Das Lied vom Rassismus, den die Deutschen verinnerlicht haben, ist ein Evergreen. Der Unmut der Chemnitzer Bürger, der aufgrund des Mordes oder Totschlages an einem der Ihren durch zwei Asylbewerber angeheizt wurde, fällt selbstverständlich auch in diese Kategorie. Zuvor hatte Bundeliga Multi-Millionär und Erdogan-Liebhaber Mesut Özil sich bereits als Rassismus-Opfer exponiert. Wenn man alle zur menschlichen Natur gehörigen Vorbehalte gegen andere gleich zum Rassismus erklärt, kann man ihn natürlich überall entdecken. Das geht schon zwischen Kölnern und Düsseldorfern los. Einst war es der Platz an der Sonne, nach dem die Deutschen strebten, heute wollen sie Weltmeister im Schuld bekennen sein.
Deutschland im Jahre 2018: Die Schlagzeile könnte so lauten: "Eine Ideologie führt Krieg gegen die eigene Bevölkerung - Version 3.0" Früher hieß das Feindbild "Jude", "Bolschewick", "Kapitalist"; Heute heißt es "Rassist", "Nazi" usw. Man ist täglich entsetzt und versucht zu verstehen, wie in Gottes Namen sich die demokratische Bundesrepublik Deutschland mit all der modernen Technik und Wissenschaft zum dritten mal auf direktem Weg ist, sich in etwas totalitäres zu Verwandeln... Diese tendentiös Selbstdestruktive (definitiv linke) Ideologie hat mächtige Waffen und Mechanismen: 1. Nenne ich "Die Langsamkeit der Verwerfungen" ... Man bringt immer eine neue Sauerei und wartet, bis die Leute es "verdaut haben", dann kommt der nächste Akt. So kann man allmählich die gesamten Rahmenbedingungen eines Staates ändern, ohne allzugroßes Aufsehen zu erregen. 2. Die fanatische Eigendynamik einer Masse, die sich allem gegenüber für moralisch Überlegen hält. Ich würde das "Massendynamischer Größenwahn" nennen. 3. Die Migrationswaffe. Man bringt Millionen Menschen, die Staat und Gesellschaft völlig illoyal und soziokulturell absolut inkompatibel sind unter den Vorwänden edelster menschlicher Absichten ins Land. 4. Die Propagandawaffe: Erzeuge medial ein Feindbild und versammele die Masse dahinter: Gestern war "Jude", "Bolschewik" heute "Rassist", "Nazi", "Islamhasser"... Für mich steht es außer Zweifel, ich Frage mich nur zweierlei: Welche Teufeleien lässt sich diese Ideologie noch einfallen und wie ist die Reaktion darauf;
Selbst den Protest gegen tägliche Islam-Massenmorde in der EU werden linke Antichristen (= Antijuden) noch als Rassismus bekreischen, unter schrillem Mitkeifen abgefallener Priesterscharen.
Die Deutschen (zumindest ein gewisser Anteil) sind irgendwie krank im Kopf. Wenn die wüssten welche Arten von Ihrem inflationär genutzten Wort "Rassismus" so in anderen Ländern üblich sind. Vielleicht mal ein Beispiel aus Thailand was hier kaum einer kennt. Will man in Thailand als Ausländer bestimmte Sehenswürdigkeiten anschauen, ob Tempel, Zoo, Geysir oder sonst etwas muss man als Ausländer Eintritt zahlen. Einheimische zahlen nichts. Selbst wenn man mit einer Einheimischen verheiratet ist, bleibt die Frau gratis u. der langnäsige Partner darf zahlen. Man stelle sich vor wir würden in Deutschland nur von Ausländern Eintritt verlangen. Da würden hier manche durch die Decke gehen. Apropos Langnasen: Thais bezeichnen uns Westler auch als Langnasen (Farang). Manche behaupten zwar es sei nicht böse gemeint weil es einfach nur eine Art Umschreibung für "Ausländer" sei... ist es aber nicht nur. Für Schulkinder scheint es ein Spaß zu sein uns so pauschal zu bezeichnen, bei Erwachsenen sieht das aber anders aus. Je nachdem wie sie unter einander über den Ausländer mit der langen Nase reden (siehe auch Ton-Melodie) kann das Wort Farang auch als Schimpfwort bzw. als abfällige Bezeichnung gebraucht werden. Es ist quasi so wie wenn wir jeden Asiaten hier als "Schliztauge" pauschal betitteln würden. Dies war nun nur ein kleiner gedanklicher Ausflug in ein Land wo wir "Gut u. gerne" Urlaub machen (wenn nicht mehr). Zurück zu unserem Problem: ... uns ist einfach nicht mehr zu helfen...
Namentlich die bekannten Eliten aus Politik, Funk & Fernsehen streiten um den Empörungspokal und bemerken in den gegenseitigen Aufwartungs- und Übertrumpfungsrunden gar nicht, wie sich der Pöbel, angewidert an den Kopf fassend, abwendet. Reihenweise!
Bei diesem angeblichen, alltäglichen, allgegenwärtigen Rassismus frage ich mich manchmal, warum so viele Menschen freiwillig nach Deutschland kommen um hier zu leben? Womit ich nicht sagen möchte, dass es keinen Rassismus gibt.