Bei Journalisten sind sogenannte Selbsterfahrungsgeschichten oder „Tagebücher“ äußerst beliebt. Man kann frei von der Leber weg alles schreiben, was einem gefällt, muss nicht mühsam recherchieren und kann sich sogar ein wenig als Schriftsteller fühlen – die meisten Journalisten wollen nämlich keine Informationsknechte sein, sondern Schriftsteller und Bücher schreiben, etwas schaffen, was Bestand hat im Internetzeitalter, zumindest länger als ein paar Stunden. Leider verdient man damit meist noch weniger Geld als mit dem tagesaktuellen Einerlei von Trump, Putin und Sturmtief Elli.
Zum jüngsten „Stromausfall“ in Berlin waren Tagebücher mal wieder schwer angesagt. Eines hieß: „Stromausfall in Berlin – Blackout-Tagebuch eines taz-Redakteurs.“ Darin schilderte der für Berliner Landespolitik zuständige Korrespondent des Blattes, ein gewisser Stefan Alberti, wie er in der Hauptstadt vier Tage lang ohne Strom, also ohne Licht, Heizung, Telefon und die anderen Selbstverständlichkeiten einer energieintensiven Industriegesellschaft über die Runden kam, wobei es Alberti offenbar nicht so schlimm getroffen hatte wie andere. Er konnte sich nämlich tagsüber in der taz-Redaktion aufwärmen, die in Berlin-Mitte liegt und von dem Stromausfall, der eigentlich ein Terrorakt war, nicht betroffen war. Und für die warme Dusche verfügte sich der Kollege in einen nicht näher bezeichneten Sportclub.
Daheim machte es sich Herr Alberti laut Tagebuch dann richtig gemütlich. „Im kalten Zuhause Teelichter en masse und die Öllampen an, in die dicke Decke gekuschelt und die passende Lektüre aus dem Regal gezogen: Jack London, „Lockruf des Goldes“, die Stelle mit der Schilderung einer 60-Tage-Schlittenfahrt durchs winterlich-eisige Alaska ab Seite 41.“ Total cool, möchte man sagen. Am Ende resümiert er: „Es war ein schönes Gefühl, in einer gerade von viel Spaltung und Kälte geprägten Welt spontan so viel besorgte Nachfragen und Hilfsangebote zu bekommen. Wenn sich bloß von dieser Stimmung etwas bewahren ließe …“
Man fühlt sich an Kriegszeiten erinnert
Das klingt verdächtig nach dem nostalgischen DDR-Narrativ, wonach man in der Mangelwirtschaft des real existierenden Sozialismus wenigstens so viele nette Freunde hatte und man sich noch auf die Nachbarn habe verlassen können. Später stellte sich leider heraus, dass die einen oder anderen netten Freunde, die spontan an der Haustür klingelten, weil es nicht für jeden ein Telefon gab, einen jahrelang bei der Stasi verpetzt hatten. Wie das so ist mit den Zwangsgemeinschaften, man kann sie sich nicht aussuchen. Ich weiß nicht, ob ich besonders scharf darauf sein soll, tagelang zusammen mit Nachbarn, die im Treppenhaus nie den Mund aufkriegen, fröstelnd um ein Lagefeuer im Vorgarten zu stehen, um nicht zu erfrieren, wenn ich eigentlich besseres zu tun hätte, zum Beispiel arbeiten, um Geld zu verdienen. Im Homeoffice geht das natürlich nicht, wenn linksradikale Klimaschützer den Stecker gezogen haben.
Manche Berliner, die sich ums Überleben kümmern mussten, während ihr Bürgermeister Tennis spielte, fühlten sich an Kriegszeiten erinnert. Jene paradiesischen Zustände, die Albertis taz-Kollegin Ulrike Herrmann perpetuieren möchte, wenn sie die Vorzüge der britischen Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg als Vehikel des ökologischen Umbaus preist. O-Ton Herrmann: „Die Briten entwickelten eine Art private Planwirtschaft. Der Staat gab vor, was produziert wurde – überließ es aber den Managern und Fabrikbesitzern, wie sie diese Ziele erfüllten. Zugleich wurden die knappen Konsumgüter rationiert, damit jeder das Gleiche bekam. Diese Rationierung war ungeheuer beliebt – weil sie gerecht war. Eine ähnliche Zukunft steht uns bevor: Grünes Schrumpfen ist nur möglich, wenn der Staat Vorgaben macht und knappe Güter verteilt.“
Möglicherweise erfüllen sich diese Prophezeiungen früher, als selbst Frau Herrmann und Herr Alberti es sich in ihren grünsten Kuschelträumen vorstellen können. Die Gasspeicher sind gerade so leer wie noch nie, und Strom gibts nur dann, wenn keine Dunkelflaute herrscht und radikale Klimaschützer ihre Elternzeit nehmen und gerade zu beschäftigt mit ihrem Terroristennachwuchs sind, um Bomben an Kabelbrücken anzubringen. Ach ja, wie gemütlich es ist, wenn im Winter der Strom „ausfällt“, diese Erfahrung dürfen gerade viele Ukrainer machen. In Berlin leben heute fast 70.000 „Geflüchtete“ aus der Ukraine. Ob die es besonders cool finden, wenn verpeilte Ideologen einen Blackout inszenieren?

>>Wir müssen aus dem Energiewende-Dampfer aussteigen oder wir gehen mit unter.<< ## Ja, aber wie steigt man aus einem Dampfer aus, während der untergeht. Es scheint fast, als wäre des Diskurs nur noch um das WIE. Jeder macht seinen Vorschlag, so wie er es versteht. Und jeder will alle anderen mitnehmen, auch wenn die ganz anders wollen. Der Ernst der Situation zwingt dann einfach nach radikaler Übergriffigkeit, wie es scheint. Da fällt einer einfach aus der Rolle, der sich ganz alleine in eine Decke wickelt und ein Buch liest, das Viele schon in der Jugend nicht interessiert hat. Man könnte den einfach so glücklich sein lassen, ohne etwas zu besitzen! Warum regt Ihr EUCH eigentlich auf? Jeder glaubt doch, dass er es richtig macht. Erst die Gnadenlosigkeit der Evolution wird es am Ende herausstellen. Und die Verlierer können der Nachwelt nichts erzählen, wenn es die nicht gibt! Was, wenn niemand mehr das Buch liest? Wenn keiner mehr ein Buch liest, hat es auch keinen Sinn mehr, eins zu schreiben, während man neben dem untergehenden Dampfer im Wasser treibt.
Der Klimawandel – wenn es diesen überhaupt gibt – ist menschengemacht. Der linksextreme Anschlag im gleichen Geiste der grünen Bekämpfung von atomaren und fossilen Energieträgern ist ein spannendes Ereignis für das man keine politische Verantwortung übernehmen will.
In das gleiche Horn der bigotten Realitätsverweigerung stösst der grüne Antrag in Berlin, un dem eine Gehwegreinigung durch die BSR gefordert wird, weil die Hausbesitzer dies nicht ordentlich erledigen würden. Argumentiert wird ausgerechnet damit, dass bei schlecht geräumten Schnee alte Menschen und Kinder gefährdet sind. Gefährdet sind diese Personen also von einem Wetter, dass es gemäß grüner Ideologie aufgrund der Klimaerwörmung gar nicht oder kaum mehr geben dürfte.
Was nicht passt, wird passend gemacht. In diesem Sinne sind von den Grünen nach der angekündigten Klimakatastrophe weitere Apokalypsen zu erwarten, die wir mit teuren Ablasspapieren bedienen. Erst wenn der letzte Euro unseres Vermögens verfrühstückt ist und die Menschen wie im Iran auf die Straße gehen, wird diese giftgrüne Sekte wohl verschwinden.
@ bebita: Sie haben völlig Recht, mit dem was Sie schreiben. In der WELT online hat sich ja schon eine ganze Kolumne (unter Business Insider) etabliert, die solche Selbstbespiegelungen zelebriert. Von den Erlebnissen im Tiny House, bis zu
-Allein auf Kreuzfahrt: Wie ich mehr Selbstvertrauen gewann und welche Lektionen ich lernte
-Mein Freund machte an Weihnachten Schluss mit mir – kurz nachdem er gesagt hatte, ich sei seine Traumfrau
-Das sind meine 10 Lieblingsgerichte aus der Heißluftfritteuse – als Personal Trainerin und Mutter
-Ich habe mein ganzes Leben in Indien gelebt – Reisende machen immer wieder diese 5 Fehler
-Warum Investoren und Banken jetzt auf Pflegeheime als Kapitalanlage setzen
-Das sind meine 10 Lieblingsgerichte aus der Heißluftfritteuse – als Personal Trainerin und Mutter
Ich habe die Excel-Weltmeisterschaft gewonnen: Das sind meine Tipps für euren Büro-Alltag
Ich habe meine ersten Kinder tradiotionell erzohen: Heute bereue ich das – und mache es anders
-Die 6 Typen von Schwiegermüttern – und wie man mit jeder von ihnen gut auskommt
-Mein Mann und ich verreisen seit 25 Jahren in einem Mini-Van – so hat das unsere Beziehung verändert
-Jahrelang pflegte ich einseitige Freundschaften – dann habe ich etwas anderes ausprobiert
-Emotionale Affäre mit meiner Kollegin: Meine Partnerin war so eifersüchtig, dass ich den Job wechselte
==> Wer solchen Müll braucht und auch noch ernst nimmt, der hat, frei nach Karl Lagerfeld, die Kontrolle über sein Leben verloren.
Und dann gibt es noch die Konsument/innen von FÜR SIE, BRIGITTE, GALA, TIKTOK, INSTAGRAM und dem ganzen anderen Dreck, der aus dem Smartphone tröpfelt. ZAPPA sang: I’m the slime oozin‚ out from your TV set (ganzer Text online zu finden)
Er kannte noch kein Smartphone, aber sein Text trifft es genau.
Pardon! Wohl dem der einen „ warmen Bruder“ zum Freund hat. Pardon, Pardon, ich halte gleich mein Lästermaul!
Wir sind im Krieg! Kriegswirtschaft, Empfehlungen für Nahrungsmittelvorsorge, Wasser Vorräte, Kerzen…..Aufrufe für „ gute Nachbarschaft“, solidarisches Teilen, Wärmestuben und Eintopf für alle, „ Zivildienst“ für rüstige Rentner, Omas stricken warme Socken für die Bundeswehr, gerne auch in Regenbogenfarben…..und im TV- kommt in Endlosschleife die Warnung vor der Klimakatastrophe b.z.w. Tierfilme— den armen Eisbären schmilzt die Eisscholle weg…
Ja, ja, auch ich erinnere mich noch an die kuscheligen Wintertage meiner Kindheit in den 60er Jahren. Unsere Wohnung hatte lediglich einen Kohleofen in der Wohnstube. Die Eltern arbeiteten sich im Betrieb warm und nach Feierabend wurde er dann angeheizt, Und zwar bis die Platte glühte. Bis dahin war die Wohnung schön ausgekühlt. Wir Kinder machten uns beim Schneeschaufeln warm und freuten uns auf den Samstag. Mangels eines Badezimmers besuchten wir nämlich dann die öffentliche Badeanstalt. Das war dann auch kein Luxus mehr, weil wir alle ordentlich müffelten. Unter der Woche wurde ja lediglich Kretschmanns kalter Waschlappen bemüht. Ja das waren schöne Zeiten.
Es geht immer weiter, wenn auch auf immer niedrigerem Niveau. Die Deutschen sind Meister der Evolution, der an Besten angepasste obsiegt. „Survival of the Fittest“. Aber am Ende sind die arabischen. osmanischen oder ost-römischen Hütchenspieler oben. Sie passen noch besser. Und dem, der sich nicht mehr deutsch fühlen mag, friert der Ars.h fest. Er kriegt ihn nicht mehr hoch. Er kennt es gar nicht mehr anders, in seiner jugendlichen Siegesgewissheit. Es ist Putintrumporban der Gotteibeiuns, der Rechte Extreme, der ihnen den Sieg gestohlen hat! Hat der Kriegstüchtige unter der Dusche im Fitnesclub dort auch die Omas gegen Rächts getroffen, oder wo sind die geblieben, im Schneesturm. Ja was nun, sind die Vulkanisten denn nun Freunde oder Feinde des Großen Diktators? Was sagen die Vulkanisten zur Kriegstüchtigkeit. Ist dort ein Riss im Raumzeitkontinuum? Zefix, wo ist mein Leukoplast? In der UUKREINE? Ohh!