Otto wer? Viele Deutsche denken heute eher an Otto Waalkes als an Otto I., wenn sie den Namen hören. Dabei ist Otto I. eigentlich eine zentrale Gründerfigur der Deutschen, vergleichbar mit Alfred dem Großen für die Engländer, Alp Arslan für die Türken, Wladimir I. für die Russen und Ukrainer oder Stephan I. für die Ungarn. Alle diese etwa zeitgleich wirkenden frühmittelalterlichen Herrscher, zu denen man mühelos weitere addieren kann, etwa Hugo Capet für die Franzosen, Basileios II. den „Bulgarenschlächter“ für die Griechen, Bolesław I. den „Tapferen“ für die Polen oder Harald I. „Blauzahn“ für die Dänen, haben eines gemeinsam: Sie schufen oder konsolidierten ihre Reiche durch die Ausschaltung oder Einbindung innerer Gegner und die geschickte Instrumentalisierung der Religion zur Herrschaftssicherung, was meist erst nach glänzenden militärischen Siegen gegen äußere Feinde möglich wurde. Keines dieser Reiche war eine moderne Nation, aber dennoch gelten ihre Könige und Kaiser in den heutigen Nationen, die früher oder später aus ihnen hervorgingen, in der Regel als identitätsstiftende Gründerväter und nationale Symbolfiguren, ja Nationalhelden. So war es die längste Zeit auch mit Otto dem Großen und den Deutschen.
Nach Ottos epochalem Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld (955) feiert ihn der wichtigste Chronist dieser Ereignisse, Widukind von Corvey, als „Vater des Vaterlandes“ (pater patriae). Der Ungarnsieg überschwemmt Ottos Armee, die sich aus Kriegern der sonst miteinander konkurrierenden Stämme der Sachsen, Franken, Bayern und Alemannen zusammensetzt, mit einem „riesigen Einigkeitsgefühl“ und sorgt damit für ein „erstes Gemeinschaftsgefühl der Deutschen als Team“, wie es das ZDF-Format Terra X History ausdrückt. Er ist die alles entscheidende Grundlage für den Aufstieg Ottos zum mächtigen römischen Kaiser und für die Entstehung des später als „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ bezeichneten politischen Gebildes, das mit seiner insgesamt 844-jährigen Existenz eines der langlebigsten der Weltgeschichte sein wird. Grundpfeiler dieses Reiches wird das sogenannte „Reichskirchensystem“, das heißt die reiche Ausstattung von geistlichen Lehen als Basis der Königsmacht und deren Besetzung mit direkt vom König abhängigen, kinderlosen Klerikern, so dass sie nach deren Tod oder Absetzung direkt wieder an den König fallen und neu vergeben werden können. Otto gründet auch das Erzbistum Magdeburg und weitere, diesem unterstellte Bistümer im Osten neu. Das Praktische an diesen Fürstbistümern ist, dass sie handfeste Machtmittel wie Stützpunkte für den Hofstaat und Truppen für den Krieg bereitstellen und gleichzeitig die ideologische Rechtfertigung ihres Einsatzes liefern, etwa die Notwendigkeit der Missionierung der noch heidnischen Slawen.
Spätestens mit der Schaffung des zweiten deutschen Kaiserreiches 1871 durch Otto (!) von Bismarck nimmt der erste Otto dann einen besonders hohen Rang in der populären Darstellung der Nationalgeschichte ein. An den Nationalismus und Nationalchauvinismus einiger dieser Darstellungen knüpft später auch die NS-Zeit an. Die Nazis entwickeln jedoch ein besonderes Faible für Ottos Vater Heinrich I., den sie als Lehrbuchbeispiel für einen germanischen Führer framen und einen bizarren Kult um ihn und einen ihm fälschlich zugewiesenen Totenschädel in Quedlinburg aufziehen. Diese klassische Form der national ausgerichteten „monumentalischen“ Geschichtsbetrachtung, die sich nach Nietzsche auf große Männer und ihre Taten stürzt, um den gegenwärtigen Menschen als Inspiration und Ansporn zu dienen, muss nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland immer mehr einer neuen, auf Europa statt auf die Nation ausgerichteten Betrachtungsweise weichen. Als geschichtswissenschaftlicher Kronzeuge für die Entnationalisierung des Bildes vom ottonischen Reich diente der Nestor der modernen deutschen Mediävistik Gerd Althoff.
Mit der aufwändigen Ausstellung des Europarates und des Landes Sachsen-Anhalt „Otto der Große, Magdeburg und Europa“ (2001) hat sich das neue Geschichtsbild politisch weitgehend etabliert. Der damalige Bundespräsident Johannes Rau (SPD), Schirmherr der Ausstellung, deutet im Grußwort des Ausstellungskatalogs Otto I. als jemanden, der mit einem „Netz an friedlich geknüpften und friedlichen Beziehungen“ Europa enger verbunden habe, was als „ein frühes Beispiel europäischer Einigung“ gelten dürfe. Diese Deutung wirkt allerdings vor dem Hintergrund einiger wissenschaftlicher Beiträge im gleichen Katalog ziemlich gewagt. Der Historiker Matthias Springer stellt etwa fest, dass unter den 50 Seiten der Widukind-Chronik „mit Mühe und Not ein halbes Dutzend“ zu finden seien, „auf denen die Rede nicht von Kriegen und Feldzügen geht“. Nichtsdestotrotz hält man seither außerhalb der Fachwissenschaft eisern am Narrativ von Otto, dem europäischen Einiger und Brückenbauer fest. In diese Richtung werden aller Voraussicht nach auch die Redebeiträge im Rahmen des heutigen ökumenischen Gottesdienstes und des Festakts zur Wiederbeisetzung von Kaiser Otto im Magdeburger Dom gehen, an dem unter anderem der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer, der katholische Bischof Gerhard Feige, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) teilnehmen. In den Medien wird Otto inzwischen statt mit der alten Standardbezeichnung als „erster deutscher Kaiser“ meist als (bedeutende, zentrale, wichtige etc.) „Figur der europäischen Geschichte“ vorgestellt, etwa hier, hier, hier und hier.
Andere Länder, andere Sitten
Unermüdlich wird dem interessierten Publikum außerdem mitgeteilt, dass Otto schon deshalb nicht zur nationalen Identifikationsfigur tauge, weil zu seiner Zeit noch keine moderne deutsche Nation existiert habe. Dies trifft allerdings auf andere Nationen ebenfalls zu, ohne dass es sie davon abhielte, ihre jeweiligen Gründungsheroen nach wie vor überwiegend in der alten national-monumentalischen Weise wahrzunehmen und zu verehren.
In Ungarn wurde etwa erst kürzlich wieder die „Prozession der Heiligen Rechten“ durchgeführt. Dabei wird die mumifizierte rechte Hand Stephans I. feierlich durch Budapest getragen. Das Ereignis findet jedes Jahr am 20. August statt, dem „Tag der Staatsgründung“ und höchsten ungarischen Nationalfeiertag, der sich an der Heiligsprechung Stephans und der „Erhebung“ seiner Reliquien orientiert. Ähnlich verfahren die Polen mit Mieszko I., der als „Gründer des polnischen Staates“ mit einem eigenen Nationalfeiertag, dem „Tag der Taufe Polens“ am 14. April geehrt wird. Mieszko sowie sein Sohn, der „erste polnische König“ Boleslav I., zieren die polnischen 10-Złoty- und 20-Złoty-Banknoten, ähnlich wie auch Ungarns Stephan auf der 10.000-Forint-Banknote prangt. Diese polnischen und ungarischen Gründungen waren übrigens eine direkte Reaktion auf Ottos Erfolge. Durch eigene Kirchenstrukturen festigten die Polen und Ungarn ihre frühen Staatsgebilde im Inneren und neutralisierten auf der ideologischen Ebene die „Heidenmission“ als zentrale Rechtfertigung der römisch-deutschen Reichsexpansion. Dies passt nicht so ganz ins Bild des europäischen Einigers Otto. Allerdings hätten die Ungarn ohne Ottos Sieg auf dem Lechfeld womöglich nicht so schnell die Notwendigkeit der Sesshaftwerdung und Christianisierung erkannt, sondern wären wahrscheinlich einfach weiter plündernd durch Europa gezogen.
In der Türkei genießt Sultan Alp Arslan, der „tapfere Löwe“, ebenfalls bis heute die höchste Verehrung als Gründervater und „Öffner der Tore“ Anatoliens. Er ist heute auch popkulturell ein großes Phänomen in der Türkei, besonders durch die erfolgreiche Blockbuster-Serie Alparslan: Büyük Selçuklu. Die von Arslan gewonnene Schlacht bei Manzikert (1071) wird alljährlich am 26. August als „Geburtsstunde der Nation“ staatlich mit großem Pomp begangen. Zur Erinnerung an das Jahr der Schlacht werden in der Türkei absichtlich Moscheetürme genau 107,1 Meter hoch und Brücken genau 1.071 Meter lang gebaut, zum Beispiel die Bosporus-Brücke „Brücke der Märtyrer des 15. Juli“ in Istanbul und die Yıldızkent-Brücke in der Stadt Kapaklı.
Die Russen feiern Wladimir I., den „Heiligen“ und Christianisierer der Rus, als ihren großen Stammvater. Das haben sie mit den Ukrainern gemeinsam, die ihn allerdings unter dem Namen Wolodymyr verehren. Die Präsidenten der beiden kriegführenden Länder, die zufällig ebenfalls die Vornamen Wladimir und Wolodymyr tragen, bemühen sich nach Kräften um die geschichtspolitische Vereinnahmung der gemeinsamen Gründerfigur für ihre jeweilige nationale Erzählung. Putin weihte 2016 persönlich eine 16 Meter hohe Bronzestatue Wladimirs in Moskau ein, als Gegenprogramm zu Kiew, wo bereits seit 1853 ein Monument für Wolodymyr steht. In Russland ist der 28. Juli, der orthodoxe Gedenktag des heiligen Wladimir, seit 2010 als „Tag der Taufe der Rus“ nationaler Gedenktag, nachdem die Ukraine bereits seit 2008 am selben Datum, seit 2023 allerdings am 15. Juli, jährlich den „Tag der ukrainischen Staatlichkeit“ feiert. Seit 1996 prangt auf der ukrainischen 1-Hrywnja-Banknote Wolodymyrs Porträt, und schon seit 1992 trägt die Ukraine Wolodymyrs dynastisches Symbol, den Dreizack, in ihrem kleinen Staatswappen.
Antiquarisches Sachsen-Anhalt
Angesichts der starken Präsenz frühmittelalterlicher Herrscherfiguren im Selbstbild und in den geschichtspolitischen Auseinandersetzungen anderer Länder steht die weitgehende Abwesenheit Ottos im deutschen Bewusstsein in auffälligem Kontrast dazu. Für Otto gibt es keine Reliquienprozessionen, keine nationalen Gedenktage, keine Porträts auf Geldscheinen, keine modernen monumentalen Standbilder und keine Brücken, die entsprechend des Jahres der Lechfeldschlacht genau 955 Meter lang gebaut werden. Auch die Bemühungen, Otto als Gründergestalt der EU zu vereinnahmen, sind über zaghafte Ansätze noch nicht weit hinausgekommen. Dazu zählt etwa die „Kulturstiftung Kaiser Otto“, die seit 2005 einen Kaiser-Otto-Preis an Persönlichkeiten verleiht, „die sich um den europäischen Einigungsprozess besonders im Hinblick auf die mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten verdient gemacht haben“. Im letzten Jahr war Igor Levit einer der Preisträger, 2011 erhielt Angela Merkel den Preis.
Otto ist weder für die Deutschen noch für die Europäer heute ein herausragender Erinnerungsort. Als starke Identifikationsfigur war der Kaiser in den letzten Jahrzehnten lediglich regional in Sachsen-Anhalt präsent, besonders in Magdeburg, das sich seit 2010 „Ottostadt“ nennt. In Europa hat er es schon deshalb schwer, weil er dort immer im Schatten Karls des Großen steht. Und in Deutschland war die Nachfrage nach monumentaler Nationalgeschichte nach 1945 nicht mehr so groß. Das mag sich mit dem Aufkommen identitärer Strömungen und dem Siegeszug der AfD zwar jüngst geändert haben, aber selbst in Sachsen-Anhalt, wo die blaue Partei sich bei der anstehenden Wahl eine absolute Mehrheit erhofft, gab es lediglich den zarten Versuch der AfD-Landtagsfraktion und ihres kulturpolitischen Sprechers Hans-Thomas Tillschneider, an die alte Verehrungstradition der „Reliquien der deutschen Nation“ anzuknüpfen. Man kritisierte, dass „die Gebeine des Gründers des Deutschen Reiches und damit der Präfiguration unseres Staates öffentlich ausgestellt werden, als handele es sich um ein kurioses Fossil. Was Gegenstand nicht nur von allgemeinem Menschenrespekt, sondern von nationaler Verehrung angesichts historischer Größe sein sollte, wird banaler Neugier ausgeliefert.“
Tillschneiders Argumentation würde in Ungarn oder Polen sicher besser verstanden. Würde man etwa die rechte Hand des heiligen Stephan analog zu den Gebeinen Ottos öffentlich ausstellen, würden sicher nicht wenige Ungarn so empfinden wie Tillschneider. In Deutschland, und selbst im „blauen“ Sachsen-Anhalt, dominiert hingegen eher eine Betrachtungsweise, die Nietzsche als „antiquarisch“ bezeichnete. Gemeint ist damit ein stark auf das Sammeln und Bewahren der Überlieferung um ihrer selbst willen ausgerichtetes Vorgehen. Die meisten Bürger haben dort eher kein grundsätzliches Problem damit, dass die Gebeine Ottos ihrer „banalen Neugier“ ausgesetzt wurden. Es gab dafür ja auch einen ganz banalen konservatorischen Anlass: Das Grab drohte zusammenzufallen. Da es für die Restaurierung geöffnet und die Gebeine Ottos entnommen werden mussten, nutzte man dies zur intensiven Erforschung. Das sensationellste Ergebnis lieferte dabei ein genetischer Abgleich von DNA-Proben Ottos mit solchen seines Großneffen Heinrich II., der ergab, dass es sich tatsächlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Knochen Ottos I. handelt, die heute im Magdeburger Dom wiederbeigesetzt werden.
Monumentalisches Potenzial Ottos für die EU
Insgesamt ist die geschichtspolitische Debatte um Otto in Deutschland sehr überschaubar, besonders im Vergleich mit anderen Ländern, in denen um die heroischen Gründerfiguren oft erbitterte Deutungsgefechte ausgetragen werden. In Polen etwa wird spätestens seit dem 1000-jährigen Krönungsjubiläum von Boleslav I. im letzten Jahr intensiv darüber gestritten, ob Boleslav und der Akt von Gnesen eher für die Behauptung gegenüber Deutschland und die Unabdingbarkeit der katholischen Kirche (nationalkonservative Haltung) steht oder eher für eine Westorientierung und eine deutsch-polnische Partnerschaft auf Augenhöhe (linksliberale Haltung). In England wurde eine Erfolgsserie über Alfred den Großen, „The Last Kingdom“, zur Projektionsfläche für hitzige politische Debatten zum Brexit und zur multikulturellen Gesellschaft. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich bald auch in Deutschland die geschichtspolitische Temperatur erhöhen wird.
Dabei ist das Potenzial Ottos I. für eine monumentalische Vereinnahmung durch linke und EU-orientierte Eliten bemerkenswerter Weise fast noch größer als für die klassische nationale Mythenbildung, an die die AfD vermutlich anzuknüpfen versucht. Denn schließlich ging es dem historischen Otto ja tatsächlich mehr um ein imperiales Ausgreifen, statt um nationale Selbstständigkeit. Das fängt schon bei dem Sieg über die Ungarn an. Hat nicht die EU jüngst einen ähnlichen Erfolg bei diesem aufmüpfigen Völkchen errungen und es nach langen politischen Auseinandersetzungen mit der Orban-Regierung wieder stärker in eine gemeinsame Linie eingebunden? Und wie ist das mit dem Reichskirchensystem? Ist die gleichzeitige Etablierung einer innovativen technischen Herrschaftsinfrastruktur und eines damit transportierten neuartigen und verbindlichen ideologischen Bezugssystems nicht auch ein passender geschichtspolitischer Bezugspunkt für die EU? Ist das Netz digitaler Kontrolle, das die EU gerade einführt, nicht vergleichbar mit Ottos Netz kirchlicher Lehen? Und gleicht Ottos verbindliche Durchsetzung der katholischen Lehre nicht der immer verbindlicheren Durchsetzung neuer „Götter“ wie der DEI-Prinzipien in der EU?
Langfristig werden Deutschland und Europa nach der These von Henryk M. Broder entweder zur chinesischen Provinz oder zum islamischen Kalifat. Ersteres wäre für Otto und sein Andenken vermutlich vorteilhafter. Er könnte im Magdeburger Dom bleiben und sich von chinesischen Touristen bestaunen lassen, etwa so, wie wir heute antike ägyptische Mumien betrachten. Im Rahmen eines Kalifates wäre Ottos Schicksal deutlich ungewisser. Der Magdeburger Dom würde vermutlich in eine Moschee umgewandelt, und nach islamischem Recht sind in Moscheen keine Gräber gestattet. Es ist in jedem Fall fraglich, ob der sachsen-anhaltische Landesarchäologe Harald Meller recht behalten wird, der mit dem Satz zitiert wird: „Wir machen das Grab zu für die nächsten tausend Jahre“. Wie lange es auch dauern mag, bis Otto wieder das Tageslicht erblickt, er wird sicher nicht lebendiger werden. Die Debatte um sein „wahres“ Vermächtnis aber möglicherweise schon.

Die Truppen Ottos setzten sich aus verschiedenen deutschen Stämmen zusammen, darunter Sachsen, Franken, Schwaben und Bayern. Was sie verband, war der christliche Glaube und das Wissen um die gemeinsame Bedrohnug. Die Heilige Lanze war Symbol dieser Einheit. Sie mussten die damals heidnischen Ungarn auch nicht vernichtend schlagen, dazu waren die berittenen, nur leicht gerüsteten Bogenschützen viel zu schnell. Die geeinten Truppen Ottos sorgten dafür, dass die Überfälle aufhörten. Die gegenwärtig Herrschenden tun alles, die Deutschen zu spalten, um ihre Macht zu zementieren. Es ist völlig klar, dass Otto der Große für solche Menschen ein unpassendes Symbol ist.
Von Otto dem Ersten zu Ursula der Letzten.
Was uns eine Tramplinspringerin wohl über Otto I. erzählen könnte wenn man sie danach fragen würde? Ich will es mir lieber nicht vorstellen sonst raste ich wieder aus über diese Göre. Die meisten Menschen in Deutschland wissen leider ebenfalls nichts über Otto I. – wie auch, haben doch die 68er ganze Arbeit geleistet im deutschen Bildungssystem. Ruhe weiter in Frieden Otto, wo immer du auch bist -schau nicht auf dieses Land und die Deutschen, es würde dich reuen, denn alles war Umsonst was Du und deine Leute damals geleistet haben.
Das verheerendste, politische Gebilde, das mit seiner insgesamt 844-jährigen Existenz die Bildung einer Nation, einer Nationalität verhinderte: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation. Langlebig war es zudem nur auf Urkunden. Das Ende mitten in den selbst angezettelten Koalitionskriegen gegen Frankreich und später gegen Napoleon war überfällig, wie eine historisch verfaulte Pflaume.
Wozu braucht eine Nation, deren Flagge bei den herrschenden Entitäten ebenso verhasst ist wie ihre Hymne und ihre gesamte christlich-jüdisch geprägte Kultur eine „Gründerfigur“?
Die Gründerfiguren des nihilistischen „Schland“ sind auf keinen Fall hellhäutig oder gar christlich und weder friedliebend noch an Bildung und Leistung interessiert; sie sind „queer“ in allen Nuancen sexueller Perversion und sie sind grundsätzlich OPFER, egal, welche Verbrechen sie begehen und begangen haben.
Die Knäste Schlands sind für indigene Schlandler reserviert – mit Vorrang für solche, die sich absoluter Menschenfreundlichkeit und Nächstenliebe schuldig gemacht haben (Dr. Witzschel, Dr. Habig …); oder solche, die nichts und niemandem Schaden zugefügt haben und deren „Putschvorbereitungen“ in Tauziehen, Sackhüpfen und Eierlaufen bestanden haben.
Schland hat unzählige neuzeitliche Gründerfiguren, die täglich in den Hauptstrom-Medien gepriesen und gefeiert werden. Wozu also altehrwürdige „Gründerfiguren“, die keiner kennt?
Der Magdeburger Dom gehört einer ausnahmsweise hellhäutigen und dünnstimmigen Gründerfigur wie Linksgrünbunt-Aktivist Herbert Grönemeyer mit Claqueuren.
Otto hat hier nichts zu suchen, auch der Waalkes nicht, denn der war immer schlau genug, sich aus Politik und Zeitgeistigem herauszuhalten.
„Vater der Vaterländer“ ist sowas von Naazi, dass sich eine Würdigung Ottos der Ersten selbstredend verbietet.
Ansonsten droht der „Verfassungsschützer“ mit Jihadistenbart mit dem Pranger wegen „gesichert rechtsextrem“, also „AfD-nah“.
Die als Nachfolgerin des völkerverbindenden Otto I im EU-Brüssel der Römischen Verträge installierte Kaiserin Ursula die Erste und Letzte ist anscheinend durch Amtsgeschäfte verhindert, an der Feierstunde im Magdeburger Dom teilzunehmen.
Das heilige römische Reich Deutscher Nation begann mit Otto I. im Februar 962 vom Pabst gekrönt.
Unser Geschichtsunterricht hinsichtlich deutscher Geschichte begann mit der französischen Revolution, das muß man sich mal vorstellen, alles davor wurde komplett ausgeblendet!
Das heil. röm. Reich deutscher Nation ging 1806 mit der Nierderlegung der Kaiserkrone durch den Habsburger Franz II. unter, es war ein Vielvölkerstaat kleiner und großer Fürstentümer.
Wir haben uns nach 45 das Geschichtsbewusstsein austreiben lassen und dümpeln seitdem, einem Schuldbewusstsein unterworfen, in der Weltgeschichte als irgendein staatliches Restgebilde herum, das weltweit Ablassbriefe kauft und Tür und Tor sperrangelweit offen läßt, um sich als Heiland für alle Ungerechtigkeiten zu verkaufen.
Dabei wollen wir nicht merken, daß wir lediglich alle Ungerechtigkeiten der Welt zu uns importieren und es allen damit unrecht machen, insbesondere der heimischen Bevölkerung. Das führt letztlich zur Explosion oder zu einer Diktatur auf Zeit, die am Ende auch aus den Angeln gehoben wird. Das ist geschichtliche Erfahrung.
Beenden wir also das Altsystem innerhalb der nächsten Wahlperioden, um uns selbst zu retten!
Ja, da war die Welt noch in Ordnung.