Roger Letsch / 26.05.2022 / 06:00 / Foto: Mstyslav Chernov / 88 / Seite ausdrucken

Die „grüne RAF“ und ihr Klimakampf

Im „Spiegel“ erschien ein Debattenbeitrag des Klima-Aktivisten Andreas Malm, der zu Sachbeschädigung und Vandalismus im Namen des „Klimaschutzes“ aufruft. Er selbst bringt den Begriff „grüne RAF“ ins Spiel.

Es scheint, die Zeit der Kinderkreuzzüge in der Epoche der Klimarettung ist vorbei. Jetzt haben die Erwachsenen übernommen. Zumindest halten sich Aktivisten wie der Schwede Andreas Malm für sehr erwachsen, wenn sie Gewalt und Eskalation das Wort reden. Schließlich gehe es beim Klima um nichts weniger als alles – was soll schon schiefgehen? In einem sogenannten Debattenbeitrag im Spiegel beschreibt Malm, wie er und seine Genossen sich die große Umerziehung der Menschheit vorstellen. Denn uneinsichtig und verführt, wie sie nun mal ist, hält diese hartnäckig an der Emission von CO2 fest, was ihr natürlich von den „herrschenden Klassen“ aufoktroyiert ist. Wenn nur diese fossile herrschende Klasse nicht wäre – das Paradies wäre errungen.

Denn der Mensch ist gut und emittiert nicht – er hat es nur vergessen, weil er vom bösen Fossilkapitalismus überformt wurde. Der Spiegel gibt sich bereitwillig her als Plattform zur Verbreitung eines radikal gewaltaffinen Manifests. Beim Lesen kommt einem angesichts des Klassenkampfgebimmels und der anmaßenden Rhetorik unwillkürlich der Begriff „grüne RAF“ in den Sinn, nur um schließlich feststellen zu müssen, dass Malm diesen Begriff selbst für so passend hält, dass er ihn zur Beschreibung der herbeigewünschten Bewegung verwendet. Gewalt sei nötig, weil sich das „fossile Kapital“ der Einsicht verweigere.

„Sollte die Klimabewegung den Kampf eskalieren? Sollten wir mehr tun, als nur friedlich demonstrieren, höfliche Petitionen verfassen und zivilen Protest leisten? Und stattdessen zu Mitteln wie Sabotage und Sachbeschädigung greifen? In der Debatte der Klimabewegung über zukünftige Strategien argumentieren einige von uns für eine solche Eskalation. Das beste Argument dafür ist der objektive Zustand dieses Planeten, der sich auch im vergangenen Jahr mit gewohnter Zuverlässigkeit verschlechtert hat.“

Klimakampf ist Klassenkampf

Nein, nein und nochmals nein lauten die rechtsstaatlichen Antworten auf die drei Fragen. Aber wir wissen natürlich, dass die grüne RAF hier mit religiösen Überzeugungen hantiert und für den Zweck der „Erlösung“ zu allen Mitteln greifen darf. Sabotage und Sachbeschädigung? Der „objektive“ Zustand des Planeten erzwingt es! Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet, wusste schon Carl Schmitt. Heute genügt die Definitionsmacht über „objektive“ Zustände.

„Das fossile Kapital bereitet sich auf neue Reinvestitionsrunden vor: mehr Bohrinseln, mehr Plattformen, mehr Terminals, mehr Pipelines. Natürlich tun sie dies, um mehr Kapital anzuhäufen – wozu sind sie denn Unternehmen?“

Wir lernen: Klimakampf ist Klassenkampf, und all die liebgewonnenen Marx’schen Koseworte vom Komposthaufen der Geschichte feiern bei Malm Wiederauferstehung. Die Maschine, die übermächtige, seelenlose Maschine des Unternehmers mit seinem fossilen Kapital rafft Reichtümer zusammen, auf die der Staat fette Mehrfachsteuern erhebt, um damit jene politischen Kräfte zu füttern, die das fossile Kapital geißeln. Wie dumm kann das fossile Kapital eigentlich sein?

Und während die Zeitzeugen des frühen Manchesterkapitalismus zumindest glaubten, auf der „anderen Seite“ eine menschliche Komponente zu entdecken, die an den geschaffenen Reichtümern beteiligt werden solle, möchte die grüne RAF die Maschine mit all ihren Plattformen, Terminals und Pipelines durch eine andere, vermeintlich bessere ersetzen.

Doch sind es nicht auch Unternehmen, die Reinvestitionsrunden fordern, Windräder, Solarparks und Wasserstoffpipelines bauen wollen und zu diesem Zweck Kapital anhäufen? Investitionen ohne angehäuftes Kapital sind – soweit ich das überblicke – doch unmöglich, wenn man mal von der Anhäufung von Schulden absieht. Wer in diesem vorgestellten Replacement der Maschinen also Schöpfer und wer Zerstörer ist, liegt ganz im Auge des jeweiligen Investors beziehungsweise Subventionsempfängers.

Die Maschine „Erneuerbare“ funktioniert nur im Übermorgenland

„Die Pole schmelzen mit einer von Wissenschaftlern kaum für möglich gehaltenen Geschwindigkeit, aber das fossile Kapital läuft auf Hochtouren. Die herrschenden Klassen auf diesem Planeten sind entschlossen, das, was von ihm übrig ist, so schnell wie möglich zu verbrennen, und nichts – gar nichts – hat sie bisher davon abgehalten. Sie sind vollständig und auf eine infernalische und dämonische Art und Weise außer Kontrolle.“

Den Polen geht’s prächtig, von dort droht so schnell keine Gefahr. Und selbst wenn die Wahrnehmung im Detail abweicht, gäbe es bisher nicht in Betracht gezogene Mittel, sie abzuwenden. Im Fazit komme ich darauf zurück. Die aufgeblasene Rhetorik Malms simuliert einen Alarmismus, den es nur innerhalb der Klimaretterblase gibt. Und was die herrschenden Klassen angeht, hat diese ideologische Bubble doch längst die vollständige Kontrolle übernommen. Das einzige, was ihr noch im Weg steht, ist nicht das fossile Kapital, sondern die Physik. Denn die Maschine „Erneuerbare“ funktioniert nur im Übermorgenland und braucht in der Praxis sehr viel fossile Hilfe.

„Eine Form äußerst friedlicher Sabotage ist das Luftablassen aus den Reifen von SUV. […] Wesentlich militanter war der Angriff anonymer Aktivisten am 17. Februar 2022 auf eine Pipeline-Baustelle in British Columbia. Eine Gruppe von rund 20 Personen, bewaffnet mit Äxten, Leuchtpistolen und Sprühfarbe stürmte die Baustelle, wo die Coastal-GasLink-Pipeline unter dem Fluss Wedzin Kwa hindurch verlegt werden sollte. Sie brachen Bulldozer und Lastwagen auf und zertrümmerten damit andere Maschinen, Generatoren, schweres Gerät und Anhänger. Die wenigen verschwommenen Bilder, die die Wachleute mit ihren Handys aufgenommen hatten, zeigen maskierte Personen in weißen Overalls – dem Markenzeichen radikaler Klimaaktivisten.“

Dreiste Täter-Opfer-Umkehr

Ich empfehle allen Besitzern von Fahrzeugen, die auch nur entfernt an einen dieser verteufelten SUVs erinnern, ihre Reifen nicht mit Luft, sondern mit CO2 zu füllen und in großen Buchstaben darauf hinzuweisen, damit die „äußerst friedlichen“ Saboteure wenigstens in so etwas wie einen Zielkonflikt geraten. Doch Spaß beiseite, die beschriebenen Sabotageakte sind alles andere als lustig. Die Detailverliebtheit, mit der Malm hier kriminelle Aktionen und die Zerstörung nicht nur von Sachwerten, sondern auch von Lebensgrundlagen beschreibt, ist obszön. Ich frage mich, woher die maskierten Personen ihre weißen Overalls – ihr Markenzeichen – wohl haben und tippe mal auf chinesische Produktion. Dort sind dieselben Overalls ebenfalls Markenzeichen geworden: als Arbeitsbekleidung der Blockwarte und Prügelkommandos der kommunistischen Zero-Covid-Partei. Der Nachschub von Empörungsartikeln des täglichen Bedarfs würde weltweit zusammenbrechen, wenn China keine mit fossilem Kapital betriebenen Schiffe und Flugzeuge mehr schickt!

„Weil die herrschenden Klassen sich weigern, sich von fossilen Energieträgern zu verabschieden, sind diejenigen, denen ein lebenswerter Planet am Herzen liegt, gezwungen, den Einsatz zu erhöhen. Wer die Verantwortung dafür hat, sollte klar sein.“

Wer hier die Argumentation autoritärer Eltern zu erkennen glaubt, die ihre Kinder mit den Worten „das tut mir jetzt mehr weh als dir“ auf Hausarrest und WLAN-Entzug vorbereiten, liegt vermutlich richtig. Nicht der Saboteur einer Gasleitung trägt laut Malm Verantwortung für den angerichteten Schaden, sondern der Betreiber. Oder, noch etwas provokativer: Nicht der Vergewaltiger trage die Schuld, sondern der kurze Rock der Frau. Ob sich die dreiste Täter-Opfer-Umkehr der Dekarbonisierungspiraten auch irgendwann mangels politischer Widerstände bis ins Strafrecht durchdrücken lässt? Darauf würde ich wetten, angesichts des Zustandes unseres höchsten Gerichts, welches faktisch Menschen zu Rechtspersonen mit Ansprüchen gegen Deutschland und sein Grundgesetz erklärt, die in Indien oder Afrika leben oder noch nicht einmal geboren sind.

Ein Feigenblatt, das schnell verwelkt

„Das soll nicht heißen, dass ich oder andere Eskalationsbefürworter mit Sicherheit wissen, welche Maßnahmen die beabsichtigte Wirkung erzielen: Das kann nur in der Praxis herausgefunden werden. Würde es aber Dutzende solcher Aktionen wie beim Wedzin Kwa geben oder würden in europäischen Städten Tausenden von SUV die Luft abgelassen, wäre es denkbar, dass der Ausbau der Infrastruktur für fossile Brennstoffe und unvertretbare Luxusemissionen wirklich gebremst würden.“

Man merke sich den Terminus „Luxusemissionen“, denn der wird hier auf alles angewendet. Ob im Feind-SUV ein Notarzt oder ein Aramco-Manager sitzt, wird schließlich auch nicht abgefragt. „Vertretbar“ ist hier ein ebenso interessanter Begriff, denn über die Vertretbarkeit bestimmt natürlich der Eskalationsbefürworter. Und zwar eskalierend und im Gleichschritt mit der vorauseilenden Legislative, die wie in Berlin durch Verkehrsstilllegung ganzer Straßen und Parkflächenverdrängung durch sogenannte „Parklets“ den Jäger Jan-Klimaretter-Malte von seiner Beute SUV abschneidet. Handel und Handwerk brechen ein? Geschenkt! Es gibt schließlich kein Problem, das man mit Umverteilung und Neuverschuldung nicht lösen könnte! Nachhaltigkeit muss nur neu gedacht werden!

„Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist, dass die Grenze zwischen Sachen und Menschen strikt eingehalten wird.“

Jede selbstgerechte und selbstreferenzielle Terror-Ideologie hat mal klein angefangen. Auch jede RAF, die rote wie die grüne. Auch der Kaufhausbrand in Frankfurt 1968 war ein Anschlag „nur gegen Sachen“, doch irgendwann reicht das eben nicht mehr. Zwischen guter Gewalt und schlechter Gewalt zu unterscheiden, ist ein Feigenblatt, das schnell verwelkt.

„Partei der Klimaverständigen“

„Solange die Regierungen die Produzenten fossiler Brennstoffe fördern, müssen Menschen außerhalb der Staatsapparate die Dinge selbst in die Hand nehmen. Die Frage ist nicht, warum jemand so etwas tun sollte. Die Frage ist, warum es nicht mehr Menschen tun und warum wir so lange gewartet haben.“

Staatsapparate? Auch hier denkt Malm in autoritären Kategorien. Das gewünschte Ergebnis in Form von Wahlen anzustreben, verbietet sich natürlich für eine Ideologie, die die Bürger generell nicht um ein Plazet bittet. Stattdessen übernimmt in seiner Utopie eine „Partei der Klimaverständigen“ die Deutung des Willens der Massen, genau wie die „Partei der Arbeiterklasse“ im Staatssozialismus Wahrheit und Wille des dummen Volkes verwaltete. Selbst der Wunsch der immer weiter voranschreitenden Mobilisierung – ob für oder gegen etwas – wird formuliert, laut Hannah Arendt ein Wesensmerkmal aller totalitären Regime. Immer muss man im Totalitarismus dabei sein, mitmachen, Stellung beziehen und für oder gegen etwas sein. Indifferenz und Verweigerung werden als Feindschaft interpretiert. Dabei sein statt frei sein.

Selbstmord aus Langeweile?

Vermutlich denken einige meiner Leser, dieser Spiegel-Artikel sei schon fast ein Aufruf zu kriminellen Handlungen. Das kann man so sehen. Er ist aber auch der lebendige Beweis dafür, wie weit man in diesem Land heute gehen kann, ohne vom Rechtsstaat des Hasses oder des Aufrufs zur Gewalt belangt zu werden. Solange das politische Narrativ stimmt, geht hier so ziemlich alles ungerügt durch. Dem Rechtsstaat scheint die Kraft abhanden gekommen zu sein, sich gegen jene zu behaupten, die ihn abschaffen und gegen etwas Kollektivistisches und Gleichgeschaltetes eintauschen wollen.

Sind wir müde geworden? Oder gleichgültig? Wächst in den Menschen tatsächlich der Wille, die Marktwirtschaft zu beseitigen und durch etwas anderes, vielleicht Ökologisch-Autoritäres zu ersetzen? Selbstmord aus Langeweile?

Die Ökoterroristen adressieren jedoch ein Problem, für das sie die Lösung nicht sehen wollen. Sucht man nach einem bestimmenden Merkmal aller wohlhabenden Industriestaaten, das sie sicher von Entwicklungsländern unterscheidet, findet man stets eines: den unbeschränkten, gesicherten und billigen Zugang zu Energie. Diesen sicherzustellen, ist eine der Hauptaufgaben eines funktionierenden Staates, alle anderen Aufgaben bauen darauf auf, auch die karikativen und internationalistischen. Selbst wenn wir die Vermeidung von CO2-Emissionen zum überlebenswichtigen Staatsziel erklären wollten, bräuchten wir zu dessen Erreichung zuverlässige und billige Energie.

Stattdessen spielen wir mit unserer Energieversorgung seit mehreren Dekaden „Jenga“ und zogen ausgerechnet die unteren Steine des Turms, die Kernkraft, als erstes raus. Doch selbst jetzt, da uns angesichts des russischen Kriegs in der Ukraine der energetische Super-GAU droht, kommen unsere Reaktionen nicht über ein zaghaftes „Hätten wir nur nicht…“ hinaus. Wir sind fest entschlossen, auch noch die letzten drei zuverlässigen und CO2-freien Kraftwerke abzuschalten und rütteln weiter am Jenga-Turm. Wir lernen nicht aus unseren Fehlern, weil wir die Folgen der Politik nicht in Betracht ziehen. Es genügt uns, zu glauben, sie sei die richtige, und dieser Glaube ist offenbar durch nichts zu erschüttern.

Der „Hätten-Wir-Nur-Nicht“-Effekt

Gerade eben überschlagen sich die alarmistischen Meldungen über eine eigentlich gut bekannte Viruserkrankung aus Westafrika, die Affenpocken. Die Strukturen in Medien und Politik sind noch warm und eingespielt, welche uns zwei Jahre lang mit Corona in Angst und Schrecken versetzt hatten. Es wird ihnen wohl nicht gelingen, das vertraute Paniklevel zu erreichen und ich will mich hier auch nicht an dieser lächerlichen Diskussion beteiligen. Mir geht es um den „Hätten-Wir-Nur-Nicht“-Effekt. Genau wie in Sachen Energieversorgung an der Kernkraft haben wir uns auch bei Corona mit ideologischer Wucht an einem Gegner abgekämpft, der in Wirklichkeit nicht bedrohlich für uns war.

Nun sind unsere Ressourcen erschöpft, Reserven aufgebraucht, die Wirtschaft schwächelt und die Versorgungslage neigt sich weltweit in Richtung „kritisch“. Was, wenn statt der Affenpocken gerade jetzt mal eine wirklich bedrohliche Pandemie ausbräche? Was hätten wir dem wohl momentan entgegenzusetzen? Nicht mehr viel, fürchte ich. Denn wir haben alle Kraft und Aufmerksamkeit für das vergleichsweise harmlose Coronavirus verschwendet. Hätten wir nur nicht… Und hätten wir nur die Kernkraft in Ruhe gelassen, jetzt, wo uns das Gas knapp wird, mit dem wir den Ausbau der volatilen Erneuerbaren gecovert haben. War wohl auch keine so gute Idee.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Roger Letschs Blog Unbesorgt.

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Karl-Heinz Vonderstein / 26.05.2022

Der Satz “Der Kampf gegen den Klimawandel”, hört sich ja schon kriegerisch an. Und wenn es immer heißt, es sei ein menschengemachter Klimawandel, ist der Feind, in deren Sichtweise, mitten unter uns und sitzt an oberster Stelle. Widerstand dagegen, heißt dann bei denen, Widerstand gegen die, die uns in die Katastrophe und in den Untergang der Menschheit, Arten und Natur führen.  Noch etwas zu einem anderen aktuellen Thema, da es hier auf der Seite im Moment keinen Bericht zu gibt. Der Amoklauf in einer Grundschule in Texas, USA. Ich glaube, mindestens 19 junge Menschen sind da von einem volljährigen Amokläufer getötet worden. Die Berichterstattung in ARD und ZDF die letzten ein, zwei Tage, zielte darauf ab, die Republikaner in ein schlechtes Licht zu rücken.  Ihnen sogar eine Mitverantwortung für solche bewaffnete Amokläufe zu geben oder dass sie es einfach in Kauf nehmen. Da die Republikaner gegen eine Verschärfung der Waffengesetze in den USA sind, was auch der demokratische Präsident Biden und demokratische Gouverneure fordern. Ich behaupte mal, selbst wenn man erreicht, sich gegen die enorm starke Waffenlobby durchzusetzen und sich politisch auf ein verschärftes Waffengesetz einigt, wo es dann nicht mehr gehen würde, dass sich praktisch jeder eine Waffe besorgen kann, es trotzdem immer noch zu Amokläufen, auch an Schulen, kommen wird. Gestern sagte der ZDF Korrespondent in den USA,  Elmar Theveßen, dass es in keinem Land so einfach wäre zum Mörder zu werden wie in den USA. Naja, wenn ich da an so Regime denke wie den Iran, Nordkorea, China oder Russland oder an so Fail States und Länder wie Afghanistan oder Länder und Mega-Großstädte in Lateinamerika, bin ich mir da nicht so sicher.

Andreas Mertens / 26.05.2022

Kleine Anmerkung liebe Spacktivisten. Ihr seid ...  egal für wie toll ihr euch haltet oder wieviele ihr seid ... ihr seid immer =>Weniger<=! Euch gegenüber stehen Millionen, sogar Milliarden.  Wenn ihr zu Gewalt greift, dann endet es wie es immer endet wenn einige wenige Spinner einer überragend Mehrheit auf den Sack gehen .... die Beteiligung der Spinner an der Evolution wird gekündigt.  Ganz gleich ob es sich ein Grüppchen namens RAF handelt oder um eine NSDAP die sogar einen ganzen Staat unter Waffen nehmen konnte. Die Mehrheit war anderer Meinung. Am Ende war die Mehrheit noch da, die Spinner nicht mehr. Und das ist auch gut so.

Andreas Rochow / 26.05.2022

Die gewählten Politiker bis hin zum Bundespräsidenten haben auf Geheiß internationaler antidemokratischer Lobbytruppen “verstanden”. Sie hofieren artig FFF und segnen deren exzessiven Rechtsbrüche ab. Und die Propagandamedien wie hier der “Spiegel” bewundern die Klimaaktivisten und verpassen ihnen hündisch ein Starimage. Das ist moralisch bedenklich, verstößt gegen unsere freiheitliche Rechtsordnung. Und zudem ist es zutiefst antidemokratisch! Verkörpern Figuren wie Malm etwa die “Pioniere des Wandels” aus Merkels “Großer Transformation”, die dann auftreten sollen, wenn Regierungsprojekte Anders keine Aussicht auf mehrheitliche Zustimmung haben? Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat bereits in dem 2011 erschienenen Hauptgutachten “Welt im Wandel. Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation” beschrieben, wohin die Reise geht! Die Young Global Leaderin Angela Merkel hat von den regelmäßigen Hirnwäschen des WEF in Davos zweifellos profitiert und ist bedenkenlos eine der illiberal-antidemokratischen Vorreiterinnen auf dem Weg hin zur “Neuen Weltordnung” gewesen. Das Deutschland, das sie uns hinterlassen hat, ist gespalten, intolerant, verunsichert und erkennt an den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts, dass es zum demokratischen Rechtsstaat kein Zurück mehr geben soll. Mit der Großen Globalen Transformation zertrümmert der Westen seinen Wohlstand und seine Werte so gründlich, dass man meinen könnte, China und Russland hätten sich das Ganze ausgedacht. Der Propagandastaat verheißt nichts Gutes.

Ludwig Luhmann / 26.05.2022

Dass Bundeskanzler Scholz seine Rede zum “weiteteren Kurs im Ukraine-Krieg” heute aus dem World Economic Forum in Davos an die Deutschen richtet, könnte ein Vorgeschmack auf die zukünftige Ausrichtung Deutschlands werden. Ich vermute, dass Deutschland zwischen dem WEF und der EU zerrieben und zerrissen werden soll. Dazu passt auch, dass die STIKO Corona-Impfungen für KInder aktuell empfiehlt, aber gleich darüber ein Artikel eines Journalisten von der WELT steht, der diese Impfung jetzt als Fehler bezeichnet. Allein diese drei Nachrichten in Kombination sind geeignet, die Leute nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Der Lobbyist Scholz, scheut sich als Mitglied der neofeudalistischen Sekte WEF nicht, seinen Arbeitsplatz - zumindest temporär - in die Schweiz zu verlegen. Scholz hält Klaus Schwab, dem Nazi-Sohn und Führer des WEF, seit vielen Jahren untergeben die Treue. Genau das ist seine Ehre!——->„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des World Economic Forums widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, die Agenda des WEF und die Gesetze des WEF wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedes WEF-Mitglied üben werde. So wahr mir Klaus Schwab helfe.“

Georg Czech / 26.05.2022

Worum geht es denn hier bei der „grünen“ und worum ging es bei der „roten“ RAF bzw. Aktivisten? Es werden ideologische Plattformen als Stellvertreterbewältigung mit der eigenen Kindheit benutzt. Es geht um Aufmerksamkeit (die neue Währung), Macht und Geld. Dafür werden alle Register gezogen, wie Alarmismus, Moralismus, Sensationsjournalismus, Dramatisierung von natürlichen Ereignissen, Klassenkampf usw.

H.Milde / 26.05.2022

Diese mM. wohlstandsverwahrlosten Blagen von GJ/Letzte Generation/FFF etc. lassen sich, trotz der ihnen bekannten Geschichte von HJ/BDM, FDJ, Rote-Garden, ua. “Jugendorganisationen”, bewußt mißbrauchen, und Elter 1 & 2 & X schauen anscheinend dabei ganz weltschuldstolzbegeistert mit Freudentränen unterstützend zu. Noch wurde mW. auch “erst” ein Mensch dabei getötet. -> 10/2020 Aktion” auf der A5, bei Idstein, aber viee Menschen sind bereits verletzt woren, ua. etliche Polizisten, oder wurden durch Rettungseinsatzbehinderungen geschädigt. Wer aber von diesen GRÜNEN RAFler*innen*diverse wird wohl dieses Ratrace überleben? Dieser nette Benjamin, der da letztens lt.  FaktenFaktenFakten-Focus ,von einem “Benz-Fahrer” zur Seite geräumt wurde, die junge Dame/Oderirgendwas, die mal ein paar warme Worte von einem Handwerker hinter die Ohren erzählt bekam, oder doch eine mediengehypte etwas priviligiertere Vielfliegerin mit FamNaziHiGru, deren Familie damals ua. Rauchwaren mit Hilfe nichtganzfreiwilliger Mitarbeiter produzierten , iS.“Nana, wer wird den gleich in die Luft gehen?”

Dieter Ehrlich / 26.05.2022

Wo bleibt der VHS-Kurs: Wie baue ich mir eine Lehmhütte

Rolf Menzen / 26.05.2022

The monkey wrench gang.

Andreas Rochow / 26.05.2022

Eine Bemerkung zur Farbenlehre: Für grün kann man den Terrorismus der Pioniere des Wandels nur halten, wenn man geschichts-, farbenblind oder politisch korrekt hirngewaschen ist. Ich schlage aus dem groß-transformatorischen Blickwinkel den Begriff des “guten”, weil regierungsgewollten Widerstands vor. Irgendwer muss ihn ja leisten.

Paul Siemons / 26.05.2022

Die Nachkommen der roten RAF sitzen heute in den Landes- und Bundesregierungen an entscheidenden Stellen. Dort findet man auch noch letzte Protagonisten der 1. Generation, die seit Jahrzehnten ihre Mao Bibeln unterm Kopfkissen hüten, schließlich lässt sich daraus wieder trefflich zitieren. Von diesen Leuten ist kein Widerstand gegen die Pläne der grünen Khmer zu erwarten, im Gegenteil; es gibt reichlich Staatsknete für den “Kampf gegen Recht”. Pardon, “Kampf gegen Rechts” muss es natürlich heißen. Das ist nicht so auffällig. Alles ist erlaubt. “Eine Revolution ist kein Deckchensticken.” (Mao)

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Roger Letsch / 28.09.2022 / 12:00 / 63

Biden beendet Pandemie, Medien lehnen ab

US-Präsident Joe Biden verkündete: „Die Pandemie ist vorbei.“ Also auch der nationale Zustand, an dem allerlei hängt. Medien versuchen, seine Aussage neu zu interpretieren. Da fragt…/ mehr

Roger Letsch / 23.09.2022 / 14:00 / 21

Die „Grausamkeiten“ von Martha’s Vineyard

Ron DeSantis' Husarenstück hat ein bizarres Nachspiel: Die Anwälte des Bostoner Büros der „Lawyers for Civil Rights“, nicht die Migranten selbst, haben Klage eingereicht. Die…/ mehr

Roger Letsch / 21.09.2022 / 06:15 / 104

Ungebetene Gäste im Urlaubsparadies

Vor einigen Wochen kündigte Floridas Gouverneur Ron DeSantis an, er werde einige der Migranten, die unkontrolliert in seinen Staat strömen, an jene weiterleiten, die diese Politik…/ mehr

Roger Letsch / 16.09.2022 / 14:00 / 29

Disney ist nicht farbenblind

Disney verfilmt seinen Zeichentrick-Klassiker „Arielle“ – mit einer schwarzen Hauptdarstellerin. Natürlich ist dies ein reiner Zufall. Doch unter dem goldenen Glanz von Hollywood tritt die…/ mehr

Roger Letsch / 14.09.2022 / 12:00 / 101

Man kann ja auch Bus fahren

Verblüffend ehrlich stellte TAZ-Autorin Ulri­ke Herr­mann bereits Anfang des Jahres die Lebensrealität im Öko-Wunderland dar: Ungefähr wie die Germanen im Jah­re 9 n. Chr. Im…/ mehr

Roger Letsch / 08.09.2022 / 14:00 / 35

Der deutsche Weg nach Kalifornien

Kalifornien hat für sein Stromnetz den Notstand ausgerufen. Schuld ist nicht Putin, sondern die anhaltende Hitze und damit der verstärkte Einsatz von Klimaanlagen. Gouverneur Newsom…/ mehr

Roger Letsch / 03.09.2022 / 06:15 / 200

Annalenas Alternativlosigkeit

Grie­chen­land­ret­tung, Ban­ken­ret­tung, Euro­ret­tung, Kli­ma­ret­tung, Uni­per-Ret­tung, Ukrai­ne-Ret­tung – in die­se Lis­te woll­te Baer­bock sich eintragen, und wie alle ihre Koste-es-was-es-wol­le-Kol­le­gen inter­es­siert sie sich nur wenig für…/ mehr

Roger Letsch / 26.08.2022 / 12:00 / 113

Nikolaus Blome, Stilberater der Bundesregierung

Nikolaus Blome, einst Augsteins Quoten-Konservativer, macht in einem Spiegel-Beitrag deutlich, was er von kritischen Bürgern hält: Nichts, denn diese sind einfach nur „bescheuert“ und früher…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com