Markus Vahlefeld / 27.09.2020 / 06:05 / 6 / Seite ausdrucken

Achse-Leser tun Gutes

Im August des Jahres war es endlich so weit: Der Pfälzer Winzer Christoph Hammel konnte seinen Spendenscheck an Keren Hayesod in Berlin übergeben. Vielleicht erinnern Sie sich noch: die Achse hatte letztes Jahr gemeinsam mit dem Weingut Hammel zwei Broderweine aufgelegt – einmal 100 Flaschen in Weiß, einmal 100 Flaschen in Rot –, deren Erlös an eine israelische Jugendeinrichtung gehen sollte. Innerhalb weniger Minuten waren die Weine restlos ausreserviert, weswegen der sympathische Winzer kurzerhand die Menge verzehnfachte und so insgesamt 2.000 Flaschen Broderwein unter unsere Leser gehen konnten. Hier und Hier ist alles archiviert.

Wir danken allen unseren treuen Freunden! Insgesamt kam so ein Spendenscheck in Höhe von 16.851,08 Euro zusammen. Irre!

Verzögert durch die Corona-Krise konnte Christoph Hammel die generöse Spende nun an Keren Hayesod übergeben. Keren Hayesod ist eine weltweite Organisation, die Spenden für gemeinnützige Einrichtungen in Israel sammelt.

Die Wahl Christoph Hammels fiel auf die israelische Einrichtung "Youth Futures", die sich für in Not geratene Jugendliche in Kiryat Gat einsetzt. Einwanderung, kriegerische Auseinandersetzungen und ein starkes Arm/Reich-Gefälle haben in Israel zu einer großen Zahl Familien und Jugendlicher geführt, die Hilfe benötigen. In der mittelgroßen Stadt Kiryat Gat (ca. 55.000 Einwohner) engagiert sich das Projekt "Youth Futures" für diese Jugendlichen, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. "Youth Futures" besteht seit 2008 und hat schon viele erfolgreiche Projekte initiiert.

Das Weingut Hammel & Cie in Kirchheim/Pfalz ist ein seit 1723 bestehender Familienbetrieb. Die beiden Hammel-Brüder Christoph und Martin leiten das Weingut gemeinsam. Das Verhältnis zwischen Rot- und Weißweinen ist ausgeglichen bei je 50 Prozent, was in der Pfalz nicht unüblich ist. Alle Weine sind handwerklich hergestellt und von Christoph Hammels Herzenswärme durchseelt.

Wir bedanken uns aufs Herzlichste beim Weingut Hammel.

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Leserpost

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Gabriele Klein / 27.09.2020

Hut ab. Achgut finanziert sich komplett selbst und OHNE Zwang.  Achgut Leser schaffen es noch zu spenden. Dies nachdem eine ÖR, die sich durch Eigenleistung statt Zwang nicht vermarkten kann, sich ihr “Quetschgeld” unter Haftandrohung   aus des Bürgers Tasche “krallt”.  Achgut Leser spenden für jenes Land, das die ÖR Tag für Tag beleidigen mit einer in circa 30 Sprachen. übersetzten roten, pardon, grünen Grütze im Stil der Hauspostille d. DKP wie man sie in den 70ern feilbot. Das ganze getoppt mit Häme in “Stürmer” Manier.  Hätte damals nie gedacht, dass die Zeit kommen wird wo ein mit dem Westen wiedervereinigtes Ostdeutschland unter Hoheit einer in der DDR sozialisierten Kanzlerin solche Sülze in circa 30 Sprachen öffentlich rechtlich übersetzen lässt. Als Israeli würde ich sowas nun nicht gerade als Friedens und Liebesbotschaft erleben sondern Hate-Speech pur, zwangsfinanziert u.a.  durch die deutschen Freunde Israels was sie aus Gewissensgründen ablehnen, aber nicht mehr wie in der BRD ablehnen dürfen

Gabriele Klein / 27.09.2020

Tolle Idee.  Und Vahlefeld “Trocken”  oder Maxeimer Müller Thurgau oder Rolls Royce “Spätlese” fände ich auch nicht schlecht…. Also die Weinkenner in meinem Umfeld würden sowas als Geschenk von einem Keren Hayesod Fan sehr schätzen….. Was auch immer das Weingeschäft hab ich mir schon mal notiert für alle Fälle und…..........das Projekt auch…..

Paul Siemons / 27.09.2020

Die leeren (schnief) Flaschen zieren seither meine Küche und erinnern mich jeden Tag daran, dass ich ein guter Mensch bin.

Johannes Schuster / 27.09.2020

Ein Betrag und ein gutes Gefühl dabei. Was hat das mit einer Durchlässigkeit sozialisierter Imprägnierung gegenüber anderen Kulturen zu tun ? Man überweist einen Betrag und hat sich damit entlastet ? Das soll reichen um “gut” im protestantischen Sinne zu sein ? Mit Geld kann man zahlen, man muß Land und Leute für die Geste des Anstandes alleine nicht lieben. Ist der auch nur mögliche Faktor eines Ablaßhandels etwas “Gutes”. Ich finde ja, denn wenn man schon keine Liebe entgegen bekommt ist Geld das Mindeste, was man erwarten muß. So gesehen ist es eine gelungene Aktion. Weiter so, auf ein Nächstes !

B. Oelsnitz / 27.09.2020

Na ja, gibt es auch einen VAHLEFELD 2020 in RED and/or WHITE?

Karsten Paulsen / 27.09.2020

... und zu guter Letzt: Die Weine haben hervorragend gemundet!

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