Das Lied vom Rassismus, den die Deutschen verinnerlicht haben, ist ein Evergreen. Der Unmut der Chemnitzer Bürger, der aufgrund des Mordes oder Totschlages an einem der Ihren durch zwei Asylbewerber angeheizt wurde, fällt selbstverständlich auch in diese Kategorie. Zuvor hatte Bundeliga Multi-Millionär und Erdogan-Liebhaber Mesut Özil sich bereits als Rassismus-Opfer exponiert. Wenn man alle zur menschlichen Natur gehörigen Vorbehalte gegen andere gleich zum Rassismus erklärt, kann man ihn natürlich überall entdecken. Das geht schon zwischen Kölnern und Düsseldorfern los. Einst war es der Platz an der Sonne, nach dem die Deutschen strebten, heute wollen sie Weltmeister im Schuld bekennen sein.
caro signor broder , sie werden immer besser, tanti saluti antonio.
Die Ablehnung von Leuten, die nicht derselben Gruppe angehören- das gehört einfach zu unserem Primatenerbe dazu, eine gewisse Anspannung in Gegenwart als fremdartig empfundener Menschen geht damit einher. Das steuern sehr alte Hirnregionen, und die umgehen die intellektuelle Ebene und nehmen eine Abkürzung, die dafür sorgt, daß sich (unwillkürlich!) unsere Nackenhaare sträuben. Das ist das Gefühl, das eine "Männergruppe" auslöst, an der man nachts vorbei muß. Natürlich kann man dieser menschlichen Regung auch einen negativen Spin geben, indem man es Rassismus nennt. Aber die auf Demos und im Gespräch genannten Vorbehalte sind etwas Anderes. Diese Ablehnung richtet sich gegen Verhaltensweisen, die der eigenen Gesellschaft als feindselig (Kriminelle) oder schmarotzerisch (Wirtschaftsflüchtlinge im Sozialsystem) gelten. Das ist durchdacht, logisch begründbar und eigentlich selbstverständlich. Wer solche Vorbehalte mit Tabus belegen will, indem er Menschen mit solchen Auffassungen als Nazis, Rassisten, oder irgendwas mit -phob diffamiert, will davon ablenken, daß seine ideologischen Konzepte in der Wirklichkeit nicht funktionieren und- was noch schlimmer ist- völlig außer Kontrolle geraten sind. Solche Angriffe sollen verdecken, daß es keinen Plan B gibt, für den Fall, daß dieser komplett irrsinnige Versuch der für jeden Abschaum offenen Grenzen scheitert. Die Angreifer haben keine Ahnung, wie sie die Kuh vom Eis kriegen könnten, da bleiben sie lieber dabei, zu behaupten, dafür bestehe kein Bedarf und denken stattdessen darüber nach wie sie dem lieben Tier den Eiskunstlauf beibringen könnten (Integration!), während Merkel deutsches Geld an Autokraten verteilt, damit sie ihr einen Teil der künftigen Sozialleistungskonsumenten vom Hals halten. Also eigentlich sieht es aus, als sei der Wahnsinn in die Endphase eingetreten.
Danke, Herr Broder, für diesen unaufgeregten und sehr wichtigen Beitrag! Die größte Gemeinsamkeit der Merkel-Parteien besteht in dem Kampf gegen den Rassismus. Mit dieser Keule lassen sich alle Deutschen bestens und ohne jede Begründung diffamieren, die sich gegen die Massen-Invasion und ihre desaströsen Folgen aussprechen. Im Blickfeld steht der unerwünschte demokratische Konkurrent AfD mit seinen aus allen Partei-Richtungen zuströmenden Wählern. Dies Parole hat überdies den Vorteil, ihren Verkündern eine moralische Höherwertigkeit zu verleihen und dem Kampf eine humane Weihe zu geben. Für eine moralisierende Politik gibt dieser Anti-Rassismus einiges her. Worum geht es wirklich? Im Kern zielt der Kampf gegen Rassismus auf die Weiterführung des Merkelschen Zerstörungswerkes und um die Sicherung der bunten Ochlokratie und deren Fleischtöpfe. Die rassistische Diffamierung demokratischer Gegner ist ein Zeichen einer lumpenhaften Gesinnung. Bleibt mir der Hinweis auf die Diskrepanz zwischen dem Kampf gegen Rassismus und der staatlichen Förderung eines Migrations-Antisemitismus.
Im Alltag erlebe ich eine ausgeprägte Abneigung gegen und Unfähigkeit zur Debatte. Von Dialektik keine Spur. Große Irritation, wenn einer eine andere Meinung zu egal was hat. Einmal habe ich in gutbürgerlichen Kreisen erwähnt, daß ich Kommentare in Zeitungsforen schreibe - sofort fuhr man mir verächtlich über den Mund, das sei ja das, wo Trolls unterwegs seien. Immer wieder kann man folgendes erleben: A fragt B irgendetwas, B erklärt, A, gekränkt weil er etwas nicht wußte, zuckt die Schultern und sagt aggressiv-defensiv: "Ja, ich weiß es nicht!!" Leider kann ich hier den Tonfall nicht illustrieren. Wie ging das bloß die ganzen Jahrzehnte nach '45? Der ausgeprägte Herdentrieb ist wohl ein Grundübel hierzulande!! Kann Individualisten das Leben ziemlich schwer machen.
Was gibt es dazu noch zu sagen. Einzeln sind die Deutschen tuechtig und fleissig nur politisch uendlich dumm? Darum bin ich dafuer, dass Deutschland aufgeteilt wird in kleine Staaten, wie es einmal war.
Die Distanz zeigt, dass wir es mit Phantomschmerz zu tun haben. Wo andere ein Hirn oder einen gesunden Menschenverstand haben, leidet unsere ungebildete, spätpubertäre Elite an diffusen Empfindungen. – Mein Tipp gegen diese Form der Wohlstandsverwahrlosung: mehr lernen und arbeiten, weniger zocken und kiffen. Dann klappt es auch mit dem Erwachsenwerden.
Die Rassismuskeule und Multikulti sind ja selber Antiweißer (Antideutscher) Rassismus.