handwerkskammer sowie der fraktionslose Landtagsabgeordnete Matthias Berger, Oberbürgermeister a.D. von Grimma. Eingeladen war allerdings auch der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kay Ritter. Der hatte wohl sofort abgesagt, als er die Einladung erhalten hatte. Sein leerer Stuhl stand trotzdem auf der Bühne, darauf ein laminiertes Schild „CDU. Die sächsische Union. Kay Ritter, MdL, wirtschaftspolitischer Sprecher“. Die kleine Breitseite der Naunhofer CDU auf den Parteikollegen hatte schon was. Warum der wirtschaftspolitische Sprecher verhindert war, ist dem Autor nicht bekannt. Möglicherweise wollte er zunächst herausfinden, was eine Kurskorrektur ist. Von diesem Fremdwort hat die CDU in Sachsen anscheinend noch nie gehört. Das kann passieren, wenn man über 35 Jahre an der Macht ist, fast so lange wie die SED in der DDR.
Der Chef der Naunhofer CDU hatte offenbar mehrere Unternehmer eingeladen, von denen wohl die meisten – so hatte es der Autor verstanden – abwinkten mit der Bemerkung, die CDU in Sachsen sei durch.
So war dann auch die Stimmung im halbleeren Bürgersaal. Eher depressiv. Die Atmosphäre erinnerte an eine Selbsthilfe-Gruppe. Der Chef der Leipziger Handwerkskammer ließ durchblicken, dass er aus seinen Gesprächen mit Michael Kretschmer den Eindruck habe, dass der Ministerpräsident nicht mehr richtig wisse, was im Land eigentlich vor sich gehe. Klang schon sehr bestürzend die Aussage. Da fragt man sich aber auch: Warum dreht der Handwandwerks-Boss nicht ein größeres Rad, organisiert Demos, verschickt kritische Pressemitteilungen etc. pp.? Oder ist er am Ende doch auch nur ein funktionierender Funktionär? Ein Zuschauer rief Richtung Handwerkskammer-Boss: Warum können Sie das nicht ändern? Sie sind Teil des Problems, nicht der Lösung. Auch der Landtagsabgeordnete Matthias Berger äußerte sich kritisch, ob - sinngemäß - mit dem aktuellen politischen Personal in Dresden überhaupt noch ein Staat zu machen sei. Ein anderer Podiumsteilnehmer meinte, Deutschland sei plan- und strategielos.
Im Publikum saßen auch CDU-Mitglieder, die anscheinend die Köpfe darüber schüttelten, dass es der CDU-Stadtverband Naunhof „gewagt“ hatte, über die Wirtschaftspolitik der Union kritisch zu diskutieren. Sollten sie nach oben berichten?
Auf der Rutsche mit Ministerpräsident Michael Kretschmer
Inzwischen macht der sächsische CDU-Chef, Ministerpräsident Michael Kretschmer, auf seiner Facebook-Seite einen auf Oppositionspolitiker. Er beschwert sich u.a., dass jede neue Richtlinie, jede zusätzliche Verordnung und jede Berichtspflicht mehr Formulare bedeuten, mehr Kontrollen und mehr Verwaltung (Post vom 27.5.2026). Frage: Warum schafft er die Bürokratie nicht ab? Mehr dazu weiter unten.
Oder dieser Post (26.5.2027):
„Es braucht die positive Entwicklung, vor allem wirtschaftlich. Die Demokratie zu stärken gelingt nur, wenn wir den Bürgern wieder mehr Freiheit geben und einen Wirtschaftsaufschwung in Gang setzen durch: Deregulierung, Förderung von unserem eigenen Gas unter der Nordsee, Aussetzung der CO2-Bepreisung für die heimische Braunkohle, eine ruhige Diskussion über den Arbeitsmarkt.“
Wo sind Ihre Initiativen im Bundesrat, Herr Kretschmer?
Auch gern genommen, der Ministerpräsident als Kumpel-Typ (Post 24.5.2026). Rutschen im Sonnenlandpark Lichtenau.
Oder Michael Kretschmer fuchtelt wichtig mit dem Grundgesetz herum (Post 23.5.2026) und schaut dabei besorgt in die Kamera. Anlass: 77. Geburtstag des Grundgesetzes. Kretschmer schreibt:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. – Artikel 1 ist für mich bis heute der wichtigste Satz unseres Grundgesetzes. Dieser Satz ist nicht verhandelbar und heute immer noch aktuell.“
Wo war eigentlich Michael Kretschmer, als im April 2021 – in tiefster Coronazeit – der Dresdner Sascha Wolff auf dem Postplatz öffentlich aus dem Grundgesetz vorlas und plötzlich von NRW-Polizisten brutal vom Fahrrad gerissen und festgenommen wurde?
Dann schon wieder Sätze aus der Kretschmer-Phrasendreschmaschine (Post am 18.5.2026):
„Je länger die Reformen dauern, desto komplexer werden die Probleme. Es braucht einen neuen Instrumentenkasten und kein Herumbasteln an den Instrumenten. Stückwerk bringt uns nicht weiter. Das Ziel ist klar: die Wirtschaft stärken und Deutschland wieder wettbewerbsfähig machen – mit weniger Bürokratie, bezahlbarer Energie und geringeren Arbeitskosten. Klassenkampfrhetorik löst keine Probleme.“
Wo sind Ihre Initiativen im Bundesrat, Herr Kretschmer?
Und die nächste Phrase lauert schon (Post 13.5.2026):
„Es gibt zu viele Regeln in Europa und Deutschland, die die Menschen in unserem Land unnötig einschränken. Diese gilt es abzubauen – vom Heizungsgesetz über die Taxonomie und die Entwaldungsrichtlinie bis hin zum Lieferkettengesetz. Es gibt so viele Vorgaben, über die die Menschen selbst entscheiden wollen und sollten. Wenn wir alle gemeinsam – im Schulterschluss mit den Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften – diesen Weg gehen und ein Konzept erarbeiten, das uns im internationalen Wettbewerb wieder stärker macht, werden wir aus dieser schwierigen Situation herauskommen.“
Wo sind Ihre Initiativen im Bundesrat, Herr Kretschmer?
Es macht Spaß, die Kommentare zu lesen.
CDU-Idee: Mehr Bürokratie für besseren Bürokratieabbau
Ein wohlfeiles, sinnentleertes Statement nach dem anderen. Die Inaugenscheinnahme des Monat Mai verdeutlicht: Der sächsische CDU- Ministerpräsident präsentiert sich gern als lächelnder Landesvater, als der nette Michael von nebenan, der Schwiegersohntyp, der gern wandern geht und auf Kinderrutschen runterrutscht. Und zwischendurch gibt es ein paar krawallige Statements gegen die böse Bundespolitik, so als sei Kretschmer ein Oppositions-Politiker und nicht Ministerpräsident. Das grenzt schon an Irreführung. Völlig verdrängt hat der CDU-Politiker, dass er persönlich und seine Partei den Atomausstieg vollzogen haben, unser Land mit Mega-Windrädern überziehen, uns mit der ideologischen Energiewende verarmen wollen und dass u.a. die Kosten der Massenmigration die Landkreise in die Kassenkredite getrieben haben. Während sich Michael Kretschmer gern als eine Art sächsischer Robin Hood verkauft, der heimatverbunden die große Politik kritisiert, ist er selbst Teil der links-grün-woken Abriss-Brigade geworden. Ist der CDU-Mann schon so sehr von der Wirklichkeit entkoppelt, dass er das nicht bemerkt?
Kürzlich hatte der fraktionslose Landtagsabgeordnete Matthias Berger die Staatskanzlei angefragt, wie viel Bürokratie im CDU-SPD-regierten Sachsen bereits abgebaut wurde. Dafür war in der Staatskanzlei extra ein Stelle geschaffen worden. Gleich einer der ersten Sätze klingt noch verheißungsvoll:
„Die Koordinierungsstelle hat seit dem 15. April 2025 zwei Bürokratieentlastungspakete erarbeitet.“
Danach folgen lange Aufzählungen. Und dann die wirklich interessante Antwort:
„Der Staatsregierung liegen noch keine belastbaren Erkenntnisse vor, die eine Quantifizierung der durch die Arbeit der Koordinierungsstelle erzielten Kosteneinsparungen für die öffentliche Verwaltung oder die sächsische Wirtschaft ermöglichen würden.“
Übersetzt: planlos, konzeptlos, heiße Luft, blinder CDU-Aktionismus. Ein besseres AfD-Konjunkturprogramm gibt es nicht.

Auch die Sachsen-CDU-Mischpoke ist nicht planlos. Sie hat den konkreten Plan, sich so lange wie möglich an der Macht zu halten, um ihre Pfründe zu sichern. Dazu legt sie sich mit jeder Partei ins Bett, die ihr dabei behilflich sein kann, weil sie die gleichen Ziele hat. Die CDU ist kein Bisschen weniger asozial, als der Rest der ökosozialistischen Einheitsblockparteien. Im Gegenteil: Mit der Wählertäuschung als vorgeblich konservativ-freiheitliche Partei ist sie sogar die Wurzel allen Übels. Für mich ist sie deshalb die schäbigste aller Parteien.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. – Artikel 1 ist für mich bis heute der wichtigste Satz unseres Grundgesetzes.“
Die Würde hat noch nie vor staatlicher Repression geschützt. Deswegen haben die Russen diesen Kniff auch dreist für ihre Verfassung kopiert. Sieht schick aus, taugt aber nix.
Hier und jetzt nur auf Kretschmer beschränkt:
Was hindert diesen Mann daran, Tatsachen auszusprechen – und vor allem aktiv eine Korrektur zu starten? Druck zu machen, der ein hammerhartes mit der Faust auf den Tisch hauen bedeutet – nachdem leise Töne ja erwiesenermaßen nichts gebracht haben.
Wovor hat er Angst? Hat er „Leichen im Keller“, fürchtet er einen Parteiausschluss oder die Antifa?
So wie es jetzt läuft, ruiniert er nachhaltig seine Politikerkarriere. Die CDU ist wegen ihrer katastrophalen Politik wie ein totes Pferd – warum will er das nicht sehen?
Selbst wenn die AfD durch Verbot aus dem Weg geräumt werden würde – den Knall in Deutschland wird auch eine sozialistische Planwirtschaft nicht aufhalten:
Was will Deutschland, was will die EU, energie-, rohstoffarm und zunehmend bildungsfern, ohne Devisen machen?
Von seiner Verantwortung, von seinem Amseid schon gar nicht zu sprechen.
Wenn die Ehre einmal verkauft ist – ist sie weg.
Endlich beginnen immer mehr Leute zu begreifen, dass die cdu zusammen mit den anderen linken Parteien mit dem Wähler „ Good Cop-Bad Cop“ spielt.Eigentlich wollen beide das gleiche.Einer muss nur so tun als ob er helfen/etwas anderes wolle.Und da das mit der CDU gerade nicht so recht klappt, wird über die Medien gerade wieder die FDP ganz groß ins Spiel gebracht, mit dem „Retter“ Kubicki.Der will natürlich wirklich was anderes.Isch schwör!Mal sehen, wie viele wieder auf das Spiel reinfallen.
AUSSTERBUNG UND WIEDERGEBURT – Ich vermute mehr Wahres in den schon lange vergangenen Zeiten, als in denen, die noch anstehen – diesen Erkenntnisstand erst einmal erreicht, kann man praktisch jede neue Erkenntnis auf den Müll werfen, oder aber recyceln, recyceln, recyceln, was das Zeug hält. Es ist der nicht aussterbende Fluch des Neuen, die unendliche Wiedergeburt aus dem Alten, um die ewige Flamme des Lebens nicht nur zu erhalten, sondern sie auch zu nähren. Dafür „erfindet“ man unablässig Leute, die einem sagen, wo’s lang geht, und auch ins Feuer schicken, wenn’s wieder lodern soll – da kennt man keine Verluste mehr, und sogar wenn’s um Familie und Freunde geht, erscheint eine Opferbereitschaft als Ehre. Politiker, Therapeuten und all die anderen Führer und Gurus aller Sparten, handeln um Geld, und um die kranke Menschenseele zu heilen – blöd nur, dass die Seele garnicht nicht krank wird, sondern die, denen man eine Ersatz-Seele als Surrogat, als Junkfood zum Verdauen vorwirft. Und so wurde auch „geimpft“, was das Zeug hält – das sollte billig kesseln für die Blöden, und ermächtigt lodern für die Blöden, die sich für schlau halten. Wer wirklich nachgedacht hat, erhielt einen Einblick in den Wert eines Menschenlebens und einer unsterblichen!!! Seele, und deren Gegenwert als Bratwurst oder Ähnlichem, galt auch für die sich selber vortäuschende Elite. Ja nun, die Suche nach den Verantwortlichen für die versagte Selbstverantwortung gestaltet sich jetzt äußerst schwierig – da will man etwas in Besitz nehmen, was garnicht mehr existiert. Aber die Verantwortung übernehmen und sagen „Ich habe versagt“ kommt erst recht nicht in Frage – da lässt man lieber alles einstürzen und sterben.
Genosse Kretschmer (CDU-Politbüro) inspiriert mich zu neuen Gedanken:
Innovation schwindet, Bürokratie wuchert. Die produktiven werden zu Sklaven der unproduktiven. Willkommen im sozialistischen Parasitenparadies!
Die sozialistische Utopie lässt sich nur durch Gewalt verwirklichen. Deshalb kommen im Sozialismus nur Kriminelle an die Macht und keine Idealisten. Das sozialistische System bevorzugt Kriminelle.
Märchenerzähler Marx: Der Mensch soll zurück zum antikapitalistischen Urzustand, weg von der jüdisch-christlichen Kultur. Der unverdorbene Urzustand ist sozialistisch. Quatsch! Die Natur ist kapitalistisch, die Evolution ist marktwirtschaftlich organisiert!
Cancel Culture: Informeller faschistischer Mob ohne Hierarchie, Parteibuch, Uniform. Eine faschistische Guerilla wie die Antifa.
Democratic Socialism is still Socialism. What about Democratic Fascism?
Sozialisten produzieren nur sozialistische Ideologien: Rassensozialismus, Geschlechtersozialismus, Sexaualsozialismus…
General George S. Patton: „If everyone is thinking alike, someone isn’t thinking.“
Warum fällt mir zu Herrn Kretschmer (CDU) nur sozialistisches Zeugs ein?
„Oder Michael Kretschmer fuchtelt wichtig mit dem Grundgesetz herum (Post 23.5.2026) und schaut dabei besorgt in die Kamera. Anlass: 77. Geburtstag des Grundgesetzes. Kretschmer schreibt:
“Die Würde des Menschen ist unantastbar. – Artikel 1 ist für mich bis heute der wichtigste Satz unseres Grundgesetzes. Dieser Satz ist nicht verhandelbar und heute immer noch aktuell.„
Ich möchte nur daran erinnern, daß bei den Corona-Demos auch einige Leute mit dem Grundgesetz “gefuchtelt„ haben und dann von der Polizei gar nicht nett behandelt wurden.
Die Politik macht’s wie sie’s gerade braucht. Jetzt ist das GS wieder mal “nicht verhandelbar„ und dann wieder doch?