Achgut.tv / 03.09.2018 / 06:19 / 40 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Diese Rassismus-Debatte ist gaga

Das Lied vom Rassismus, den die Deutschen verinnerlicht haben, ist ein Evergreen. Der Unmut der Chemnitzer Bürger, der aufgrund des Mordes oder Totschlages an einem der Ihren durch zwei Asylbewerber angeheizt wurde, fällt selbstverständlich auch in diese Kategorie. Zuvor hatte Bundeliga Multi-Millionär und Erdogan-Liebhaber Mesut Özil sich bereits als Rassismus-Opfer exponiert. Wenn man alle zur menschlichen Natur gehörigen Vorbehalte gegen andere gleich zum Rassismus erklärt, kann man ihn  natürlich überall entdecken. Das geht schon zwischen Kölnern und Düsseldorfern los. Einst war es der Platz an der Sonne, nach dem die Deutschen strebten, heute wollen sie Weltmeister im Schuld bekennen sein.

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Christa Blessing / 03.09.2018

Diese Rassismus Debatte ist Gaga, und zwar vollkommen, wie Sie lieber Herr Broder schreiben. Und diese ewige Debatte um Migranten und den Islam ist auch mehr als Gaga. Man kann es nicht mehr hören. Tagtäglich das Gleiche: Messer, Messer, Messer, Terrorattacken und anderes. Das wäre alles kein Thema, wenn Merkel nicht diese ganze Geschichte losgetreten hätte mit ihren kopflosen Handlungen und danach mit Sturheit und Überheblichkeit die Situation nicht noch verschlimmert und verhärtet hätte, Natürlich wird das von Links/Bunt nun weidlich ausgenutzt. Man wolle sich die “Strasse zurückerobern” tönte es von jemand bei dem Getöne in Chemnitz. Solange die Links/Bunten obenauf schwimmen, ist die Welt für sie in Ordnung. Solange sie alle anderen herumkommandieren können auch. Aber wehe, die Vernünftigen, die Mitte und die Rechts der Mitte bedienen sich der gleichen Sprachtricks, legen Fakten auf den Tisch und erhalten mehr Wählerstimmen. Dann ist der Teufel los in dieser Demokratie, die eigentlich gar keine ist. Steinmeier sagte zum Thema “direkte Demokratie” bei seinem Staatsbesuch in der Schweiz: In Deutschland und der Schweiz gebe es “eine unterschiedliche politische DNA”. Und: Man sollte keine Zuständigkeiten aus der Hand geben. Jedenfalls nicht auf Bundesebene. Also am liebsten eine SPD/Merkel Diktatur, in der man mit dem Volk machen kann, was man will. Und wenn man die unbequemen rechten Stimmen loswerden will, konstruiert man ganz schnell “Zusammenrottungen und Hetzjagden”,“Pogrome und Hass auf alle Ausländer”, die es so gar nicht gibt. Dann muss sich kein Mensch mehr um die echten Probleme, sprich die von der Regierung verkorkste Situation kümmern. Denn alle Kritik ist ja “typisch Faschisten” und auf die darf man losprügeln. Das sehen die Migranten natürlich ebenso und werden immer unverschämter. Collier warnt, dass der soziale Zusammenhalt in einer Gesellschaft, die durch unkontrollierte Migration aufgeweicht wird, zugrunde geht. Er hat Recht, wie man sieht.

Robert Jankowski / 03.09.2018

Spannend ist, dass die “Linken” immer, wenn ihnen eine Sachlage nicht passt ausweichen und mit dem Finger auf “Die Anderen” zeigen, die ja nun aber ganz sicher Nazis sind. Zeigt man ein Video, in dem Juncker sturzbesoffen durch Bild taumelt, dann heißt es “Widerlich diese ganzen Hasskommentare darunter!” Es geht nicht um den Fakt an sich, sondern nur um die Reaktionen der Menschen darauf. Das ist in etwa so, als wenn ich in der U Bahn pfurze und wenn die Leute um mich herum meckern, ihnen “Hasskommentare” unterstelle. Nebenbei: schuldig im Sinne der Anklage Herr Broder! (Egal, worum es geht…)

Hubert Bauer / 03.09.2018

Vor kurzen habe ich eine treffende Karikatur gesehen, in der es sinngemäß geheißen hat: “Ich bin weiß und ein Antirassist. Ein Neger wäre zu sowas gar nicht fähig”.

Uta Buhr / 03.09.2018

Wieder einmal ein Artikel, der dem Übel an die Wurzel geht. Ich finde es schade, lieber Henryk Broder, dass so helle Köpfe wie Sie nicht in der Politik zu finden sind. In unserer gegenwärtigen sogenannten Regierung jedenfalls nicht. Einen wie Sie würde ich mir als Bundespräsidenten wünschen, einen Mann mit Witz, Verstand, Selbstironie und einer Rhetorik, die einem auf der Zunge zergeht.  Das wäre doch mal etwas anderes als diese moralinsauren Besserwisser, die es sich in großer Zahl in weichen Sesseln bequem gemacht haben und gar nicht daran denken, ihre lukrativen Pöstchen aufzugeben. Und dies nicht einmal bei schwersten Verfehlungen.

Frank Box / 03.09.2018

Der “rassistische Nazi” ist heutzutage das Lieblingsfeindbild der Linken. Und wer keine findet, der hat nur nicht richtig gesucht! Den linken Rassismus gegen das eigene Volk will man nicht sehen, und vor den eigenen SA-Methoden, wenn die Antifa nachts Schmierereien und Anschläge begeht, oder man dazu aufruft: “Vermietet nicht an Juden - äh - AfDler!” verschließt man fest beide Augen. - Ignazio Silone: “Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‘Ich bin der Faschismus.’ Nein, er wird sagen: ‘Ich bin der Antifaschismus.’”

Sabine Schönfelder / 03.09.2018

Rassismus ist das Vehikel der Linken zum moralischen Druckaufbau zur Durchsetzung ihrer politischen Interessen. Wie bereits von Ihnen erwähnt, liegt es in der Natur des Menschen , sich zu vergleichen und sich dabei gerne in die bessere Position zu erheben, was moralisch betrachtet eher negativ bewertet wird. Deshalb sind Schuldgefühle nahezu jedermann bekannt und schnell abzurufen.  Ein armer von Sachsenfaschos verfolgter Migrant, ein bißchen phantasievolle Ausschmückungen dieser Vorstellung durch ein verwackeltes Video, ein paar Falschmeldungen führen zur Legendenbildung von menschlichen Zusammenrottungen und einem gewalttätigen Mob. Dieses Märchen durch Merkel und Medien in heller Entrüstung verbreitet, erzeugt trefflich Schuld und Empörung beim Bürgerlichen, der nichts weiter möchte als seine Ruhe, eingebettet in seiner Gemeinschaft gesellschaftlich korrekter Mitläufer. Interessanterweise ist die erfundene, sehr unappetitliche Nachricht progromartiger Hetzjagden in Chemnitz der Bevölkerung zuzumuten,  nicht aber die zahlreich verübten Morde und Vergewaltigungen samt Messerstechereien von Migranten.Heute vergaß man in der Presse mitzuteilen, daß die Oberstaatsanwaltschaft Sachsen keinerlei Hinweise auf irgendwelche progromartigen Hetzjagden fand. Politische Motivation? Ich möchte an dieser Stelle KGE zur syrischen Präsidentin vorschlagen. Wir hätten sie endlich los , und Herr Baschar könnte sich der Tätigkeit widmen, die er einst erlernte, der Heilung der kranken Augen seiner Bevölkerung. Eine win - win - Situation. Shalom.

Gerd Schmidt / 03.09.2018

Der größte Wunsch vieler Deutscher, es nicht mehr sein zu müssen, wird wohl leider bald sehr deutlich erfüllt werden - Dann ist es denen wohl auch nicht mehr recht, aber “mit abbem Kopf is schlecht jammern” (niedersächsische Weisheit)...

ponzio antonio / 03.09.2018

caro signor broder , sie werden immer besser, tanti saluti antonio.

Albert Pflüger / 03.09.2018

Die Ablehnung von Leuten, die nicht derselben Gruppe angehören- das gehört einfach zu unserem Primatenerbe dazu, eine gewisse Anspannung in Gegenwart als fremdartig empfundener Menschen geht damit einher. Das steuern sehr alte Hirnregionen, und die umgehen die intellektuelle Ebene und nehmen eine Abkürzung, die dafür sorgt, daß sich (unwillkürlich!) unsere Nackenhaare sträuben. Das ist das Gefühl, das eine “Männergruppe” auslöst, an der man nachts vorbei muß. Natürlich kann man dieser menschlichen Regung auch einen negativen Spin geben, indem man es Rassismus nennt. Aber die auf Demos und im Gespräch genannten Vorbehalte sind etwas Anderes.  Diese Ablehnung richtet sich gegen Verhaltensweisen, die der eigenen Gesellschaft als feindselig (Kriminelle) oder schmarotzerisch (Wirtschaftsflüchtlinge im Sozialsystem) gelten. Das ist durchdacht, logisch begründbar und eigentlich selbstverständlich. Wer solche Vorbehalte mit Tabus belegen will, indem er Menschen mit solchen Auffassungen als Nazis, Rassisten, oder irgendwas mit -phob diffamiert, will davon ablenken, daß seine ideologischen Konzepte in der Wirklichkeit nicht funktionieren und- was noch schlimmer ist- völlig außer Kontrolle geraten sind. Solche Angriffe sollen verdecken, daß es keinen Plan B gibt, für den Fall, daß dieser komplett irrsinnige Versuch der für jeden Abschaum offenen Grenzen scheitert. Die Angreifer haben keine Ahnung, wie sie die Kuh vom Eis kriegen könnten, da bleiben sie lieber dabei, zu behaupten, dafür bestehe kein Bedarf und denken stattdessen darüber nach wie sie dem lieben Tier den Eiskunstlauf beibringen könnten (Integration!), während Merkel deutsches Geld an Autokraten verteilt, damit sie ihr einen Teil der künftigen Sozialleistungskonsumenten vom Hals halten. Also eigentlich sieht es aus, als sei der Wahnsinn in die Endphase eingetreten.

Alexander Brandenburg / 03.09.2018

Danke, Herr Broder, für diesen unaufgeregten und sehr wichtigen Beitrag! Die größte Gemeinsamkeit der Merkel-Parteien besteht in dem Kampf gegen den Rassismus. Mit dieser Keule lassen sich alle Deutschen bestens und ohne jede Begründung diffamieren, die sich gegen die Massen-Invasion und ihre desaströsen Folgen aussprechen. Im Blickfeld steht der unerwünschte demokratische Konkurrent AfD mit seinen aus allen Partei-Richtungen zuströmenden Wählern. Dies Parole hat überdies den Vorteil, ihren Verkündern eine moralische Höherwertigkeit zu verleihen und dem Kampf eine humane Weihe zu geben. Für eine moralisierende Politik gibt dieser Anti-Rassismus einiges her.  Worum geht es wirklich? Im Kern zielt der Kampf gegen Rassismus auf die Weiterführung des Merkelschen Zerstörungswerkes und um die Sicherung der bunten Ochlokratie und deren Fleischtöpfe. Die rassistische Diffamierung demokratischer Gegner ist ein Zeichen einer lumpenhaften Gesinnung. Bleibt mir der Hinweis auf die Diskrepanz zwischen dem Kampf gegen Rassismus und der staatlichen Förderung eines Migrations-Antisemitismus.

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