Die erste Woche des Dezembers 2025 bringt eine weitere, drei Tage dauernde Dunkelflaute. Die Residuallast ist die Menge Strom, die zusätzlich zum regenerativ erzeugten Strom importiert oder fossil erzeugt werden muss. Sonst wird der Bedarf Deutschlands nicht gedeckt und es kommt zu massiven Stromausfällen bis hin zum flächendeckenden Blackout in ganz Deutschland/Europa. Der noch immer weit verbreitete Glaube, ein massiver Ausbau der „Erneuerbaren“ könnte das Problem der Minderversorgung lösen, ist ein Irrglaube. Dass die natur- und damit zufallsgesteuerten Energieträger Wind und Solar die Energieversorgung eines Industrielandes sichern, wenn nur genug entsprechende Anlagen zur Verfügung stünden, ist grober Unfug. Die aktuelle Analysewoche belegt das evidenzbasiert.
Bei der Betrachtung dieses mit dem Agora Zukunftsmeter erstellten Charts ist mit dem bloßen Auge zu erkennen, dass eine Verdoppelung, ja sogar eine Verdreifachung der installierten Leistung von Windkraft- und PV-Anlagen an drei Tagen nicht ausreichen würden, um den Strombedarf Deutschlands zu decken. Jedenfalls dann nicht, wenn der Bedarf an elektrischer Energie so ansteigen würde, wie es mal von den Freunden bei der Elektrifizierung Deutschlands, unseren Energiewendefreunden geplant wurde. Da allerdings hakt es erheblich. Gerade die Energiewende – geschätzte Kosten bisher eine halbe Billion Euro (500.000.000.000 Euro) – führte und führt im Zusammenspiel mit diversen Steuern und Abgaben zum höchsten Strompreis der Industrieländer, und damit zum allmählichen Niedergang der bundesdeutschen Wirtschaft und Industrie. Diese wird weiter „gemolken“, wo immer es geht. Die deutsche Politik sägt fröhlich weiter an dem Ast, auf dem sie sitzt. Die Deindustrialisierung wird weiter gehen, bis die Energiewende komplett beendet wird.
Montag, 1.12.2025 bis Sonntag, 7.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 37,0 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 48,1 Prozent, davon Windstrom 33,5 Prozent, PV-Strom 3,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,2 Prozent.
- Regenerative Erzeugung im Wochenüberblick 1.12.2025 bis 7.12.2025
- Die Strompreisentwicklung in der 49. Analysewoche 2025.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 49. Analysewoche ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 49. KW 2025:
Factsheet KW 49/2025 – Chart, Produktion, Handelswoche, Import/Export/Preise, CO2, Agora-Zukunftsmeter 68 Prozent Ausbau & 86 Prozent Ausbau
- Rüdiger Stobbe zur Dunkelflaute bei Kontrafunk aktuell 15.11.2024
- Bessere Infos zum Thema „Wasserstoff“ gibt es wahrscheinlich nicht!
- Eine feine Zusammenfassung des Energiewende-Dilemmas von Prof. Kobe (Quelle des Ausschnitts)
- Rüdiger Stobbe zum Strommarkt: Spitzenpreis 2.000 €/MWh beim Day-Ahead Handel
- Meilenstein – Klimawandel & die Physik der Wärme
- Klima-History 1: Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel
- Klima-History 2: Video-Schatz des ÖRR aus dem Jahr 2010 zum Klimawandel
- Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
- Weitere Interviews mit Rüdiger Stobbe zu Energiethemen
- Viele weitere Zusatzinformationen
- Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es fast keine Überschüsse. Der Beleg 2023, der Beleg 2024/25. Strom-Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt. Aber es werden, insbesondere über die Mittagszeit für ein paar Stunden vor allem am Wochenende immer mehr. Genauso ist es eingetroffen. Sogar in der Woche erreichen/überschreiten die regenerativen Stromerzeuger die Strombedarfslinie.
Was man wissen muss: Die Wind- und Photovoltaik-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie, angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.
Tagesanalysen
Montag
Montag, 1.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 52,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,9 Prozent, davon Windstrom 46,2 Prozent, PV-Strom 6,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,5 Prozent.
Trotz erklecklicher Wind- und PV-Stromerzeugung sind ganztägige Stromimporte nötig. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 1. Dezember 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 1.12.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Dienstag
Dienstag, 2.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 44,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,4 Prozent, davon Windstrom 40,2 Prozent, PV-Strom 4,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,9 Prozent.
Über Tag lässt die Windstromerzeugung stark nach und mündet in die Dunkelflaute. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 2. Dezember 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 2.12.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Mittwoch
Mittwoch, 3.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 12,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 25,2 Prozent, davon Windstrom 9,9 Prozent, PV-Strom 3,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,3 Prozent.
Dunkelflaute #1. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 3. Dezember 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 3.12.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Donnerstag
Donnerstag, 4.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 18,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 29,7 Prozent, davon Windstrom 15,1 Prozent, PV-Strom 2,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,7 Prozent.
Dunkelflaute #2. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. Dezember 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 4.12.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Freitag
Freitag, 5.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 12,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,5 Prozent, davon Windstrom 25,2 Prozent, PV-Strom 2,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,4 Prozent.
Dunkelflaute #3. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. Dezember 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.12.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Samstag
Samstag, 6.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 58,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 69,5 Prozent, davon Windstrom 56,0 Prozent, PV-Strom 2,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.
Wenig Bedarf, recht viel Windstrom, kaum PV-Strom. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. Dezember 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.12.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Sonntag
Sonntag, 7.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 55,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,1 Prozent, davon Windstrom 52,5 Prozent, PV-Strom 2,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,9 Prozent.
Eine starke Winddelle über Tag. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. Dezember 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.12.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

In Kürze geht die Nuklearanlage Kashiwazaki-Kariwa (grösste Anlage weltweit) hier bei Mir um die Ecke endlich wieder ans Netz ! Lt. Überprüfung alles Tippi-Toppi und ich kann meine Elektro-Fussbodenheizung endlich wieder voll aufdrehen ……
Ich habe die Strominfo angeschaut. Wenn ich zum 3. Dezember gehe und die Gesamtproduktion und den Preis dazuschalte, sehe ich nach 15:00 einen vergleichsweise hohen Preis von 0,308 Euro pro kWh. Aber ich kann die Ursache nicht erkennen. Am Freitag den 5. Dezember ist der Netto-Import größer, aber der Preis deutlich moderater um 0,16 Euro/kWh. Weiterhin zweifle ich an der Grundrechenart Addition. Beispiel am 3.12. 15-18 Uhr: Bedarf 72,2GW, GESAMT-Produktion 52,3GW. Mein Taschenrechner sagt, Differenz 19,9GW. Erheblich. Aber der Netto-Import beträgt nur 11,9GW. Da fehlen ganz einfach 8GW. Muss man „Bedarf“ anders verstehen, als „Last“ bzw. „Verbrauch“. Ist das eine moralisch aufgewertete Phantasiegröße? Ist da noch eine flexible Komponente drin, die immer dann aktiviert wird, wenn die Preise zu niedrig sind. Ansonsten sehe ich, dass der Bedarf immer, auch im August deutlich über der Gesamtproduktion lag. Es wurden TÄGLICH über längere Zeit etwa 10GW netto importiert. Nehmen wir den 25. August 18-21 Uhr: Bedarf 53,2GW (rund 20GW weniger. als am 3.12.!) Gesamterzeugung 38,7GW. Netto-Import 10,8GW. Und der Preis immerhin bei stolzen 0,233Euro/kWh. Noch irrer, 4.9.25: Bedarf 57,0GW, Gesamterzeugung: 41,5GW, Nettoimport: 11,7GW und der Preis bei 0,35Euro/kWh. Aber auch hier fehlen einfach 3,8GW. Ich will mir die ganzen Einzelheiten gar nicht ständig ansehen, und die Zahlen glauben, wenn die Summe aus Erzeugung und Import nicht den Bedarf deckt, aber niemand erklären will, wieso die vier Grundrechenarten hier außer Kraft gesetzt werden. Und über das ganze Jahr ständig wechselnde Ursachen für den ständigen Netto-Import (während die eigenen Anlagen MASSIV abgeregelt werden), aber immer das Geheul, es gäne nur eine letzte Ursache: Habecks Energiewende. Das ist mir nicht schlüssig. Ich bin ein technisch/naturwissenschaftlich gebildeter Mitteleuropäer, dem man solchen unlogischen STUSS nicht auf Dauer zumuten kann.
Wer das nicht versteht, was schon die Fugger aus Ausgburg gewinnbringend verstanden, ist nicht ernst zu nehmen. Wenn man Waren handeln will, braucht man Transportwege, Transportmittel und Speicher/Warenlager. Dazu muss man kein Techniker sein, um das zu begreifen. Einfacher gesunder Menschenverstand würde ausreichen. Dort, wo der Verstand nicht reicht, fehlt er in Wahrheit. Ich stelle mir vor, die Fugger wären hektisch hin und her gelaufen und hätten gejammert: Es ist unmöglich Warenlager zu bauen. Die sind ja größer als unsere Kinderstube. Und dann wäre noch ein Experte von einem Institutt der Wirtschaft dazugekommen und hätte mit zehn Fingern vorgerechnet, dass es tatsächlich unmöglich ist, weil man Waren gar nicht lagern kann, weil sie immer in Bewegung sein müssen, und manchmal kommt ein Schiff aus Westindien nicht an, oder geht sogar unter. Daran scheitert das gesamte Konzept des Handelshauses. Und was, wenn mal drei Tage lang kein Schiff ankommt, weil gerade das Wetter einen Streich spielt, dann sind ja die Warenlager, also ihre Fläche und Höhe gar nicht 24/7 zu 100% ausgelastet. Das ist defizitär. Und über hundert Jahre kann man einfach die Waren nicht lagern, weil viele dann schon längst verdorben sind. Aber wie soll sich denn ein Handelshaus über Jahrhunderte halten, wenn sie die Waren gar nicht 100 Jahre lagern können? Hmm, wo ist mein Abakus? Ich muss das mal nachrechnen. Vielleicht waren die Fugger einfach Idioten, die etwas gemacht haben, was gar nicht geht. Oder Genies. Naja Genie und Wahnsinn liegen ja oft dicht beeinander. Nur mit Finanzmathematik klappt das nicht. Dann tretet doch eure Finanzmathematik in die Tonne, wenn sie Blödsinn ist. Aber wer solls denn sonst machen??? Ja, das ist wirklich die Frage.
@Thomas Szabó : >>Ich verstehe das Konzept der Energiewende nicht.
Auch bei Verdoppelung, Verdreifachung der Windkraft- und PV-Anlagen weht nicht mehr Wind, scheint nicht mehr Sonne.
Es muss zweimal, dreimal mehr überschüssige Energie auf Steuerzahlenkosten entsorgt werden. Einige verdienen dabei zweimal, dreimal mehr.<< ## Der Fehler ist die behauptete Ungeregeltheit. Es ist eine ANNAHME, die nicht zutrifft. Es entspringt dem Hirn von Pseudo-Ökonomen, die behaupten, Industrieanlagen müssten 24/7 mit 100% Leistung/Ausstoß produzieren, während sie gleichzeitig bei stark schankendem Bedarf und real stark schwankender „potentieller“ Leistung einen Preis aus Angebot und Nachfrage generieren wollen. Das ist einfach jenseits der Grenzen des Ökonomenhirnes. Aber das Problem ist gar nicht real. Weil die Anlagen alle regelbar sind, bis zum zeitweiligen Abschalten. Man scheitert nur bei der Größe und Komplexität des Netzes wieder an den Grenzen der Regelungstheorie, bzw. man ist mit „Marktlogik“ einfach viel zu langsam für die Realität. Der ökonomische Unsinn entsteht, WEIL versucht wird, den Betreibern von Wind- und Solarkraft die über den realen Bedarf hinausgehende theoretische Leistungsmöglichkeit zu bezahlen. Das ist der Quatsch aus Schilda. Die Wahrheit ist: Die Gesellschaft/Nation kann nicht mehr den Rahmen bereitstellen, der für eine erfolgreiche ökonomische Entwicklung nötig ist. Sie versucht, mit untauglichen Maßnahmen, selbst phantasierte Probleme zu beheben, aber nur soweit, wie der regulierende Staat dabei noch mächtig verdient. Das war vor Beginn bereits zum Scheitern verurteilt. Wenn Sie das unter „Energiewende“ verstehen, stimme ich zu. Das muss enden. Aber wenn es nicht endet, wird es von selbst enden, weil es eine nicht lebensfähige Schildbürgerei ist, verursacht von Leuten, die den Unterschied zwischen EU-Richtlinien und Naturgesetzen nicht verstehen. Das ist keine Technologie-Frage, sondern eine ÖKONOMISCHE!
Nachtrag zu meinem vorherigen Kommentar, damit keine Unklarheiten aufkommen. Die Daten von stromdaten.info beziehen sich auf ganz Deutschland. Mit anderen Worten, die Daten aus ganz Deutschland werden zusammen addiert. Die Daten sind daher repräsentativ.
Die ersten beiden Abschnitte sollte jeder lesen. ++ Noch eine kleine Korrektur zu den Kosten; ich glaube, die kennt niemand mehr genau. Bis 2025 belaufen sich die Kosten auf ungefähr 1500 Milliarden Euro, siehe [handelsblatt com: Wie hoch sind die Kosten der Energiewende in Deutschland?]. Genauer: Bis 2021 auf 1000 Milliarden, von 2021 bis 2030 nochmal 1000 Milliarden. ++ Von 2025 bis 2045 kann man mit Kosten von circa 10.000 Milliarden rechnen (die Schätzungen schwanken). ++ Ich habe nochmal mit stromdaten.info den Nutzungsgrad der Photovoltaik für das Zeitintervall von 01.12.2024 bis 31.01.2025 ausgewertet (Wintersonnenwende war am 21.12.2024, das ist der kürzeste Tag des Jahres). Der Nutzungsgrad ist das Verhältnis von real erbrachter Leistung zur installierten Leistung (i.e. Nennleistung) in dem betrachteten Zeitintervall. ++ Auswertung: Real erzeugte Energie Photovoltaik = 2664 GWh. Ergibt eine mittlere Leistung von 1,79 GW (= 2664 GWh / 1488 h, das Intervall hat 1488 h). Mittelwert der installierten Leistung Photovoltaik für 2024 und 2025 = 81,505 GW. Ergibt einen Nutzungsgrad von 2,1%, das ist ungefähr 1/50. Ich hoffe es stimmt alles, bitte nachprüfen. In dem betrachteten Zeitintervall ist der Stromverbrauch am höchsten: Wärmepumpen, E-Autos (u.a. Auto-Heizung), etc. Mittlerweile sind einige hundert Milliarden Euro für die Installation von Photovoltaik verbraten worden. Der Nutzungsgrad im Winter ist lachhaft. Über das ganze Jahr 2024 gerechnet, ergibt sich ein Nutzungsgrad von 9,4%. Im Verhältnis zu den eingesetzten Ressourcen für Produktion, Transport, Installation, Instandhaltung, Entsorgung ist das auch ziemlich schwach. Die notwendigen Batteriespeicher sind bei den Ressourcen mitzurechnen, ebenso der Netzausbau. ++ Fazit: Die deutsche Energiewende ist ein monströser bürokratischer Blödsinn, der nur durch Zwang und gigantische Subventionen am Leben gehalten werden kann.
Die Zulassungszahlen E-Auto usw. standen vorige Woche im Artikel. Ich möchte gern jetzt eine Woche verspätet etwas anmerken. Gibt es Daten zu den E-Auto usw. Zulassungen die erkennen lassen, was der „Staat“ bis runter in die Gemeinde an E-Fahrzeugen anschafft, wie ich die Situation kennengelernt habe, anschaffen muss, und was die private Wirtschaft und der Endverbraucher anschafft? Hintergrund: Gespräch mit einem Fuhrparkleiter eines Landratsamtes etwas länger her. Bis dato Autos mit Gasantrieb. Okay und preiswert. Dann Anweisung Anschaffung nur noch E-Autos. Kostenexplosion in der Anschaffung und Wartung. Jede Menge Probleme nicht nur und verständlicherweise in der Einführungsphase. Größte Stadt im Norden mit staatlichem Busunternehmen. Tolle Bilder und Informationen im Internet. Aber.. Kosten (Steuergeld) geschätzt 1,5 bis 2 mal höher als bei Diesel. E-Bus kann früh nicht fahren, weil in der Nacht nicht genügend Ladestrom zur Verfügung stand. Wegen dem höheren Gewicht, Probleme mit den Achsen und Antrieben. usw. usw. Wie sehen andere Erfahrungen aus? Und danke Herr Stobbe für obige Informationen.