Ulrike Stockmann / 31.03.2023 / 16:00 / Foto: Pixabay / 19 / Seite ausdrucken

Unerwünschte Studienergebnisse zur Jugendkriminalität

Die Zahl der Delikte krimineller Jugendbanden ist in Bayern seit 2018 um das 16-fache gestiegen. Eine neue Studie untersuchte die Herkunft einiger Mitglieder und fand heraus, dass 73 Prozent Migrationshintergund haben. Diese Information schaffte es leider nicht in die dazugehörige Presseerklärung.

Das Bayerische Landeskriminalamt veröffentlichte heute seine Studie zu „Gewaltbereiten Jugendgruppen in Großstädten“, die von der Kriminologischen Forschungsgruppe der Bayerischen Polizei (KFG) durchgeführt worden ist. Ausschlaggebend für die Untersuchung waren „schwerwiegende und aufsehenerregende Gewalttaten von kriminellen Jugendgruppen“ in bayerischen Großstädten. Zum Beispiel ein Messerstich, der Anfang 2022 einen 18-Jährigen tötete, nachdem „eine verbale Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen“ in München eskaliert war. Die Studie wurde im Jahr 2022 durchgeführt und ist Teil des zuletzt veröffentlichten Kinder- und Jugendberichts für den Zeiraum 2021.

Demnach ist die Zahl der Gruppendelikte seit 2018 um das 16-fache gestiegen. Die Delikte stünden nicht selten in Verbindung mit Waffen oder Rauschgift. Eine „Auswahl an polizeilich bekannten Jugendgruppen“ sei bezüglich ihrer sozialen Hintergründe näher untersucht worden, heißt es in der Studie. Interessant wird es, wenn man daraufhin die Studienergebnisse mit den Verlautbarungen der Pressemitteilung vergleicht. Letztere formuliert, „dass die Gruppen zu 98,9 % von männlichen Jugendlichen dominiert werden, welche durchschnittlich 17,6 Jahre alt sind und größtenteils eine Haupt- oder Mittelschule besuchen“.

Die Täter stammten überwiegend aus „zerrütteten Familienverhältnissen und sozioökonomisch schwächeren Stadtvierteln“, die „durch einen hohen Anteil an Migranten, ein niedriges Familieneinkommen und beengten Wohnraum“ gekennzeichnet seien. Da viele der Täter keinen Schulabschluss erreichten, sieht das Bayerische LKA  „Perspektivlosigkeit“ als zentrales Motiv der Jugendkriminalität, etwa wenn der „Wunschberuf verwehrt bleibt“.

Was die Polizeiliche Presseabteilung bezüglich der Herkunft der Täter verklausulierte, gibt die Studie in nackten Zahlen wieder. Insgesamt wurden 91 Mitglieder krimineller Jugendgruppen aus den Ballungsräumen München, Nürnberg sowie der Großstadt Augsburg und der Gemeinde Germering untersucht. Die meisten von ihnen waren zum Auswertungszeitpunkt 14 bis 17 Jahre alt (52,8 Prozent), 39,6 Prozent waren 18 bis 20 Jahren alt und nur 7,7 Prozent 20 bis 25 Jahre alt. „Von den Jugendlichen haben 62,6 % (...) eine deutsche und 37,4 % (...) eine ausländische Staatsangehörigkeit (...)“, heißt es weiter. Für 86 der untersuchten Gruppenmitglieder waren weitere auswertbare Informationen zum Migrationshintergrund vorhanden. Diese ergaben folgendes:

„Bei fast drei Viertel (73,3 %) der Gruppenmitglieder mit bekanntem Geburtsland der Eltern war mindestens ein Elternteil nicht in Deutschland geboren.“ Die Balkanstaaten (25,4 Prozent) sowie die Türkei (22,2 Prozent) stellten bei der Herkunft der Eltern den größten Anteil.

Diese Erkenntnisse schafften es nicht in die Pressemitteilung und sind daher umso interessanter. Wie oben gezeigt, wurde die Herkunft der Täter lediglich verklausuliert angegeben. Das Bayerische Landeskriminalamt will die Ergebnisse seiner eigenen Studie nicht sehen. Die Frage des Zusammenspiels von Kriminalität und Migration wird somit ein weiteres Mal tabuisiert. Solange man sich weigert, Ross und Reiter zu bennen, dürften auch die in der Pressemitteilung angeführten „polizeipräventiven Konzepte an Schulen“ sowie ein „interdisziplinärer Ansatz“ zur Vermeidung gewaltbereiter Jugendgruppen wenig effektiv sein.

Foto: Pixabay

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U. Hering / 31.03.2023

War es nicht in England eine ganze Zeit lang üblich, jungen straffälligen Männern die Wahl zu lassen: Entweder Deportation oder Streitkräfte? - Dieses Konzept hätte auch heute mehrere Vorteile: 1) Die Prachtstücke aus dem globalen Süden sind entweder natur- oder kulturbedingt eher gewaltaffin veranlagt, was durch die Befehlsdisziplin in den Streitkräften gewissermaßen kanalisiert wird. 2) Die Reproduktionsrate in Migrantenfamilien bringt einen gewissen Humanüberschuß hervor, der sozialkonform genutzt werden muß, damit er nicht kriminell wird. In den Streitkräften kann dieser Überschuß gut eingesetzt werden, da der Verlust eines Sohnes von mehreren kaum so schwer wiegt wie der Verlust des einzigen. 3) Die bildungsfernen Clan- und Parallelgesellschaften sind in den regulären Arbeitsmarkt einer komplexen Gesellschaft nur schwer integrierbar, weil sie nur rudimentär zivilisiert und auf unsere differenzierte Gesellschaft gar nicht vorbereitet sind. In den Streitkräften werden ja gerade eine größere Anzahl Soldaten aus diesen bildungsfernen Schichten mit entsprechendem Aggressionspotential gebraucht, denn nur mit Häuptlingen läßt sich nunmal keine Wehrmacht machen, da braucht´s eben auch Indianer. 4) Die Sozialstruktur der Streitkräfte sind für Bildungsallergiker und Schulversager ideal geeignet, weil klar und überschaubar, denn auf der Schulter steht bei jedem, wer wem was anzuschaffen hat. Insofern finden sich diese in den Strukturen, die jenen ihrer Herkunftskulturen und -familien so ähnlich sind, blendend und quasi von selbst zurecht. 5) Einer mit derart zielgerichteter Planung reorganisierten Wehrmacht sollte nicht nur die Landesverteidigung mühelos möglich sein.

Rolf Wittwer / 31.03.2023

Es ist erschreckend, wenn beispielsweise, ein für unsere noch vorhandenen europäischen Werte ehrlich kämpfender Michael Stürzenberger (PAX) mittels verlogener, scheinheiliger und total undemokratischen Mitteln an seinem Lebenswerk, (der Rückstutzung des Islams, bzw. einer eigentlichen Koranreformation mit einem geforderten Schariaverzicht) be- und verhindert wird. Für eine auf den 22.April 2023 anberaumte legale PAX Versammlung (möglicherweise in Wertheim) werden ihm vermutlich weitere Hindernisse in den Weg gestellt, was heisst, dass es der immer noch nicht geläuterten “Obrigkeit” und anderen sich als “Bestmenschen” entsprechend Fühlenden und Aufführenden, völlig gleichgültig ist, dass Deutschland weiter täglich mit Unbekannten aus kulturfremden und unseren Lebensstil ablehnenden *“Personen” geflutet wird. Wer jemals einen Auftritt der sich stets auf dem Boden der Realität bewegenden und sich äussernden"Stürzi-Kundgebungen” verfolgte, der weiss genau, wovon hier die Rede ist.  Bei zahlreichen entspr. “erzogenen” minderjährigen Kindern (beiderlei Geschlechtes) hat sich bereits ein fanatischer, unbändiger Hass gegen unsere Gesellschaft und den Lebensstil eingebürgert, welcher sich immer häufiger leider auch mit physischen Attacken manifestiert. Wobei die Polizei dann sehr unterschiedlich handelt. Vermutlich spielt dann die Parteizugehörigkeit der örtlichen Machtinhaber eine entscheidende Rolle. Es scheint manchenorts längst zu spät geworden zu sein, einer sich weiter entwickelnden grossen unangenehmen Konfrontation ausweichen zu können. Daher muss kommender Schaden so gering als möglich gehalten werden.

giesemann gerhard / 31.03.2023

Die jungen Kerle mit der Raub- und Mordideologie im Tornister testen nun ihren koranischen Auftrag. Wer hatte etwas anderes erwartet? Das ist erst der Anfang.

Rolf Mainz / 31.03.2023

Wenn dann jeder Zuwanderer flugs deutsche Papiere erhalten haben wird (dies wird unter dem Vorwand der dadurch vermeintlich geförderten Integration schon bald der Fall sein), dann hat sich das Problem gelöst und die Kriminalität jener Personen verschwindet im Nichts. Und zur Informationspolitik des Presseamtes: auch das Verschweigen von Tatsachen ist Unwahrheit. Woher stammte noch die Erkenntnis, dass man den Menschen nur oft genug die Unwahrheit erzählen müsse, damit jene diese letztlich glauben? Es ist mir glatt entfallen. Jedenfalls hat das Neue Deutschland diese Erkenntnis bestens adaptiert. Und wird enden wie eben der Autor jenes Satzes…

Wilfried Cremer / 31.03.2023

hi, warum ist der Balkan der Problembezirk Europas?

Ludwig Luhmann / 31.03.2023

Ich empfehle Houellebecqs “Unterwerfung”. Gibt’s wahrscheinlich noch kostenlos auf Youtube als gutes Hörspiel. Allerdings untertreibt er ein wenig, meiner Meinung nach.

Karl-Heinz Vonderstein / 31.03.2023

Vor zwei Tagen und gestern sprachen sie in den Nachrichten im ÖRR (ARD, ZDF) über die neueste Kriminalitätsstatistik. Ein Grund, dass sich die Straftaten 2022 um 11,5 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Jahr gesteigert hätten, sei, dass es so gut wie keine Corona-Beschränkungen mehr gebe.  Es gäbe seitdem wieder mehr Gelegenheiten für Täter, hieß es. Allerdings hätte es im Jahr 2020, dem ersten Coronajahr,  gegenüber dem Vorjahr eine dreiprozentige Steigerung an Straftaten in Deutschland gegeben. Besonders unter Kindern und Jugendlichen wäre die Kriminalität stark angestiegen. In einer Nachrichtensendung wurde ein Pressesprecher gezeigt, der als einen Grund die stark angestiegene Zuwanderung seit 2022 erwähnte, Letztes Jahr seien 1,4 Millionen Menschen neu nach Deutschland gekommen, alleine 1 Million aus der Ukraine, sagte er. Als wenn die 1 Million Ukrainer der Grund seien. Ich verfolge seit Jahren die Sendung Hallo Deutschland im ZDF. Die fängt immer um 17:15 Uhr an und geht bis 17:50 Uhr. Was die schon mal bringen sind so alte Kriminalfälle aus Deutschland. Sind meistens Morde, Vergewaltigungen, Banküberfälle oder Entführungen. Das sind dann Fälle, die bundesweit Schlagzeilen machten und wo die Polizei lange im dunkeln tappte. Was mir aufgefallen ist, ich habe das ja schon oft in Hallo Deutschland gesehen, dass die Täter fast immer Bio-Deutsche sind.

Markus Viktor / 31.03.2023

Schaun wir mal, ob Bischof Bedford-Strohm oder sein Nachfolger vor so einer gewaltbereiten Jugendgruppe niederknien wird.

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