
Es ist mir seit jeher unklar wie sich die Titanic finanziert. Die bringen durchschnittlich einen guten Lacher alle drei bis fünf Jahre. Der komplette veröffentlichte Rest liest sich ganz genau so wie die kläglichen Versuche des Klassenstrebers spontan einen Witz zu erfinden, um auch mal lustig zu sein. Seit Jahrzehnten ausschließlich entsetzlicher unlustiger Schwachsinn. Wer kauft diese Zeitschrift? Und das ganze dürfen Sie auch noch im SPON unter SPAM abladen. Auf SPAM klickt jeder genau einmal, fragt sich was das soll und ignoriert es fürderhin.
Sehr geehrter Herr Roehl, nach zweiter Lektüre: wenn Sie das alles nicht mehr auseinander halten können? Wo sind denn die Pispers oder der Dieter Nuhr? Gruß Peter Lütgendorf
Sehr geehrter Herr Röhl, dieses verrät, daß Sie seit Jahren keine “Titanic” mehr gelesen haben. “Die ehedem spaßmaßgebende „Titanic“ arbeitet derweil unter ihrem neuen Vorsteher hart daran, wie das Remake der Bierzeitung für einen Abiball von 1965 rüberzukommen.” Wie kommen Sie darauf? Gruß Peter Lütgendorf
Als Beispiele für die Witsischkeit des Postillon bringen Sie Wortspiele, die meistens von Lesern des Postillon eingesandt werden. Die Witze des Postillon sind meiner Meinung nach meistens brillant. Schade, dass Sie gerade das Ungelungendste von allem (und eben nicht von Autoren des Postillon selbst Verfasste) herauspicken, um die Trostlosigkeit des deutschen Humors aufzuzeigen. Als Kontingentflüchtling aus Usbekistan mit 16järiger Deutschlanderfahrung sage ich Ihnen: so nicht mit meinen Deutschen. Die haben Humor.
Ich finde die Kommentare bei der TAZ-Satire sind ein eindeutiger Indikator für die Facebookmarkierung. Von “Ok, ihr solltet das zukünftig mit ‘Satire’ überschreiben, ich hätts beinahe geglaubt” bis “Ist das jetzt Satire? Klingt so nach R2G-Realität” findet der Leser dort eine Realität vor, welche die Satiregrenzen offenbar schon weit überschritten hat.
Warum beschränken wir uns nicht einfach auf das was wir wirklich gut können. Wir pflanzen ja auch keine Bananen in Deutschland. Können wir nicht, überlassen wir Leuten, die das können. Importieren wir eben Humor. Wir exportieren dafür ... nun gut, dünnes Eis, ein anderes Thema.
“Ermittlungen gegen Glashersteller: Betroffene bemängeln fehlende Transparenz” ist so schlecht, dass er tatsächlich schon wieder lustig ist.
“Am deutschen Witzwesen wird die Welt bestimmt nicht genesen” Dazu paßt ein Witz, den mir in entwaffnender Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis ironischerweise ein Engländer erzählt hat: Was ist der Unterschied zwischen Himmel und Hölle? Im Himmel sind die Deutschen für die Technik zuständig, die Italiener für das Essen, und die Briten für den Humor. In der Hölle dagegen sind die Briten für das Essen zuständig, die Italiener für die Technik, und die Deutschen für den Humor…
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