Eine Sanierung ist offenbar gescheitert. 450 Mitarbeiter sollen ihren Arbeitsplatz verlieren.
Der Bauzulieferer VBH Deutschland GmbH hatte Berichten zufolge bereits im April Insolvenz angemeldet. Der anschließende Versuch einer Sanierung ist gescheitert, nun sei die Abwicklung der deutschen Tochtergesellschaft des Baubeschlaghändlers VBH beschlossen worden, meldet merkur.de. Etwa 450 Mitarbeiter würden ihren Arbeitsplatz verlieren, habe das Unternehmen in Korntal-Münchingen im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg) mitgeteilt. Der Versuch, die Deutschland-Tochter in Eigenverwaltung zu sanieren, wäre gescheitert, und auch Gespräche mit potenziellen Investoren für eine vollständige oder teilweise Übernahme hätten keinen Erfolg gebracht.
Die schwache Baukonjunktur habe die deutsche Tochtergesellschaft in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. VBH habe ein umfassendes Sortiment sowie Systemlösungen für die Produktion und Montage von Fenstern und Türen angeboten.Die VBH-Gruppe insgesamt sei weltweit in über 20 Ländern mit eigenen Tochterfirmen vertreten. Insgesamt habe das Unternehmen rund 1.600 Personen beschäftigt, davon zuletzt etwa 450 in Deutschland, und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von fast 500 Millionen Euro. In den internationalen Märkten sei die VBH-Gruppe erfolgreich, heißt es vom Unternehmen, und befinde sich auf einem Wachstumspfad.
