Fast zeit- und inhaltsgleich posaunten Ende September 2025 der Staatsfunk über fast alle Kanäle, sogenannte Leitmedien wie die FAZ, der Stern, die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt und dergleichen sowie viele Tageszeitungen basierend auf einer dpa-Meldung die Behauptung raus: Satellitendaten zeigen: Deutschland hat 900.000 Hektar Wald verloren. (Das wäre fast die vierfache Fläche des Saarlandes). Aber was ist aus wissenschaftlich-methodischer, rechtlicher, waldökologischer und forstwirtschaftlicher Sicht dran an der Schlagzeile? Das Video zeigt mit Hintergrundinformationen wie Unsinn erzeugt wird, um Umwelt- und Klimahysterie zu schüren. Schultes Fazit: „Ich habe nicht um unseren Wald Angst, sondern um unseren Verstand“.
Prof. Dr. Andreas Schulte, geb. 1958, ist ein deutscher Waldökologe und Forstwissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Video erschien ursprünglich auf dem Youtube-Kanal CumTempore von Prof. Schulte. Es ist im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität Münster entstanden.
German Waldsterben reloaded. Niemanden kann man so gut hinter die Fichten. Führen, wie die Deutschen.
Die DLR spielt mit dem GISFM System der IMAGI herum und betreibt das was kurz nach dem Krieg passierte. Wer kennt die „Reparationshiebe“ z.B. Karstwanderweg der Engländer nach 1945? Im Harz standen einmal Eiche, Rotbuche oder Bergahorn, die Fichtenmonokultur der Wälder sind eine Folge des Notstandes. Erst wurden die ganzen Wälder als Reparation abgeholzt und Fichten gepflanzt und nun holzen Wissenschaftler diese virtuell ab.
@Andreas Donath, Vielen Dank, dass Sie meinen Leserbrief bestätigen. Ihnen ist aufgefallen, dass ich nichts mit Signalwort „linksgrün“ geschrieben habe und somit mein Leserbrief für Sie nicht verständlich ist. Ich denke etwas weiter als im links-rechten Kampfmodus, z.B. an aktuell z.B. TASS und RIA Novosti oder, wenn es soweit ist, an entsprechend einseitig deutsche Nachrichtenagenturen.
@Emil.Meins, nein, den Satz mit getroffenen Hunden kenne ich nicht. Wir haben Katzen, zwei Stück. Sonst kenne ich nur den Dreisatz, also Hauptsatz, Nebensatz und Satz des Pythagoras.
Danke für die vielen positiven Kommentare, auch direkt auf dem Achgut-Videokanal …!
Wer sich ein bißchen für Militärgeschichte interessiert, weiß, dass sehr viele Höhenzüge und Hügel, die anno dazumal taktisch wichtig waren, z.B. als Artilleriestellungen, längst überwaldet sind. Einfache Erklärung: Früher schlug man mehr Holz. Schön zu überprüfen etwa mit Theodor Fontanes Darstellund des 1866er Krieges in Süddeutschland. Es scheint, dass sich armchair generals draußen besser auskennen als unsere Ökos.
Bei uns verschwindet der Wald tatsächlich, und zwar um gigantischen Windrädern Platz zu machen. Aber für die Weltrettung müssen Opfer gebracht werden….