Während der ukrainische Präsident beim letzten EU-Rat in Zypern vollmundig einen vorgezogenen Beitritt seines Landes zur EU forderte und gleichzeitig überschwänglich seiner treuen Verbündeten von der Leyen für das 90 Milliarden Euro Geschenk des europäischen Steuerzahlers an die Ukraine dankte, kommen durch immer neue Enthüllungsbücher bislang in der Öffentlichkeit unbekannte Umstände zur Sprengung der Nord Stream Pipelines im September 2022 ans Licht.
Trotz unterschiedlicher Quellen gibt es in einem Punkt eine einheitliche Meinung: Die Sprengung wurde von der ukrainischen Regierung systematisch geplant. Der amerikanische Geheimdienst war darüber informiert, „konnte“ indessen die Operation nicht zum Abbruch bringen. Demnach hat der damalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee und jetzige Botschafter der Ukraine in London, Walerij Fedorowytsch Saluschnyj, den Befehl für diese Operation gegeben, über deren Ausführung der ukrainische Präsident Selensky zumindest unterrichtet worden ist.
Präsident Selensky streitet jedwedes Wissen oder gar eine aktive Beteiligung an dieser Sabotageaktion gegen Deutschland ab. Er weiß sich in Polen, wahrscheinlich auch bei einigen baltischen Ländern, die das Unternehmen als Heldentat feiern, in bester Gesellschaft. Derweil schweigt die Bundesregierung. Der Kanzleramtschef der Regierung Scholz, Schmidt, weigert sich, der Öffentlichkeit Informationen über ein eventuelles Mitwissen der Bundesregierung über die Täter geben. Dass wieder einmal der Bundesnachrichtendienst auf dem falschen Fuß erwischt wurde, ist noch nicht einmal eine Überraschung. Was darf man von einer Behörde erwarten, deren Spitze ausschließlich nach parteipolitischen Loyalitäten und nicht nach professioneller Kompetenz besetzt wird?
Vielleicht hoffen sie auf die Unaufmerksamkeit des deutschen Publikums
Interessant ist nicht nur das Schweigen der Kommissionspräsidentin von der Leyen und des sie unterstützenden deutschen Bundeskanzlers zu dem Sabotagefall, sondern, das Wegschauen der unbedingten Ukraineunterstützer, von MdB Röttgen bis MdB Kiesewetter. Vielleicht hoffen sie auf die Unaufmerksamkeit des deutschen Publikums.
Indes wird der einzig bisher festgenommene verdächtige Ukrainer alsbald vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg angeklagt.
Die Zerstörung von Infrastruktureinrichtungen, die zivilen Zwecken dienen, ist – so sie zumindest deutsches Hoheitsgebiet berühren, strafrechtlich geklärt (§ 88 StGB). Die Inanspruchnahme des Kombattantenstatus, zumal der betroffene Ukrainer kein Soldat war – ist daher juristisch ausgeschlossen.
Die Bedeutung des Prozesses liegt im Übrigen nicht in der strafrechtlichen Aburteilung des angeklagten Ukrainers, sondern in der Aufklärung seiner Auftraggeber. Einmal mehr wird sich die Frage stellen, ob Deutschland noch ein souveränes Land ist oder im Spinnennetz ausländischer Geheimdienste und fremder Mächte Objekt von kriminellen Manipulationen geworden ist.
Dass Deutschland als Hauptunterstützer der Ukraine direkt mit ca. 55 Milliarden Euro und indirekt über die EU von dem angegriffenen Land – der Ukraine – selbst angegriffen wird und in seiner Infrastruktur schwer beschädigt wird, dürfte zu jenen Rätseln deutscher Parteipolitik gehören, deren Lösung das Publikum schließlich doch insistent fordern wird. Wenn die deutsche Justiz diesen Fall nicht aufklärt, würde Deutschland zu einem Narrenschiff, das sich steuerungslos durch die Weiten der Geschichte bewegt, gewiss aber irgendwann an einer felsigen Küste zerschellt.
Schade, dass der Autor die beiden neuen Bücher zum Thema nicht erwähnt, die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, was die Täterschaft / Drahtzieher angeht.* Oder es war letztlich doch ganz anders, und so wie der amerikanische Enthüllungsjournalist S. Hearsh schon länger vermutete, es stand maßgeblich die CIA dahinter, nicht nur als randständige „Mitwisser und Beihelfer“. Es empfiehlt sich auch ein Blick auf die Abkommen vom 14.04.2026, die auch umfangreiche wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau umfassen. * Bojan Pancevski, Deutschland-Korrespondent des Wall Street Journal, „Die Nord-Stream-Sprengung. Die wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte“ und „Die Sprengung: Der Nord‑Stream‑Anschlag, die Jagd nach den Tätern und Deutschlands Verrat an der Ukraine“ von Oliver Schröm und Ulrich Thiele. Vgl. „Der Verrat“, Apollo News vom 25.04.2026.
„würde Deutschland zu einem Narrenschiff“
Würde??? Wir sind doch längst viel weiter!
@Herr Lederer
Hersh hat ein Schiff im Einsatz, welches nachweislich im Dock lag und der norwegischen Marine ein Flugzeug angedichtet welches sie gar nicht besitzt. Weiters benötigt sein Szenario über 300 Mitwisser.
Russland sollte aus Sicht der Ukraine nicht mehr an seinem Export-Gas verdienen und mit den Einnahmen die Kriegswirtschaft füttern. Durchaus nachvollziehbar. Hätten die Ukrainer North-Stream nicht gesprengt, dann hätten die Russen wahrscheinlich die Lieferungen nach Deutschland wegen der Unterstützung der Ukraine ohnehin eingestellt.
MfG
Hersh hat die überzeugende Version dieses Terroranschlags geliefert. Auf Youtube existiert schon seit einiger Zeit ein Interwieview mit einem BW-Experten, der die Bilder der Zerstörung analysiert hat: -- Wehrtechnik-Experte analysiert Drohnen-Bilder der Pipeline-Sprengung--
Aber ein Großteil der ÖRR-Konsumenten glaubt noch immer an den Andromede-Nebel, der aus dem Weltall auf die Erde transportiert wurde.
Die Bundesregierung schweigt, weil sie sonst ihr milliardenteures Abenteuer mit der Ukraine sowie die viel zu vielen Ukrainer im deutschen Solidarsystem kaum noch irgendwie rechtfertigen könnte, ohne sich komplett der Lächerlichkeit preiszugeben. Viel schlimmer für jedes Ausbeuter- und Zensurregime als wütende Proteste ist es, nicht mehr für voll genommen zu werden, denn dann ist es aus und vorbei. Genau damit fing es in der DDR an, mit zunehmend üblen Witzen über Honeckers rotes Reich, die recht bald jeder kannte.
Einfach mal nachdenken, wem die Sprengung nützlich ist. Der Russe ist unbesiegbar und muss kein Gas verkaufen. Das macht er nur aus Nächstenliebe laut eigener Propaganda. Der Westen kann nix, braucht aber das Gas dringender als ein Verhungernder ein Stück Brot.