
Ich habe vor einigen Jahrzehnten selbst einen Koran in die Mülltonne geworfen. Es handelte sich dabei um eine recht miserabel übersetzte deutschsprachige Taschenbuchausgabe dieser gleichermassen miserabel auf arabisch nacherzählten jüdisch-christlichen Offenbarungen. Das Gebrabbel des Herrn Mohammed hat mich so genervt (und gelangweilt), dass ich sein Machwerk recht undramatisch in den Müllkübel geworfen habe. Leider war das zu einer Zeit, als man mit Telefonen noch telefoniert und nicht ständig sein Essen fotografiert und sein eigenes Leben für seine Follower dokumentiert hat (zu mehr waren Telefone damals technisch auch nicht imstande). Insofern ist dieses Ereignis leider ohne politische Folgen geblieben. Mein Koranfrevel hat weder dazu geführt, dass sich eine Horde Muslime vor irgendeiner amerikanischen Botschaft in der Dritten Welt versammelt hat um diese niederzubrennen, noch hat mir irgendjemand den Heiligen Krieg erklärt. Nicht, dass ich die fehlende Resonanz als Defizit empfinden würde. Ich könnte schliesslich jederzeit das Ganze wiederholen, indem ich einfach einen Koran bei Bezos Bücherbude oder Orell Füssli ordere und dann stilvoll verbrenne, während ich das Procedere mit dem Smartphone filme und online stelle. Aber ehrlich gesagt ist mir der Gedanke, für einen Müll wie den Koran 25,90 Franken (Hardcover) auszugeben genauso zuwieder wie das absehbare Geheul der sattsam bekannten muslimischen Empörungsmeuten. Das Bedürfnis der Menschheit, sich für Dummheiten und Nichtigkeiten gegenseitig die Schädel einzuschlagen ist gross und letztlich kann man nichts daran ändern. Ausser sich in Sicherheit zu bringen und das Ganze von einem Logenplatz aus zu verfolgen. Auch wenn der Verlauf des Spektakels in jeder Hinsicht absehbar ist.
Leider sind wir dehostilisierten, ungläubigen Dodos überhaupt nicht für einen Kampf mit unseren Feinden in unserem eigenen Lande gerüstet. Das ist nicht zufällig der Fall.
Ich würde den Koran nicht durch Feuer verbrennen, sondern durch Kritik.
Hi, was würde der liebe Erdi wohl mit einer Schiffsladung Bibeln machen, die versehentlich im Hafen von Smyrna abgesetzt worden wäre?
Selbstredend kann ich Bücher verbrennen wenn ich das will. Da hat sich niemand ein zu mischen! In Schweden sind zur Zeit ähnliche Kandidaten am Start wir hier ....LEIDER. Aber die Schweden machen Druck und die Spezies werden dort sicher nicht mehr lange ihr Unwesen treiben und das ist gut so. Ich brauche mein “altes” Schweden wieder wo ich mein Auto nicht anbschliessen musste wenn ich Einkaufen gegangen bin .... wech mit denen die sich nicht benehmen können ....
1. Sehr guter Text. Amen! 2. Die Türkei gehört aus der NATO ausgeschlossen. 3. Islam ist keine Religion sondern eine Sekte. 4. Erstaunlich, dass Grüne nicht Strafantrag wegen “unnötigen CO2-Ausstosses” beim Verbrennen eines Buches gestellt haben. Analog dazu vielleicht noch eine “Rassismus”-Klage?
“wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen” klingt gut, ist flach und wird deswegen gerne “einfacheren Geistern” um die Ohren gehauen, wenn sie mal wieder eine Meinung vertreten, die nicht der Regierungslinie entspricht. Beim Deutschen gibts sogar noch den Bonus mit der Geschichte. Der wird also direkt an den Unausprechlichen und Opa denken, zittern und das machen, was der Sagende verlangt. Die Steigerung ist: “wehret den Anfängen!”. Mich wundert, dass Koranverbrennungen in Deutschland noch nicht verboten und unter Strafe gestellt sind. Schließlich haben die am meisten Potential sozialen Unfrieden zu stiften.
Erst wenn der Islam kritische und satirische Auseinandersetzungen mit der Religion toleriert und akzeptiert, ohne dass gleich Muslime weltweit brutalst ausrasten, könnte er zu unserer Gesellschaft dazugehören. Also faktisch niemals.
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