An diesem Wochenende treffen sich eine Reihe Achse-Macher und Autoren mit einer Gruppe junger Leute in einem Tagungszentrum am Wannsee. In Zusammenarbeit mit der Friedrich A. von Hayek Gesellschaft und dem Schülerblog „Apollo-News“ richten wir einen Workshop für junge Blogger aus. Thema: „Wie produziere ich einen politischen Blog“. Es sind 20 Teilnehmer aus ganz Deutschland zwischen 15 und 25 Jahren dabei. Der Juniorenkreis Publizistik ist eine Veranstaltungsreihe, die zur Ausbildung junger Journalisten dient. Und da man am meisten und am schnellsten lernt, wenn man gleich ins kalte Wasser geworfen wird, haben wir die versammelten Jung-Autoren und Blogger gebeten, im Rahmen unseres Workshops die Achgut-Beiträge für den heutigen Sonntag zu verfassen. „Learning by doing“ heißt das Motto. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Weitere Beiträge von der Veranstaltung erscheinen aktuell auf apollo-news.net"

Ach, @Heiko Loeber, sagen Sie bloß, Sie machen sich an Äußerlichkeiten fest? Und zukunftsträchtige junge Menschen müssen demzufolge 3/4 ihrer Oberfläche tätowiert haben und sich beim Frisör auf ungekämmt zurechtmachen lassen, damit sie bei Ihnen Gnade und Gehör finden? Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Bloß andersrum? Mein Tipp: einfach was anderes lesen. Es erfordert schon fast Mut heutigen Tages, sich als junger Mensch dem zu verweigern, was eben cool und hip ist. Und wenn man seine Meinung dann auch noch ohne "ey, Alder" ausdrücken kann, mag das manchem unheimlich sein. Ich finde die gut!
Eine tolle Sache,absolut.Wenn allerdings einer der Jungautoren gleich zu Beginn seiner "Karriere" einen anderen Journalisten (Ken Jebsen) als Spinner betitelt, legt er meiner Meinung nach schon mal einen schlechten, journalistischen Stil an den Tag. Keine Frage Ken Jebsen ist sehr streitbar und hat für mich hin und wiedermal ein paar Aussetzer.Allerdings habe ich durch seine Interviews auf Ken FM interessante Leute kennengelernt und deren Themen waren sehr aufschlussreich für mich. Vorausgesetzt jener Jungautor möchte einen gesellschaftlichen Diskurs durch seine Texte erreichen, sollte er nicht mit Beleidigungen anfangen.
Eine sehr gut Idee von der Achse! Vielen Dank dafür! Ich habe schon einige Beiträge mit Freude gelesen und hoffe das Lob und Kritik angenommen werden, Beides ( und vor allem Kritik) sollten aber fair und nicht aus altersmässiger Überheblichkeit ausgeübt werden. Vor allem bei der Kritik sollte man seine Erfahrungen mal beiseite lassen und sich daran erinnern das man selbst einmal jung war und auch daran, wie man in diesem Alter gedacht und gefühlt hat. Ich gebe zu, dass ich in meiner Jugend alles andere als politisch interessiert war und das erst mit zunehmenden Alter geworden bin. Also haben diese jungen Leute mir schon einiges voraus.
Sehr gute Idee. War angenehm überrascht, im Video so viele talentierte junge Leute zu sehen, die sich als konservativ outen. Man sollte denen auch später eine Chance geben, unterzukommen, damit neue Journalisten nicht nur aus den bekannten linken Kaderschmieden kommen.
Geleckte Unter-25-Jährige mit Anzug und Seitenscheitel: Damals wie heute ein schöner Anblick, der Omas und Abteilungsleiter traditionell glücklich macht. Den Eltern sei Dank, die so etwas überhaupt erst ermöglichten! Habe selbst ja auch immer brav den Kohl gewählt (war sozialromantisch - aber nicht doof!), sogar bei der Bundeswehr meinen Wehrdienst absolviert - aber so wie die bin ich höchstenfalls bei meiner Konfirmation und gelegentlich bei Beerdigungen herumgelaufen. Ansonsten eher links verortetes Lebensgefühl und ökologisches Bewusstsein. Irgendwas schien mit mir also damals schon nicht zu stimmen. (Wie ist es eigentlich Herrn Broder ergangen, als er in diesem süßen Alter war?) 25-jährige tüchtige Christian-Lindner-/Bänker-Typen genießen mein Vertrauen jedenfalls nicht. Ist was Intuitives.
Großartig, dass die Achse diesen jungen Menschen die Möglichkeit bietet, zu schreiben und zu veröffentlichen. Außerdem macht es wieder ein bisschen Mut wenn man liest und sieht, dass auch heute nicht alle jungen Leute nur blind dem Mainstream folgen, sondern sich selbst Gedanken machen und sich auch einbringen. Also vielen Dank dafür.
Einfach bravo, gute Idee! Den jungen Autoren viel Erfolg!